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141 search results for "mft"

Vergleich: Dynamikumfang und Bittiefe bei Vollformat und MFT

Posted in Theorie & Technik

In einem meiner letzten Beiträge habe ich erwähnt, dass ich mit meinen Nikons immer mit 12Bit statt 14Bit fotografiert habe. Außerdem habe ich erklärt, dass Bildbearbeitung in 16Bit zwar theoretisch besser ist, sich in der Praxis aber kaum Unterschiede am Bild selbst sichtbar zeigen. Darauf teilte mir ein freundlicher Leser mit, dass Olympus’ Kameras »Schrott«-Dateien produzieren, dass ich »idiotische Sprüche« klopfe, dass ich »Vollformat schlecht schreibe und als unnötig bezeichne«, dass ich »unnötigen Quark von mir geben« und wenn ich behaupte keinen Vorteil in 14Bit statt 12Bit zu erkennen, hätte ich quasi sowieso keine Ahnung von Tuten und Blasen. Weiterlesen

MFT (Olympus) im Vergleich zu Vollformat und APS-C (Sony)

Posted in Erfahrungsberichte

Dieses Video fasst meine Erfahrungen zusammen, die ich im Vergleich von MFT-Kameras (Olympus E-M1 III und E-M5 II) mit Sonys Vollformatkameras A7R IV und A7 III sowie der A6400 gemacht habe.

Die Vorteile größerer Sensoren sind unbestreitbar und durch unzählige Tests und Messungen in spezialisierten Labors belegt. Mich hat allerdings interessiert, wie deutlich sich die Unterschiede in der Praxis auswirken, und ob die Qualität tatsächlich so weit auseinander klafft, wie man anhand der Debatten annehmen müsste. Außerdem wollte ich herausfinden, ob Vollformat- und/oder APS-C-Systemkameras heute tatsächlich bei vergleichbarem Gewicht vergleichbare Aufnahmen in der Natur ermöglicht, wie MFT-Systeme. Weiterlesen

MFT macht Spaß und gute Bilder

Posted in Erfahrungsberichte

Am Montag erhielt ich zu meinem YouTube-Video »Ist Olympus tot?« einen Kommentar, der mir so gut gefällt, dass ich den Verfasser Frank Elbe (Website | YouTube) fragte, ob ich ihn in meinem Blog teilen darf und ob er ein paar Aufnahmen beisteuern würde. Was Frank schreibt, deckt sich mit meiner Erfahrung und dem was ich selbst über MFT und Fotoausrüstung denke. Hier also die Schilderung seiner Erfahrung und nachfolgend die Bilder die ich von ihm bekommen habe.

Ich habe vor gut 6 Jahren mit einer Panasonic G6 angefangen zu fotografieren. Das war meine erste richtige Kamera. Da ich da schon nicht mehr der jüngste war, habe ich mich intensiv auf das Thema gestürzt. Was ist ein Belichtungsdreieck, wozu brauche ich die Blende, kurz wie funktioniert das alles überhaupt. Nach ca 1,5 Jahren habe ich dem ganzen Blödsinn in Fotogruppen nachgegeben und bin zu einer Nikon VF DSLR gewechselt. Das musste angeblich sein, um sich weiter zu entwickeln. Weiterlesen

MFT-Superteleobjektive im Schärfetest

Posted in Erfahrungsberichte

Bachstelze | Olympus OM-D E-M1 III | M.Zuiko 100-400mm ƒ5.0–6.3 | 400mm (800mm KB) | ƒ6.3 | 1/1600s | ISO1600 | ProCapture-Modus | Capture One Pro | Topaz DeNoise AI

Seit Anfang September bin ich mit dem Olympus M-Zuiko 100–400mm ƒ5.0–6.3 unterwegs und habe es mit dem Panasonic 100–400mm ƒ4.0–6.3, dem Olympus 40–150mm ƒ2.8 mit 2-fach-Konverter, dem Olympus 300mm ƒ4 mit 1,4-fach-Konverter, einer Sony A7R IV mit Sigma 100–400mm ƒ5.0-6.3 und einer Sony A7 III mit demselben Telezoom verglichen – die Berichte über den Vergleich mit den Sony Vollformatkameras folgen.

Die Untersuchungen fanden im Wildpark in meinem Wohnort statt, am Luchs-, Wildkatzen-, Wolfs- und Murmeltiergehege. Fazit der Praxistests: Die Qualität der Ergebnisse ist vergleichbar. Keine der Optiken hat die anderen in die Tasche gesteckt. Mit allen sind trotz ungünstiger Lichtverhältnisse und entsprechend hoher ISO-Werte ansprechende Aufnahmen zu erzielen. Weiterlesen

MFT oder Vollformat? Lightroom oder Alternative?

Posted in Theorie & Technik

Vor ein paar Tagen erreichte mich eine Mail mit zwei Fragen, die mir interessant genug scheinen, als Blog-Artikel beantwortet zu werden.

Ich habe eine OM-D EM 10 mit einigen Objektive. Ich bin Hobbyfotograf, habe mehrerer VHS-Kurse besucht und bin mit manchen Bildern auch echt zufrieden. Aber eben mit vielen auch nicht. Wenn die Bilder nicht gut sind, überlege ich, ob es doch eine Vollformat-Kamera sein muss, v.a. unter Low-Light-Bedingungen. Oder lohnt sich ein Upgrade auf die neue OM D EM 5 Mark III? Oder kann ich bei meiner EM 10 bleiben und muss einfach mehr Geduld beweisen und viel mehr ausprobieren?
Ein anderer Punkt ist die Bearbeitung. Ich verwende Lightroom 6, das Programm stürzt aber oft ab bzw. importiert nicht sämtliche Bilder von der Speicherkarte. Hast du denn einen Tipp für ein gutes Bildbearbeitungsprogramm? Luminar soll auch gut sein oder muss ich auf die teure Creative Cloud-Version von Lightroom wechseln (immerhin 12€/Monat)? Weiterlesen

Fotografen, Gründe und Argumente pro Micro FourThirds (MFT)

Posted in Theorie & Technik

Am 7. Dezember 2019 veröffentlichte ich einen Artikel mit dem Titel »Fotografen und Techniker«. Darin habe ich einige YouTube-Kanäle von Fotografen vorgestellt die mit MFT auf professionellem Niveau fotografieren. Seither habe ich diesem Artikel zwei weitere Videos hinzugefügt. Dabei ist mir in den Sinn gekommen, dass der Post insgesamt eine gute Sammlung ist, um Interessierten zu zeigen, dass man mit MFT professionell fotografieren kann und welche Gründe dafür sprechen – wobei nicht ausgespart wird, dass MFT natürlich auch Nachteile und Schwächen hat. Alles hat zwei Seiten, alles ist relativ! Weiterlesen

MFT, APS-C, Vollformat oder gleich Mittelformat? Wie viel Sensor braucht der Mensch?

Posted in Theorie & Technik

Liegt das fotografische Glück in erster Linie darin möglichst feine Details möglichst rauscharm aufnehmen und am Bildschirm in der Vergrößerung zu bewundern, ist größer definitiv besser. Zieht man auch andere Aspekte in Betracht wird das Bild differenzierter.

Mit diesem Artikel versuche ich ein differenziertes Bild zu zeichnen. Natürlich spiegelt er meine subjektive Sichtweise. Jede Sichtweise ist subjektiv! Wo jemand behauptet seine Sichtweise sei die objektive sollte man schleunigst abschalten. Weiterlesen

Video: Robin Wong über Low-light-Fotografie mit MFT

Posted in Theorie & Technik

»You can’t shoot on high ISO with MFT«, heißt es meist. Dass das schwierig ist glaub(t)e ich (bislang) auch. Dieses Video von Robin Wong und die Bilder die er darin zeigt lässt mich noch einmal gründlich darüber nachdenken. Ich habe keinen Zweifel, dass dieselben Aufnahmen mit einer Kamera mit größerem Sensor bei 100-%-Vergleichen cleaner wären. Doch wer behauptet, er sehe den Bildern im Video an, dass sie mit MFT statt mit Vollformat gemacht wurden, flunkert. Natürlich verschleiert ein Video Qualitätsmängel ein bisschen. Doch diese Aufnahmen wirken so clean, dass ich sie wohl selbst davon ausgegangen wäre, dass sie eher mit APS-C oder Vollformat gemacht wurden, als mit MFT, wäre ich in anderem Kontext darüber gestolpert. Gerade die deutlich bessere Rauschreduzierung von Capture One Pro 20 könnte ein weiteres hinzu tun, dass auch MFT in Zukunft unter Low-light-Situationen noch besser nutzbar ist. Weiterlesen

APS-C oder MFT?

Posted in etc.

Als ich dieser Tage den Gedanken von Tony Northrop und anderen Bloggern und Vloggern folgte, die über eine Ende von MFT schwadronieren, stand ich plötzlich vor der Frage nach der Zukunft von APS-C.

Sofern die einseitige Betrachtung einiger Vollformat-Fans nicht soweit zu einem Mainstream anschwillt, dass Einsteiger das Format meiden und ihm dadurch eine wichtige Basis wegbricht, glaube ich, dass es auch langfristig einen Markt für ein kleines, kompaktes, leistungsfähiges und innovatives Alternativsystem geben wird. Weiterlesen

No Future, MFT?

Posted in Theorie & Technik

Mit Olympus’ Vorstellung der OM-D E-M1X wird wieder einmal eifrig der Sinn von MFT diskutiert und wer speziell mit diesem Modell erreicht werden soll, ist es doch für Olympus-Verhältnisse ein Monster das das Ansinnen von MFT ein kompaktes System zu sein konterkariert.

Olympus OM-D E-M1X; © Olympus 2019

Einerseits bereiten mir die Debatten über die Abbildungsqualitäten von MFT immer Bauchschmerzen, da es die Weiterentwicklung und den Fortbestand des Systems gefährden würde, würde die Ansicht, dass damit keine brauchbaren Aufnahmen zu erzielen sind, breiter Konsens. Andererseits finde ich die Debatte auch etwas lächerlich, diskutiert doch dieselbe Community parallel, ob Handys nicht in ein paar Jahren Systemkameras den Rang komplett streitig machen könnten. Weiterlesen

MFT-Super-Weitwinkelzoom: M.Zuiko 7–14mm ƒ2.8 Pro

Posted in Erfahrungsberichte

Wie bei allen Olympus M.Zuiko-Pro-Objektiven (Olympus | Amazon) gibt es auch am 7–14mm ƒ2.8 wenig zu tadeln, mit einer Ausnahme vielleicht: In Sachen Volumen und Gewicht führt es den Gedanken von MFT, ein im Vergleich zu APS-C oder gar Kleinbild ideales System für Unterwegs zu sein, ein bisschen ad Absurdum. Im Vergleich zu Nikons 14–24mm ƒ2.8 und seinen 1000g und 13cm Länge scheinen die 534g und 10,5cm zwar moderat, doch man darf nicht außer Acht lassen, dass dafür der Sensor gerade einmal etwa ein Viertel der Fläche des Vollformats hat.

Mit der Leichtigkeit von MFT-Objektiven wie dem M.Zuiko 9–18mm oder gar der winzigen aber exzellenten 12mm ƒ2.8 Festbrennweite kann das 7–14mm Pro in Sachen Trage- und Transportkomfort jedenfalls nicht mithalten. Eine Alltagstauglichkeit an einer Immer-dabei-Kamera – zum Beispiel der Pen-F, E-M10 oder E-M5 – in einer kompakten Kameratasche ist von diesem Pro-Boliden nicht zu erwarten.

Deshalb begleitet mich bei Ausflügen in meiner Heimat in der Regel auch das preiswertere und kompaktere Weitwinkelzoom, denn wie schon im oben verlinkten Artikel über das 9–18mm angemerkt: Das 7–14 mag beim Ablichten von Testcharts sichtbar bessere Ergebnisse erzielen, doch weder einem digitalen noch einem analogen Abzug wird irgendjemand ohne Studium der Metadaten ansehen, ob das eine oder andere Objektiv zum Einsatz kam.

Hinzu kommt, dass der extremere Weitwinkel von 7mm MFT hierzulande kaum einzusetzen ist, ohne dass irgendwo am Rand eine Hochspannungsleitung oder irgendein anderer nicht besonders attraktiver Zeuge menschlicher Zivilisation ins Bild hinein lugt.

Müsste ich – aus welchem Grund auch immer – einen Teil meiner Objektive abbauen, das 7–14 würde zu jenen gehören von denen ich mich am leichtesten trennen könnte. Das ist keine Aussage über die Qualität der Linse, sondern lediglich über die praktische Bedeutung die sie für mich hat und die Häufigkeit mit der ich sie einsetze.

Glücklicherweise zeichnet sich eine solche Bürde aktuell nicht ab, und so kann ich mich auch weiterhin freuen das 7–14mm mit auf Reisen in Regionen zu nehmen, in denen die menschliche Kultur weniger Störelemente in der Landschaft platziert als hier im dicht besiedelten Vorarlberger Rheintal. In Island beispielsweise hätte ich die zusätzlichen 2mm immer wieder gebrauchen können, da ich mit dem 9–18mm oft an die Grenzen des Blickwinkels stieß (das 7–14mm hatte ich damals noch nicht).

Andererseits darf im Vergleich auch nicht unerwähnt bleiben, dass die zusätzlichen 4mm am langen Ende der Brennweite des kompakteren Objektivs durchaus auch seine Vorzüge haben. Während die 14mm des einen (28mm bei Kleinbild) noch tief im Weitwinkel verwurzelt sind, gehen die 18mm des anderen (36mm Kleinbild) schon in Richtung einer Normalbrennweite und sind auf Augenhöhe mit dem klassischen Standard der Reportagefotografie: 35mm.

Vorzug des 7-14mm Pro Objektivs ist dem gegenüber natürlich die Abdichtung gegen Staub und Spritzwasser. Allerdings mag die Frage berechtigt sein, wie häufig speziell ein solches Weitwinkel im strömenden Regen zum Einsatz kommen wird, denn die kaum hinter die fix verbaute Streulichtblende zurücktretende Frontlinse wird rasch von Wassertropfen bedeckt sein, was kaum mehr brauchbare Aufnahmen erlaubt.

Wer seine Ausrüstung in den Tropen einsetzt, weiß, dass Abdichtung nicht nur bei Regen, sondern auch bei hoher Luftfeuchtigkeit schützt, und ist somit mit dem Pro sicher besser ausgestattet. Doch für mich ist das Thema nur in Zusammenhang mit Regen relevant und so hält sich der Vorzug der Abdichtung für mich auch in Grenzen.

Fällt mein Fazit über das 7–14mm somit negativ aus? Keineswegs! Die einzige MFT-Linse die ich bislang besaß und der ich ein negatives Zeugnis ausstellen würde, ist das 17mm ƒ1.8 von Olympus. Davon sollen zahlreichen Montagsproduktionen unterwegs sein, und die Schärfe meines Exemplars war grottenschlecht. Das 7–14mm ƒ2.8 ist zweifelsfrei eine exzellente Linse. Doch für meinen fotografischen Einsatzbereich spielt sie eine eher untergeordnete Rolle. Und genau von diesem persönlichen und subjektiven Eindruck berichte ich hier. Just my 2 Cent.

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