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MFT (Olympus) im Vergleich zu Vollformat und APS-C (Sony)

Posted in Erfahrungsberichte

Dieses Video fasst meine Erfahrungen zusammen, die ich im Vergleich von MFT-Kameras (Olympus E-M1 III und E-M5 II) mit Sonys Vollformatkameras A7R IV und A7 III sowie der A6400 gemacht habe.

Die Vorteile größerer Sensoren sind unbestreitbar und durch unzählige Tests und Messungen in spezialisierten Labors belegt. Mich hat allerdings interessiert, wie deutlich sich die Unterschiede in der Praxis auswirken, und ob die Qualität tatsächlich so weit auseinander klafft, wie man anhand der Debatten annehmen müsste. Außerdem wollte ich herausfinden, ob Vollformat- und/oder APS-C-Systemkameras heute tatsächlich bei vergleichbarem Gewicht vergleichbare Aufnahmen in der Natur ermöglicht, wie MFT-Systeme.

Die Aufnahmen die ich im Video zeige – nebst einiger anderer – sind allesamt hier Blog in Originalgröße zu sehen und können heruntergeladen werden, so dass sich jeder ein eigenes Bild machen kann. Die Beurteilung der Apparate ist natürlich rein subjektiv und spiegelt meine Meinung auf Basis meiner bevorzugten Motive und meiner Art sie zu fotografieren. Wer Anderes anders fotografiert wird zu anderen Schlussfolgerungen kommen.

Nachträgliche Ergänzungen:

  • Im Video erzähle ich, dass ich die Kamera mit meinem Adapter am USB-Anschluss nicht laden konnte, und dass es auch mit einer PowerBank nicht klappte. Laut eines Kommentars sollte es aber anscheinend funktionieren.
  • Kommentar zum Thema Dateigrößer bei der A7R IV: Beispiel Dateigrößen (min.12:49): Du kannst verlustarm komprimierte Raws aufnehmen (das tun fast alle, die ich kenne). Die haben die halbe Dateigröße (ca. 60mb). Außerdem kannst Du im sog. Super 35 Modus einen 1.5 fachen Crop einschalten. Damit hast Du bei einem 400mm Objektiv die Reichweite eines 600mm bei 27 Megapixeln Auflösung und einer Dateigröße von ca. 25mb/Rawbild.

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Anmerkung:

  1. Meine Tests von Kameras und Ausrüstung sind eigentlich eher Erfahrungsberichte. Ich suche nicht danach, was an den Produkten gut und was schlecht ist, sondern arbeite damit und berichte, was mir positiv auffällt, und was für mich eher kontraproduktiv ist. Mich interessiert nicht, was theoretisch technisch gerade State of the Art wäre, sondern lediglich ob sich etwas in der Praxis praktisch bewährt. Wenn beispielsweise ein Sucher für mich in der Praxis gut funktioniert, ist mir egal, wie groß oder hoch aufgelöst er ist. Generell lege ich den Fokus eher darauf, was mir an dem Produkt gefällt, als das Haar in der Suppe zu suchen.
  2. Die perfekte Kamera für alles und alle gibt es nicht! Es gibt nur the right tool for the job – die richtige Kamera für die Aufgabe. Schlechte Apparate leistet sich kein Hersteller.
  3. Ein gutes Foto ist primär ein interessantes Motiv, gekonnt gestaltet fotografiert. Perfekte Detailschärfe und Absenz von Rauschen spielt dabei eine vernachlässigbare Nebenrolle. Ich kann mit Rauschen besser leben, als mit langweiligen schlecht gestalteten Bildern.
  4. Alles, was ich schreibe ist subjektiv, und jeder soll seine eigene subjektive Meinung haben.
  5. Foto-Hebenstreit unterstützt mich seit Jahren mit Ausrüstung für meine Tests und Versuche – ohne ihn wären einige hier gepostete Artikel nicht möglich gewesen. Deshalb verlinke ich die besprochenen Produkte auch gerne und provisionsfrei mit dem Hebenstreit-Online-Shop (sofern dort verfügbar). Wer lieber über Amazon bestellt bekommt auch den Link dahin geliefert und ich, falls ihr etwas bestellt, ein paar Cents oder – wenn es etwas Größeres ist – ein paar Euro.

15 Comments

  1. In meiner digitalen Ära habe ich mehrmals zwischen mFT und Vollformat hin- und hergewechselt.
    Inzwischen fotografiere ich nur noch mit Vollformat – weshalb?

    Lange versuchte ich mir einzureden, dass man ja am (gedruckten) Endergebnis meist keinen Unterschied sieht, niemand sagen kann, mit welchem Format ein Bild aufgenommen wurde.

    Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Sicher: Ein optimal beleuchtetes und optimal belichtetes Motiv das optimal nachbearbeitet wurde schaut mit mFT nicht viel anders aus als mit VF aufgenommen.

    Aber in der Praxis hat man selten optimale Verhältnisse. Und gerade in den Grenzsituationen des Lichtes, die ja ästhetisch besonders reizvoll sind, spielt es dann eben doch eine grosse Rolle, ob man mit einem mFT- oder einem 3,8 mal grösseren Sensor fotografiert. Man kann einfach mehr aus dem Bild herausholen – die Schatten hochziehen, ohne dass die Farben kippen und das Korn die Details verschlingt. Die Farben sind reiner, klarer, die Farbübergänge harmonischer, die Tonwertskala reichhaltiger. Bei mFT muss man sich oft entscheiden: Sind die Lichter wichtiger oder die Schatten? Mit VF kann man aus beiden mehr herausholen. Gerade in der Landschaftsfotografie und bei stimmungsvollen Porträts ist man einfach mit VF besser bedient. Ausserdem hat man dank der geringeren Schärfentiefe mehr künstlerischen Freiraum – z.B. mit dem neuen Nikkor Z 50mm F1.2 S oder sogar dem Nikkor Z 55mm F0.95 Noct.

    Auch was das Gewicht der Ausrüstung betrifft sind die Unterschiede nicht mehr so gross. Bei den Gehäusen ohnehin nicht. Vergleichbare Objektive sind, bezogen auf Bildwinkel und Freistellungspotenzial, etwa gleich schwer und zum Teil bei VF sogar leichter. Man verliert dabei zwar eine Blende (Zooms mit f/2.8 bei mFT entsprechen dann gewichtsmässig einem vergleichbaren Zoom mit f/4 bei Vollformat), aber diese eine Blende Verlust kann man getrost in Kauf nehmen, weil man ja durch den grossen Sensor mindestens zwei Blenden mehr Rauschfreiheit gewinnt. Und erst noch ein höheres Freistellungspotenzial bekommt, trotz der kleineren Blende.

    Ich muss allerdings sagen dass ich keine grossen Teles benötige in meiner Fotografie, bin kein Tierfotograf der oft Brennweiten über 200mm VF benötigt, 300mm VF ist das längste was derzeit in meinem Fotorucksack liegt. Ich kann durchaus verstehen, dass es Tierfotografen gibt, die deshalb nach wie vor mFT bevorzugen. Aber auch dieser vermeintliche Vorteil ist relativ, denn oft sind die Beleuchtungsverhältnisse gerade in der Wildlife-Fotografie nicht optimal. Und Teleaufnahmen mit VF schauen einfach besser aus – weil sich das Tier besser vom Hintergrund abhebt.

    Fazit: Für mich ist mFT Geschichte. Und ich kann nur ein Loblied singen auf das neue Z-System von Nikon mit der neuen Generation von Z-Objektiven.

    21. Oktober 2020
    |Reply
    • Mich würden Vergleichsaufnahmen interessieren, die den Vorteil eines größeren Dynamikumfangs bestätigen. Nach den Vergleichen meiner MFTs mit Sony A7R IV, A7 III und A6400 vergleiche sind Vergleiche mit Fuji X-T3 an. Unter anderem interessiert mich der Dynamikumfang sehr und ich mache dauernd Fotos extrem kontrastreicher Motive und ich stelle keinen Unterschied in der Rekonstruktion von Tiefen und Lichtern fest. Ich höre dauernd vom enormen Vorteil größerer Sensoren beim Dynamikumfang fest und ich stelle nicht in Zweifel, dass er sich messen lässt. Allein: Ich sehe in nirgends. Wenn ihn mir jemand anhand konkreter Vergleichsaufnahmen zeigt, werde ich gerne wieder daran glauben.

      21. Oktober 2020
      |Reply
      • Einen direkten Vergleich kann ich nicht bieten. Aber nach jahrzehntelanger Erfahrung in der Fotografie bin ich doch sehr sensibilisiert auf die feinen Unterschiede zwischen Bilddateien.

        Labortechnisch ist der Unterschied in der Dynamik zwischen mFT und VF in der Tat auf den ersten Blick nicht so gross: 1,5 bis 2 Lichtwerte (Ev), je nach ISO-Zahl. Man kann also auch aus einer mFT-Datei noch viel herausholen, denn bis ISO 400 bekommt man eine Dynamik von 13 bis 12 Lichtwerten.

        Wenn man dann aber z.B. die Schatten massiv hochzieht, z.B. um 3 Lichtwerte, neigen die Farben zum Kippen, und es zeigt sich ein kartoffelfeldartiges Korn, das auf Kosten der Detailzeichnung geht. Man kann natürlich die Schatten durch eine leichte Überbelichtung stärken, aber dann riskiert man, dass die Lichter ausfressen und sich dort überhaupt keine Zeichnung mehr restaurieren lässt.

        Die Bilddateien von VF-Sensoren sind einfach sauberer, die Farben echter, klarer, und vor allem die Farbverläufe harmonischer. Man bekommt insgesamt eine filmartige Anmutung der Bilder, denen man die digitale Herkunft nicht mehr ansieht.

        21. Oktober 2020
      • Wem soll ich jetzt glauben: Meinen Augen oder deiner Erfahrung? 🙂
        So lange ich keine Vergleichsaufnahmen sehen, die meine Vergleiche widerlegen, muss ich bei meinen Schlussfolgerungen bleiben. Ich habe übrigens 25 Jahre Erfahrung in der Bearbeitung digitaler Bilder. 🙂

        21. Oktober 2020
      • Ich hab übrigens grad eine Z5 zum Vergleichen da. Sag mir, welche Szenen ich wie fotografieren muss um die vor dir beschriebenen Vorzüge sichtbar zu machen, dann werde ich das tun. 🙂

        21. Oktober 2020
      • Stimmt – die Nikon’s Z machen tolle Bilder!

        Ich bevorzuge sie gegenüber der Sony A7RIII und A7RIV, die ich auch hatte, vor allem wegen der Ergonomie und der Bedienungslogik, die mir besser liegen. Auch besser ist die Stabilisierung, (fast) so gut wie bei einer Olympus OM-D … (die ich auch kenne, wie auch die Lumix GH4 und G9, und vorher auch die Nikon D700).

        Also ich kann wirklich vergleichen, noch nie war ich so überzeugt von einer Kamera wie vom neuen Nikon Z- System. Es fehlen jetzt nur noch ein paar native Objektive, für meinen Bedarf noch ein 24-105er und ein Makro 105mm, sowie das 100-400er. Ich überbrücke die Zeit mit dem sehr guten Z 24-70 F4 S und dem adaptierten Micro AF-S 105mm F2.8 VR IF-ED, das funktioniert dank FTZ-Adapter sehr gut.

        22. Oktober 2020
      • Ich weiß nicht was die Stabilisierung im KB heute sonst so leistet. Habe heute mit der Z5 1/2s im Weitwinkel aus freier Hand gehalten. Ist eine andere Liga, wie als ich noch damit fotografierte. Mit der Olympus mache ich aber halt 2s mit längerer Brennweite.
        Das Rauschverhalten ist gut. Die Programmierung scheint clever. Habe ein Bild mit ISO 10 000 und nach Hochziehen der Tiefen ist das Bild zwar etwas matschig aber es zeigt kaum die körnige Struktur die sonst typisch ist.

        22. Oktober 2020
    • Neulich auf meiner Rückreise vom Bayerischen Wald zurück in die Schweiz habe ich am frühen Morgen mit meiner Nikon Z6 (24MP) in Diessen am Ammersee ein Bootshaus im Gegenlicht fotografiert. Frisch aus dem RAW-Entwickler heraus war das Haus einfach nur schwarz. Versuchsweise habe ich das Bild aufgehellt, und das ging unglaublich gut:

      + 1,5-2Ev: Bretterwand bekommt wieder Holz- und Fugenstruktur, Ziegel scharf abgegrenzt, praktisch kein Korn (jeweils in der 1:1 Ansicht).
      + 2,5 EV: Jedes Detail sichtbar, Korn diskret, nicht störend
      + 3 Ev: Korn sichtbar, aber diskret, immer noch gute Detailzeichnung, kann sogar durch Nachbearbeitung des Mikrokontrastes noch besser betont werden.
      + 4 Ev: Korn jetzt deutlich, aber nicht extrem.

      Sowas musst du vergleichsweise fotografieren: Ein Objekt ganz im direkten Gegenlicht, und dann die schwarzen Schatten hochziehen, und dabei beobachten, wie weit du gehen kannst. Da trennt sich dann endgültig die Spreu vom Weizen!

      22. Oktober 2020
      |Reply
      • Danke!
        Gerade meine Versuche der vergangenen Wochen haben mich gelehrt, dass nur direkte Vergleichsaufnahmen aussagekräftig sind. Solche Aufnahmen habe ich seit September viele gemacht – mit Olympus, Sony und Fuji. Den Olympus-Fuji-Vergleich werde ich voraussichtlich am Sonntag veröffentlichen. Heute habe ich Z5 gegen X-T3 ausgeführt. Die Nikon-Resultate gefallen mir in Kontrast und Farbe besser. Unterschiede im Rauschverhalten stelle ich aber auch bei extremer Bearbeitung von Aufnahmen auf Basis-ISO nicht fest.

        22. Oktober 2020
  2. Steffen

    Wer mit einer Dosensuppe glücklich ist weil kleiner, günstiger, leichter und schneller zubereitet… na dem sag ich: Guten Appetit!
    Aber zu behaupten, eine selbstgemachte Suppe damit ersetzen zu können… ja beides stillt den Hunger. Wer den Unterschied nicht schmeckt den Beglückwünsche ich, denn dann hat er mit der Dosensuppe alles was er brauch.
    Wenn jemand aber seit eigener Aussage seit 2007 Suppen isst und dennoch nicht den Unterschied schmeckt (oder nur Marginal) ist wohl einfach früh an die Grenze seines eigenen Geschmacksinns gekommen.

    Es gibt gute Gründe für MFT: Weil es für 90% der normalsterblichen Ausreicht etc. pp.
    Aber Fehlbelichtungen als irgendwelche Erfahrungen hier zu posten zeigen eher das eigene fotografische Unvermögen. Wenn man einen stehenden Zug mit 1/6400s belichten muss und diese Belichtung im VERGLEICH um 4 Blenden kompensieren muss und das Ganze dann hier auch noch zeigt, weil die Lichter nicht mehr zu retten waren…Was soll das?
    -> Die Kamera ist nicht gut genug das fotografische Unvermögen des Knipsenden in Gänze auszugleichen – Das ist die Einzige Aussage die ich daraus mitnehme, hat aber 0,0 mit irgendwelchen Sensoren zu tun.
    Ebenso eine schlechte Belichtung vom Lux zu nehmen und auf das Histogramm zu verweisen… boah ey *Kopfschüttel*
    Wäre die Kamera jeweils auf grüner Automatik gewesen, JPG mir DRO3, wäre definitiv was besseres bei rausgekommen übrigens ohne 120MB.

    Belustigend ist dann auch, wenn zum Vergleich von Dynamik die A7R genommen wird, um bei Makro und Supertele die A7 zu nehmen. Ja man kann sich halt alles schön Vergleichen mit genug Mühe.
    Ebenso Unsinnig wäre es genauso eine Highresaufnahme von einer Oly zu nehmen und die Datenmenge zu kritiseren. Im Übrigen: Lieber 120MB EINER guten Datei, als 6x 20MB voll Schrott. Und Speicher kostet heute auch kaum noch etwas. ~ 35.000 Bilder speichern kostet in 2020 etwa 100,-€, aber hey, wer Argumente sucht der findet sie schon. Manche Hobbyisten geben mehr Geld für einen Filter aus.

    Bin durch das Video auf YT hierher gestoßen.
    Hatte mir erhofft mal einen rationalen Vergleich zu sehen. Aber nach etwa 20min. waren schon so viele inhaltliche Fehler, das ich mir das nicht weiter anschauen konnte, Sorry.

    Den letzten Schliff ergibt dann hier Anmerkung 3:“lieber Rauschen als Langweilig“
    So korrekt die Aussage im Allgemeinen ja sein mag, ist es rational gesehen einfach mal wieder nur ein vermeintlich cool klingender MFTler-Spruch ohne Inhalt, weil was hat das noch mit dem Sensor zu tun? Wer mit einer VF langweilige Bilder macht, dem hilft auch eine rauschende MFT nichts.
    Idiotisch solche Sprüche in dem Kontext zu bringen.
    *Ironie an*
    Achso ich verstehe, mit MFT kann ein Bild nicht langweilig sein (aber verrauscht) wobei bei VF alle langweilig sein müssen? Ach jetzt hab ichs: Das Rauschen als Korn verkaufen und damit den Retrolook als Stilmittel gegen Langeweile, schreib das doch gleich. *Ironie aus*

    Aber kein MFTler gibt die ehrliche Antwort:
    Mir reicht MFT und ich freue mich über das wenigere Gewicht, geringere Kosten etc., die Abstriche qualitativer Natur nehme ich dafür gerne in kauf, da diese eh erst ab Größen zu sehen sind, die ich kaum, selten oder gar nicht benötige. Und min den wenigen Vorteilen die MFT hat, necke ich dann gerne mal die VFler, z.B. mit der besseren Stabilisierung vom Sensor oder dem Nutzen durch den Verlängerungsfaktor. Ja, einfacher ist das knipsen mit MFT.
    Ist das so schwer?
    Und bei Naturaufnahmen im Bereich Supertele bin ich dann ganz auf MFTseite, da der Gewichts und Preisfaktor hier gewaltig überwiegt.
    Aber Nein, es muss ja immer versucht werden VF schlecht zu reden und als unnötig darzustellen; braucht Keiner; Überdimensioniert. Nur weil ich gerne selber entscheide wann ich Bokeh haben möchte und wann nicht?

    Es ist wiedermal nur ein Beitrag der das eigene System und die eigene Entscheidung verteidigt, evtl. sogar vor sich selbst rechtfertigt. Mit rationaler Betrachtung hat das jedoch nichts zu tun, auch nichts mit Praxiserfahrung.
    Dann stell die Kameras wenigstens auf Automatik bei einem Vergleich, aber verstell die VF nicht total und nehm das als Rechenschaft dafür, warum Olympus besser „zu dir passt“ um diese Erfahrung auch anderen Mitzuteilen. Das ist einfach nur aufwendiger Quark.

    BTW: Als Grafiker den Unterschied zwischen 14bit und 12bit Dateien auf theoretischer Natur zu sehen… ne, es reicht für Heute.

    20. Oktober 2020
    |Reply
    • Also eigentlich antworte ich auf solche Kommentare gar nicht. Aber eines interessiert mich dann doch. Du behauptest 14 Bit sei ganz klar nicht nur theoretisch besser als 12 Bit. Wenn du mir Bilder zeigst bei denen der Unterschied relevant sichtbar ist, werde ich meine Meinung umgehend revidieren. Selbst bei 8 Bit vs. 16 Bit muss ich ganz extreme in der Praxis kaum übliche Einstellungen vornehmen um Unterschiede sichtbar zu machen. Also bitte! Ich lerne immer gerne dazu. 🙂

      20. Oktober 2020
      |Reply
      • Steffen

        Kein Problem. Der Einfachheit halber bediene ich mich im Netz:
        14bit Original: https://photographylife.com/wp-content/uploads/2015/05/Verm-14-bit-Petrified-Forest-9109.jpg
        12 Bit Original: https://photographylife.com/wp-content/uploads/2015/05/Verm-12-bit-Petrified-Forest-9113.jpg
        14bit push: https://photographylife.com/wp-content/uploads/2015/05/Verm-14-bit-Petrified-Forest-9109-2.jpg
        12bit push: https://photographylife.com/wp-content/uploads/2015/05/Verm-12-bit-Petrified-Forest-9113-2.jpg
        Aber freue mich schon auf die Ausreden, nicht Praxisrelevant etc.,dabei ist es genau das!
        Wenn ich die ganzen HighISObilder von MFT sehe die noch gepushed werden ergibt das genau diesen Effekt. Speziell in den Hauttönen fehlen dann Farbabstufungen. Immer wieder gut zu sehen bei Hochzeitsbilder in der Nacht / dunkle Kirche etc, dafür gibt zu genüge Beispiele. Meist werden hierfür die Tiefen einfach nur absaufen gelassen.

        Das MFT keine 14bit liefert liegt nicht daran, dass Olympus der Meinung ist es spielt keine Rolle, sondern das der Rauschabstand nicht hoch genug ist womit eine Quantifizierung mit 14 bit nicht sinnvoll ist.

        Natürlich kann man auch mit 12bit leben (!) Genauso wie mit Dosensuppen. Aber zu behaupten es gibt den Unterschied nur auf „theoretischer Natur“ stimmt nun mal schlicht nicht und ist sehr wohl in der Praxis zu sehen.

        Bei 8bit zu 16bit machst du es mir nur noch einfacher. Farbbanding in Verläufen, vom Sonnuntergang bis Studiohintergrund… wer das in 13 Jahren Fotografie noch nicht gesehen haben will… https://cdn.fstoppers.com/styles/large-16-9/s3/lead/2019/11/7590542df27b14b65d3cce91011466fe.jpg

        Und ja es gibt Monitore die das so anzeigen und Drucker die das so drucken.
        Auch Profilabore können mehr als 8bit sRGB.

        So jetzt habe ich alles unterlegt.
        Wieso ich in meinem ersten Post nicht der Antwort wert war bleibst du schuldig.

        23. Oktober 2020
      • Deine Art dich auszudrücken ist keine Basis für eine respektvolle Debatte. Wenn jemand nicht in der Lage ist sich akzeptabel auszudrücken spare ich mir an sich jede Diskussion.
        Bei dieser Auflösung kann ich zu den Aufnahmen wenig sagen. Ich lasse mich schon überzeugen, aber dazu brauche ich die volle Auflösung, besser die RAWs.
        Den theoretischen Unterschied zwischen 8 Bit und 16 Bit brauchst du mir nicht erklären. Das habe ich schon oft genug selbst getan und illustriert in meinen Büchern über Photoshop, Fotografie und Farbe, sowie in verschiedenen Fachmagazinen. Der Unterschied zur Praxis ist jedoch, dass es bei der Bildbearbeitung nur in ganz seltenen Fällen zu Unterschieden kommt, ob ein Bild in PS in 8 oder 16 Bit bearbeitet wird. Üblicherweise muss man dafür Grafiken basteln die das provozieren, weil man es anhand realer Bilder kaum einmal erlebt.

        23. Oktober 2020
      • Apropos schuldig: Wo ist der Link zu deinem Portfolio? Würde mir auch ein bisschen helfen zu verstehen mit wem ich mich unterhalte.

        23. Oktober 2020
    • Ach ja, und könntest du bitte einen Link zu deinem Portfolio schicken? Mich würde interessieren in welchem Verhältnis deine fotografische Professionalität zum markigen Auftreten hier steht.

      20. Oktober 2020
      |Reply

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