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Markus Wäger Posts

Capture One 20 – König des Weißabgleichs

Posted in Digitale Dunkelkammer

Zufällig stolperte ich dieser Tage darüber, dass Capture One 20 deutlich größeres Potenzial zum Weißabgleich bietet, als ich es bisher gekannt habe. In diesem Video vergleiche ich es mit mehreren anderen RAW-Konvertern.

Nachtrag: Ich bin in einem Kommentar darauf hingewiesen worden, dass sich der Weißabgleich inklusive Weißabgleichswerkzeug in Luminar unter Helligkeit befindet – Danke für den Hinweis! Wäre ich nie darauf gekommen und die Luminar-Hilfe schweigt sich dazu leider aus. Das Resultat war am Ende mit etwa mit Adobe Camera RAW vergleichbar – die Lichter hat DxO besser korrigiert, der Weißabgleichsspielraum ist mit 2000K nicht so groß wie in Capture One.

Blog und YouTube-Videos

Posted in etc.

Seit kurzen bin ich wieder aktiver dran meinen YouTube-Kanal zu pflegen. Ich habe mir vorgenommen zwei Mal die Woche ein Video zu veröffentlichen, die Themen sind Photoshop, InDesign, Illustrator und alles rund um Fotografie und Gestaltung. Ich denke es ist nicht sinnvoll, den Blog und den YouTube-Kanal synchron zu pflegen und alle Videos sowohl dort als auch hier zu veröffentlichen. Tutorials zu InDesign und Illustrator werde ich nur mehr auf YouTube veröffentlichen und nicht mehr hier teilen. Photoshop-Videos gelegentlich, da ich davon ausgehe, dass die meisten Abonnenten dieses Blogs mittlerweile Foto-Interessierte sind. Lediglich Themen, die mehr oder weniger direkt mit Fotografie verbunden sind, werde ich auch weiterhin hier im Blog zusätzlich als Artikel publizieren.

Wie denkt ihr darüber? Ich freue mich, wenn ihr mir Feedback gebt!

Wahrnehmung und Fotografie, Teil 1

Posted in Fotografie

Dieses Video ist der erste Teil eines Vortrags den ich für einen Fotoclub zum Thema »Wahrnehmung und Fotografie« aufbereitet habe. Die Inhalte stammen Teils aus meinem Buch »die kreative Fotoschule«, Teils aus »Das ABC der Farbe«. Ich bin der Überzeugung, dass man Fotografie besser versteht, wenn man Wahrnehmung versteht. Vor allem versteht man dann, warum sich Szenen oft nicht so aufnehmen lassen, wie wir sie wahrgenommen haben. In diesem ersten Teil geht es darum, wie unsere Augen Motive erfassen, wie das Gehirn daraus Bilder konstruiert, was Kontrast und Kontrastumfang ist, ich erkläre den Unterschied des Kontrastumfangs realer Szenen, von High-End-Kameras, der menschlichen Wahrnehmung, JPEGs und des Vierfarbendrucks, beschreibe was bei der Herstellung von Lichtern und Schatten im RAW-Konverter passiert, warum Bilder mit intensiver Licht- und Schattenkorrektur wie Gemälde wirken und weshalb das doch eher unserer Wahrnehmung entspricht, als ein herkömmliches JPEG das Zeichnung in Unter- und Überbelichtung verschluckt. Der zweite Teil, in dem es um Farben und Farbtiefe geht, folgt in einigen Tagen.

Adobe InDesign: Voreinstellungen und Arbeitsbereich

Posted in Adobe InDesign

Dieses Tutorial ist ein Workshop aus meinem Buch »Adobe InDesign CC: Schritt für Schritt zum perfekten Layout«. Ich beschreibe die Voreinstellungen die ich an InDesign anpasse, wie ich den Arbeitsbereich für mich einstelle, wie man den Arbeitsbereich speichern kann und wie man Standart-Farben, -Schrift und -Konturstärke für zukünftige Dokumente bestimmt.

Link zum Download der im Video verwendeten Farbfelder-Bibliotheken.

Adobe Illustrator CC: Arbeitsbereich einrichten

Posted in Adobe Illustrator

Dies ist der 1. Teil einer neuen Serie an Tutorials über Adobe Illustrator CC, in der ich die Arbeit von Illustrator von den Grundlagen bis in die Tiefe vermitteln möchte. In diesem ersten Workshop geht es zunächst um den Umgang mit Paletten – von Adobe Bedienfelder genannt – sowie die Einrichtung und Speicherung eines Arbeitsbereichs.

Turmfalke

Posted in Bilder & Gedanken

Olympus E-M1X | M.Zuiko 300mm ƒ4 + MC-20 | 600mm (1200mm KB) | ƒ8 | 1/1600s | ISO500 | Capture One Pro 20
Olympus E-M1X | M.Zuiko 300mm ƒ4 + MC-20 | 600mm (1200mm KB) | ƒ9 | 1/1600s | ISO500 | Capture One Pro 20

Turmfalken begegnet man in den Vorarlberger Riedlandschaften und im Rheindelta regelmäßig. Das Revier von diesem hier ist das Schweizer Ried bei Lustenau. Ich freue mich immer wieder, wenn mir ein gutes Foto des schönen Tieres gelingt.

Die kreative Fotoschule: Alles was man wissen muss.

Posted in etc.

Wirklich sehr gutes Buch. Die Ausführungen zu den Unterschieden zwischen der Wahrnehmung des menschlichen Auges und den Fähigkeiten eines Kamerasensors haben mir sehr geholfen. Der Autor schafft es, die Grundlagen der Fotographie komplett und ausführlich darzustellen und gleichzeitig auf für den Einsteiger oder die Einsteigerin verständlich zu bleiben. Ich werde es noch ein drittes Mal durcharbeiten.

Amazon-Rezension von Karsten

★★★★★ 5 von 5 Sternen

Rezensionen helfen mir, von meinen Büchern leben zu können, und sichern, dass es auch in Zukunft aktualisierte und überarbeitete Neuauflagen geben kann. Vielen Dank!

MFT oder Vollformat? Lightroom oder Alternative?

Posted in Theorie & Technik

Vor ein paar Tagen erreichte mich eine Mail mit zwei Fragen, die mir interessant genug scheinen, als Blog-Artikel beantwortet zu werden.

Ich habe eine OM-D EM 10 mit einigen Objektive. Ich bin Hobbyfotograf, habe mehrerer VHS-Kurse besucht und bin mit manchen Bildern auch echt zufrieden. Aber eben mit vielen auch nicht. Wenn die Bilder nicht gut sind, überlege ich, ob es doch eine Vollformat-Kamera sein muss, v.a. unter Low-Light-Bedingungen. Oder lohnt sich ein Upgrade auf die neue OM D EM 5 Mark III? Oder kann ich bei meiner EM 10 bleiben und muss einfach mehr Geduld beweisen und viel mehr ausprobieren?
Ein anderer Punkt ist die Bearbeitung. Ich verwende Lightroom 6, das Programm stürzt aber oft ab bzw. importiert nicht sämtliche Bilder von der Speicherkarte. Hast du denn einen Tipp für ein gutes Bildbearbeitungsprogramm? Luminar soll auch gut sein oder muss ich auf die teure Creative Cloud-Version von Lightroom wechseln (immerhin 12€/Monat)?

Ich bin zwar kein Fan von Lightroom und nutzte selbst primär Capture One Pro, aber preislich ist das Lightroom-Abo durchaus interessant. Um man 12 Euro im Monat bekommt man nicht nur einen RAW-Konverter, sondern zusätzlich Photoshop. Capture One dürfte eher teurer, wenn man die jährlichen kostenpflichtigen Upgrades mitmacht. Benötigt man zusätzlich ein Bildbearbeitungsprogramm, muss zusätzlich investiert werden (sofern man sein Glück nicht bei den kostenlosen Angeboten findet). Affinity Photo ist zwar durchaus ein preiswertes und potentes Programm, doch der Preisvorteil dürfte beim Adobe Foto-Abo liegen.

Luminar oder DxO PhotoLab sind durchaus preiswertere Alternativen zu Capture One – und es gibt noch einige andere. Luminar plus Affinity Photo kostet in Erstanschaffung ca. 144 Euro – lustigerweise ziemlich exakt, was das Adobe Foto-Abo im Jahr kostet. Danach dürfte die Kombi zwar auch mit kommenden Upgrades günstiger sein, wie Adobes Abo. Aber ob es den Braten wirklich fett macht?

Mir persönlich ist die Art, wie ich mit einem Programmen zurecht komme und damit arbeiten kann, wichtiger als eine Preisdifferenz in dieser Größenordnung. Da wird aber jeder selbst ausprobieren und eine Entscheidung treffen müssen. Natürlich gilt es dabei auch abzuwägen, ob man mit einem Abo leben kann, oder ob einem der Kauf einer Lizenz lieber ist. Überlegt sein will die Entscheidung beim RAW-Konverter allerdings gut. Ein Umstieg ist meist zeitaufwändig und schmerzhaft.

Zur Kamera: Dass Vollformat Vorteile gegenüber kleineren Sensoren hat ist nicht zu bestreiten. Allerdings hat gerade auch MFT Vorteile gegenüber Vollformat wie auch APS-C. Das Qualitätspotenzial des Vollformats ist definitiv größer. Wenn das Volumen und Gewicht eher belanglos sind, dann sehe ich keinen Grund ein System mit einem kleineren Sensor zu wählen.

Andererseits sind die Qualitätsunterschiede doch überschaubar, vor allem, wenn man es versteht die Kamera richtig einzusetzen. Bei 99% aller Aufnahmen wird kaum ein Betrachter sagen können, ob eine Vollformat-, MFT- oder APS-C-Kamera zum Einsatz gekommen ist. Dem gegenüber finde ich den Gewichtsvorteil deutlich relevanter. Das Volumen, um das man bei größeren Sensoren einfach nicht herum kommt, fällt im wahrsten Sinne des Wortes ins Gewicht.

Wichtig ist aber vor allem, dass man sich mit seiner Kamera wohl fühlt. Wenn du am MFT-System zweifelst, steig auf ein System mit einem größeren Sensor um. Und sei es nur um am Ende herauszufinden, dass MFT doch das Richtige für dich ist und du nach dem Vergleich die Sicherheit hast. Möglicherweise ist aber eine Kamera mit größeren Sensoren tatsächlich besser für dich und die Ergebnisse machen dich glücklicher. So oder so: Wenn du es dir irgendwie leisten kannst, wird sich die Erfahrung lohnen. Fotografie soll Spaß und nicht unglücklich machen. Man kommt oft einfach nicht ein selber Ausprobieren herum, auch wenn es seinen Preis hat.

Natürlich wird die E-M5 III Vorzüge gegenüber der E-M10 II haben. Es ist das anspruchsvollere Modell und die neuere Generation. Ob die Abdichtung gegen Staub und Spritzwasser für dich relevant ist, kannst du nur selbst beantworten. Für mich ist es das. Ich habe schon mehrfach im Regen fotografiert. Es verlangt allerdings auch nach abgedichteten Linsen, und das trifft fast nur auf die Pro-Modelle zu. Ob so ein Upgrade tatsächlich sinnvoll ist, scheint mir aber etwas fraglich, wenn du insgesamt am System zweifelst.

Vielleicht einfach einmal eine Kamera mit APS-C oder Vollformat leihen oder mieten. Dann kannst du Testen, um wie viel besser die Resultate ausfallen. Vor allem, wenn du mit dem Leihgerät und deiner OM-D parallel fotografierst.

MacBook 2019 – zum ersten Mal unzufrieden mit Apple

Posted in Erfahrungsberichte

Schaut man auf YouTube einmal ein Video zu einem Thema an, ist die Startseite daraufhin voll davon. Deshalb spült es in letzter Zeit laufend kritische Videos über Apple auf meine YouTube-Homepage. Und ich muss zugeben: Es spiegelt etwas mein Befinden gegenüber Apple.

Es war einmal, in den 1990ern, als Microsoft den Markt uneingeschränkt beherrschte, alles aufkaufte oder zerquetschte, was ihm Konkurrenz zu machen drohte oder einen Markt besetzte, den man wieder einmal verschlafen hatte, da konnte man mich mit gutem Recht als Apple-Fan bezeichnen.

Nach der Jahrtausendwende änderten sich die Dinge. Apple überholte Microsoft als erfolgreichster IT-Konzern. Apples Erfolg begann zwar mit innovativen Computer-Designs aber ging erst durch die Decke, als man neue tragbare Mobile Devices für den Consumer-Markt erfand. Zuerst den iPod, dann das iPhone und schließlich das iPad. Andere Sparten des Unternehmens scheinen neben diesen Erfolgen wohl etwas in die Nische geraten zu sein.

2015 stellte Apple mit Aperture ein neue Art Programm vor ohne das heute wohl kein Fotograf mehr arbeiten möchte: Eine Synthese aus RAW-Konverter und Digital Asset Manager. Obwohl das Programm nach Adobe Lightroom wohl der am zweit häufigsten genutzte RAW-Konverter gewesen sein dürfte, schlief die Entwicklung nach 2010 ein und wurde 2015 eingestellt. Wer schon einmal den RAW-Konverter gewechselt hat, weiß, was das für den Nutzer so eines Programms bedeutet: Hunderte Stunden Arbeit gehen verloren!

2009 stellte Apple mit iWork ein innovatives Office-Programm vor. Mit Keynote erstellte Präsentationen hauten jeden, der nur PowerPoint kannte, aus den Socken. Pages mochte nicht so mächtig, wie Word sein, aber es war um Welten Nerven schonender, konnte alles, was die meisten Anwender brauchten, und bot Möglichkeiten die man bei Microsoft vergeblich suchte. Für Numbers gilt im Prinzip dasselbe. Ich war gespannt, was dieses innovative Produkt in Zukunft erst bringen mochte. Aber iWorks war ein Start ohne Zukunft. Aktuelle Versionen können kaum nennenswert mehr, als die Urversion, manche Funktionen sind im Laufe der Jahre verloren gegangen, wie beispielsweise die Serienbrieffunktion in Pages.

Aperture und iWorks vermitteln den Eindruck, dass Nischenprogramme im Apple-Konzern wenig Chance auf ausreichende Pflege haben. Traurig und frustrierend aber hinzunehmen, solange Apple Computer und Betriebssysteme verkauft, mit denen man effizient und weitgehend problemlos arbeiten kann.

2019 hat das für mich leider ein Ende gefunden. Mein MacBook Pro ist die erste Apple Hardware mit der ich nicht glücklich bin. Dass ich demnächst die Tastatur austauschen muss ist zu verschmerzen – der Austausch kostet mich nichts. Dass ich das neue MacBook kaufte, weil beim Vorgänger schon Display und Tastatur auszutauschen waren, wirft kein gutes Licht auf das Qualitätsmanagement bei Apple, aber so lange der Hersteller für von ihm geschaffene Probleme gerade steht, sehe ich wenig Anlass zur Kritik.

Was mich am MacBook 2019 frustriert ist das Design an sich. Da ist einmal die Touch-Bar. Ich hatte schon als ich ihn das erste Mal sah den Eindruck, dass es sich eher um einen technischen Gag, als um ein nützliches Feature handelt. Die Praxis hat das für mich bestätigt: Ich nutze die speziellen Möglichkeiten kaum. Sie stellt für mich zwar keinen Nachteil dar, aber ich könnte mit den alten F-Tasten mindestens so gut leben.

Weniger Freude habe ich – anders als die Anwender im oben eingefügten Video – mit dem riesigen Trackpad. Hatte ich bevor ich es selbst besaß etwas neidisch auf Leute die es schon nutzten geblickt, konnte ich in der Praxis keinen Vorteil in seiner Größe entdecken. Im Gegenteil: Ich schreibe viel auf dem Laptop, komme dabei dauernd mit dem Daumen auf das Trackpad, wodurch Aktionen ausgelöst werden, die mich aus dem Schreibfluss werfen.

Wirklich ärgerlich und unverständlich sind aber die Anschlüsse. Vier Thunderbolt 3 Anschlüsse aber keinen klassischen USB-Anschluss. Nahezu sämtliche elektronischen Geräte die man nutzt, inklusive aller iPhones und iPads besitzen den alten Anschluss. Diese lassen sich nur mehr Mittels Hub an das MacBook anschließen. Ich verstehe ja, wenn man keinen SC-Card-Slot mehr verbaut. Für Fotografen traurig, zumindest für die, die nicht wegen CF-Karten ohnehin auf ein separates Lesegerät angewiesen sind, aber für das Gros der Anwender in Zeiten, in denen das Smart Phone den Fotoapparat verdrängt hat, kaum relevant. Aber der vollständige Wechsel zu USB-C ist unverständlich. Man kann nicht einerseits damit werben ein grünes und verantwortungsbewusstes Unternehmen zu sein, und gleichzeitig mit jeder neuen Gerätegeneration Unmengen an elektronischer Peripherie zu Elektronikschritt machen.

Die Schnittstelle meines Eizo-Monitors passte nicht mehr zu Thunderbolt 3 und ich musste erst recherchieren, womit ich ihn wieder einsatzfähig bekam. Dabei kam schon die Befürchtung auf, dass ich den gar nicht so alten Bildschirm schon wieder ausmustern muss. Nach mehreren Bestellungen und Retournierungen an Kabeln und Hubs habe ich am Ende eine Lösung gefunden, das Gespann zu vereinen. Leicht war es aber nicht. Denn ohne Test lässt sich kaum herausfinden, ob ein bestimmter USB-C-Port das MacBook mit Strom versorgt, ob das Bildschirmsignal von ihm übertragen wird, oder ob eines davon oder beides nicht zutrifft. Dass der geniale MagSave-Anschluss dem neuen Standard zum Opfer gefallen ist, ist außerdem ausgesprochen bedauerlich.

Seit einigen Jahren beobachte ich durchaus wohlwollend, wie sich Microsoft entwickelt. Ohne Erfahrung mit dessen Bedienung zu haben, mag ich das Kacheln-Design der Oberfläche. Ich finde es auch ausgesprochen bedauerlich, dass die mobile Version von Windows eingestellt wurde. Mir fehlt damit die Alternative zu iOS, denn bevor ich wirklich ein Betriebssystem von Google in Betracht ziehe, muss sich Apple schon noch enorme Fehler leisten.

Dass ich, und viele andere kreative Anwender nach Jahrzehnten der Arbeit mit dem Mac, überhaupt über einen Wechsel zu Windows nachdenken, zeigt, wie viel Apple in den letzten Jahren falsch gemacht hat. Bislang ist es nur ein Gedanke. Es gibt nach wie vor zu viel, was ich an Apples Computern mag, einiges, was mich an Windows abschreckt – die Position der STRG-Taste beispielsweise würde meine intensive Nutzung von Tastaturkürzeln deutlich erschweren und viele typografisch korrekte Sonderzeichen sind unter Windows nur über ANSI-Code einzugeben. Ganz abgesehen davon, dass ein Umstieg einen Wechsel mancher Programme erfordern würde und das mit viel Zeitaufwand verbunden wäre. Aber die Sympathie für Apple wird nicht unendlich und unzerstörbar sein.

Am Ende kann ich mir aber auch einen Seitenhieb auf Samsung nicht verkneifen. Da ist einmal der Punkt, dass die Kritik an den Arbeits- und Produktionsbedingungen bei Apple-Produkten zwar gut und gerechtfertigt sein mag. Dem steht aber gegenüber, dass das bei Samsung nach meinem Wissen dramatisch schlechter ist (und was man so aus China vernimmt, sind die Chancen groß, dass die dortigen Hersteller noch schlimmer sind). Hinzu kommt, dass ich vor etwa zwei Jahren einen Samsung Laserdrucker gekauft habe und diesen nun entsorgen kann, weil Samsung keinen Treiber mehr für das aktuelle Mac-Betriebssystem mehr zur verfügung stellt. Meine Lehre daraus: Nie wieder Samsung!

Ich hoffe, dass Apple seinen Blick für die Kunden zurück gewinnt und ich nicht irgendwann konkret über einen Wechsel zu Windows nachdenken muss. Aber sollte dieser Tag wirklich einmal kommen, dann werde ich mir gut überlegen, bei welchem Hersteller ich mich mit Hardware eindecke. Es ist nicht alles besser als Apple, auch wenn Apple derzeit nicht besonders gut für seine Laptop-Kundschaft sein mag.

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Posted in Rezension

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