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Schlagwort: Digitale Dunkelkammer

Exposure-X-Porträt

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Miriam
Miriam | Olympus E-M1 | Voigtländer 42,5mm ƒ0,95 Nokton |42,5mm (85mm KB) | 1/250s | ISO 200 | entfesselte Systemblitze | Photoshop, TopazLabs Clean und Alien Skin Exposure X

Wie heute schon beschrieben hat Exposure Software Exposure X in der Version 5 veröffentlicht. Das Porträt oben habe ich in Photoshop retuschiert, die Haut wurde mit TopazLabs Clean geglättet, die SW-Entwicklung erfolgte in Exposure X. Ich komme damit wesentlich schneller zu mir zusagenden Resultaten als beispielsweise mit den DxO Nik-Filtern oder DxO FilmPack.

Exposure X5 ist unterwegs

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Exposure X war bis vor kurzem ein RAW-Konverter der Firma Alien Skin. Vor kurzen hat sich das Unternehmen in Exposure Software umbenannt, womit klar sein dürfte, wo in Zukunft die Prioritäten liegen.

Anders als bei den Bildbearbeitungsprogrammen tummeln sich am Markt der RAW-Konverter zahlreiche Anbieter mit ernst zu nehmenden Lösungen. Neben Marktführer Adobe mit Lightroom, sind das Capture One, DxO PhotoLab, Skylum Luminar, OnOne kommt mit demnächst mit OnOne Photo RAW 2020 erstmals in einer deutschsprachigen Version auf den Markt, dann wäre da eben Exposure das im Herbst auf X5 aktualisiert werden soll, nebst weiteren Mitbewerbern.

In der Regel arbeite ich mit Capture One. Ich mag allerdings auch Exposure wegen seiner Simulationen klassischer Analogfilme. In den letzten Jahren hat sich das Programm ordentlich vom reinen Photoshop-PlugIn zum vollständigen RAW-Konverter mit zunehmend ausgefeilteren Digital-Asset-Management-Funktionen entwickelt, was neben einer umfangreichen Entwicklung auch eine effiziente Verwaltung möglich macht. Das Programm arbeitet nicht mit einem Katalog, sondern zeigt Bilder direkt in beliebigen Ordner auf der Festplatte an. Es arbeitet dabei ausgesprochen zügig, was man nicht von jedem RAW-Konverter behaupten kann. Das Video oben zeigt, dass man an interessanten neuen Funktionen arbeitet. Wer also noch nicht weiß, womit er oder sie in Zukunft RAWs verwalten und bearbeiten soll oder eine Alternative sucht – Exposure X ist sicher einen Blick wert.

Mein neues Buch: Affinity Photo

Posted in etc.

Nachdem ein paar Freunde und Vorbesteller mein Buch bereits Mitte der Woche bekommen haben, habe auch ich es heute in die Hände bekommen. Das Thema des neuen Buches ist: Affinity Photo. Dazu ein paar Gedanken aus dem Vorwort:

Man kann nicht über Affinity Photo reden ohne den Vergleich zu Photoshop anzustellen. Unweigerlich stellt sich die Frage: Kann Affinity Photo Photoshop ersetzen? Die Antwort lautet: Jein!

Ja, weil es das erste Programm ist das dem Vorbild wirklich nahe kommt. Ja, weil es so gut wie alles kann, was die meisten Anwender brauchen – und was will man mehr als alles was man braucht!? Ja, weil es in manchen Dingen das Vorbild überflügelt, z. B bei der Retusche. Ja, weil das Programm in vielerlei Beziehung sehr nahe an Photoshop angelehnt ist, so dass Photoshop-Anwender ihre Erfahrungen beinahe 1:1 mitnehmen können. Ja auch, weil es mit einer dauerhaften Lizenz zu einem günstigen Preis vertrieben wird. Und ja, weil der Hersteller Serif ausgesprochen fleißig an der Weiterentwicklung zu arbeitet.

Nein, weil das Programm nicht in jeder Beziehung mit Photoshop auf Augenhöhe ist – beim Freistellen haariger Elemente und bei der RAW-Entwicklung gibt es durchaus Entwicklungspotenzial. Nein, weil mit allen Wassern gewaschene Profis manche Funktionen bei Gradationskurven und Farbton/Sättigung (in Affiniy Photo »HSL« genannt) vermissen werden und die Bearbeitungseffizienz in diesem Bereich nicht mit Photoshop mithalten kann. Nein auch, weil der Funktionsumfang von Photoshop im Moment noch definitiv größer ist.

Legen wir Pro und Contra auf die Waage ergibt sich: Alles hat Vor- und Nachteile! Wir dürfen aber nicht vergessen, dass Photoshop bereits 25 Jahren auf dem Buckel hat während Affinity Photo vor kaum einem Jahr geschlüpft ist. Dabei ist es durchaus ein Vorteil der Jüngere zu sein. Während Photoshop viele Altlasten mit sich herumschleppen muss, können sich die Programmierer von Affinity Photo genau ansehen, was bei anderen Bildbearbeitungsprogrammen gut funktioniert und was man besser machen kann. Und sie können alles auf Basis des neuesten Standes der Technik neu programmieren.

Mir persönlich war Affinity Photo vom Fleck weg sympathisch und es reizte mich sofort ein Buch darüber zu schreiben. Dabei kann ich gut auf die Grundlagen aus sechs Photoshop-Workshop-Büchern und die Erfahrungen mit deren Inhalten in meinen Kursen zurückgreifen.

Mehr Informationen über das Buch gibt es auf dieser Seite zu lesen.

Alien Skin beamt Exposure in eine neue Dimension

Posted in Fotografie

Alien Skin ist bekannt für Photoshop-Plugins so lange ich Photoshop kenne (oder zumindest annähernd so lange). Ich war aber nie ein Fan von Eye Candy, TypeMagic und anderen Dingen die ich eher als Spielerei betrachtete. Man kann nette Dinge damit machen, ja, aber diese Dinge sind nicht mein Ding. Lieben lernte ich Alien Skin erst als ich Exposure für mich entdeckte.

Alien Skin Exposure verleiht digitalen Bildern einen analogen Look und das macht es besser als alles andere was ich kenne. Alles was man damit machen kann lässt sich natürlich auch mit Photoshop verwirklichen, allerdings mit vielfachem Aufwand. In Exposure klicke ich mich rasch durch dutzende Presets und finde so rasch eine passende Richtung für ein Bild.

Das heißt aber nicht, dass man dann auf dieses Preset festgelegt ist. Jede einzelne Zutat dieser Entwicklungsrezepte lässt sich durch den Benutzer beliebig verändern. Das Preset ist die Basis von der aus der Benutzer seine kreativen Aus- und Höhenflüge gestalten kann. Dabei ist es wesentlich intuitiver als die populären NIK-Filter die mir immer etwas undurchschaubar schienen.

Schon Exposure 7 lief nicht mehr nur als Plug-In für Photoshop, Lightroom und Aperture, sondern auch als Standalone-Programm. Exposure X geht einen deutlichen Schritt weiter und bietet eine komplette Bildverwaltungsumgebung samt Ratings, Flags und Etiketten (allerdings ohne Stichworte soweit ich gesehen habe) und arbeitet bei meinem ersten kurzen Test sogar unglaublich schnell. Und dabei kann es nicht nur TIFFs und JPEGs verarbeiten sondern versteht sich sogar auf die RAW-Dateien einer sehr umfangreichen Kollektion an Kameras. Wer keinen besonderen Exoten in Verwendung hat sollte eine Unterstützung für seine Kamera finden.

Da Exposure alle wesentlichen Einstellfunktionen zur Bildentwicklung mitbringt hat es durchaus das Potenzial neben Programmen wie Capture One Pro und DxO Optics gegen Lightroom anzutreten, auch wenn die Verwaltungsmöglichkeiten im Vergleich zu Lightroom und dem neuen Capture One Pro 9 eher grundlegender Natur sind und der Schwerpunkt bei Exposure sicher nach wie vor auf der Entwicklung eines Retro-Looks liegt.

Aufmerksamkeit hat sich Alien Skin mit Exposure X auf jeden Fall verdient. Eine kostenlose und voll funktionsfähige Demoversion steht zur Verfügung.

Phase One veröffentlicht Capture One Pro 9

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Phase One stellt Capture One Pro 9 vor. Das überrascht mich wirklich denn eigentlich hätte ich mit einem längeren Produktzyklus gerechnet (habe in letzter Zeit wohl die einschlägigen Gerüchteküchen zu selten besucht). Ich bin jedenfalls gespannt was sich für mich ändert. Oberflächlich fällt vor die allem verbesserte Verwaltung von Stichworten auf, aber das ist ein Thema das an mir eher vorüber geht. Ich würde gerne schon bald ein bisschen über das Upgrade berichten, doch die aktuellen Baustellen werden wohl kaum zulassen, dass das schnell geschieht.

Capture One Pro: Katalog erstellen, Bildimport und Bildverwaltung

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Nachdem ich vor einiger Zeit ein Video mit einem groben Gesamtüberblick über Capture One veröffentlicht habe geht es diesmal um die Details der Bildverwaltung, der Anwendung von Filtern, des Erstellens und Einrichtens eines Kataloges, des Bildimports von einer Speicherkarte und der automatischen Bildentwicklung. Außerdem zeige ich wie Register ein- und ausgeblendet und mit eigenen Werkzeugen (Phase Ones Bezeichnung für Paletten) verstehen werden. Die geänderte Benutzeroberfläche wird dann als Arbeitsumgebung gespeichert.

PS: Falls euch mein Blog gefällt, euch Artikel und Tutorials helfen und ihr mein Engagement unterstützen wollt, könnt ihr das ohne einen Cent auszugeben. Einfach beim nächsten Amazon-Einkauf über einen Affiliate-Link hier im Blog einsteigen und ich erhalte eine kleine Provision die euch natürlich nichts kostet. Oder ihr habt eines meiner Bücher gelesen und findet es gut und empfehlenswert: Viele Leute informieren sich via Amazon (auch Leute die nicht dort einkaufen) und jede gute Rezension ist eine riesige Hilfe für den Autor (als Kunde kann man auch Produkte rezensieren die man nicht dort gekauft hat). Danke.

Ein kompakter Überblick über Capture One

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Seit Monaten trage ich die Idee mit mir herum einen Screencast zu Capture One aufzunehmen. Doch so einen Workshop vorzubereiten und aufzunehmen bedeutet viel Arbeit und braucht Zeit die ich im Moment nicht frei zur Verfügung habe. Neben zahlreichen Tagesseminaren habe ich ein Buch über Affinity Photo in Vorbereitung – da müssen Projekte die mehr oder weniger non-profit sind hinten anstehen.

Obwohl ich an der Statistik meines Blogs sehe, dass das Interesse an C1 groß ist – ein einziger Capture-One-Beitrag führt beinahe jeden Tag die Liste der Zugriffe auf Themen des Blogs an – blieb es aus beschriebenem Zeitmangen bislang bei der Idee. Ein Tweet von Boris (@bnSonic) Nienke von happyshooting.de über erste Eindrücke zu Phase Ones Digital-Darkroom-Software veranlasste mich nun heute Morgen zu der Entscheidung, mir spontan ein paar Stunden frei zu nehmen und einen improvisierten Workshop aufzunehmen.

So spontan mich die Entscheidung überfallen hat so unvorbereitet bin ich den Workshop angegangen, habe einfach mein Headset eingestöpselt und nach vier Fehlstarts ging es dann frei Schnauze und ohne Plan munter drauf los. Ich hoffe, dass dabei trotzdem etwas raus gekommen ist das euch einen Eindruck von dem Programm zu vermitteln vermag und vielleicht dem Einen oder der Anderen einen guten Einstieg in Capture One und eventuell einen Umstieg von Lightroom ermöglicht.

Capture One 8.3

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Der dänische Hersteller von Mittelformatkameras Phase One, hat gestern sein Programm zur RAW-Entwicklung Capture One auf die Version 8.3 aktualisiert – ein Anlass für mich wieder einmal auf die Software hinzuweisen. Wer sich wie ich mit Adobe Photoshop Lightroom nicht so recht anfreunden kann findet darin eine exzellente Alternative.

Capture One ist zwar (für nicht Sony-Fotografen) ein ordentliches Stück teurer als Lightroom, bietet dafür aber eine wesentlich flexiblere Oberfläche mit Massig Möglichkeiten die Bedienung an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Darüber hinaus bin ich auch der Meinung, dass Capture One Lightroom in Sachen Qualität schlägt.

Ein etwas ausführlicherer Bericht über meinen Eindruck von Capture One findet sich hier. Wer das Programm kennenlernen möchte kann es kostenlos bei phaseone.com herunterladen und einen Monat lang ohne jegliche Einschränkung testen.

Capture One 8 – der beste RAW-Konverter aller Zeiten

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Nach dem Ende von Apple Aperture fragte ich mich wie es für mich in der digitalen Dunkelkammer weitergeht. Ohne Bedenken bezüglich der Ausarbeitungsqualitäten von Adobe Lightroom zu hegen ist mir dessen Interface und strikte Benutzerführung leider zuwider – es würde noch viel brauchen bevor ich mich dazu durchringen könnte mit diesem Programm zu arbeiten.

Ich will keinem Lightroom-User zu nahe treten. Ich weiß, dass viele Kollegen die ich schätze mit Lightroom arbeiten. Für mich kommt es aber nicht in Frage.

Die Aussichten auf eine Alternative nach Aperture und zu Lightroom waren zunächst trübe. Ich warf wieder einmal einen ausgiebigeren Blick auf DxO Optics, doch dessen Bedienung ist kaum komfortabler als bei Lightroom, die Bildverwaltung großer Bestände hinkt Lightroom hinterher und die Resultate befriedigen mich nur gelegentlich

Corels AfterShot macht mir schon bei oberflächlicher Betrachtung einen wenig einladenden Eindruck, so dass ich mich erst gar nicht tiefer damit befasste. Kaum mehr begeistern konnte mich das OpenSource-Projekt RawTherpee. Ich sah mir auch ACDSee genau an, fand daran durchaus Stärken, doch überzeugt hat es mich nicht.

Was blieb und bleibt war und ist Capture One Pro. Ich hatte bereits vor Jahren einige Monate damit gearbeitet und war von den Ausarbeitungsqualitäten des dänischen Produkts begeistert. Leider scheiterte es damals daran, dass Capture One Pro 6 nicht für die Verwaltung umfangreicher Bildbestände ausgelegt war. Capture One Pro 7 versprach diesbezüglich zwar Besserung, war aber auf meinem Rechner in Sachen Stabilität und Geschwindigkeit untragbar. Apple hatte in der Zwischenzeit mit Aperture 3.3 nachgebessert, weshalb es mich wieder dahin zurück zog.

In den letzten Monaten wurde leider zunehmend gewiss, dass Aperture im Sterben lag, und dass es galt sich nach etwas anderem umzusehen.

Meine weitere Strategie sah so aus, dass ich für die Bildentwicklung wohl zu Capture One wechseln, die entwickelten Bilder als JPEG oder TIFF exportieren und die Verwaltung meiner Alben (weiterhin) mit Aperture und später mit dem Nachfolger Photos machen würde. Dem kam auch entgegen, dass ich mittlerweile die Werkzeuge Tonality und Intensify von MacPhun, die Plugins von Topaz und von Alien Skin Exposure kennen und schätzen gelernt hatte, die meine Bildbearbeitung auf einen neuen Level gehoben haben und TIFFs bzw. JPEGs zur Entwicklung voraussetzen.

Nun, rechtzeitig zur Photokina und rechtzeitig für mich, hat Phase One Capture One 8 vorgestellt.

Die Dänen haben die Lücke, die durch das Ableben von Aperture entstanden ist, erkannt und rasch gehandelt: Nicht jeder Fotograf will mit Lightroom arbeiten. Eine Alternative ist dringend notwenig. Und zwar eine die den Bedürfnissen der Fotografen entgegen kommt, nicht nur dem Bedürfnis eines Unternehmens Kohle zu machen.

Capture One ist ein Programm von Profis für Profis und das einzige Programm das – jedenfalls nach meiner Meinung – professionell gestaltet ist. Die Oberfläche ist vollständig individualisierbar (mein größter Kritikpunkt an Lightroom) und beinahe jeder Handgriff lässt sich mit Shortcuts belegen. Belichtung, Weissabgleich, Kontrast, Sättigung, Lichter, Schatten – das alles und vieles mehr kontrolliere ich via Tastatur ohne eine Palette eingeblendet haben zu müssen. Die Individualisierbarkeit einer Logo-Plakette in der linken oberen Ecke nimmt sich dem gegenüber – sorry! – lächerlich aus.

Capture One macht nun umstiegswilligen Aperture-Usern ein verlockendes Angebot: Es kann Aperture-Biblotheken importieren (Lightroom-Bibliotheken übrigens, nebenbei gesagt, ebenso). Das funktioniert völlig unkompliziert über einen schlichten Importieren-Befehl, ohne dass der Benutzer sonst irgendwelche Vorbereitungen treffen müsste, also ohne, dass irgendwelche Instructions gelesen oder Video-Anleitungen gesehen werden müssten. Dabei übernimmt Capture One nicht nur Bewertungen, Farbmarkierungen und Schlüsselwörter, sondern alle wichtigen Einstellungen zu Belichtung, Sättigung, Lichtern, Schatten, Beschneidung, Drehung, Weißabgleich bis hin zur Schwarzweißentwicklung.

Natürlich gehen dabei einige Einstellungen verloren, wohl vor allem bezüglich Retusche, etc. Allerdings ist die übernommene Bibliothek absolut in Ordnung und die von Capture One nach den Vorgaben von Aperture vorgenommenen Entwicklungen sind mehr als brauchbar, teilweise besser als das was man zuvor in Aperture hatte.

Natürlich ist so ein Umstieg, egal ob von Aperture oder von einem anderen Programm, niemals lustig. Doch die Qualität die Capture One 8 liefert haut mich schlicht aus den Socken. Sämtliche RAW-Konverter mit denen ich bislang arbeitete sehen im Vergleich alt aus. Phase One hat mit der Version 8 auch eine große Schwäche von Capture One ausgebessert: C1 8 hat endlich sehr gute Retusche-Werkezeuge. Außerdem gibt es eine SW-Entwicklung die durch eine gute Grain-Funktion (Simulation analogen Filmkorns) außerordentlich genial geworden ist. Capture One 8 ist das beste SW-Entwicklungstool mit dem ich bislang arbeitete und scheint das von mir in letzter Zeit geliebte Alien Skin Exposure ebenso überflüssig zu machen wie das gerade erst erstandene Macphun Tonality.

Noch kratze ich an der Oberfläche von Capture One Pro 8, da mir im Moment die Zeit fehlt mich in aller Tiefe damit zu befassen. Es wäre nicht das erste mal, dass mich die Zeit lehrt, dass nicht so genial ist, was mich im ersten Moment begeisterte. Die Zeit entlarvt viele Schwächen. Aufgrund meines Zeitmangels möchte ich meinen positiven Eindruck auch nicht mit Bildern belegen. Besser ist ohnehin ihr macht euch einen eigenen Eindruck. Es gibt eine Demo-Version von C1 8 die ihr zwei (!) Monate lang ohne Einschränkungen nutzen könnt.

OK. Capture One kostet 229 Euro. Doch nach meiner Einschätzung bringt das Programm dem ambitionierten Fotografen mehr als noch Luxusobjektiv – viel mehr! Und so betrachtet habt ihr euch, wenn ihr C1 statt des x-ten Objektivs kauft, wahrscheinlich 600 bis 1800 Euro gespart.

Ihr seht: Ich bin begeistert.

Für alle die einen Einblick in das Programm erhalten wollen habe ich den Screencast »Ein kompakter Überblick über Capture One« aufgenommen.