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Autor: Markus Waeger

Grafik und Gestaltung – Das umfassende Handbuch

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Avisierter Veröffentlichungstermin für mein Buch »Grafik und Gestaltung« war ursprünglich September, dann wurde auf Dezember verschoben. Nun wird es Frühjahr 2010. Der Grund: Das Werk ist sehr aufwändig. 600 Seiten fundiertes Basiswissen und Praxistipps brauchen Zeit.

Abgesehen davon, dass ich die Themen nicht einfach so aus dem Ärmel schütteln kann und alles, wo ich mir nicht sicher bin noch einmal mit Recherchen überprüfe, gibt es das eine oder andere Loch in meinem Know-how das ich stopfen muss. Und dann sind Wissen, und eine auch für Grafikeinsteiger verständliche Erklärung schreiben können nicht immer das gleiche. Einfache, klar verständliche Erklärungen komplexer Zusammenhänge sind eine echte Herausforderung. Vieles davon will mit Grafiken erläutert werden, die zu zeichnen sind. Weiterlesen

Selbstbedienungsladen Internet

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Robert Kneschke hat vor einigen Tagen in seinem Blog einen Artikel veröffentlicht, den ich so interessant fand, dass ich ihn gebeten habe ihn auch in meinem Blog zu posten. Es geht dabei darum, dass beim Thema Internet und Computer die landläufige Meinung herrscht, alles müsse gratis sein.

In Roberts Artikel geht es um Stock-Fotografie, mit der er seinen Lebensunterhalt verdient. Doch die Selbstbedienungsmentalität bei Dingen die von Menschen kreativ geschaffen werden betrifft nicht nur Fotos. Es ist dasselbe beim Thema Schriften, Software, Design, Illustration, Musik und Text. Für viele Anwender ist es selbstverständlich sich tausende Songs bei Freunden zu besorgen, Soft- und Shareware vom Internet zu saugen und ohne Lizenzgebühr zu nutzen, für Schriften zu bezahlen ist ohnehin ein absurder Gedanke und interessante Artikel einfach aus Blogs zu kopieren ist mittlerweile sogar bei professionellen Verlagen Gang und Gäbe. Weiterlesen

Schrifttipp: Museo Sans

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Ich lese im Moment gerade »Hot Shoe Diarys« von Joe McNally. Bin mir noch nicht sicher wie mir das Buch gefällt, denn es ist ziemlich viel lustig gemeintes Geplapper mit drin, das das Lesen einerseits locker macht, aber das Verstehen nicht immer erleichtert. Außerdem finde ich den Tipp die Kamera auf Adobe RGB zu stellen etwas seltsam, wenn darauf der Tipp folgt man solle in RAW fotografieren – letzteres macht erstere Einstellung obsolet. Aber zumindest ist es unterhaltsam.

Natürlich sind auch tolle Fotos drin. Was es mir aber besonders angetan hat ist die Schrift, in der das Buch gesetzt ist. Super tolle Leseschrift, angenehm unauffällig und doch eigenständig. Sehr schönes Satzbild. Verdammt! Und ich kenn’ die gar nicht! Darf nicht sein. Also Recherchieren. Also zu Identifont gesurft und die Identifizierungsmaschine angeworfen. Am Ende spuckt die doch glatt die Museo Sans aus. Im ersten Moment hielt ich das für einen Fehler, denn ich kenne die Museo, finde sie zwar absolut geil, aber hätte ihr nie, niemals, so eine ausgezeichnete Leserlichkeit zugetraut. He, Jos, echt super Job! Weiterlesen

Adobe CS4. Ein lohnenswertes Update.

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Ich habe in den vergangenen Monaten oft gehört und gelesen, dass sich das Update auf CS4 nicht lohnen soll, dass sich zu wenig weiter entwickelt hat. Nun kommt es natürlich darauf an, was man mit der Creative Suite – mit Photoshop, Illustrator und InDesign – macht und wie tief man die Möglichkeiten der Programme überhaupt nutzt. Arbeitet jemand eher gelegentlich und/oder mit den oberflächlichen Funktionen, dann sind Updates schon lange nicht mehr notwendig. Photoshop 7 war ein ausgereiftes Programm (Photoshop CS4 = Photoshop 11). InDesign ist seit CS2 relativ ausgereift und diese Version bietet mehr als wohl 90% aller Anwender brauchen. Mit Illustrator konnte ich in der Version 6 schon alles umsetzen, was mir vorschwebte (Illustrator CS4 = Illustrator 14). Weiterlesen

Happy Shooting

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Von Freitag bis Sonntag war ich in Tübingen bei Boris und Chris zum Happy Shooting Workshop. Nachdem ich mich ja durchaus als fortgeschrittenen Fotografen verstehe hatte ich bereits bei der Anmeldung nicht unbedingt damit gerechnet großartig Neues zu lernen, was meine Arbeitsweise revolutionieren würde, aber wie heißt es so schön: Man kann immer was dazu lernen und der Podcast von Boris und Chris ist ja immer äußerst informativ. Obwohl ich also darauf vorbereitet war, in erster Linie bekanntes zu hören, war der Workshop dann doch überraschend spannend. Weiterlesen

Photoshop CS3 vs. Photoshop CS4

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Es ist einige Zeit vergangen seit dem letzten Designworks VideoPodcast. Hintergrund: Ich stecke bis über beide Ohren in Arbeit und habe einfach keine Zeit neue Episoden aufzunehmen, immerhin benötige ich dafür meist fast einen Tag.

Nun sind aber, seit mein Photoshop CS3 Buch vergriffen ist, immer wieder Anfragen an mich herangetragen worden, ob es denn nicht noch irgendwo erhältlich sei. Die Antwort ist: nein, und es wird auch nicht mehr aufgelegt, weil sich das nach dem Erscheinen einer neuen Programmversion einfach nicht mehr rechnet. Ich glaube aber mit gutem Gewissen das Photoshop CS4 Buch auch für alle CS3 Anwender empfehlen zu können. Immerhin glaube ich, dass ich das Buch weiter entwickelt habe und, dass es noch besser geworden ist als mein erstes Buch. Allerdings gibt es natürlich Dinge die sich geändert haben. Aus diesem Grund habe ich diese Episode aufgenommen um zu zeigen, wo die Unterschiede zwischen CS3 und CS4 liegen und wie man Dinge die in CS4 anders sind in CS3 dennoch umsetzen kann. Viel Spaß beim Schauen. 🙂 Weiterlesen

RAW

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Raw ist ein Dateiformat, das erst mit der digitalen Fotografie Einzug in die Ateliers und Studios von Bildbearbeitern, Fotografen und Grafikern gehalten hat. Davor wurden Bilder in erster Linie als Tiff verarbeitet und archiviert, in der Druckvorstufe auch sehr oft als EPS.

Raw ist kein offenes Standardformat (wie Tiff für Bilder, oder TXT und RTF für Text) und auch kein Format eines Herstellers, das sich zum Quasi-Standard entwickelt hat und von den meisten Programmen in ihrer Programmklasse unterstützt wird (wie PSD für Photoshop-Bilder und DOC für Word-Dokumente). Weiterlesen

Meine Software TopTen

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Ich bin ja bekennender Software Jäger, Sammler und Tester. Hier möchte ich einmal meine liebsten Programme in meiner persönlichen Hitliste aufführen.

  1. Mac OSX, das Betriebssystem. Ohne das geht gar nix. Eh klar!
  2. Adobe Photoshop. Der Bildbearbeitungsmolloch. An Photoshop CS4 liebe ich besonders die Möglichkeit die Arbeitsfläche zu drehen, wenn ich retuschiere, die coole neue Funktion um Pinselspitzen in Durchmesser und Härte einzustellen, und dass ich ein Werkzeug temporär aufrufen kann, indem ich seinen Shortcut drücke und halte und ich wieder beim zuletzt genutzten Werkzeug bin, sobald ich diese Taste wieder loslasse. Auch das Bilder mit einem Schubbser über den Bildschirm gleiten lassen zu können, wie man es vom iPhone kennt, ist nicht nur lustig sondern auch effizient.
  3. Apple Aperture. Das Programm zum Verwalten, Verschlagworten, Bearbeiten und Präsentieren tausender Bilder mit großartiger Integration in die Apple Gesamtproduktpalette, wie iPhone, mobileMe und Apple Bücher.
  4. Adobe InDesign. Layouten kreativer Werbung und setzen umfangreicher Bücher ist für mich ohne den ungeheuren Funktionsumfang von InDesign nicht mehr vorstellbar. Das Programm ist dafür aber auch unheimlich anspruchsvoll.
  5. Adobe Illustrator. Wenn ich nur mehr damit machen könnte! Besonders die Zeichenfunktion in CS4 hat es mir angetan und die umfangreiche Erweiterung des Handlings von Objekten über die Palette »Aussehen«.
  6. The Hit Liste. Schön gestaltetes GTD-Programm das wirklich hilft die Dinge auf die Reihe zu bekommen. Damit sind ToDo-Listen nicht nur Hilfreich, sondern machen auch Spaß.
  7. Tweetie. Übersichtliches zwitschern auf Twitter. Derzeit wohl mein schönstes Programm. Streng nach dem Motto weniger ist mehr.
  8. Trails ist kein Computerprogramm, sondern eine iPhoneApp. Damit kann ich mit dem iPhone über GPS meine Touren aufzeichnen, an TrailRunner senden und weiterbearbeiten und -verbreiten, oder mit HoudahGeo mit Aufnahmen die ich mit der D80 oder D700 gemacht habe abgleichen – danach sind meine Aperture-Bilder geocodiert. Das einzige Manko ist, dass das iPhone für einen längeren Ausflug zu wenig Saft hat.
  9. Mobile Fotos. Noch eine App fürs iPhone. Damit kann ich meine Flickr-Bilder ansehen, Flickr erkunden und die Veröffentlichungen meiner Kontakte checken. Keine andere iPhoneApp für Flickr bietet diesen Funktionsumfang. Wünschenswert wäre lediglich noch ein Schwesterprogramm auf dem Mac zu haben
  10. NetNewsWire. Zwar mit etwas gemischten Gefühlen in den Charts weil das Programm keine ausgesprochene Schönheit ist und mir auch die eine oder andere Funktion abgeht, aber dennoch derzeit unverzichtbar um der Flut der Veröffentlichungen meiner Feed-Abonnements Herr zu werden.

Darüber hinaus möchte ich meinen liebsten Browser Safari nicht vergessen und auch noch ScreenFlow erwähnen, mit dem man phantastisch ScreenCasts aufnehmen und gleich schneiden kann – hätte ich noch Zeit für Podcasts würde ich viel und gerne damit arbeiten. Außerdem ist auch myWeblog sehr cool, mit dem ich einfach und rasch Artikel für das WordPress-Blog schreiben und bearbeiten kann. Weiterlesen

Blogparade: Ich twitter weil …

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  • … weil Twitter sauschnell ist.
  • … weil Twitter brandaktuell ist.
  • … weil Twitter eine super Info-Schleuder ist.
  • … weil das 140Zeichen-Max einen echt zwingt die Sache auf den Punkt zu bringen.
  • … weil ich wenig Zeit habe.
  • … weil man Kontakt zu unheimlich interessanten Leuten bekommt.
  • … weil ich die Tweets als Kurzinfos in mein Blog übernehmen kann.
  • … es Teil meines Marketings ist.
  • … weil ich allein in Büro arbeite und mich so mit anderen Leuten unterhalten kann.
  • … weil es Spaß macht.
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    Gast-Tutorial von Robert Kneschke zu Photoshop

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    Vor Kurzem hat mir Blogger und Fotoproduzent Robert Kneschke angeboten, ein Tutorial für markuswaeger.com zu schreiben. Da ich Roberts Blog schon lange abonniert habe und von der Qualität seiner Artikel überzeugt bin, habe ich mich sehr über das Angebot gefreut und natürlich angenommen. Unten findet ihr die Beschreibung auch als Screencast.

    Augen-Retusche in Photoshop

    Bei der Stockfotografie ist es wichtig, dass Menschen gut aussehen. Die Gesichtsretusche gehört deshalb zu den Standardaufgaben eines Fotografen.

    Vor allem die Retusche der Augen ist wichtig, da diese stark beeinflussen, wie sehr ein Gesicht strahlt. Weiterlesen

    Ein ♥ für Blogs

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    I Love Blogs

    Einem Aufruf von StyleSpion Kai Müller folgend, nehme ich mit diesem Artikel an der Aktion »Ein ♥ für Blogs«. Ziel der Aktion ist, dass sich deutschsprachige Weblogs besser untereinander vernetzen. Ich bin ja ein großer Blog-Fan und lese in den Blogs der Kollegen ebenso gerne, wie ich meinen Blog schreibe (bzw. mit Pascal gemeinsam ist es ja unser Blog). Schon in den vergangenen Monaten habe ich zuweilen die TopTen meiner liebsten Weblogs präsentiert. In Fortsetzung dieser Aktion präsentiere ich euch hier meine Aktuelle Hitliste in meinem Feedreader: Weiterlesen

    Nikon D700: Zwei Tipps zum Wiedergabe

    Posted in etc., and Fotografie

    Nachdem unser Buch über die Nikon D700 nun schon seit Jahresbeginn am Markt ist und wir in der Zeit auch ausgiebig mit der Kamera weitergearbeitet haben, möchte ich für alle D700-Besitzer und Benutzer zwei Tipps nachlegen.

  • Was mich immer wieder geärgert hat, an der D700, ist der Multifunktionswähler, der sich nicht nur horizontal und vertikal, sondern auch diagonal benutzen lässt. Beim Blättern durch Aufnahmen bei der Bildwiedergabe gerät man bei der Bedienung der Multifunktionstaste immer wieder unbeabsichtigt auf diagonal, statt horizontal und verrutscht prompt in der Wiedergabedarstellung, statt zum nächsten Bild zu blättern. Ärgerlich?
    Abhilfe schafft die Individualfunktion »f9 Einstellräder«: Schaltet man »Menüs und Wiedergabe« auf »On« kann fortan auch mit dem hinteren Einstellrad durch Bilder geblättert werden. Spart echt Nerven!
  • Im Buch haben wir empfohlen die Einstellungen für »Wiedergabe« > »Nach dem Löschen« auf »Vorheriges Bild anzeigen« einzustellen. Der Grund ist, dass – zumindest ich – nach einigen Bildern gerne die Aufnahmen checke und dabei gleich ein paar Bilder lösche. Das geschieht dann von der jüngsten Aufnahme hin zu älteren. Dabei ist die Einstellung »Nach dem Löschen vorheriges Bild anzeigen« einfach bequemer.
    Doch in der Praxis kommt es auch oft vor, dass man eine ganze Serie an Bildern von der ersten zur letzten Aufnahme durchblättert und die schwachen Fotos löscht. Dabei wäre natürlich die Einstellung »Nächstes Bild anzeigen« besser. Seit einiger Zeit arbeite ich mit der Einstellung »Letzte Reihenfolge«. Dann erscheint nach dem Löschen beim Vorwärtsblättern das nächste, beim Löschen während des Rückwärtsblättern das vorangegangene. Während des Schreibens hatte ich Bedenken, dass diese Einstellung in der Praxis verwirrend sein könnte, und habe sie nicht empfohlen. In der Praxis habe ich nun aber die Erfahrung gemacht, dass das sehr gut funktioniert.
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