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Autor: Markus Waeger

Galileo

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Pasted Graphic

Ich habe immer geglaubt, dass sympathische Bücher von sympathischen Menschen gemacht werden. Meine letzten zwei Wochen bei den netten Leuten von Galileo in Bonn haben dieses Vorurteil bestätigt.

Das Video-Training zu InDesign CS3 ist nun im Kasten und in wenigen Wochen im Handel verfügbar. Ich weiss noch nicht, wie viel Material es am Ende sein wird, aber den Rahmen der geplanten zehn Stunden habe ich ganz locker gesprengt. Zusammen mit über 2GB an Begleitmaterial zum Mitmachen und Nachbauen ist der Workshop sicher eine ausgezeichnete Anschaffung für alle, die sich in das Programm einarbeiten und es auch mal etwas genauer wissen möchten.

Schon ist das nächste Projekt, das ich mit den Galileos aushecken darf in Planung. Näheres verrate ich noch nicht (man soll ja nicht über ungelegten Eier gackern), aber ich freue mich schon tierisch auf die Arbeit daran und bin sicher, dass das eine ganz tolle Sache wird.

🙂

Leider werden an den Projekten der kommenden Wochen und Monate sowohl mein Weblog wie auch mein Podcast leiden. Hier kann ich alle Freunde meiner Tipps und Trainings nur um Geduld bitten. Ich habe fest vor den Faden nicht ganz fallen zu lassen. Aber die Zeit! Kann mich vielleicht mal jemand klonen?

😉
Anmerkung zum Bild: 7 Uhr Früh — so früh am Morgen steht nur mein Auto im ganzen Gewerbepark ›Rheinwerke‹.

Pixelmator

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Pasted Graphic

Wenn Schönheit siegt, dann sehen so Gewinner aus! Bei page-online.de habe ich den Hinweis auf Pixelmator entdeckt. Die Oberfläche ist Mac-Like und umwerfend schön gestaltet. Dagegen sieht das klobige Interface, mit dem uns Adobe derzeit mit Lightroom erschlagen will schon sehr alt aus. Wenn hinterm schönen Schein auch ordentliches Sein steht, dann ist das was da in der Entwicklung steckt ein kleiner Hammer. Ankündigung und Screenshot sehen jedenfalls — nicht nur visuell — viel versprechend aus.

Noch lässt sich Pixelmator nicht herunterladen — man kann lediglich seine Mail-Adresse angeben um sich über die Veröffentlichung informieren zu lassen. Auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, dass hier eine Alternative zu Photoshop wachsen könnte, bin ich doch neugierig genug mir dieses Teil einmal ansehen zu wollen und habe mich gleich vormerken lassen.

Gratis-Software für Windows?

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Heute gibz das ›Wort zum Sonntag‹ schon Freitags!

Wie vielleicht unschwer zu erkennen ist, bin ich Mac-Maniac. Das ist meine private wie subjektive Sicht der Computer-Dinge. Auch wenn ich Jedem der’s hören will von Apple vorschwärme (und viel zu oft auch jenen die es nicht hören wollen) — eine Diskussion darüber ob nun Mac oder Windows besser ist, halte ich so sinnvoll wie eine Debatte ob nun Audi oder BMW die besseren Autos baut.

Über das Klischee, Apple-Computer seien teuer mag ich mich jetzt nicht auslassen. Aber was mich oft ärgert, ist das Killerargument: »Für Windows bekommen ich die Software umsonst.«

Bei Leuten die ihr Brot a) schöpferisch verdienen und/oder sogar b) noch selbständig sind, habe ich besonders wenig Verständnis dafür.

Wer ein Produkt kaufen will, soll den dafür veranschlagten Preis bezahlen (Raubkopien aus China sind da keine gerechtfertigte Alternative!) Ist einem das Produkt zu teuer, kann man entweder beim Konkurrenten nachschauen, oder auf den Kauf verzichten.

Das Wort zum Sonntag: Stille

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»Die größte Offenbarung ist die Stille.«

Laotse

****

Das heutige Wort zum Sonntag schreibe ich aus Tirol. Im Bergort Grän im schönen Tannheimer Tal verbringe ich ein verlängertes Wochenende unter der Sonne bei Wandern, Walken, Laufen und Flanieren. Wer selbigem auch etwas abgewinnen kann, dem kann ich unsere Unterkunft, das Vier-Sterne-Hotel Engel hier in Grän nur empfehlen. Das Wellnessangebot ist hervorragend und inklusive, das Personal äußerst freundliche, die Lage ruhig, das Buffet üppigst, das Essen ausgezeichnet und das Hotel vermittelt dennoch ein heimeliges Flair, da die Größe architektonisch schlau kaschiert ist. Und W-LAN bietet mir die Möglichkeit auch einmal vom Urlaubsort eine Eintragung an mein Weblog zu senden.

Link: www.engel-tirol.com

Obenohne

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Über zwei Jahre musste ich unter der Haube eines verlöteten Fortbewegungsmittels schmachten. Für einen Frischluftfetischisten wie mich besonders an sonnigen Tagen eine Qual.

Nun aber hat die Atemnot ein Ende. Gestern haben wir, mein Schatz und ich, unser Baby bekommen. Es ist ein kleiner japanischer Reiskocher mit abnehmbarem Stoffdeckelchen. Zwar sehr spartanisch nur mit zwei hautengen Sesseln eingerichtet, aber diese Reduzierung auf das Wesentlichste — vier Räder, alle rund, ein Motor und ein Bose-Sound-System — entspricht genau der asketischen Zurückhaltung die einem zurückgezogen lebenden Zen-Mönch entspricht. Also, Sonne, Wind und Kurven: Wir kommen!

2007-03-13 - 13-33-25🙂

Free Quality Font Lybrary

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Es soll Verrückte auf diesem Planeten beben, die Stunden, Tage, Wochen ihrer Zeit in Ihre Steckenpferde investieren und die Endergebnisse dann kostenlos jedem zur Verfügung stellen. Der Nachteil davon ist vielleicht: bei der tumben Masse entsteht der Eindruck was im Internet steht, kopiert oder geladen werden kann müsse zwangsläufig kostenlos sein und jeder der für eine Leistung eine Hand voll — oder auch nur einen Fingerhut voll — Kohle sehen will, sei ein Halunke man selber ist Robin Hood wenn man ihm seine Leistung einfach nimmt ohne zu zahlen (das nannte man einmal stehlen).

Aber bevor ich hier endlos ins Moralisieren komme und wieder einen Angriff gegen die Windmühlen der Ignoranz reite, möchte ich Ihnen, liebe Leser, gestehen, dass ich Leute die nicht nur in Zahlen und Moneten denken besonders schätze und bewundere.

So wie diesen Verrückten Niederländer, Jos Buivenga, der endlose Stunden in die Gestaltung von offensichtlich sehr ordentlichen, gut ausgebauten Schriften steckt um diese dann im Internet zu verschenken — auch für kommerzielle Anwendungen!

Also nichts wie hin zu ›exljbris‹ und die Schnäppchen schnappen. Und wenn Ihnen die Schriften gefallen: Kaufen Sie doch ein oder zwei der coolen T-Shirts. Freigiebigkeit will unterstützt werden.

Gefunden habe ich diesen Hinweis bei ›Fontwerk‹ und der wieder bei ›Sven‹.

🙂

Ausgezeichneter Ideenklau

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Wer mich kennt, weiss wie ich zur kostenlosen Nutzung geistigen Eigentums stehe — sei es wenn es um Software, Schriften oder Musik geht. Für jeden Song, jeden Buchstaben in jeder Schrift, jedes kleine Hilfsprogramm hat irgendwo in der Welt Einer oder eine Gruppe von Leute gearbeitet. Nach meiner bescheidenen Meinung steht es Niemandem zu sich eine solche Leistung einfach unter den Nagel zu reißen.

Ich habe auch schon erlebt, dass ein Unternehmen das Design einer meiner Internet-Projekte einfach 1:1 abgekupfert hat — sogar ein Teil der Grafiken hatte man sich von der Website meines Auftraggebers gezogen.

Ich persönlich kann über solche Ignoranz und Unverfrorenheit nur den Kopf schütteln, denn meine Leistung war durch meinen Auftraggeber ja honoriert worden. Aber dieser hat sich einen Designer engagiert um sich einen einzigartigen Internet-Auftritt gestalten zu lassen, und dann geht Einer her und denkt sich »he, ich bin doch nicht Blöd, Mann! Was soll ich meine Moneten für einen Designer ausgeben, wenn das ein anderer schon gemacht hat?«

Besonders dreister Ideenklau wird seit einigen Jahren mit dem Plagiarius ausgezeichnet.

Gestoßen bin ich auf die Meldung zum diesjährigen Plagiarius im Fontblog — seit langem einer meiner Lieblingsblogs.

Und wie Jürgen Siebert sagt, sind nicht nur Händler und Hersteller plagierter Produkte für den Ideenklau verantwortlich, sondern vor allem auch die Konsumenten. Oder würden Sie bedenkenlos wissentlich Hehlerware erwerben?

Das Wort zum Sonntag: Baut Microsoft jetzt Autos?

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Bei einer Computermesse hat Bill Gates die Computer Industrie mit der Auto-Industrie verglichen und das folgende Statement gemacht: »Wenn General Motors (GM) mir der Technologie so mitgehalten hätte wie die Computer Industrie, dann würden wir heute alle 25-Dollar-Autos fahren, die 1000 Meilen pro Gallone Sprit fahren würden.«

Als Antwort darauf veröffentlichte General Motors (von Mr. Welch selbst) eine Presse Erklärung mit folgendem Inhalt:

Wenn General Motors eine Technologie wie Microsoft entwickelt hätte, dann würden wir heute alle Autos mit folgenden Eigenschaften fahren:

  • Ihr Auto würde ohne erkennbaren Grund zweimal am Tag einen Unfall haben.
  • Jedes mal, wenn die Linien auf der Straße neu gezeichnet werden würden, müsste man ein neues Auto kaufen.
  • Gelegentlich würde ein Auto ohne erkennbaren Grund auf der Autobahn einfach ausgehen und man würde das einfach akzeptieren, neu starten und weiterfahren.
  • Wenn man bestimmte Manöver durchführt. wie z.B. eine Linkskurve, würde das Auto einfach ausgehen und sich weigern neu zu starten. Man müßte dann den Motor erneut installieren.
  • Man kann nur alleine in dem Auto sitzen, es sei denn, man kauft ›Car95‹ oder ›CarNT‹. Aber dann müßte man jeden Sitz einzeln bezahlen.
  • Apple würde Autos herstellen die mit Sonnenenergie fahren, zuverlässiger laufen, fünfmal so schnell und zweimal so leicht zu fahren sind, aber sie laufen nur auf 5% der Straßen.
  • Die rl-Kontroll-Leuchte, die Warnlampen für Temperatur und Batterie, würden durch eine ›Genereller Auto-Fehler‹-Warnlampe ersetzt.
  • Neue Sitze würden erfordern, daß alle die selbe Gesäßgröße haben.
  • Das Airbag-System würde fragen »Sind sie sicher?« bevor es auslöst.
  • Gelegentlich würde das Auto Sie ohne jeden erkennbaren Grund aussperren.* Sie können nur wieder mit einem Trick aufschließen, und zwar müßte man gleichzeitig den Türgriff ziehen, den Schlüssel drehen und mit einer Hand an die Radioantenne fassen.
  • General Motors würde Sie zwingen, mit jedem Auto einen Deluxe Kartensatz der Firma Rand McNally (seit neuestem eine GM Tochter) mit zu kaufen, auch wenn Sie diesen Kartensatz nicht brauchen oder möchten.** Wenn Sie diese Option nicht wahrnehmen, würde das Auto sofort 50% langsamer werden (oder schlimmer); Darüber hinaus würde GM deswegen ein Ziel von Untersuchungen der Justiz.
  • Immer dann, wenn ein neues Auto von GM vorgestellt werden wurde, müssten alle Autofahrer das Autofahren neu erlernen, weil keiner der Bedien-Hebel genau so funktionieren würde, wie in den alten Autos.***
  • Man müßte den ›Start‹-Knopf drücken, um den Motor auszuschalten.

Ich weiß, das ist ein alter Hut den jeder kennt. Aber als ich ihn dieser Tage wieder einmal aufsetze … sorry: las — wurde mir bewusst wie sich die Zeiten weiter entwickelt haben:

* Soll mit der heutigen Elektronik keine Seltenheit mehr sein. Nur dass der Trick zum Aufsperren den Mann vom ÖAMTC erfordert.

**2007 sollen ca. 70% aller Neuwagen mit iPod-Vorausrüstung auf den Markt kommen, auch wenn Sie keinen iPod haben oder wollen.

*** Ein 7er BMW mit iDrive soll ohne gründliches Studium der Betriebsanleitung nur schwer zu fahren sein soll; schon das Anlassen oder Anstellend der Scheibenwischer soll eine Hürde sein — zumindest habe ich das über die erste Generation von iDrive gelesen.

**** Beim 1er BMW drückt man tatsächlich den Start-Knopf um das Auto abzustellen (nun gut: es steht Start/Stop drauf — trotzdem!)

Die besten Schriften aller Zeiten

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Jürgen Siebert hat in seinem Fontblog in den vergangenen Tagen die Topten der besten Schriften aller Zeiten veröffentlicht.

Für den Kenner gibt es im Grunde wenig Überraschungen, für mich die einzige echte: Die Officina auf Platz 8, noch vor Gill und Univers (und eigentlich auch, dass die Frutiger die Univers geschlagen hat). Bewertungskriterien waren: Verkaufszahlen: 40%; historische Bedeutung: 30%; ästhetische Qualität: 30%.

Link: die Jury

Die großen Zehn:

  1. Helvetica
  2. Garamond
  3. Frutiger
  4. Bodoni
  5. Futura
  6. Times
  7. Akzidenz Grotesk
  8. Officina
  9. Gill Sans
  10. Univers

(Für alle Schriftinteressierten finden sich unter den Links interessante Details über die Schriften)

Auf geht’s

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Mit heutigem Tag starte ich offiziell das neue Arbeitsjahr. Alle die meine Website 2006 besucht haben — vielleicht sogar regelmäßig — kennen sie in anderem Gewand, und wissen, dass ich auf der Startseite jeden Tag einen Artikel zu den Themen Adobe Creative Suite, Grafikdesign, Typografie, Mac und alles drum herum veröffentliche. Nun ja, zumindest versuche ich es tätlich zu schaffen und im letzten Herbst ist es mir trotz einem großen Haufen Arbeit auch beinahe gelungen.

Ich habe mir auch für dieses Jahr vorgenommen fleißig zu bloggen und hoffe es auf viele Artikel zu bringen, die den Besuch meiner Website wertvoll für Sie machen.

Startseite noch leer?

Im Moment ist die Startseite noch leer, denn alle Artikel des letzten Jahres habe ich archiviert. Aber wenn es meine dringenden Arbeiten einigermaßen zulassen werde ich schon heute versuchen wieder einen cleveren Tipp auf die Beine und ins Internet zu stellen. Also bleiben Sie am Laufenden.

Auf dem Laufenden bleiben?

Wenn Sie ein Info-Junkie sind, oder zumindest Jemand der Neuigkeiten nicht abgeneigt ist, und RSS feeds noch nicht kennen, dann bitte ich Sie einen Blick auf meinen entsprechenden Artikel zu werfen.

Woher nimmt er täglich die Zeit?

Um ehrlich zu sein: ich schreibe meine Artikel nicht täglich. Das könnte ich von der Zeit her gar nicht einrichten; ich muss ja auch Geld verdienen. Meist schreibe ich drei bis sechs Artikel in einem Rutsch und veröffentliche diese dann an einem Tag nach dem anderen. Ich glaube ja, dass ohnehin niemand die Zeit hätte sechs Artikel auf einmal zu lesen. Auf diese Art versuche ich meine Site interessant zu halten. Nur relevante Top-Tagesaktuelle Neuigkeiten veröffentliche ich sofort.