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Affinity Photo iPad: Bilder modellieren

In diesem Workshop erkläre ich die Liquify Persona von Affinity Photo. Mit ihr lassen sich Bildbereiche modellieren, als wäre das Bild eine Knetmasse.

Regen, Sand, Olympus und Panasonic

Regelmäßige wie gelegentliche Leser meines Blogs werden wissen, weshalb ich mit MFT fotografiere: Ich bin viel draußen unterwegs und möchte nicht unter der Last voller Formate leiden.

Olympus

Aus demselben Grund – dem Fotografieren in der Natur – entscheide ich mich überwiegend für Ausrüstung die den Elementen Stand halten. Zahlreiche Videos, Berichte sowie das Marketing von Olympus und Panasonic haben mir das Gefühl gegeben, mit entsprechendem Material dieser Hersteller auf der sicheren Seite zu sein. Umso erstaunter stellte ich vor einiger Zeit fest, dass nach einem Tag an dem ich von heftigem Regen überfallen worden war, der Sucher meiner E-M1 innen angelaufen war. Die Kamera selbst ließ sich zwar in den Betriebsmodus versetzen aber nicht mehr bedienen.

Nach einigen Stunden kam die Bedienbarkeit weitgehend zurück, nur von den Funktionstasten reagierte keine einzige mehr. Frustriert, weil mitten auf einer dreiwöchigen Rundfahrt durch den Norden und Osten Deutschlands, rief ich Olympus Deutschland an – ich bin zwar Kunde in Österreich, befand mich aber eben gerade in Schleswig Holstein –, und erkundigte mich, wie das bei einer Kamera die behauptet gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet zu sein möglich ist.

Die ausgesprochen freundliche Dame am Telefon versicherte mir ihr Bedauern, erklärte mir aber, dass es unter Intensivregen bei jeder Kamera zum Eindringen von Feuchtigkeit in den Body kommen könne. Obwohl sie mir ebenfalls zusicherte, man werde bei Olympus einen kulanten Weg finden mit der Sache umzugehen – woran ich nicht zweifle, da Olympus sich bisher in jeder Sache immer kulant gezeigt hatte –, war ich doch sehr enttäuscht, hatte ich doch bisher erwartet mich bei jedem Wetter auf mein Equipment verlassen zu können.

Ich rief als nächstes bei meinem Händler an, um seine Meinung einzuholen. Er bestätigte mir, dass es tatsächlich auch bei abgedichteten Kameras kaum Modelle gebe, die unter Sturzregen der schon beinahe einem Bad nahe kommt vollständig gegen das Eindringen von Feuchtigkeit gesichert seien. Die einzigen bei denen er beschwören würde, dass sie auch unter dem Wasserschlauch auf jeden Fall halten, seien die Spitzenmodelle von Canon und einzelne von Pentax, wie die K-1.

An dieser Stelle möchte ich noch erwähnen, was es bringt bei einem guten Fachhändler eingekauft zu haben: Er bot mir umgehend an mir eine Kamera nach Deutschland zu schicken, was ich allerdings doch ablehnte, da ich noch zwei weitere Kameras dabei hatte und die E-M1 in allen wesentlichen Funktionen bedienen konnte.

Nach meiner Rückkehr nach Vorarlberg brachte ich die Kamera zum Händler, der bereits mit Olympus über das Problem gesprochen hatte und sie für mich einsandte. Kaum zwei Wochen später – auch das wie gewohnt – war die Kamera wieder da. Durch Garantie gedeckt ist die Sache nicht, aber mein Händler fand mit dem Vertrieb einen Modus durch den nicht ich die Kosten zu tragen hatte.

Auch wenn ich wie gesagt enttäuscht darüber bin, dass ich in Zukunft nicht mehr ohne Bedenken weiter fotografieren kann, wenn der Regen heftig wird, möchte ich noch einmal betonen, dass Olympus’ Service hier in Österreich absolut mustergültig arbeitet. Niemals musste ich länger als zwei Wochen auf eine eingesandte Kamera warten, die Preise waren immer deutlich unter dem was ich von Nikon her kannte, und vieles wurde ohne Berechnung übernommen, auch wenn es an sich nicht durch Garantie gedeckt war. So geht Service!

Viewfinder-Sunburn-Problem

Ein gutes Beispiel dafür ist Olympus Umgang als die Kamera meiner Frau vom sogenannten Sunburn-Problem betroffen war. Die Geschichte geht so:

Eines Tages, meine Frau und ich waren gerade an einem beinahe sommerlichen Frühlingstag unterwegs, und wie auch ich trug sie eine E-M5 II in einem PeakDesign Clip am Gurt ihres Rucksacks – Sucher nach oben. Mitten während des Ausflugs zeigte sie mir, dass sich in ihrem Sucher Schleier gebildeten hatten die wie Blendenflecken aussahen. Nur im Sucher, nicht am Display, nicht auf den Fotos.

Wir schickten ihre Kamera an Olympus, sie bekam meine E-M1 (Mk I) und siehe da: Während des folgenden Ausflugs zeigte sich bei dieser dasselbe Problem. Auch diese Kamera wanderte via Händler zum Olympus-Support. Ich drückte ihr meine E-M5 II in die Hand.

Mir war ein Verdacht gekommen, dass es sich dabei wohl um keinen Zufall handeln konnte, und ich begann zu recherchieren. Dabei stieß ich auch rasch auf ein Problem das als EVF-Sunburn bekannt ist. Leider fand ich das erst heraus, als mit der zweiten E-M5 II unsere dritte Kamera davon betroffen war.

Das Problem entsteht, wenn jemand den Dioptrinausgleich des Suchers auf Anschlag stellt, und kräftige Sonnenstrahlen in einem ungünstigen Winkel auf das Display des elektronischen Suchers gebündelt werden. Durch die Kombination aus Dioptrineinstellung, Tragen der Kamera im Clip am Rucksackgurt bei sonnigem Wetter, waren wir offensichtlich in der Lage EVFs reihenweise zu killen.

Laut Olympus könne dieses Problem jede Kamera mit elektronischem Sucher und Dioptrinausgleich betreffen und man stünde auch immer für eine kostenlose Reparatur gerade, auch Jahre nach Ablauf der Garantie.

Auf meiner Suche hatte ich allerdings nur Berichte über Olympus-Kameras gefunden, die von dem Problem betroffen waren. Eine Ursache könnte sein, dass andere Hersteller einen so extremen Ausgleich der Diotrineinstellung der das Problem auslösen könnte, erst gar nicht erlauben. Eine andere Erklärung wäre aber auch, dass die Mitbewerber durch Anbringen eines Infrarot-Filters Schäden verhindern. Ich fand nämlich für das Problem bei Olympus eine Beschreibung zu einer Lösung, bei der ein Stück Infrarot-Filterfolie vor dem Eingang des EVF das Problem behebt. Wie ich erfahren habe, hat Olympus auch bei meinen Kameras einen solchen Filter angebracht – ein wöchentlich ausgefallener Viewfinder hätte uns am Ende wohl beiden keine Freude bereitet.

Panasonic

Das war jetzt der für mich angenehmere Teil des Berichts. Kommen wir zum Unangenehmen:

Auf der Rundreise durch Deutschland hatte der Zoomring meines Panasonic Lumix G Leica Vario-Elmar 100–400mm ƒ4.0–6.3 Sand eingesammelt. Wir waren ein paar Stunden am Meer unterwegs, es war windig, Sand war unterwegs. Sand ist schrecklich! Wer fotografiert weiß das. In solchen Situationen habe ich immer einen UV-Filter vor der Linse um sie nicht sandstrahlen zu lassen.

Während sich bei meinen Olympus Linsen lediglich Sand unter den Streulichtblenden vergrub, wurde er unter dem Zoomring des Telezooms zum Problem. Zoomen ohne zu hören und zu spüren wie unter dem Ring die Sandkörner schleifen und sperren ist nicht mehr möglich. Kein Problem, dachte ich. Das kann ja für den Service nicht schwer zu reinigen sein. Dachte ich!

Ich gestehe, ich hatte wegen der Sache bereits einen Albtraum. Ich träumte, dass die Reparatur viele Hundert Euro kostete, und dass ich meinen Händler bat, meine eben erst gekauften Panasonic G9 zurück zu nehmen.

Der Albtraum hat eine Ursache: Seit ich von Panasonic Objektive bestelle, bin ich es gewohnt Monate darauf warten zu müssen. Immer. Bei jedem, das mein Händler nicht vorrätig hat. Ich vermute die Produkte werden auf Kamelen von Japan nach Österreich getragen. Bei Kameras nicht viel anders.

Vor einem Jahr etwa habe ich zwei Panasonic G81 gekauft. Nach einigen Dutzend Bildern stellte ich bei einer fest, dass es Staub auf dem Sensor gab. Da dieser bereits auf Bild 9 sichtbar war (ein älteres Bild existierte nicht mehr), war relativ naheliegend, dass der Fleck wahrscheinlich aus der Produktion stammte. Die Kamera wurde eingeschickt, ich wartete Wochen auf eine Nachricht, dann hieß es die Kamera komme in der Folgewoche, als ich Ende dieser beim Händler erschien war sich aber noch immer nicht da. Als er bei Panasonic anrief, hieß es, ja die liege da irgendwo rum und man würde sie umgehend verschicken.

Leute, kauft bei einem guten Händler ein! Es lohnt sich! Er nahm die beiden G81 zurück und ich statt dessen eine Olympus E-M1 II und eine E-M5 II.

Diese Erfahrung, und ein paar andere Details, ließen in mir nicht viel zurück, das ich als Vertrauen bezeichnen würde. Deshalb ging ich auch mit etwas Spannung zum Händler, nachdem es hieß, ich könne das 100–400mm wieder abholen. Überraschung: Es war ohne Service zurück gekommen. Der Preis hätte nämlich praktisch dem Neupreis entsprochen: 1400 Euro!

Die Realität hatte meine Albträume übertroffen – ich glaube darin war von 700 Euro die Rede. Und das um Sand aus einem Zoomring zu reinigen! Was sind das für Konstruktionen, Panasonic? Wo es 1400 Euro kostet um Sand unter einem Zoomring herauszubringen!

Dabei hatte es Panasonic auch noch geschafft doppelt so lang für nichts zu brauchen, wie Olympus um meine wasserbeschädigte E-M1 II zu reparieren. Und noch etwas sei angemerkt: Es ist noch nicht lange her, dass ich auf der Frontlinse meines geliebten M.Zuiko 300mm ƒ4 einen Kratzer fand. Das Objektiv wurde an Olympus geschickt und kam gewohnt umgehend repariert zurück. Preis: Etwa 200 Euro!

Will jemand eine Panasonic G9 kaufen?

Farbechte Fotografie mit dem ColorChecker

Bei mir ist via Mail eine Frage eingelangt, die ich als Blogpost beantworten möchte, da ich glaube, dass sie für viele Fotografen interessant sein dürfte. Ist geht in der Frage darum, wie man mit Hilfe von X-Rites ColorChecker die Farbechtheit seiner Aufnahmen verbessern kann.

Ich habe vor längerer Zeit mit dem X-Rite ColorChecker Passport Photo experimentiert. Leider unterstützt X-Rite nur Adobe-Produkte direkt, so dass man bei der Arbeit mit Programmen anderer Anbieter auf ICC-Profile verwiesen. Ich habe diesen Weg also in Capture One ausprobiert. Die Arbeitsweise hat sich als umständlich erwiesen, zufrieden stellende Ergebnisse habe ich nicht erzielt.

Vielleicht hätte ich durch weiteres Experimentieren bessere Ergebnisse erzielen können, doch dafür wollte ich dann doch keine Zeit mehr aufbringen. Gemacht habe ich den Versuch ohnehin nur aus Neugier und um zu erfahren wie es generell zu machen wäre.

Bereits als ich vor Jahren mit Weißabgleichsmessungen mit Hilfe einer Graukarte gearbeitet habe, sowohl mit Messung der Kamera als auch durch Korrektur des Abgleichs am Computer, ist mir bewusst geworden, dass das in erster Linie sinnvoll ist, wenn man als Auftragsfotograf beispielsweise Produkte oder Farbmuster absolut Farbecht fotografieren muss. Bei meinen eigenen Versuchen, meist im Studio mit Fotomodellen, habe ich erfahren, dass ein neutraler Weißabgleich meinen Aufnahmen überhaupt nicht gut steht. Er wirkt zu kühl. So gut wie immer habe ich ihn von der Neutralkorrektur weg in einen etwas wärmer wirkenden Ton gedreht. Wenn der Weißabgleich am Ende aber ohnehin nach Gefühl korrigiert wird, hat der Einsatz einer Graukarte keinen Sinn.

Nun mag man so lange man sich nie in der Tiefe mit Farbe befasst hat denken, dass das richtigste doch ist Farben richtig zu fotografieren. Doch was sind richtige Farben? Sieht man eine Farbe um 12 Uhr Mittags richtig oder um 6 Uhr Morgens? Bei wolkenlosem Himmel oder unter dichter Bewölkung? Unter Büro-, Wohnzimmer- oder Normlicht?

Ist eine Farbe dann richtig aufgenommen, wenn sie unter einer bestimmten Bedingung (Normlicht) reproduzierbare Farbwerte abgibt, oder wenn die Farbwerte dem entsprechen wie wir sie unter den gegebenen Lichtbedingungen wahrnehmen? Wenn man eine Aufnahme eines Sonnenuntergangs per Graukarte neutralgrau abgleicht – sofern man das überhaupt könnte; unter intensiv gelblichem Licht fehlen die Blauanteile des Spektrums und ein neutralgrauer Abgleich ist gar nicht mehr möglich –, ist die Sonnenuntergangsstimmung dahin. Wenn ihr ein Candle-Light-Dinner oder eine Lagerfeuerszene versucht neutralgrau einzustellen, wirkt das Ergebnis falsch.

Man darf sich also die Frage stellen, wie sinnvoll ist die Suche nach der perfekt neutralgrauen Einstellung überhaupt und welcher Aufwand rechtfertigt sich dafür. Für den ColorChecker gilt das in meinen Augen abseits der Produkt- und Farbmusterfotografie umso mehr.

Affinity Photo iPad: Schönheitsfehler entfernen

Affinity Photo hat ein Werkzeug das sich Schönheitsfehler entfernen nennt. Mit nichts lassen sich Pickel besser entfernen.

Affinity Photo iPad: Perspektivische Retusche

Affinity Photo bietet für perspektivische Retuschen und Montagen von denen man in Photoshop bislang nur träumen kann. Diese Funktion hat Serif auch auf die iPad-Version von Affinity Photo übertragen. Hier demonstriere ich, wie man damit einen Mülleimer von einer fliehenden Wand entfernen kann.

Affinity Photo iPad: Retusche mit Inpainting-Füllung

Affinity Photo am iPad kennt an sich keine Inpainting-Füllung, so wie die Desktop-Version. Mit einem Trick geht es aber doch. Hier zeige ich wie dazu vorzugehen ist.

Affinity Photo iPad: Restaurieren

Mit diesem Workshop widme ich mich der Retusche und dem Entfernen störender Elemente, zunächst einmal mit dem Restaurieren-Werkzeug.

Fotorucksack Lowepro Flipside Treck BP 250 AW

Im Frühjahr dieses Jahres habe ich meine »Suche nach der idealen Fototasche« in einem Artikel zusammengefasst und ein gutes Dutzend Lösungen – manche empfehlenswerte, andere enttäuschend – vorgestellt. In der Zwischenzeit hat sich eine weitere Tasche hinzugesellt. Bis zu derzeit habe ich für ausgedehntere Fotosafaris einen Lowepro Slingshot Edge genutzt (lowepro.com | Amazon). Bis zu zwei Stunden lässt sich dieser durchaus angenehm tragen. Darüber hinaus drückt das System aber dann doch etwas zu einseitig auf die Schultern.

Auf der Suche nach einer Lösung für Halbtags- und Tagesausflüge habe ich deshalb neuerlich Amazon durchforstet und mich zunächst für einen Cullmann 99441 Ultralight Rucksack Sports Daypack 300 (was für ein Name! | Amazon-Affiliate-Link) entschieden. Allerdings konnte mich dieser im Trockentest zuhause überhaupt nicht überzeugen und so ging er zurück an den Sender. Statt dessen orderte ich nun doch meine Nummer 2 in der ersten Auswahl, den Lowepro Flipside Trek BP 250 AW (Lowepro | Amazon-Affiliate-Link) – ein absoluter Glücksgriff diesmal.

Mein Anforderungsprofil an den Rucksack war, dass ich im unteren Bereich ein bis zwei MFT-Kameras unterbringen wollte, sowie ein zweiter Bereich vorhanden ist um etwas Verpflegung und Krimskrams für die kleine Wanderung unterzubringen. Mindestens eine Außentasche für eine Getränkeflasche (ich nutze Flaschen von Klean Kanteen: Affiliate-Link) war ein weiteres Muss. Außerdem sollte er leicht sein – meine leichte MFT-Ausrüstung in 2kg Taschen oder Rucksäcken zu transportieren kommt nicht in die Tüte! Der Flipside Trek 250 gehört mit knapp über 1kg absolut zu den Leichtgewichten. Dafür ist der Daypack aber auch wirklich klein – ich war schon etwas überrascht, als ich ihn auspackte.

Das Kamerafach im unteren Teil – über den Rücken zugänglich – nimmt gerade noch eine OM-D mit angesetztem 40–150mm ƒ2.8 Pro auf, allerdings wird es ausgesprochen eng wenn es sich um die E-M1 Mk2 handelt. In der Abbildung oben befindet die Mk1 am Telezoom, daneben eine E-M5 Mk2 mit 12–40mm ƒ2.8 Pro. Ein Beutel mit Ersatzakkus, Speicherkarten, Objektiv- und Kameradeckeln, Reinigungstuch und -stift sowie Blasebalg findet daneben gerade noch Platz.

Ist der Hüftgurt geschlossen kann man recht gut aus den Schulterriemen schlüpfen, den Daypack nach vorne ziehen und auf den Inhalt des Kamerafachs zugreifen. Hier dankt es sich, dass er wirklich kompakt ist

Im von oben zugänglichen Bereich ist ausreichend Verpflegung für einen Tagesausflug unterzubringen, für ein Herrenportemonnaie, Autoschlüssel und ein Shirt zum Wechseln ist bei Bedarf auch noch Platz. In der aufgesetzten Tasche am Rücken verstaue ich eine Tasche mit Filtern (Kalahari, Amazon-Affiliate-Link) und Visitenkarten. Auch das Handy würde hier Platz finden, doch wegen der Nutzung von Karten- und anderen Apps verstaue ich dieses in Jacke oder Hose.

Am Flipside Trek befinden sich beidseitig Außentaschen für Getränkeflaschen (alternativ natürlich auch für ein kleines Stativ) die durchaus auch Literflaschen aufnehmen können. Besonders gut gefällt mir das Gurtesystem. Problemlos lassen sich beispielsweise links, rechts und hinten je eine Jacke befestigen. Hinten lässt sich der Gurt zusätzlich noch einmal teilen, man könnte also auch hier links und rechts ein Kleidungsstück unterbringen – wer seine Kleidung nach dem Zwiebelprinzip zusammenstellt wird das zu schätzen wissen. In der Praxis wird man aber unter Umständen seitlich neben den Flaschen Kleidung unterbringen und hinten ein Stativ. Auf jeden Fall ist das System vielseitig wie ich es das bislang noch nicht gesehen habe – und das bei so einem Winzling!

Den Tragekomfort des Flipside Trek würde ich als exzellent bezeichnen. Ausrüstung inklusive Getränken, Bekleidung, Verpflegung und Krimskrams dürften bei mir trotz MFT an die 6kg betragen. Trotzdem habe ich damit in den letzten drei Wochen knapp 100km zu Fuß zurück gelegt und hatte niemals das Gefühl, dass der Rucksack mich belastet. Beachtlich die von Lowepro ActiveZone genannte Rückenpolsterung: Erst jetzt, wo ich diesen Artikel schreibe, wird mir bewusst, dass ich in dieser Zeit – immerhin noch während des diesjährigen Jahrhundertsommers – nicht ein einziges Mal das Gefühl hatte am Rücken zu schwitzen!

Unterwegs war ich in der Regel mit einer E-M1 Mk2 und M.Zuiko 300mm ƒ4 Pro an einem Peak Design Slide Back (Amazon-Affiliate-Link) um die Schultern, einer E-M1 Mk2 und M.Zuiko 40–150mm ƒ2.8 Pro meist links am Rucksack-Schultergurt in einem Peak Design CP2 (Affiliate Link) Clip befestigt und einer Pen-F mit 12–40mm ƒ2.8 Pro rechts im Peak Design Capture Clip v3 (Blog-Artikel | Affiliate-Link) untergebracht. Im Rucksack selbst bringe ich die Kameras in der Regel nur für den Transport zu und von der Fotosafari unter.

Drei Dinge bereiteten mir nach längeren Ausflügen und mit jedem Tag zunehmend etwas mehr Beschwerden: Die an der rechten Hüfte schlenkernde E-M1, das stete Drücken der Peak Design Clips gegen die Brust und außerdem die Füße. Den rechten Clip und die E-M5 mit 40–150mm M.Zuiko habe ich deshalb gelegentlich am Gürtel befestigt, wie im Bild oben zu sehen. Den Flipside Trek hingegen habe ich kein einziges Mal in irgendeiner Weise als unangenehm oder unpraktisch empfunden. Daumen rauf für den Tragekomfort und die Ergonomie!

Man sieht mir an, dass ich glücklich mit meiner jüngsten Kameratasche bin. Nach all den vielen Taschen die ich über die Jahre getestet, gekauft und verworfen habe kann man mich sicher nicht als unkritischen Käufer bezeichnen. Am Flipside Trek 250 AW habe ich jedoch nicht die geringste Kleinigkeit auszusetzen. Er hilft alles was man für die Halb- und Tagesfotosafari braucht gut, sicher und komfortabel zu transportieren. Besser geht nicht!

Affinity Photo iPad: HDR

In diesem Video erkläre ich wie man in Affinity Photo am iPads Belichtungen zu HDRs zusammenführt.

Affinity Photo iPad: Stapel

In diesem Video zeige ich, wie man mit Hilfe von Stapeln und Stapelmodi eine Art HDR-Bild erstellt.