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Autor: Markus Waeger

Nikon bringt die Kamera auf die Alle warten

Posted in Fotografie

Nikon stellt die Kamera vor, auf die alle Nikon-Anwender gewartet haben: Die D700 ist die erste Vollformat-Kamera im semiprofessionellen Bereich von Nikon. Der Preis wird derzeit mit ca. 3000 Dollar angegeben, was für Deutschland/Österreich wohl irgendetwas zwischen 2000 und 2500 Euro heißen dürfte. Laut »Photoshop Insider« Scott Kelby ist die D700 eine D3 im Gehäuse einer D300. Das heißt, dass damit zu rechnen ist, dass die neue D700 das Rauschverhalten der viel beachteten Nikon-Profikamera für ambitionierte Hobbyfotografen erschwinglich macht, und es damit möglich macht bis in einen ISO-Bereich von 6400 praktisch rauschfrei zu fotografieren.

Das heißt auch, dass meine Wunschliste um einen Punkt reicher geworden ist und zwar am vorderen Ende.

Etwas weniger spektakulär, aber auch interessant, ist Nikons Vorstellung eines neuen Flaggschiffs unter den Blitzen, nämlich des SB-900.

Quelle: Photoshop Insider

Platz 1 ist geschafft!

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Endlich habe ich es geschafft! Mein Buch »Photoshop CS3 – Die Workshops für Einsteiger und Aufsteiger« belegt Platz 1 der Amazon-Charts für Photoshop-Bücher. Eine besondere Freude ist mir natürlich, dass ich damit direkt vor der Nase eines meiner Vorbilder, Scott Kelby, stehe.

Natürlich ist das nur ein kleiner Ausschnitt des Gesamtbuchprogrammes von Amazon. In der Gesamtliste liege ich 6.763 Ränge hinter der aktuellen Nr. 1 »Feuchtgebiete« (hat allerdings nur 2,5 Sterne, ich volle 5 😉 ). Aber erstens soll ja alles unter 10.000 bereits ein toller Erfolg sein, und zweitens ist es einfach cool einmal eine Bestseller-Liste anzuführen. 😀

Das Buch kann entweder direkt beim Verlag bestellt werden, was für mich eine bessere Gewinnbeteiligung bedeutet 🙂 , bei Amazon, natürlich auch bei verschiedenen anderen Online-Buchhändlern oder bei eurem Buchhändler um die Ecke.

PS: Sorry für die vielen Smileys, aber das musste jetzt einfach sein.

Best »Gestaltungsbuch« ever

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Dieses Buch ist echt der Hammer, und ein Muss für jeden Gestalter. Zwar heißt das Buch »Das Foto«, aber die Gestaltungsgrundlagen, die Mante hier erklärt, haben Allgemeingültigkeit für jeden Gestalter.

Mante erklärt Form, Fläche, Goldener Schnitt, Proportionen, Linie, Punkt, Farbe und Kontraste – alles an Beispielen der Fotografie, aber es geht nur ganz selten um Fototechnik. Es geht fast immer um die reine Bildgestaltung und deren Regeln lassen sich fast immer 1:1 auf andere Gestaltungsdisziplinen übertragen.

Wer also das Gestalten jenseits von Button-Klicks in Photoshop und InDesign erlernen will, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen. Auch den alten Hasen. Auch wenn man selbst noch nie eine Kamera in der Hand hatte, wird man doch außerordentlich vom Wissen in diesem Buch profitieren – der Einsteiger wie der Profi. Und da ohnehin fast jeder Grafikdesigner – auch der nicht fotografierende – praktisch täglich mit Bildern und Fotos zu tun hat, ist ein zusätzlicher Grund, sich das Buch zu besorgen und mit Hingabe zu verschlingen.

Nachtrag: Von vielen Seiten wurde negativ angemerkt, dass diese hervorragende Buch über Gestaltung alles andere als hervorragend gestaltet ist. Diesem Einwand muss ich leider zustimmen. Dass die Rotis hier als Grundschrift eingesetzt wurde, und als Überschriften dann die Frutiger hinzugekommen ist, mag dem typophilen Leser die Freude am Buch trüben. Die Typografie ist ansonsten aber sauber ausgeführt, und trotz der Schriftwahl lässt es sich gut und flüssig lesen.

Weniger gut und flüssig hingegen ist die Platzierung der Bilder. Die Grafiken und Fotos sind in sehr vielen Fällen nicht auf der Seite, auf der sie im Text besprochen werden. Permanent muss man quer blättern um die genannten Beispiele vor Augen bekommen zu können. Einen Grund dafür, weshalb die Bilder nicht passend auf die Seite des Textes platziert wurden, habe ich nur selten Entdeckt. Ganz im Gegenteil: Es gibt Illustrationen die auf der folgenden Doppelseite besprochen werden, während dort dann eine identisch große Grafik steht, die auf der Doppelseite zuvor ein Thema war.

Inhaltlich bleibt das Buch eine Empfehlung, trotz dieser formalen Schwächen.

Das scharfe ß wird erwachsen

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In Typografenkreisen wird es gefeiert: Das scharfe S – auch als Eszett bekannt –, das es bisher nur in einer gemeinen, also Kleinbuchstaben-Variante gab, hat jetzt offiziell versalen Nachwuchs bekommen.

Bisher galt die Regel, dass Worte mit scharfem S – wie Straße –, groß mit doppeltem S zu schreiben sind, also STRASSE. Besonders bei Namen ist das Fehlen eines versalen Eszett immer wieder kritisiert worden, dass also die Frau Weiß in groß nicht plötzlich zur Frau WEISS wird.

Übrigens, entgegen der landläufigen Meinung, ist das scharfe S nicht vom Aussterben bedroht. Es gab lediglich eine sinnvolle Reform. Als Bassist bin ich beispielsweise froh, dass ich heute keinen Baß (sprich: Baas) mehr spiele, sondern einen echt schnellen Bass.

Wer mehr über das versale Eszett wissen möchte, dem sei das TypoWiki dazu empfohlen: Versal-Eszett

Hat ma’ jemand die passenden Aufträge parat?

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In dieser Woche bin ich über zwei neue Schriften gestolpert (über die Graublau schon zum zweiten mal), von denen ich derzeit kaum die Finger lassen kann.

Heroic

Die Heroic, zu beziehen über TypeTrust, ist eine, mit acht Stärken sehr fein ausgebaute Displayschrift, mit einem sehr amerikanischen Charakter und sicher bestens geeignet für Plakate. Für alle acht Stärken gibt es jeweils eine Oblique (für alle, die den Begriff nicht kennen: Oblique ist eine Kursive, die allerdings keine typischen Kursivmerkmale aufweist, sondern lediglich eine schräg gestellte Variante der Aufrechtstehenden darstellt). Aus den Angaben, die ich gefunden habe, steht zwar nichts über echte Kapitälchen im Font, aber wie oben zu sehen ist, scheinen sie vorhanden zu sein.

Was die Type im Moment besonders attraktiv macht, ist, dass TypeTrust den Font derzeit zum Preis von 160$ anbietet (das sind knapp über 100€) – statt 240$.

Graublau Sans Pro

Die neue, sehr schöne und weiche Sans-Schrift Graublau Sans, von Georg Seifert, hat einen wunderschönen, organischen Charakter, und es ist zu erwarten, dass die Type erstklassige Leseeigenschaften mitbringen dürfte. Weniger eine klassische Schrift für die Werbung, sondern vielmehr auch eine Schrift, die sich besonders gut für Werke mit viel Text eignen dürfte, z.B. Bücher oder Zeitschriften. Neben Kapitälchen, Tabellenziffern und Mediävalziffern – wie man es von gut ausgebauten OpenType-Schriften in der Zwischenzeit erwartet – sind auch Kapitälchenziffern vorhanden. Darüber hinaus gibt es eine ganze Reihe an Alternativzeichen und Ligaturen. Alles, was des typografen Herz, für exklusive Satzwerke verlangt.

Die Graublau Sans Pro ist bei fonts.info zu erwerben. Ein Satz mit sechs Schnitten kostet 199€, alle vierzehn Schnitte schlagen mit 350€ zu Buche. Einzelschnitte werden, soweit ich sehen konnte, nicht angeboten. Sollte jemand dennoch einen Einzelschnitt wünschen, würde ich’s einfach mit Kontaktieren versuchen. Leute die Schriften machen und vertreiben sind meist nette Idealisten und lassen gut mit sich reden.

Sollte jemand von euch jetzt also grad ein Projekt in der Schublade habe, das zu einer der Schriften passt, würde ich den Auftrag gerne annehmen. Aber ich weiss eh, dass meine Leser keine Grafikaufträge geben, sondern nehmen. 😉

Meine Blog-TopTen

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Wer selber Blogt, hat wahrscheinlich auch die Blog-Szene immer etwas im Blickfeld. Es gibt etwa 70 Blogs, die ich als Feed abonniert habe. Hier sind meine persönlichen TopTen. Wenn euch in der Liste ein ganz wichtiges Weblog fehlt, ihr mir eine Empfehlung abgeben wollt, oder den Besuchern eure liebsten Blogs bekannt geben, nutzt doch die Kommentarfunktion, und postet eure Favoriten.

  1. Design Tagebuch
  2. TypeNeu
  3. Fontblog
  4. Studio 5555
  5. Reduxo
  6. Fontwerk
  7. Stylespion
  8. Pixelgraphic
  9. Digital Photography School

Was ist eure wichtigste Software?

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Nach zwei Wochen, starte ich eine neue Umfrage. Diesmal möchte ich wissen, welches für euch, die wichtigste, definitiv unverzichtbare Software ist. Antworten könnte ihr wie immer im Panel oben, in der rechten Seitenleiste.

Am letzten Poll haben sich wieder knapp 100 Besucher beteiligt – danke – und das Ergebnis seht ihr unten. Die Frage lautete:

Weshalb interessiert dich der Inhalt meines Weblogs?

Lust auf eine selbstkreierte Schrift?

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Das Wochenende steht vor der Tür, und es ist nicht alleine gekommen, sondern hat uns eimerweise Regen mitgebracht. Das ist allerdings kein Grund trübselig zu werden, denn der [FontShop] hat uns ein Spielzeug beschert, das es uns ermöglicht, noch Weit über den Frühling hinaus, der Triestesse regnerischer Tage zu entfliehen. Alle die schon immer einmal einen eigenen Font gestalten wollten, brauchen dazu jetzt nicht mehr mehr, als einen Browser mit Flash-Plugin, ein bisschen Zeit und im Idealfall eine Idee für sein Aussehen. [FontStruct] bietet euch die Möglichkeit ganz einfach einen Font zu gestalten. Auf der angeschlossenen Plattform lässt sich das Werk dann gleicht als Freefont veröffentlichen – und natürlich könnt ihr auch Schriften anderer Schriftgestalter kostenlos laden und verwenden.

Lasst doch was sehen und schreibt mir einen Kommentar, wenn ihr bei Fontstruct eine Schrift entworfen habt.

Gero Singelmann: Adobe InDesign CS3 für Fortgeschrittene

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InDesign-Einsteigern, Quark-Umsteigern und auch bereits geübten InDesign-Benutzern, die in CS3 einsteigen, oder das Programm besser kennenlernen wollen, empfehle ich meine Lern-Video-DVD aus dem Hause Galileo.

Wer aber InDesign bereits zu 80% beherrscht, alle Brot- und Butter-Techniken bereits beherrscht, und neugierig auf die letzten 20% ist, empfehle ich das Buch »Adobe InDesign CS3 für Fortgeschrittene«. Darin lernt der Leser die Crack-Techniken im Umgang mit Text und dem Import, erfährt einiges über die besonderen Knackpunkte im Umgang mit Grafiken und mit Farbe, erhält Antworten zu speziellen Fragen beim Erstellen von interaktiven PDFs, bei der Arbeit mit XML und der Datenzusammenführung, der Leser erfährt näheres was es mit Transparenzreduzierung auf sich hat, und worauf der Profi beim Preflight, beim Drucken und beim Überfüllen achten sollte.

Besonders interessante war für mich auch die Einführung zur GREP-Suchen/Ersetzen-Funktion, die mir bisher schleierhaft war, und die ich sicher jetzt ohne weiteres nutzen kann, um umfrangreiche Dokumente noch schneller zu formatieren (ich denke, dass ich darüber in nächster Zeit einen Screencast aufnehmen werde).

Wer mit Programmierung etwas am Hut hat, bekommt sogar einen oberflächlichen Einblick, in das Erstellen von Scripten.

Aber nicht nur Freaks die das Buch von vorne bis hinten durchlesen, profitieren von dem Werk. Jeder professionelle Gestalter, der täglich mit InDesign zu Werke geht, sollte dieses Buch in seinem Regal stehen haben, um in Zweifelsfragen und für nicht alltägliche Aufgaben, auf einen Ratgeber zurückgreifen zu können. Zwar gehört das Werk nicht zu den Sonderangeboten, im Sortiment von Galileo, aber dass es seinen Preis wert ist, steht für mich außer Frage.