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Schlagwort: Service

Das kurze Leben der Dinge

Posted in Erfahrungsberichte

Einige Jahre gab es im Ort in dem ich wohne eine kleine Schneiderei. Beschädigte Kleidung die wir selbst nicht hätte flicken können und hätten entsorgen müssen, konnte der Schneider tadellos richten und gekostet hat das nie viel. Schade, dass er in Ruhestand gegangen ist.

Ein paar Hundert Meter von meiner Wohnung entfernt gibt es einen Kaffeemaschinen-Service, der Kaffeemaschinen repariert. Diesem verdankt unsere aktuelle Kaffeemaschine nun schon ein jahrelanges Leben. Ein Problem hier in Schwarzach ist das harte Wasser, das jede Maschine schnell verkalken lässt. Meine Erfahrung mit dem Service des Diskounters: Ware wird eingeschickt, der Hersteller meint, dass das Produkt nicht mehr reparierbar ist, oder macht einen Kostenvoranschlag, für den sich auch ein neues Gerät ausgeht, und diese Nachricht kostet dann auch noch etwas zwischen 40 und 80 Euro.

Ich halte zwar die Erzählungen über geplante Obsoleszenz eher für einen Mythos bzw. für eine Verschwörungstheorie, zumindest, wenn sie soweit gehen, dass Geräte so konstruiert werden, dass sie ein paar Tage nach Ablauf der Garantie ihren Geist aufgeben. Ich habe zwei Gründe für diese Theorie: 1. deckt sie sich nicht mit meiner Erfahrung; und 2. frage ich mich, wer so blöd wäre, wenn er bei einem Produkt das erlebt, gleich wieder zur selben Marke zu greifen – die Hersteller würden sich damit ins eigene Fleisch schneiden.

Keine Zweifel habe ich allerdings daran, dass sich die Hersteller nicht immer für die langlebigsten Komponenten entscheiden. Ein Kunde mit einem Produkt das lebenslang hält, ist zumindest für diesen Produktbereich ein verlorener Kunde. Von daher sehe ich natürlich schon einen Kern Wahrheit in den Theorien über geplante Obsoleszenz.

Spinnen werden nicht alt

Geplanter Obsoleszenz nahe kommt der Umgang mancher Elektronikhersteller mit ihrer Hardware. So habe ich unlängst zum zweiten Mal einen an sich noch funktionsfähigen Datacolor Spyder entsorgt, weil er nicht mehr mit dem neuen Betriebssystem kompatibel ist. Nun, die Datacolor Mutter X-Rite muss sich ja nicht großartig Sorgen machen, dass der Anwender zu einem Mitbewerber wechselt, schließlich gehört einem der Markt ja praktisch alleine.

Nie wieder Samsung!

Der Datacolor-Spinne muss man zumindest eingestehen, dass sie sieben Jahre alt geworden ist. Das entschuldigt war nicht, dass Datacolor den Treiber nicht auf 64 Bit kompiliert, aber es ist ein biblisches Alter, im Vergleich zu meinem Samsung-Drucker. Den habe ich vor etwa zwei Jahren gekauft, war bis gestern auch zufrieden mit ihm, bis ich entdeckte, dass sein Treiber auch nicht mehr mit macOS 10.15 kompatibel ist.

Aktualisierte Treiber sind Fehlanzeige. Samsung hat, wenn ich das richtig verstanden habe, die Betreuung seiner Druckersparte an HP übergeben, und bei HP scheint es wenig Interesse zu geben die Produkte zu pflegen. Wieso auch? Die Geräte wurden ja einst von einem anderen Konzern verkauft. Naja, zumindest weiß ich, dass ich um HP besser auch einen Bogen mache.

Der Farblaserdrucker ist aber nicht das einzige Samsung-Gerät das mir Sorgen bereitet. Mein drei Jahre alter Samsung-Fernsteher schaltet sich seit ein paar Tagen immer wieder spontan ab. Da diese beiden Produkte die einzigen sind, die ich bislang von Samsung habe, wird es wohl keine weiteren mehr vom Koreaner geben. 100% schlechte Erfahrung ist keine gute Basis für lange Freundschaft.

Nächstes Mal doch lieber Epson

Doch auch mit anderen Druckern habe ich so meine Erfahrung gemacht. So musste ich einen funktionierenden Dell SW-Drucker verschenken, weil ebenfalls kein Treiber mehr für ein neues macOS veröffentlicht wurde. Ein Farblaserdrucker von Konica Minolta gab nach zwei Jahren den Geist auf. Zwar fand ich eine Werkstatt die ihn für etwa 200 Euro repariert hat – kaum weniger als das neue Gerät, aber besser als damit Müll zu produzieren –, kurze Zeit später war er jedoch schon wieder kaputt.

Für den nächsten Farblaserdrucker hat mir mittlerweile Epson die besten Karten. Meinen ersten Epson A3-Überformat-Fotodrucker kaufte ich etwa 2000. Der dürfte etwa 10 Jahre gehalten haben – ich sollte hier vielleicht anmerken, dass ich kein Vieldrucker bin. Neben mir steht mein zweiter Epson Stylus der auch schon auf seinen 10. zugehen dürfte und nach wie vor tadellos druckt.

Sorgen mit Olympus

Über Ärger mit Panasonic habe ich ja schon mehrfach berichtet, zuletzt hier. Für den Kommentar, dass ihr als staub- und spritzwasserfest beworbenes 100–400mm Telezoom nur gegen Spritzwasser, nicht aber gegen Staub abgedichtet ist, hat Panasonic 80 Euro in Rechnung gestellt. Ich habe dem Händler gesagt, dass ich die Angelegenheit an den Konsumentenschutz übergebe, wenn der Betrag tatsächlich eingefordert wird.

Doch auch mit Olympus läuft es derzeit nicht ganz sorglos. Letztes Jahr habe ich darüber berichtet, dass Feuchtigkeit in eine E-M1 II eingedrungen ist. Sowohl Händler, als auch Olympus selbst, haben mir mitgeteilt, dass nur ganz wenige der als Spritzwasserfest verkauften Kameras mit absoluter Zuverlässigkeit sintflutartige Regenfälle überstehen. Lediglich bei einer Pentax würde er sich trauen, sie unter fließendem Wasser zu reinigen, und das habe er auch schon gemacht. Auch die Canon 1D soll das aushalten, doch auch als widerstandsfähig verkaufte Nikon-Profimodelle habe er – so der Händler – bei extremem Regen bereits geschrottet. Wie auch immer, mich hat die Reparatur damals nichts gekostet, weil der Händler die Kosten auf sich genommen hat – ein guter Fachhändler ist sein Geld wert!

Grundsätzlich bin ich mit der Qualität und dem Service bei Olympus zufrieden. Kameras sind Gebrauchsprodukte, Verschleiß ist bei häufigem Gebrauch logisch. Auch meine Nikon-Profi-DSLRs wandert allen ein bis zwei Jahre zum Service zur Reinigung und Erneuerung abgenutzter Teile. Bin ich im Sommer unterwegs, mischen sich bei mir Sonnencreme mit relativ stark schwitzenden Händen. Eine toxische Mischung für jedes Material. Um regelmäßigen Service kommt man da nicht herum. Sowohl Nikon als auch Olympus haben den immer tadellos ausgeführt, Olympus ist dabei ein Stück preiswerter als Nikon.

Enttäuschend war aber diesmal der Kommentar des Olympus Service zu meinem MC-14 Telekonverter. Im Frühjahr dieses Jahres ist beim Wechseln des Konverters eine Schraube aus ihm heraus gefallen. Glücklicherweise fand ich sie trotz dem, dass sie in Kies gelandet ist, rasch wieder. Zuhause habe ich sie und alle anderen Schrauben dann ordentlich angezogen. Danach ließ sich der Konverter aber nicht mehr an der Kamera befestigen. Kamera- und Objektivbajonett lassen sich nur verbinden, wenn die Schrauben etwas locker sind. Nach diesem Video und den Kommentaren darunter bin ich wohl nicht der Einzige, der das Problem hat.

Mittlerweile haben sich die Probleme mit dem Konverter verdichtet und so sandte ich es an Olympus. Kommentar: Der Konverter kann nicht mehr repariert werden, er ist zu alt. Auf den Markt gekommen dürfte der Konverter 2014 oder 15 sein. Meiner stammt von 2017. Und das ist zu alt zum Reparieren? Ich habe meinen Händler um eine Stellungnahme von Olympus gebeten, und bin gespannt, was sich tut.

Leider ist das noch nicht alles. Seit dem Frühjahr besitze ich auch den MC-20 Konverter. Vergangene Woche verweigerte dieser komplett die Zusammenarbeit mit einem nagelneuen M.Zuiko 300mm ƒ4. Interessanterweise funktioniert er mit meinem, etwa zwei Jahre alten 300er, nicht jedoch mit dem neuen. Auch diesbezüglich bin ich gespannt auf die Rückmeldung von Olympus. Und natürlich werde ich darüber berichten.

Wie gesagt: Fotoausrüstung ist Gebrauchsmaterial. Werkzeuge nützen sich durch Gebrauch ab. Dass aber funktionsfähige Hardware ausgemustert werden muss, weil der Hersteller die Treiber nicht mehr aktualisiert, ist inakzeptabel. Weder im Sinne des Kundenservice, noch der Nachhaltigkeit. Abdichtung versprechen, aber keine Verantwortung übernehmen, wenn das Versprechen nicht eingehalten wird, ist Betrug am Kunden. Bajonette, die sich nur verbinden lassen, wenn die Schrauben lose sind, wodurch sie mit der Zeit herausfallen ist ein Qualitätsmanko. Fehler macht jeder. Aber man sollte dafür geradestehen und nicht den Kunden zur Kasse bitten.

Regen, Sand, Olympus und Panasonic

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Regelmäßige wie gelegentliche Leser meines Blogs werden wissen, weshalb ich mit MFT fotografiere: Ich bin viel draußen unterwegs und möchte nicht unter der Last voller Formate leiden.

Olympus

Aus demselben Grund – dem Fotografieren in der Natur – entscheide ich mich überwiegend für Ausrüstung die den Elementen Stand halten. Zahlreiche Videos, Berichte sowie das Marketing von Olympus und Panasonic haben mir das Gefühl gegeben, mit entsprechendem Material dieser Hersteller auf der sicheren Seite zu sein. Umso erstaunter stellte ich vor einiger Zeit fest, dass nach einem Tag an dem ich von heftigem Regen überfallen worden war, der Sucher meiner E-M1 innen angelaufen war. Die Kamera selbst ließ sich zwar in den Betriebsmodus versetzen aber nicht mehr bedienen.

Nach einigen Stunden kam die Bedienbarkeit weitgehend zurück, nur von den Funktionstasten reagierte keine einzige mehr. Frustriert, weil mitten auf einer dreiwöchigen Rundfahrt durch den Norden und Osten Deutschlands, rief ich Olympus Deutschland an – ich bin zwar Kunde in Österreich, befand mich aber eben gerade in Schleswig Holstein –, und erkundigte mich, wie das bei einer Kamera die behauptet gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet zu sein möglich ist.

Die ausgesprochen freundliche Dame am Telefon versicherte mir ihr Bedauern, erklärte mir aber, dass es unter Intensivregen bei jeder Kamera zum Eindringen von Feuchtigkeit in den Body kommen könne. Obwohl sie mir ebenfalls zusicherte, man werde bei Olympus einen kulanten Weg finden mit der Sache umzugehen – woran ich nicht zweifle, da Olympus sich bisher in jeder Sache immer kulant gezeigt hatte –, war ich doch sehr enttäuscht, hatte ich doch bisher erwartet mich bei jedem Wetter auf mein Equipment verlassen zu können.

Ich rief als nächstes bei meinem Händler an, um seine Meinung einzuholen. Er bestätigte mir, dass es tatsächlich auch bei abgedichteten Kameras kaum Modelle gebe, die unter Sturzregen der schon beinahe einem Bad nahe kommt vollständig gegen das Eindringen von Feuchtigkeit gesichert seien. Die einzigen bei denen er beschwören würde, dass sie auch unter dem Wasserschlauch auf jeden Fall halten, seien die Spitzenmodelle von Canon und einzelne von Pentax, wie die K-1.

An dieser Stelle möchte ich noch erwähnen, was es bringt bei einem guten Fachhändler eingekauft zu haben: Er bot mir umgehend an mir eine Kamera nach Deutschland zu schicken, was ich allerdings doch ablehnte, da ich noch zwei weitere Kameras dabei hatte und die E-M1 in allen wesentlichen Funktionen bedienen konnte.

Nach meiner Rückkehr nach Vorarlberg brachte ich die Kamera zum Händler, der bereits mit Olympus über das Problem gesprochen hatte und sie für mich einsandte. Kaum zwei Wochen später – auch das wie gewohnt – war die Kamera wieder da. Durch Garantie gedeckt ist die Sache nicht, aber mein Händler fand mit dem Vertrieb einen Modus durch den nicht ich die Kosten zu tragen hatte.

Auch wenn ich wie gesagt enttäuscht darüber bin, dass ich in Zukunft nicht mehr ohne Bedenken weiter fotografieren kann, wenn der Regen heftig wird, möchte ich noch einmal betonen, dass Olympus’ Service hier in Österreich absolut mustergültig arbeitet. Niemals musste ich länger als zwei Wochen auf eine eingesandte Kamera warten, die Preise waren immer deutlich unter dem was ich von Nikon her kannte, und vieles wurde ohne Berechnung übernommen, auch wenn es an sich nicht durch Garantie gedeckt war. So geht Service!

Viewfinder-Sunburn-Problem

Ein gutes Beispiel dafür ist Olympus Umgang als die Kamera meiner Frau vom sogenannten Sunburn-Problem betroffen war. Die Geschichte geht so:

Eines Tages, meine Frau und ich waren gerade an einem beinahe sommerlichen Frühlingstag unterwegs, und wie auch ich trug sie eine E-M5 II in einem PeakDesign Clip am Gurt ihres Rucksacks – Sucher nach oben. Mitten während des Ausflugs zeigte sie mir, dass sich in ihrem Sucher Schleier gebildeten hatten die wie Blendenflecken aussahen. Nur im Sucher, nicht am Display, nicht auf den Fotos.

Wir schickten ihre Kamera an Olympus, sie bekam meine E-M1 (Mk I) und siehe da: Während des folgenden Ausflugs zeigte sich bei dieser dasselbe Problem. Auch diese Kamera wanderte via Händler zum Olympus-Support. Ich drückte ihr meine E-M5 II in die Hand.

Mir war ein Verdacht gekommen, dass es sich dabei wohl um keinen Zufall handeln konnte, und ich begann zu recherchieren. Dabei stieß ich auch rasch auf ein Problem das als EVF-Sunburn bekannt ist. Leider fand ich das erst heraus, als mit der zweiten E-M5 II unsere dritte Kamera davon betroffen war.

Das Problem entsteht, wenn jemand den Dioptrinausgleich des Suchers auf Anschlag stellt, und kräftige Sonnenstrahlen in einem ungünstigen Winkel auf das Display des elektronischen Suchers gebündelt werden. Durch die Kombination aus Dioptrineinstellung, Tragen der Kamera im Clip am Rucksackgurt bei sonnigem Wetter, waren wir offensichtlich in der Lage EVFs reihenweise zu killen.

Laut Olympus könne dieses Problem jede Kamera mit elektronischem Sucher und Dioptrinausgleich betreffen und man stünde auch immer für eine kostenlose Reparatur gerade, auch Jahre nach Ablauf der Garantie.

Auf meiner Suche hatte ich allerdings nur Berichte über Olympus-Kameras gefunden, die von dem Problem betroffen waren. Eine Ursache könnte sein, dass andere Hersteller einen so extremen Ausgleich der Diotrineinstellung der das Problem auslösen könnte, erst gar nicht erlauben. Eine andere Erklärung wäre aber auch, dass die Mitbewerber durch Anbringen eines Infrarot-Filters Schäden verhindern. Ich fand nämlich für das Problem bei Olympus eine Beschreibung zu einer Lösung, bei der ein Stück Infrarot-Filterfolie vor dem Eingang des EVF das Problem behebt. Wie ich erfahren habe, hat Olympus auch bei meinen Kameras einen solchen Filter angebracht – ein wöchentlich ausgefallener Viewfinder hätte uns am Ende wohl beiden keine Freude bereitet.

Panasonic

Das war jetzt der für mich angenehmere Teil des Berichts. Kommen wir zum Unangenehmen:

Auf der Rundreise durch Deutschland hatte der Zoomring meines Panasonic Lumix G Leica Vario-Elmar 100–400mm ƒ4.0–6.3 Sand eingesammelt. Wir waren ein paar Stunden am Meer unterwegs, es war windig, Sand war unterwegs. Sand ist schrecklich! Wer fotografiert weiß das. In solchen Situationen habe ich immer einen UV-Filter vor der Linse um sie nicht sandstrahlen zu lassen.

Während sich bei meinen Olympus Linsen lediglich Sand unter den Streulichtblenden vergrub, wurde er unter dem Zoomring des Telezooms zum Problem. Zoomen ohne zu hören und zu spüren wie unter dem Ring die Sandkörner schleifen und sperren ist nicht mehr möglich. Kein Problem, dachte ich. Das kann ja für den Service nicht schwer zu reinigen sein. Dachte ich!

Ich gestehe, ich hatte wegen der Sache bereits einen Albtraum. Ich träumte, dass die Reparatur viele Hundert Euro kostete, und dass ich meinen Händler bat, meine eben erst gekauften Panasonic G9 zurück zu nehmen.

Der Albtraum hat eine Ursache: Seit ich von Panasonic Objektive bestelle, bin ich es gewohnt Monate darauf warten zu müssen. Immer. Bei jedem, das mein Händler nicht vorrätig hat. Ich vermute die Produkte werden auf Kamelen von Japan nach Österreich getragen. Bei Kameras nicht viel anders.

Vor einem Jahr etwa habe ich zwei Panasonic G81 gekauft. Nach einigen Dutzend Bildern stellte ich bei einer fest, dass es Staub auf dem Sensor gab. Da dieser bereits auf Bild 9 sichtbar war (ein älteres Bild existierte nicht mehr), war relativ naheliegend, dass der Fleck wahrscheinlich aus der Produktion stammte. Die Kamera wurde eingeschickt, ich wartete Wochen auf eine Nachricht, dann hieß es die Kamera komme in der Folgewoche, als ich Ende dieser beim Händler erschien war sich aber noch immer nicht da. Als er bei Panasonic anrief, hieß es, ja die liege da irgendwo rum und man würde sie umgehend verschicken.

Leute, kauft bei einem guten Händler ein! Es lohnt sich! Er nahm die beiden G81 zurück und ich statt dessen eine Olympus E-M1 II und eine E-M5 II.

Diese Erfahrung, und ein paar andere Details, ließen in mir nicht viel zurück, das ich als Vertrauen bezeichnen würde. Deshalb ging ich auch mit etwas Spannung zum Händler, nachdem es hieß, ich könne das 100–400mm wieder abholen. Überraschung: Es war ohne Service zurück gekommen. Der Preis hätte nämlich praktisch dem Neupreis entsprochen: 1400 Euro!

Die Realität hatte meine Albträume übertroffen – ich glaube darin war von 700 Euro die Rede. Und das um Sand aus einem Zoomring zu reinigen! Was sind das für Konstruktionen, Panasonic? Wo es 1400 Euro kostet um Sand unter einem Zoomring herauszubringen!

Dabei hatte es Panasonic auch noch geschafft doppelt so lang für nichts zu brauchen, wie Olympus um meine wasserbeschädigte E-M1 II zu reparieren. Und noch etwas sei angemerkt: Es ist noch nicht lange her, dass ich auf der Frontlinse meines geliebten M.Zuiko 300mm ƒ4 einen Kratzer fand. Das Objektiv wurde an Olympus geschickt und kam gewohnt umgehend repariert zurück. Preis: Etwa 200 Euro!

Will jemand eine Panasonic G9 kaufen?

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