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Kreativ fotografieren mit Nikon D600

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Jetzt ist es da: Mein neues Buch, mit dem ich das Konzept von »Kreativ fotografieren« endlich auf eine Kamera umlegen konnte, so wie es ursprünglich geplant war. In den Jahren, in denen ich mir als Autodidakt das Fotografieren selbst beigebracht habe – mit Unterstützung von ein paar kleineren Workshops – habe ich mir immer ein Buch gewünscht, dass mir das Fotografieren anhand meiner Kamera beibringt. Allgemeine Fotoschulen bleiben ja immer allgemein, müssen auf alles Mögliche eingehen – viele scheren dabei Kompaktkamera, Mittelformat und Spiegelreflex über einen Kamm – und liefern kaum Antworten, wie du mit deiner Kamera kreativ fotografieren kannst. Nun habe ich das Buch selbst geschrieben.

Natürlich erklärt so ein Buch dann nur das Fotografieren mit einer einzigen, ganz bestimmten Kamera. In diesem Fall mit der D600. Aber dafür hat der Leser genau das was er braucht: Eine praktische Fotoschule für seine Kamera. Und es soll ja nicht bei diesem Werk bleiben. Schon stecke ich mitten in der Arbeit an »Kreativ fotografieren mit Nikon D7100«.

Was? Eine Fotoschule für eine Vollformatkamera? Wer braucht denn das? Wer eine D600 kauft sollte doch keine Fotoschule mehr brauchen!

Nach meiner Erfahrung gibt im Bereich der Hobbyfotografen sehr viele Leute, die oft, gerne und gut fotografieren. Aber als Autodidakten haben sie meist auch viele Lücken in Ihrem Know-how. Ganz abgesehen von den Leuten, die noch Einsteiger sind, sich aber für diesen Einstieg gleich eine ordentliche Kamera gekauft haben. Nach meinem Wissensstand würde ich heute ja auch nicht mehr mit einer D3200 oder D5200 einsteigen. Ich würde mir gleich eine D7100 oder eben D600 kaufen. Gehört man zu diesen Fotografen braucht man aber noch ordentlich Info um zu verstehen was da in und um die Kamera herum vorgeht und was das alles bewirkt. Genau das soll das Buch leisten. Es ist kein Buch für Vollprofis und ausgebildete Fotografen – ich unterstelle ja ohnehin, dass Berufsfotografen eh keine Kamera-Bücher lesen. Ich für meinen Teil brauche heute kaum noch in die Bedienungsanleitung meiner Nikons zu schauen. Ich bin einfach vertraut mit dem Umgang damit. Und ich hoffe, dass ich dieses Wissen mit diesem Buch mit interessierten Lesern teilen kann.

Wer mehr über das Buch erfahren möchte, kann sich auf der Homepage des dpunkt-Verlages darüber informieren. Dort gibt es das Inhaltsverzeichnis, das Vorwort und ein Demokapitel zum (natürlich kostenlosen) Download. Amazon scheint das Buch im Moment (in dem ich das schreibe) noch nicht am Lager zu haben. Aber es kann sich wohl nur noch um Stunden handeln. Ein eBook ist auch schon in Vorbereitung.

Ich hoffe auf reges Interesse und freue mich über Leserfeedback (und natürlich auch über eure Rezensionen und Weiterempfehlungen).

 

2 Comments

  1. Constantin

    Hallo Herr Wäger,
    Ich bin im Besitz einer D80 (auch nur zufällig ergattert, weil sie nicht mehr gebraucht wurde) – meine erste Spiegelreflexkamera, und fand es super auch endlich mal eine DSLR zu besitzen.

    Ich wunderte mich zusehends, wie schlecht die Bilder wurden im Vergleich zu den Bildern von meinem iPhone. So landete die D80 in der Ecke.Weil ich plötzlich gezwungen war beruflich für meine kleine Firma ab und an ein Bild zu schießen, machte ich mich auf die Suche nach einem Buch über Digitalfotografie. Letztendlich bin ich über Ihr Buch Nikon D600 gestolpert und habe es angefangen zu lesen auch weil ich dachte zwischen der D80 und D600 ist vielleicht kein großer Unterschied!. Nachdem ich das Buch durchgelesen hatte wurde mir so einiges klar und ich habe mir kurz darauf eine gebrauchte D600 zugelegt – und ich habe es nicht bereut.

    Mein Budget ist mittlerweile ziemlich aufgebraucht und weil ich eher selten fotografieren werde – vor allem Fotos von Geschäftsräumen, ein paar Artikel die meine Kunden verkaufen, vielleicht auch mal ein Portrait – habe ich mir überlegt auf alte, analoge Objektive auszuweichen. Macht das Sinn?

    Mich würde dazu ihre Meinung interessieren.

    Besten Dank.
    Mit freundlichen Grüßen
    Constantin Ungureanu

    18. November 2019
    |Reply
    • Hallo Herr Ungureanu,
      wenn Sie eher wenig fotografieren, würde ich mir das mit den alten Objektiven überlegen. Diese werden wahrscheinlich nicht mit Autofokus zu betreiben sein. Das heißt sie müssten stets manuell Fokussieren. Mit etwas Routine ist das sicher kein großes Problem. Aber es halt die Frage ob sie genug fotografieren um diese Routine zu entwickeln.

      18. November 2019
      |Reply

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