Ich halte meinen Blog Werbefrei und das soll auch so bleiben. Den Banner hier habe ich aufgenommen, weil ich das Projekt interessant finde und ich interessante Initiativen unterstützen möchte.
Einst war ich ein erklärter Available-Light-Fan und stand Blitzen skeptisch gegenüber. Aber ich denke, das ist normal, wenn man von etwas keine Ahnung hat. Dann habe ich The Hot Shoe Diarys von Joe MacNally gelesen und habe begonnen mich für das Thema zu begeistern. Ich habe verstanden, dass Systemblitze ganz Anderes leisten können, wenn man sie von der Kamera entfernt.
Da Nikon ein hervorragendes Wireless Lighting System in ihren Kameras eingebaut hat und man damit die Systemblitze, die man im Raum oder im Freien verteilt aufgestellt hat, bequem über das Kameramenü einstellen kann, ohne jeden Blitz zu Fuß zu besuchen, macht die Arbeit damit besonders viel Spaß. Außerdem sind Systemblitze ja klein und leicht und man kann sie ganz bequem überall hin mitnehmen. Dabei steckt in dem System mittlerweile so viel Intelligenz und es lässt sich so einfach anwenden, dass man auch als Anfänger sehr rasch zu beeindruckenden Ergebnissen kommt.
Je mehr man von der Sache versteht und sich vorstellen kann, was da abläuft, desto mehr lassen sich die Ergebnisse natürlich bewusst kreativ gestalten. Und wenn am Schluss nicht nur zufällig und dank Elektronik tolle Ergebnisse herauskommen, sondern weil man ganz bewusst Akzente gesetzt und die Lichtsituation systematisch geformt hat, wächst der Spaß noch mehr.
Im Moment habe ich etwas freie Zeit gewonnen und nutze sie unter anderem dazu mein Wissen über entfesseltes Blitzen zu erweitern. Dabei bin ich auch auf das eBook »Nikon SB-900 Praxisguide« von Patrick Ludolph von neunzehn72.de gestoßen.
Für 7 Euro kann man das PDF bestellen und man erhält unmittelbar eine E-Mail mit einem Link um es herunter zu laden. Es ist sehr simpel gestaltet – eine Silbentrennung würde dem Blocksatz gut bekommen – macht aber was es soll: Es bietet einen guten Einblick in die Arbeit, nicht nur mit dem SB-900, sondern generell mit Systemblitzen und entfesselten Blitzen. Anders gesagt: Obwohl absolut auf Nikon und den SB-900 zugeschnitten, kann wohl jeder, der bei Blitzen noch zu den Ein- und Aufsteigern gehört, von dem kleinen PDF-Buch etwas lernen. Umso mehr natürlich, wenn man eine Nikon Kamera und Nikon Blitze hat, mit denen man das gleich ausprobieren kann.
Patrick schreibt sehr klar verständlich und bringt die Dinge gut auf den Punkt. Obwohl ich mich bereits etwas mit der Thematik befasst habe, hatte ich doch den einen und anderen Aha!-Effekt und konnte ein paar gute Tipps mitnehmen.
Dazu ohne Spiegel, also erschütterungsfrei, auslösen und Filme in HD-Qualität aufnehmen. Und das alles bei extrem schneller Fokussier und Auslösegeschwindigkeit. Bekommt man da als Ornithologe und Wildtier-Fotograf keine feuchten Träume?
Makro-Kamera-Objektivkombination mit 162mm (KB) Brennweite und durch den kleinen Bildsensor relativ hohe Schärfentiefe, was bei Makros durchaus als Vorteil zu betrachten ist.
Wenn ich mir Reaktionen über Nikons neues Kamerasystem mit dem schlichten Namen 1 ansehe, dann scheinen die meisten Beobachter überrascht zu sein und die wenigsten davon positiv.
Nikons neues System baut auf einen Sensor, der mit 13,2×8,8mm deutlich kleiner ist, als das übliche Format für Amateur-Spiegelreflexkameras, 16×24mm (mit dem auch die Systemkameras von Sony und Samsung ausgestattet sind), und das im Profi-Bereich übliche Kleinbildformat (Vollformat), mit 24×36mm. Allerdings ist das Format auf der anderen Seite doch deutlich größer als die größten Bildsensoren, die derzeit in Kompaktkameras verbaut werden – ca. 7,3×5,7mm.
Nun ist natürlich ein kleinerer Sensor technisch und bildgestalterisch ein unbestreitbarer Nachteil. Zum einen verschlechtert sich das Rauschverhalten bei schwachem Umgebungslicht und entsprechend erhöhten ISO-Werten. Viel dramatischer wiegt aber, dass das Spiel mit geringer Schärfentiefe nur eingeschränkt möglich ist, was jedoch wertvoll wertvoll wäre um die Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Objekt zu lenken. Wer daran jedoch seine gesamte Kritik am Nikon 1 System aufhängt, denkt zu kurz.
Wer von einer Kamera einen großen Sensor erwartet, muss eine große Kamera in Kauf nehmen. Zwar hat das Nachteile beim Transport, aber ambitionierte Fotografen wissen, dass die Vorteile einer großen, griffigen und satt in der Hand liegenden Kamera für komfortables Fotografieren ohnehin unverzichtbar ist.
Klar ist es möglich Kameragehäuse heute auch mit größeren Sensoren sehr kompakt zu gestalten. Doch von der Größe des Sensors hängt auch die Größe des Objektivs ab und dessen Volumen lässt sich nicht so leicht schrumpfen. Was aber soll ein winziges Kameragehäuse bringen, wenn das Objektiv groß ist?
Das Ziel aktueller Systemkameras ist vor allem Geräte mit Wechselobjektiven im kleinen Volumen anbieten zu können. Wer eine Kamera mit einem großen Sensor, und dafür angemessene Objektiv nutzen will, ist mit den aktuellen Spiegelreflexmodellen besser bedient. Man muss auch nicht über Cabrios mosern, nur weil man die Vorteile von Kombis schätzt.
Nikons Entscheidung, das neue System mit einem verhältnismäßig kleinen Bildsensor auszustatten, ergibt durchaus einen vernünftigen Sinn, wenn man ein paar Jahre in die Zukunft denkt.
In den letzten Monaten sind immer mehr Kameras mit elektronischen Suchern auf den Markt gekommen. Die aktuellen Modelle haben gegenüber optischen Suchern noch Nachteile. Aber sie haben auch bereits Vorteile. Es wird wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis die Nachteile durch technische Weiterentwicklung ausgemerzt werden können. Schon wird diskutiert, dass elektronische Sucher in nicht allzu ferner Zukunft die optischen Sucher verdrängen könnten. Das heißt also aus mit Spiegelreflex.
Eine Kamera mit elektronischem Sucher ohne Spiegel ist eine Systemkamera. Wenn also Nikon in einigen Jahren seine semiprofessionellen und professionellen Modelle nur mehr mit elektronischem Sucher ausstatten sollte, dann wäre jede Nikon eine Systemkamera. Das heißt die aktuellen Nikon DX- und FX-Spiegelreflexkameras würden sich linear und fließend zu DX- und FX-Spiegelreflexkameras entwickeln. Welchen Sinn würde es für Nikon (und den Anwender) dann machen, parallel ein zweites System zu fahren, mit den mittelgroßen DX- oder großen FX-Sensoren?
Vor diesem Blick in eine durchaus wahrscheinliche Zukunft beginnt das neue Nikon 1 System plötzlich einen klaren Sinn zu ergeben. Wer einen großen Sensor für seine Arbeit wünscht und braucht, wird weiterhin auf Nikon FX-Modelle setzen können und kann alle Objektive der letzten fünfzig Jahre nutzen. Wer mit etwas weniger auskommt, kann die DX-Reihe mit kleineren Bildsensoren und preiswerteren Objektiven nutzen, kann ebenso alle Objektive seit den 1950er Jahren ansetzen und auch die hochwertigen und teuren FX-Objektive verwenden.
Für jene, die vor allem eine kleine Kamera, zum komfortablen mitnehmen, suchen gibt es nun das neue CX-System der Nikon 1. Zwar kann der Fotograf auch hier mittels Adapter DX- und FX- und alle Objektive der letzen fünfzig Jahre nutzen, aber – he! – das ist eigentlich nur eine mögliche Option, nicht der wirkliche Zweck der Kamera. Der Zweck der Nikon 1 ist es vor allem klein zu sein und diesen Zweck erfüllt das neue System perfekt. So wie ein Cabrio seinen Zweck erfüllt. Wer Ladefläche mit Dach sucht, muss sich halt bei den Kombis umsehen.
Seit vielen Monaten treibt mich die Suche nach einer kompakten immer-dabei-Kamera um. Gewöhnlich fotografiere ich mit der Nikon D700. Ein tolles Arbeitsgerät, aber zum Mitnehmen etwas klobig. Besonders wenn man auch noch entsprechende Objektive anschraubt.
Zuletzt hatte ich gehofft in der Powershot S95 beziehungsweise Powershot G12 die Antwort auf meine Bedürfnisse gefunden zu haben. Die zwei Kleinen von Canon sind klasse Kompaktkameras, deren Qualität kaum etwas zu bemängeln gibt, so lange man berücksichtigt, dass sie nur etwa die Hälfte einer Einsteiger-DSLR mit Objektiv kosten. Wäre da nicht der kleine Sensor!
Das Problem ist weniger das Rauschen, wie wohl Viele vermuten würden, sondern vielmehr der kaum vorhandene Spielraum bei der Schärfentiefe. Blendenvorwahl hin und manuelle Einstellung her. Wenn ich bei 50mm Brennweite, Blende ƒ2.8 und 6m Entfernung bereits eine Schärfentiefe von 1,5m habe, dann lässt sich damit kaum mehr etwas Freistellen oder kreativ mit der Schärfentiefe gestalten. Zum Vergleich: Die Nikon D700 hat mit denselben Einstellungen eine Schärfentiefe von 26cm. (Sollte das jetzt ein spanisches Dorf sein, dann verschafft vielleicht mein Artikel über Sensorformate uns Schärfentiefe mehr Klarheit.)
Was meine immer-dabei-Kamera können soll
Wonach ich konkret suche? Nach einer Kamera für unterwegs mit Eignung zur Street Photography. Das heißt: Klein, leicht, unauffällig und leise. Allerdings mit all den Einstellmöglichkeiten, die man von einer Profi-DSLR gewohnt ist. Bei meiner D700 heißt das zwei Einstellräder, um Blende und Zeit beim Fotografieren im manuellen Modus rasch justieren zu können. Außerdem schätze ich eine AF-On-Taste. Je mehr Einstellungen über Hardware-Knöpfe vorgenommen werden können, desto besser. Menügeführte Einstellungen scheinen mir immer ein Klotz am Bein zu sein.
Dann bin ich es gewöhnt mit meinen DSLRs über den Sucher zu fotografieren. Die Vorstellung, eine Kamera mit mehr oder weniger ausgestreckten Armen vor meinen Kopf zu halten, gefällt mir absolut nicht. Das hat vor allem damit zu tun, dass ich mir kaum eine Kamerahaltung vorstellen kann, bei der es schwieriger ist die Kamera ruhig zu halten. Wenn schon über Display fotografieren, dann ziehe ich es vor die Kamera vor meine Brust oder meinen Bauch zu halten, wie es mit einem Klappdisplay möglich ist. Überhaupt habe ich mit der Powershot G12 die Qualitäten eines Klappdisplays wieder sehr zu schätzen gelernt – es macht ungewöhnliche Perspektiven einfach einfacher.
Street Photography Enthusiasten werden jetzt anmerken, dass ich mir doch eine Leica M9 kaufen soll, wenn ich eine kompakte, professionelle Kamera mit großem Sensor und Sucher suche. Aber ehrlich: 5000 Euro für eine Zweitkamera will ich mir einfach leisten.
Kompakte mit großem Sensor und fixem Objektiv
Was am Markt bisher so gut wie nicht vorhanden ist, sind Kompaktkameras mit mit Sensoren in einem Format, wie sie in Spiegelreflexkameras verbaut werden. Zwei der wenigen Ausnahmen sind die Fuji X100 und die DP-Serie von Sigma. Leider sind die Geräte hier zu Lande schwer für Tests in die Finger zu bekommen. Ich muss aber auch gestehen, dass ich mich mit beiden Konzepten nicht so ganz anfreunden kann, auch die Geräte sicherlich hervorragenden Qualitäten haben.
Interessant sind natürlich die sogenannten Systemkameras. Das sind Kameras, bei denen man die Objektive wechseln kann, die aber nicht über einen optischen Sucher verfügen, wie eine Spiegelreflexkamera. Solche Systeme werden heute im Wesentlichen von Olympus, Panasonic, Sony und Samsung angeboten.
Panasonics G-Modelle
Bei Panasonic findet man derzeit drei Modelle im besonders kompakten Micro FourThirds-Standard. Die G3 ist die Größte im Trio und erinnert im Design an eine SLR. Sie hat auch tatsächlich einen Sucher, der allerdings nicht optisch funktioniert, sondern über ein hochaufgelöstes, elektronisches Display im Inneren. Alternativ kann man allerdings auch über ein Klappdisplay fotografieren, das als Besonderheit Touch-Funktion bietet. Es kann also wie ein Smartphone mit dem Finger am Display bedient werden.
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass sich eine Kamera über ein Touchdisplay trotz menügeführter Bedienung effizient einstellen lässt. Im Gegensatz zu Menüs, durch die man sich über Info-, Funktions-, Set-, Menü-, Kipp- und Drehtasten quälen muss. Leider ist die G3 nicht wirklich wesentlich kompakter als meine kleine DSLR.
Als Alternative bietet Panasonic die Lumix GF2 und die noch kleinere GF3 an. Allerdings haben beide weder einen Sucher, noch ein Klappdisplay und sind über ein paar Steuerungstasten menügeführt zu bedienen. Ohne Touch-Display!
Was mit beim Stöbern im Angebot von Panasonic aufgefallen ist: Auf der Panasonic-Homepage merkt man, dass man bei einem Anbieter von Unterhaltungselektronik ist, der auch Kameras im Programm hat. Im Gegensatz zu den Websites von Olympus, Sigma und Nikon, wo man spürt, dass Kamerablut durch die Kabel fließt, fühlt man sich speziell bei Panasonic als Fotograf nicht ganz ernst genommen. So ist es mir zum Beispiel bei einem Objektiv nicht gelungen herauszufinden, was für eine Naheinstellgrenze es hat. Auch nicht nach Herunterladen des Datenblattes. Ähnliches empfindet man übrigens auch, wenn man Sony besucht. Auch hier ist Fotografie ein Thema von vielen.
Sonys NEX-System
Sony hat vor einiger Zeit mit der NEX-Reihe eigene Systemkameras auf den Markt gebracht und sehr erfolgreich eingeführt. Leider ist das Angebot an Objektiven für dieses System noch mehr als überschaubar. Die einzige für mich infrage kommende Brennweite stellt ein 16mm Objektiv (24mm KB) dar. Allerdings haut mich eine Lichtstärke von ƒ2.8 wirklich nicht aus den Socken.
Andererseits hat Sonys NEX den Vorteil mit einem Klappdisplay ausgestattet zu sein. Deshalb wollte ich ein solches Gerät schon einmal in die Hand nehmen, bevor ich es als für mich ungeeignet abhake. Allerdings haben meine Versuche die Kamera zu bedienen mein Vorurteil bestätigt, dass menügeführte Kamerabedienung für einen ambitionierten Fotografen keine Lösung ist.
Ich habe versucht der Kamera Einstellungen beizubringen, wie ich sie von einer DSLR her gewohnt bin. Leider bin ich kläglich gescheitert. Natürlich habe ich dazu kein Handbuch in die Hand genommen. Erschließt sich die Bedienung einer Kamera nicht von selbst, sollte man eher die Finger von ihr lassen. Jedenfalls, wenn man schon einige Kameras bedient hat. Als Einsteiger kommt man wohl nicht drumherum, einmal ein Handbuch zu lesen. Aber erfahrenden Fotografen sollte sich die Bedienung einer Kamera intuitiv erschließen. Es ist wie mit einem Auto: Es darf nicht so gestaltet sein, dass jemand der Autofahren kann, nicht damit fahren kann. Licht, Blinker, Scheibenwischer, Gas, Bremse, Warnblinker – alles muss sich an gewohnten Plätzen befinden und klar zu finden sein.
Dass ich eine Nikon bedienen kann ist klar. Schließlich fotografiere ich lange genug mit Nikon und ein Buch über eine Nikon zu schreiben hat auch geholfen. Doch auch mit den kompakten S95 und G12 von Canon bin ich sofort und ohne Blick ins Handbuch klargekommen. Die Menüführung der NEX5 hingegen hat sich mir nicht intuitiv erschlossen. Ich vermute einmal, dass Sony die NEX-Kameras dermaßen darauf getrimmt hat, Laien rasches Point-and-Shoot-Fotografieren zu ermöglichen, dass alles, was der erfahrene Fotograf sucht, aus dem Weg geräumt wurde. Diesen Eindruck hatte ich übrigens auch bei der Lumix GF2.
Samsungs NX100
So wie Panasonic, hat auch Samsung Systemkameras in SLR- und Kompaktkamera-Design im Programm. Die kompakte Variante heißt NX100 und ist mit durchaus interessanten Features ausgestattet, wie dem iFunction-Button. Man drückt eine Taste am Objektiv und kann dann verschiedene Einstellungen über einen Ring am Objektiv verändern. Das klingt sehr interessant und verlockend. Ob es sich in der Praxis bewährt ist natürlich eine andere Frage. Leider ist auch hier die Auswahl an Objektiven überschaubar und deren Lichtstärken hauen einen verwöhnten Nikon-Fotografen auch nicht um.
Olympus’ Pen-Modelle
Frischen Wind bringen nun die vor wenigen Tagen vorgestellten neuen Modelle der Olympus Pen-Serie. Die Olympus Pen-Reihe ist seit mehreren Jahren auf dem Markt. Die Pens lassen sich so bedienen, wie man es als routinierter Fotograf von einer Kamera erwartet. Bisher hat mich allerdings gestört, dass es weder eine Pen mit Sucher gab – außer einem teuren elektronischen Sucher zum Aufstecken, noch eine mit Klappdisplay.
Mit der Pen E-PL3 hat Olympus nun eine Kamera vorgestellt, die das bewährte FourThirds-System nutzt, eine Klappdisplay hat und insgesamt durchaus vielversprechend zu werden scheint.
Mir gefällt an der E-PL3 vor allem das schlichte und schicke Design, das auf Retro verzichtet und äußerst unauffällig daher kommen dürfte. Das Problem von NEX und NX100, ein zu knappes Objektiv-Angebot zu bieten, kann man dem FourThirds-Standard nicht nachsagen. Schließlich passen auch Panasonic-Objektive auf die Olympus FourThirds-Kameras und sogar Sigma bietet bereits Objektive mit FourThirds-Anschluss. Besonders interessant für Street Photography Ambitionierte: Das ebenfalls neu vorgestellte 12mm (24mm KB) ƒ2.0 mit manueller Fokussierung und Schärfentiefeskala.
Schade allerdings, dass die E-PL3 – anders als die E-P3 – keine zwei Einstellräder und auch kein TouchDisplay bietet. Da kommen mir wieder Bedenken bezüglich einer raschen und effizienten Bedienung. Allerdings kann ich es nicht erwarten die Geräte in die Hand zu bekommen und auszuprobieren, wie die Bedienung funktioniert und wie sie sich anfühlen.
Und was machen Nikon und Canon? Derzeit ist nichts von kompakten Systemkameras aus den Häusern der beiden Platzhirschen zu hören. Manche haben den Eindruck hier würden die Marktführer den Trend verschlafen. Ich kann mir allerdings auch vorstellen, dass sie ihre Konzepte einfach besonders gut durchdacht entwickeln um Lösungen auf den Markt zu bringen, wie man sie von ihnen erwartet und mit denen auch professionelle Fotografen zufrieden sind.
Ich habe in den letzten Tagen darüber nachgedacht ob es sich wohl rentieren könnte meine Bücher über Canon PowerShot G12 und S95 sowie über die Nikon D7000 auf eigene Faust zu publizieren. Aber ohne Marketingmaschine wird sich der Aufwand dafür sicher nicht rechnen. Also habe ich den Plan verworfen die beiden Werke zu veröffentlichen. Verstauben sollen sie trotzdem nicht. Ich werde die beiden Skripte im Laufe der kommenden Wochen und Monate filetieren und in Einzelteilen in die Fotoschule onLine einfließen lassen.
Außerdem habe ich bereits vor einigen Tagen damit begonnen Bilder auf Flickr und hier im Blog zu posten, anhand derer ich beschreibe, wie das ›Vier Schritte zum Bild‹-Konzept angewendet wurde um zu den gezeigten Ergebnissen zu kommen.
Weiters werde ich Objektiv-, Ausrüstungs- und Anwendungstipps aus den beiden Büchern nach und nach im Blog publizieren. So haben dann alle, die sich dafür interessieren etwas davon und ich bringe vielleicht wieder etwas mehr Traffic ins Blog.
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