Ein Abend am See

Es gibt wohl üblere Plätze zu leben als hier am Bodensee. Ich wohne zwar nicht unmittelbar in Bregenz, aber mit dem Auto ist’s ein Katzensprung und mit dem Cabrio ein Vergnügen – nicht nur bei Sonnenschein.

Wieso also nicht auch einmal wie jeder ordinäre Urlauber zum Bregenzer Hafen tigern und ein paar kitschige Sonnenuntergangsaufnahmen machen. Mit ein paar Wölkchen am Himmel hätten sie vielleicht sogar perfekt werden können.

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Captured by Andrea, meiner frecheren Hälfte
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Cappuccino am Pavillon. Empfehlenswert. Vor allem auch wegen der freundlichen Bedienung.
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Romantik am See? Wann, wenn nicht jetzt!?
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Das passende Handy zum Outfit (nein, Street Photography muss nicht immer SW sein – manchmal wäre SW dämlich).
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Schöne Plastizität und Tiefe: M.Zuiko 12–40mm ƒ2.8 bei ƒ2.8 und 40mm (80mm KB).
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Das Panorama der Bregenzer Bucht kann schon was. Und die Treppen zum Molo hinaus sind super chillig! Zumindest wenn keine Besoffenen rumpöbeln. An diesem Abend zum Glück nicht.
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What’s up?
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Alles eine Frage der Perspektive! Mit der OM-D E-M5 und dem M.Zuiko 12–40mm ƒ2.8 mache ich mir keine Sorgen wenn eine Welle heran rollt und die Kamera streichelt.
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Ich liebe diese Farbkombination!
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Was für Farben! Und: Nein, ich habe nicht großartig an den Farben gedreht. Lediglich Lichter und Schatten sind angepasst. Die Farben lieferte der Pol-Filter und der See.
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Unser See ist ein Schwanensee. Und an den Treppen gibt’s auch immer ein Happa für das schwimmende Schlachtschiff – selbst wenn man faucht und die Zunge zeigt.
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Chillen mit Eis am See. Wie könnte man den Tag besser abschließen.
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Und dann: Der unvermeidliche Sonnenuntergang am See!
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Da sind schon ein paar schöne Seegler draußen.
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Gemütlicher ist’s aber vielleicht mit Motor.
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Und noch ein tiefer Blick über den See.
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Mond über Bregenz
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Der Tag geht, die Lichter gehen an.

9. Rezension zu Kreative Fotoschule

Unter dem Titel »Anfänger und Fortgeschrittene« habe ich auf Amazon die 9. Leserrezension erhalten. Danke an die Leserin!

»Auch wer – wie ich – seit vielen Jahren mit der Spiegelreflexkamera (lange analog und seit Ende der ’90er digital) fotografiert, wird dieses Buch gerne lesen. Interessant dargestellt ohne Besserwisserei. Geschrieben von sachkundiger Hand mit Liebe zum Detail.«

Gabriela Weishaupt, via Amazon

Photoshop CC 2015, Kapitel 2: Bildgröße und Auflösung

Das zweite Kapitel meines Buches über Photoshop CC2015 ist fertig. Ging es im ersten um die wichtigsten Grundlagen und den Arbeitsbereich erkläre ich nun alle wesentlichen Aspekte im Zusammenhang mit Auflösung und Bildgröße.

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Am Beginn des zweiten Kapitels steht ein achtsteitiger Grundlagenexkurs über das Thema Bildgröße und Auflösung – essenziell in einem Buch über ein Bildbearbeitungsprogramm
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Im ersten Workshop wird die Theorie aus dem Grundlagenexkurs zu Beginn in die Praxis umgesetzt und ich erkläre wie man herausfindet wie sich ein Bild bei einer bestimmten Ausgabeauflösung drucken lässt.
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Im zweiten Workshop zeige ich wie ein Bild für ein kleineres Ausgabeformat neuberechnet wird.
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Dieser Workshop zeigt wie ein Bild auf einen kleineren Bildbereich zugeschnitten und gleichzeitig gerade ausgerichtet werden kann.
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Häufig ist es sinnvoll ein Bild auf ein kleineres Format zuzuschneiden und gleichzeitig die Auflösung anzupassen. Hier zeige ich wie’s geht.
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Architekturaufnahmen mit stürzenden Linien (oben) wirken unprofessionell und sind bei erfahrenen Fotografen verpönt. In diesem Workshop zeige ich eine Methode wie man das korrigieren kann, so, dass senkrechte Linien auch senkrecht abgebildet erscheinen (unten).
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Werden Motive mit nicht ganz scharfen Objektiven abgelichtet oder Aufnahmen interpoliert (neuberechnet) sollten die Bilder nachgeschärft werden – und nicht nur dann! In diesem Workshop zeige ich eine einfache Methode wie man das machen kann.
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In diesem Workshop führe ich Schritt für Schritt vor, wie ein Bild um einen Bereich erweitert werden kann.
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In Workshop 9 und 10 zeige ich wie man ein Bild  weich verlaufenden »freistellen« kann und wie man es fürs Web exportiert.
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Zum Schluss folgt noch ein kurzer Exkurs über Dateiformate der die wichtigsten für Bilder vorstellt.

Trolle? Hab ich das notwendig?

Heute gab es auf meiner Facebook-Seite eine Premiere: Ich habe einen Fan gesperrt.

Ich glaube ja generell kritischen Kommentaren offen gegenüber zu stehen (was nicht heißt, dass ich sie gerne höre und lese – Medizin schmeckt nicht immer lecker). Allerdings gebe ich zu, dass mir Leute die sich nur mit Kritik zu Wort melden doch etwas suspekt sind. Ich finde Freunde – ob reell oder virtuell – sollten zumindest gelegentlich übereinstimmen. Ich tu mir leichter Kritik von Leuten anzunehmen, wenn ich auch gelegentlich Zustimmung von Ihnen erhalte. Bei Leuten die sich nur mit Kritik melden fühl ich mich mit der Zeit gelehrmeistert und darauf reagiere ich etwas sensibel.

Ein Troll ist aber eine ganz andere Liga. So einer hat sich in den letzten Monaten auf meiner Facebook-Seite eingenistet. Zum ersten Mal fiel er mir auf als er ziemlich echauffiert auf meinen Artikel reagierte, mit Kritikpunkten von denen ich nachvollziehen kann wie er sie zwischen die Zeilen hinein interpretieren konnte, aber die nicht dem entsprachen was ich geschrieben hatte und aussagen wollte.

Abgesehen davon, dass er mir Dinge vorwarf die nicht meinen Aussagen entsprachen, wurden seine Kommentare immer an- und untergriffiger, gespickt mit Adjektiven wie »haarsträubend« und »unseriös«. Auf die Bitte die Kritik zu begründen wurde nicht reagiert, Gegenargumente wurden ignoriert – ein typischer Troll eben.

Wenn ich jemanden kritisiere muss ich auch in der Lage sein meine Kritik zu begründen, Argumente zu liefern und auf Quellen zu verweisen – alles andere ist verzichtbar. Schrieb ich dem Troll auch. Seine Antwort: »Es ist nicht meine Aufgabe deine Fehler zu korrigieren.« Sehr konstruktiv – ich bin beeindruckt!

Ich fragte ihn weshalb er denn meiner Seite überhaupt folgt, wenn er doch alles Mist findet was ich schreibe. Die Antwort: Weil er die Besucher meiner Freunde-Seite über meine Olympus-PR-Kampagnen aufklären müsse. Das war dann der Punkt an dem mir endgültig klar wurde, dass jede Debatte überflüssig ist und ich ihn blockiert habe – don’t feed the troll!

Ich bin mir sicher, dass die Freunde meiner Seiten erwachsen genug sind selbst zu entscheiden wie viel Glaubwürdigkeit sie meinen Artikeln zubilligen. Ich investiere viel Zeit in meine Berichte und bemühe sie so gewissenhaft als möglich zu schreiben – mit schäbiger, unbegründeter Kritik kann ich da gar nicht. Und schon gar nicht habe ich es nötig mich am laufenden Band beleidigen zu lassen.

Leb wohl, Troll!

Einschränkung der Panoramafreiheit

In der EU könnte möglicherweise die Einschränkung der Panoramafreiheit beschlossen werden. Das dürfte dann dramatische Auswirkungen auf Fotografen haben. Mehr darüber bei sich bei FotoMagazin. Ebenfalls einen kurzen Bericht inklusive der Möglichkeit seine Stimme dagegen abzugeben gibt es bei change.org.