Illustrator CC WS16: Interaktiv malen

Die letzten beiden Workshops befassten sich mit dem Interaktiv-abpausen- bzw. Nachzeichnen-Werkzeug. Dabei habe ich auch schon das Interaktiv-malen-Werkzeug vorgestellt. Hier zeige ich wie interaktiv malen auf beliebige Objekte angewendet werden kann.

Photoshop CC WS15 Maskierungsmodus

Eine spezielle Methode eine Auswahl zu überprüfen oder zu bearbeiten stellt der Maskierungsmodus dar. Früher ein absolut essenzielles Werkzeug, seit Einführung von Ebenenmasken vielen schon gar nicht mehr bekannt. Hier zeige ich wie man ihn nutzen kann eine etwas komplexere Auswahl zu erstellen, um einen Hintergrund unschärfer zu machen.

Illustrator CC WS15 Nachzeichnen

Illustrator ist in der Lage Pixelgrafiken zu vektorisieren. Bereits im vorangegangenen Tutorial habe ich die Grundlagen dazu beschrieben. Hier zeige ich einige Tricks die sich mit der Funktion kombinieren lassen, demonstriere aber auch wo die Grenzen der Technik liegen.

Photoshop CC WS14 Lasso und Ebenenmaske

In diesem Workshop ersetze ich den Hintergrund einer Skulptur durch einen Himmel. Dazu erstelle ich mit dem Lasso eine Auswahl und wandle sie dann in eine Ebenenmaske um.

Leser-Rezension: Von Affinity Photo zur Fotoschule

Sebastian aus Dänemark hat mir gleich eine Art Doppelrezension zu Affinity Photo und der Kreativen Fotoschule als Kommentar ins Blog geschrieben:

»Durch das Affinity-Buch bin ich … auf das Buch Kreative Fotoschule gestoßen. … die Photographie als solche war für mich kein unbekanntes Terrain …  Und wieder muss ich sagen, ich habe noch nie ein Buch gelesen, dass photographische Zusammenhänge so klar und lückenlos verständlich beschreibt. Vieles aus dem Buch war für mich nicht neu, trotzdem war die Lektüre eine Freude und hat mir hier und da Erkenntnisse gegeben, denen ich mir so vorher einfach nicht bewusst war.«

Illustrator CC WS14 Nachzeichnen

In diesem Workshop zeige ich wie man mit Hilfe der Nachzeichnen-Funktion ein Pixelbild in eine Vektorgrafik umwandeln und sie anschließend mit Interaktiv-malen einfärben kann. Zur Auswahl passender Farben setze ich dazu auch Illustrators Farbhilfe-Palette ein.

Leser-Rezension: Sehr empfehlenswert!

Eine Leserrezension aus der Schweiz erreichte mich über die Website meines Verlags:

»Dieses Buch ist das erste Fachbuch, welches anhand schöner Beispiele auch Anfänger schnell und verständlich in das komplexe Thema Bildbearbeitung (hier mit dem super und günstigen Profiprogramm Affinity Photo) einführt und schnellen Lernerfolg garantiert. Als ich das Programm über den AppStore kaufte, war ich anfangs hoffungslos überfordert. Dank Internetvideos machte ich die ersten Schritte mit Affinity Photo, aber erst mit diesem Buch fand ich zu jedem Thema einfache Lösungen und ausführliche Erklärungen, und man kann Schritt für Schritt die Bildbearbeitung nachvollziehen. Toll auch der gratis Download der Workshop-Fotos (aus Lizenzrechten nur für Käufer des Buches!). Der Autor ist wirklich ein Experte im Gebiet und es macht grosse Freude, mit Affinity Photo zu arbeiten, und dieses Nachschlagewerk als grosse Unterstützung zu nutzen!«

Photoshop CC WS13: Eine runde Auswahl erstellen

Möchte man ein kreisrundes Objekt mit dem Auswahlellipse-Werkzeug einfangen stellt sich das Problem exakt den richtigen Punkt zu finden mit der Auswahl zu starten. Hier zeige ich wie man sich dabei behelfen kann die optimale Auswahl zu treffen.

Gestaltung ist keine Geschmacksache

Dass Laien denken Gestaltung sei Geschmacksache ist für mich nachvollziehbar. Schwerer nachvollziehen kann ich es wenn Profis diese Position vertreten, schließlich stellt das ihre ganze Profession in Frage oder genauer gesagt: Es negiert, dass es so etwas wie qualitative Unterschiede und somit Professionalität in der Gestaltung überhaupt geben kann.

Wenn gut ist was (irgendjemandem) gefällt brauche ich nur etwas x-Beliebiges zu gestalten und es Kraft meines Geschmacks als gelungen zu adeln. Die Frage des qualitativen Unterschied stellt sich erst, wenn ich anerkenne, dass es diese Unterschiede gibt. Daraus ergibt sich zwangsläufig, dass Gestaltung minder- oder höherwertiger sein kann.

Ohne zumindest relativ objektive Kriterien was gute Gestaltung ist und was eine gestalterische Fehlleistung darstellt kann ich keinen gestalterischen Diskurs mehr führen. Der Versuch sich gestalterisch zu entwickeln führt zwangsläufig ins Leere, wenn das was ich nach Jahren der Erfahrung gestalte, keine besseren Ergebnisse erzielt, als das was ich als absoluter Novize – früher sprach man vom Dilletanten – geschaffen habe.

Ich finde, dass meine gestalterischen Arbeiten – egal ob als Grafikdesigner oder als Fotograf – heute um Welten besser sind als das was ich vor Jahren und Jahrzehnten produzierte. Besser sein kann es aber nur, wenn es qualitative Unterschiede in der Gestaltung gibt und das bedeutet, dass Gestaltung keine reine Geschmacksache ist!

Natürlich steht es niemandem zu den Geschmack eines Individuums zu verurteilen. Was mir persönlich gefällt ist absolut und ausschließlich meine persönliche Privatsache! Wenn ich gerne grüne Gummistiefel zu beigen Cordhosen und Frackjacke trage ist das ausschließlich meine Sache, einen Style-Wettbewerb könnte ich damit aber niemals gewinnen, weder in der Vergangenheit noch in einer irgendwie absehbaren Zukunft.

Wenn ich mein Apfelkompott mit Champignons und Senf esse ist das meine Sache, doch ich darf mich nicht wundern, wenn ich das Freunden zum Essen serviere und anschließend nie wieder jemand meinen Einladungen zum Dinner folgen will.

Wenn ich »Modern Talking« als Krone abendländischen Musikschaffens betrachte steht es niemandem zu mir diese Meinung zu verbieten, doch mich persönlich wundert nicht, dass die belanglosen Ergüsse dieses deutschen Duos in den Playlists der Pop-Sender schon unmittelbar nachdem sie aus den Charts verschwanden keine Rolle mehr spielten.

Natürlich gibt es unterschiedliche Gestaltungsrichtungen und -ansätze, so wie es unterschiedliche Musikrichtungen gibt. Der Eine mag Klassik mögen und bei Pop Ohrensausen bekommen. Der Andere mag mit Jazz liebäugeln und mit Rock nichts anfangen können. Doch wer wollte bestreiten, dass es in jeder einzelnen Richtung anspruchsvollere und handwerklich besser ausgeführte Musik gibt, sowie Werke beziehungsweise Interpretationen die eher von Dilettantismus zeugen. Ich weiß wovon ich schreiben, ich habe Jahre lang dilettantisch den Bass gezupft – die einzigen die unsere Musik wirklich mochten waren unsere persönlichen Freunde (und ein paar Betrunkene).

Auslöser mich dieses Themas anzunehmen ist eine Debatte auf einer Facebook-Seite mit Thema Fotografie. Dort wurde ein Bild eingestellt das man wirklich nur als dilettantisch bezeichnen kann. Sofern dieses Bild mit seiner völlig überzogenen Bearbeitung tatsächlich der Ernst seines Schöpfers ist, sollte man ihm raten sich einem anderen Hobby anstatt der Fotografie zuzuwenden. Ich glaube zwar, dass Gestaltung etwas ist das fast jeder lernen kann, aber dennoch gibt es Leute denen größeres gestalterisches Geschick gegeben ist und solche mit weniger Talent. Und es gibt eben auch Leute die gar kein Händchen für Gestaltung haben.

Um es noch einmal auf Musik und mich persönlich zurück zu bringen: Ich bin kein musikalisches Naturtalent. Ich habe über die Jahre des Musizierens gelernt beim Mitsingen Töne einigermaßen adäquat zu treffen, bin aber hilflos wenn ich frei singen muss. Als Instrumentalist kommt hinzu, dass meine motorischen Fähigkeiten es niemals zulassen werden ein Instrument virtuos zu beherrschen. Als wäre dem nicht schon genug fehlt mir die Fähigkeit beim Spielen die erforderliche Konzentration aufrecht zu erhalten. Es war für mich einfach sinnvoll das Musizieren bleiben zu lassen und mich Beschäftigungen zuzuwenden die eher meinen Begabungen entsprechen. Zwar spräche nichts dagegen weiter für mich selbst im heimischen Kämmerlein den Bass zu zupfen wenn mir das Freude bereiten würde, doch eine nennenswerte Souveränität für öffentliche Auftritte werde ich niemals erreichen.

Nun braucht man nicht jedem der Freude an einer Tätigkeit hat ins Gesicht sagen, dass ihm jegliches Talent fehlt, auch wenn es offensichtlich ist. Ich darf mich aber auch nicht wundern, dass ich ausgepfiffen werde, wenn ich mich auf eine Bühne stelle und Musik zum Besten zu geben versuche ohne einen einzigen Ton zu treffen. Geschmacksache hört da auf, wo ich meinen privaten Bereich verlasse und mich mit meinen Werken an eine Öffentlichkeit wende.

Wenn ich aus dem Badezimmer heraus trete und nicht mehr nur aus reiner Lust am Singen für mich alleine Gassenhauer schmettere, sondern ein Publikum für meine Darbietung beglücke, sollte ich in der Lage sein den Hörgewohnheiten und den Geschmacksvorstellungen einer Öffentlichkeit zu entsprechen.

Natürlich unterscheiden sich die Vorstellung dessen was gute Musik und gute Gestaltung ist je nach zeitlicher Epoche und Kulturkreis. Doch in einer bestimmten Zeit und vor einem bestimmten kulturellen Hintergrund (der üblicherweise noch einmal in Subkulturen untergliedert ist) gibt es doch immer recht klare Vorstellungen davon was gefällt und was ein no-go ist. Die wirklich exzellenten Werke schaffen es sogar ihre Zeit zu überdauern und über ihren Kulturkreis hinaus zu wirken und zu dauerhaften internationalen Klassikern zu werden.

Ich finde es absurd zu behaupten es gäbe keine qualitativen Unterschiede zwischen Mozart und Helene Fischer, zwischen Dürer und dem was ein angehender Hobbymaler vor dem ersten Kurs an der Volkshochschule fabriziert. Wer könnte das ernsthaft behaupten?

Akzeptiere ich generell, dass es so etwas wie qualitative Unterschiede im kreativen Schaffen gibt, muss ich zwangsläufig auch akzeptieren, dass es gelungene und verunglückte Werke gibt und die Behauptung, dass am Ende alles Geschmacksache ist, ist somit widerlegt.

Wäre Gestaltung tatsächlich reine Geschmacksache, bräuchten wir wie gesagt weder Bild- bzw. Designbesprechungen, wir bräuchten keine Ausbildung zur Gestaltung, schon gar keine Unis und Fachhochschulen und wir bräuchten auch keine Wettbewerbe.

Ich teile zwar die Ablehnung von Gestaltungswettbewerben mit Woody Allens Ablehnung gegenüber Filmwettbewerben, und seine Ansicht, dass man nicht Dürer gegen Kandinsky, Rembrandt gegen Picasso, Dali gegen Chagall antreten lassen und einen davon als den besten küren kann, aber ich bin sehr wohl der absoluten Überzeugung, dass all die genannten auf einem deutlich höheren Niveau arbeiten als ich es jemals könnte. Und auch das habe ich in meinem Leben gelernt: Ich mag ein Talent zum Zeichnen und Malen haben, doch zum bildenden Künstler hätte es niemals gereicht.

Leser-Rezension: Faszinierendes Buch – verständlich erklärt!

Leserrezension zu »Die kreative Fotoschule« via Amazon:

»Es macht einfach Spaß darin zu lesen – und so verständlich erklärt, dass es sofort hängen bleibt und man möchte jeden Tipp sofort austesten.«

Die komplette Rezension ist hier nachzulesen.