Pixelmator tritt nun als Pro gegen Photoshop an

Ich kann mich nicht erinnern, dass es in den ersten zwei Jahrzehnten der Entwicklung Photoshops ein wirklich ernstzunehmender Herausforderer für Adobes Bildbearbeitungsprogramm aufgetreten ist. Zwar gibt es seit 1998 das OpenSource Projekt Gimp, doch der Blick ins Maul des kostenlosen Gauls löste bei mir wenig Begeisterung aus.

Eher begeistern konnte mich 2007 bei der Einführung von Pixelmator. Allerdings nur oberflächlich – kaum eine Benutzeroberfläche die liebevoller und gelungener gestaltet ist. In der Benutzung selbst entfachte das Programm allerdings auch auf den zweiten Blick keine Liebe.

Keine Frage: Photoshop ist nicht umsonst die unumstrittene Nr. 1. Aber Adobe scheint es sich in der Position bequem gemacht zu haben. Zahlreiche Filter wurden nicht verändert seit ich das erste Mal damit arbeitete und das war immerhin 1994! Der Radiale Weichzeichner beispielsweisse ist ein lebendes Fossil, und Fluchtpunkt wurde seit Menschengedenken nicht mehr renoviert, obwohl eine Überarbeitung von Beginn an dringend notwendig gewesen wäre. Photoshop ist wie ein luxuriöses Grand Hotel in dem in manchen Zimmern seit Jahrzehnten nicht mehr Staub gewischt wurde.

Mit dem Auftreten von Affinity Photo 2015 ist erstmals ein echter Gegenwind entstanden. Endlich gibt es eine Alternative die die Ansprüche professioneller Anwender in Sachen Bedienung, Funktonalität und Qualität erfüllt, Photoshop nur in Details nachsteht, auch wenn diese Details für den einen oder anderen Experten wesentlich sein mögen. Vieles ist innovativ und neu angedacht und die Arbeit fühlt sich deutlich flüssiger an.

OnOne-Software haben ihre Sammlung spezialisierte Photoshop-Plugins zu einem eigenständigen RAW-Konverter mit Bildbearbeitungsfunktionen ausgebaut und Skylum (ehemals Macphun) baut das Bildbearbeitungsprogramm Luminar gerade zum RAW-Konverter mit Digital-Asset-Management-Modul aus.

Nun ist auch ein Herausforderer wieder aufgestanden, von dem ich eigentlich nicht mehr viel erwartet hätte: Pixelmator goes Pro!

Gestern erst vorgestellt konnte ich bislang nur kurz mit dem Neuling spielen, doch das Programm begeistert. In Bedienung und Funktionsumfang ist es irgendwo zwischen Affinity Photo / Photoshop und Luminar angesiedelt. Die Arbeitsweise erinnert so wie Luminar mehr an einen RAW-Konverter als an eine klassische Bildbearbeitung, Pixelmator Pro geht allerdings weiter als das Skylum-Programm inklusive ausgefeilten Text-Editings. Allerdings fehlt Pixelmator Pro das Digital-Asset-Modul, was es eher zur Photoshop- als zur Lighroom-Alternative macht.

Mehr als jeder andere der jungen Herausforderer fühlt sich die Arbeit mit Pixelmator Pro wunderbar flüssig an. Kaum eine Einstellung die nicht absolut direkte Auswirkung auf das Bild selbst sowie Kontrollinstrumente wie Histogramme hat. Zwar schaffen die meisten modernen Programme eine ziemlich direkte Live-Übergragung von der Einstellung zum Bild, beim Histogramm zeigen jedoch viele eine deutliche Verzögerung.

Photoshop mag nach wie vor als Gesamtpaket überragend sein, aber verglichen mit den neuen Konkurrenten wirkt es schwerfällig und träge. In vielen Bereichen, wie dem bereits genannten Radialen Weichzeichner, muss der Anwender auf eine Vorschau verzichten, sogar in wichtigen Dialogen wie »Auswahl erweitern« oder »Fläche füllen«. Auch eine Änderung der Füllmethode einer Ebene zeigt keine Live-Vorschau. Nicht so in Pixelmator Pro. Dadurch macht die Arbeit Spaß wie kaum in einem anderen.

Auch die Bildqualität scheint zu überzeugen. RAWs werden entwickelt und ich komme rasch zu guten Resultaten. Auf den ersten Blick würde ich sagen, dass man sich durchaus auf Augenhöhe mit State-of-the-Art-RAW-Konvertern wie Lightroom, Capture One Pro und DxO befindet. Luminar ist zwar mittlerweile gut, scheint mir aber nicht ganz dieses Niveau zu erreichen, Affinity Photo hat in den letzten beiden Versionen enorm aufgeholt aber noch nicht gleich gezogen, On1 Photo RAW sehe ich bei der RAW-Entwicklung noch weiter hinten.

Abschließend sei aber noch einmal darauf hingewiesen, dass meine Einschätzung noch auf einem sehr oberflächlichen Eindruck beruht. Eine Empfehlung sich das Programm einmal anzusehen wage ich mich aber dennoch auszusprechen. Eine Demo steht hier zur Verfügung.

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Photoshop CC WS25: Kontrollierte Farbkorrektur


In diesem Workshop zeige ich, wie man einen Farbstich mit Gradationskurven in Farbkanälen kontrolliert korrigieren kann. Außerdem werde ich einen zu hohen Kontrast aufgrund einer Kontrastanhebung ausgleichen.

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Photoshop CC WS24: Professionelle Farbkorrekturen mit Kurven

In diesem Workshop zeige ich wie man in Photoshop Farben mit Hilfe von Histogramm, Gradationskurven, Kanälen und RGB-Werten korrigiert.

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Neu in Affinity Photo 1.5: Stapelverarbeitung

Nachdem ich in den vergangenen Videos gezeigt habe wie man in Affinity Photo Makros aufnehmen kann erkläre ich hier wie man mit Hilfe der Stapelverarbeitung Makros auf einen ganzen Ordner Bilder anwendet.

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Photoshop CC 2015.5 und 2017: Änderungen seit Erscheinen meines Buches, Teil 2

Die wesentlichste Änderung in Photoshop von CC2015 zu CC2015.5 und CC2017 stellt die Art dar, wie man Maskenkanten verbessern kann. Die Funktion ist vor allem interessant wenn es darum geht haarige oder unscharfe Freisteller vom Hintergrund zu trennen. Hier führe ich sowohl die alte als auch die neue Methode vor.

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Neu in Affinity Photo 1.5: Makro bearbeiten

Nachdem ich im vorangegangenen Tutorial gezeigt habe wie man in Affinity Photo Makros aufnehmen kann, zeige ich hier wie man sie editiert.

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Neu in Affinity Photo 1.5: Makro Aufnehmen

Photoshop kennt Aktionen mit denen sich Aufgaben aufnehmen und automatisiert abspielen lassen. In Affinity nennt sich das so wie beispielsweise in Word Makro. In 1.5 wurde Affinity Photo um diese Funktion erweitert. In diesem Workshop zeige ich wie ein Makro zum nachschärfen im Lab-Modus aufgenommen wird.

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Neu in Affinity Photo 1.5: Perspektivische Retusche

Das Affinity-Team von Serif hat sich für Affinity Photo eine besonders clevere Methode einfallen lassen um Bearbeitungen in der Perspektive auszuführen. Hier zeige ich anhand einer perspektivischen Retusche wie man damit arbeiten kann.

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Neu in Affinity Photo 1.5: Farbsäume entfernen

Chromatische Aberration ist ein optisches Phänomen bzw. ein Abbildungsfehler von Linsen der dadurch entsteht, dass unterschiedliche Wellenlängen in optischen Gläsern unterschiedlich stark abgelenkt werden. Zwar versuchen die Objektivhersteller die Entstehung weitgehend zu unterbinden, doch selbst bei exzellenten Linsen lässt es sich vollständig vermeiden. Sichtbar wird sie an drastischen Kontrastkanten, beispielsweise wenn eine schwarze dunkle Fläche direkt eine eine weiße Lichtfläche stößt – entlang der Kanten treten dadurch rote und cyanfarbene bzw. gelbe und blaue Säume zu Tage. Durch extreme Bearbeitungseinstellung, wie sie beispielsweise häufig mit HDR vorgenommen werden, wird das Phänomen betont bzw. überhaupt erst sichtbar. In diesem Video zeige ich wie man es in Affinity Photo eliminieren kann.

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Neu in Affinity Photo 1.5: Geisterbilder entfernen

Bei Aufnahmen die aus mehreren Belichtungen zusammengesetzt werden kann es immer wieder zu sogenannten Geisterbildern kommen, wenn sich von einer Belichtung zur nächsten etwas im Bildausschnitt bewegt. In diesem Workshop zeige ich wie sich Geisterbilder in Affinity Photo aus einer HDR-Aufnahme entfernen lassen.

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