Sehr schön im Stil alter holländischer Meister. Gut fotografiert und gekonnt nachbearbeitet.
Foto: ©Edd Carlile
Found: http://1x.com
Sehr schön im Stil alter holländischer Meister. Gut fotografiert und gekonnt nachbearbeitet.
Foto: ©Edd Carlile
Found: http://1x.com
Die Leute von real-fake.com nehmen ihren Job offensichtlich ernst und faken was das Zeug hält. Das meiste davon wirkt sehr künstlich, was wohl mit Sicherheit auch beabsichtigt ist. Das ist nicht so mein Ding. Trotzdem macht es Spaß auf der Site zu surfen, denn es werden nicht nur die Endrestultate gezeigt, sondern auch die Einzelbilder aus denen diese zusammengebaut wurden.
Ich finde man kann alles übertreiben. Können wir nicht so alt sein wie wir sind?
Found: http://incredimazing.com
Foto: © Frank Uyttenhove
Themeflash präsentiert 50 Beispiele exzellenter Bildbearbeitung. Surft selbst mal hin und schaut es euch an. Da sind superklasse Bilder dabei. Inspiration und Unterhalten. Gehört zur Arbeit Kreativer. Ach, wie liebe ich meinen Beruf.
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Sketch2Photo: Internet Image Montage from Tao Chen on Vimeo.
Das ist eine wirklich faszinierende Technologiedemonstration aus China. Beeindruckende Ergebnisse. Dass das in der Realität auch so funktionieren kann, kann ich mir nicht gut vorstellen. Wo sollen die Bilder in hoher Auflösung und guter Qualität herkommen um brauchbare Ergebnisse zu liefern.
Doch eine Botschaft ist klar: Die Chinesen kommen. Auch bei Software.
Quelle: http://www.macnews.de
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Von Lisa hat mich heute die Frage erreicht, wie man am Mac bei einer Reihe von Bildern die Bildgröße verändern kann.
Wahrscheinlich ginge das mit »Vorschau« und »Automator«, aber einfacher geht es mit Photoshop. Dazu öffne ich das Bild und gehe zunächst über das Menü Bild in den Dialog Bildgröße. In diesem Dialog stelle ich die gewünschte Auflösung (z.B. 300ppi) und Breite bzw. Höhe ein. Dann zeigt mir Photoshop unter Pixelmaße an wie groß das Bild beim gewünschten Ausgabehöhe/Ausgabeauflösungs-Verhältnis in Pixeln wird, hier z.B. 591 Pixel.
Damit kann ich den Dialog wieder schließen. Als nächstes wähle ich über Datei • Skripten • Bildprozessor. Hier klicke ich auf Ordner wählen und definiere das Verzeichnis mit den Bilder deren Bildgröße verändert werden soll. Über die Schaltfläche Ordner wählen darunter kann ich auch einen anderen Ordner als Ziel definieren. Außerdem muss ich mich entscheiden ob ich die Bilder lieber als JPEG, PSD oder TIFF gespeichert haben möchte und beim gewählten kann ich nun An Format anpassen aktivieren. Hier gebe ich die im Dialog Bildgröße abgelesene Pixelgröße ein. Das Vorauslesen der Auflösung im Dialog Bildgröße ist natürlich nur notwendig, wenn ich eine bestimmte Ausgabegröße in Zentimeter brauche, denn im Bildprozessor kann ich nur Pixel eingeben. Wenn die Bilder fürs Internet neuberechnet werden müssen und die Breite und Höhe in Pixel vorgegeben sind, kann ich mir das Berechnen der Pixelgröße natürlich sparen.
Bei meiner Einstellung von 591 Pixeln für Breite und Höhe wird ein Breitformatbild 591 Pixel breit und entsprechend niedriger und ein Hochformatbild 591 Pixel Hoch und entsprechend schmaler. Ich definiere also den Rahmen in den angepasst werden soll.
Für Bilder die für den Druck umgerechnet werden müssen sollte man ICC-Profile einschließen aktivieren, für Bilder fürs Internet eher deaktivieren, da ICC-Profile doch relativ viel Speicherplatz beanspruchen und damit die Ladezeit verlängern (dafür sollte man bei JPEGs fürs Internet die Option Profil in sRGB konvertieren anhaken).
Kommentare: 1Vor Kurzem hat mir Blogger und Fotoproduzent Robert Kneschke angeboten, ein Tutorial für markuswaeger.com zu schreiben. Da ich Roberts Blog schon lange abonniert habe und von der Qualität seiner Artikel überzeugt bin, habe ich mich sehr über das Angebot gefreut und natürlich angenommen. Unten findet ihr die Beschreibung auch als Screencast.
Bei der Stockfotografie ist es wichtig, dass Menschen gut aussehen. Die Gesichtsretusche gehört deshalb zu den Standardaufgaben eines Fotografen.
Vor allem die Retusche der Augen ist wichtig, da diese stark beeinflussen, wie sehr ein Gesicht strahlt.
In diesem Artikel beschreibe ich, wie ich die Augen mit Photoshop bearbeite. Ich nutze Photoshop CS3, aber auch mit CS2 und CS4 sind die beschriebenen Aktionen verfügbar. Für viele Ergebnisse gibt es auch andere Herangehensweisen, die ebenso sinnvoll sein können.
Zur Arbeit nutze ich ein Grafiktablett. Das ist keine zwingende Voraussetzung, aber jedem zu empfehlen, der regelmäßig Retuschearbeiten macht. Zum einen beschleunigt ein Grafiktablett den Arbeitsablauf, da mehrere Funktionen, die mit der Maus nacheinander eingestellt werden müssten, wie Pinseldruck oder Pinselgröße, mit dem Grafikstift zusammen beeinflusst werden können. Außerdem werden Auswahlen genauer, da mit dem Stift wie auf Papier »nachgezeichnet« werden kann.
Kommen wir zu den einzelnen Abläufen einer Augenretusche:
Augenbrauen sehen dann schön aus, wenn sie gut konturiert und, vor allem bei Frauen, nicht zu dick sind. Ich nutze hier zuerst das Ausbessern-Werkzeug, um einzelne Häärchen an den Rändern und zwischen beiden Brauen zu entfernen.
Danach kommt der Kopierstempel zum Einsatz mit ca. 40–60% Deckkraft, um bei Bedarf die Augenbrauen dünner werden zu lassen. Die Pinselränder sind mit 0% sehr weich, manchmal ist es aber sinnvoll, die Ränder härter zu setzen (40–50%), um einen ausgefransten Look zu vermeiden.
Das Entfernen der Augenringe ist einfach, erzielt aber einen deutlich jüngeren und frischen Look im Gesicht. Ich nutze wieder den Kopierstempel mit relativ großem Radius (meist ungefähr so groß wie die Iris) und geringer Deckkraft (30–45%), um die die Augenringe mit hellerer Wangenhaut zu ersetzen.
Hier wird ein großer Vorteil des Grafiktabletts sichtbar. Damit kann ich je nach Druck des Stifts die Deckkraft des Kopierstempels vergrößern und so die Ränder leicht auslaufen lassen, damit keine harten Übergänge zu sehen sind.
Ein Wort zur Warnung: Die meisten Models finden es sehr gut, wenn ihre Augenringe wie von Zauberhand verschwinden. Instinktiv wirkt es aber seltsam, Personen ganz ohne Augenringe zu sehen. Wir nehmen das Gesicht dann als »künstlich« wahr, wie meist die Frauen auf Titelbildern von Fernsehzeitschriften. Um das zu vermeiden, sollten immer ganz leichte Augenringe gelassen werden.
Bei den Fältchen unter und neben den Augen (Krähenfüße) gilt ähnliches wie für die Augenringe. Die Falten sollten höchstens verkürzt und aufgehellt werden.
Dazu nutze ich ebenfalls den Kopierstempel mit kleinerem Radius und geringer Deckkraft. Vor allem die Falten, die beim Lachen entstehen, sollten mindestens andeutungsweise erkennbar bleiben.
Um das Weiß der Augen heller zu machen, nutzen viele Kollegen den Abwedler. Das funktioniert gut. Ich hingegen mache aber eine Auswahl des Augenweiß. Den Vorteil erkläre ich später.
Je nachdem, was einfacher ist, markiere ich das Weiß links und rechts von der Pupille separat mit dem Auswahlwerkzeug. Oder ich markiere das ganze Weiß inklusive der Pupille und mache dann mit dem Kreis-Auswahlwerkzeug eine negative Auswahl, um sie wieder auszuschneiden. Dadurch wird der Rand um die Pupillen schön rund und gleichmäßig.
Wenn ich das Weiß von beiden Augen markiert habe (Um mehrere Auswahlen zu machen, wird die Umschalt-Taste gedrückt gehalten), erstelle ich eine Tonwertkorrektur als Ebenenmaske. Meist ziehe ich die den rechten Weiß-Regler von 255 auf ca. 250 und den mittleren Grau-Regler von 1,00 auf ca. 1,15.
Bei einigen Personen sind dicke rote Äderchen in den Augen zu sehen. Die werden entweder mit dem Kopierstempel entfernt. Da das oft aber an den Rändern schnell “gestempelt” aussieht, nutze ich oft nur den »Entsättigen-Schwamm«, um das kräftige Rot abzumildern.
Das Schwarz in der Pupille verstärke ich mit einem Abwedler-Werkzeug. Der Kreisumfang wird ungefähr der Pupillengröße angepasst, mit 0% Randdichte und ca. 10% Belichtung.
Die bunte Iris ist für die Farbe der Augen verantwortlich. Hier greife ich selten ein, meist nur bei Menschen mit brauner Iris, die oft dunkel aussieht und sich dadurch kaum von der Pupille abhebt. Diese helle ich dann mit dem Abwedle-Werkzeug auf
Wer die Augenfarbe verstärken will, kann dafür den Sättigen-Schwamm nehmen und mit einer Pinselgröße, die ungefähr der Breite der Iris entspricht, einmal den Kreis nachfahren.
Bei Models, die Kontaktlinsen tragen, ist oft der Rand der Linsen zu sehen, der wie ein dunkler Halbring auf beiden Seiten der Iris liegt. Um diesen zu entfernen, nehme ich den Kopierstempel, markiere vorsichtig diesen Halbkreis und ziehe ihn auf die weiße Augenfläche daneben, um den Rand damit zu ersetzen.
In der Stockfotografie geht es auch um Schnelligkeit. In der Regel müssen zig bis hunderte Fotos von einem Model bearbeitet werden, die während einer Fotosession entstanden sind.
Um sich die immer gleichen Retuscheschritte zu ersparen und damit Zeit zu gewinnen, nutze ich gerne Aktionen. Das sind im Vorfeld gespeicherte Handlungsabläufe, die auf Knopfdruck wiederholt werden.
Ich habe bei mir die Tasten F4 bis F8 mit Retuscheschritten belegt, die ich auch in dieser Reihenfolge abarbeite. Im Bereich der Augen ist das der Schritt 4, um die Augen zu weißen.
Ich brauche nur das Augenweiß zu markieren, drücke F6 und meine gespeicherte Aktion läuft ab. Diese besteht im Grunde nur aus dem Befehl »Ebenenmaske mit Tonwertkorrektur erstellen« mit den oben beschriebenen Werten.
Das ist auch der Vorteil der Markierungsmethode: Mit dem Abwedler-Werkzeug wäre so eine Automatisierung nicht möglich. Den (Um)weg über die Ebenenmaske wähle ich, falls bei einigen Fotos aufgrund der Lichtsituation die Werte keinen glaubwürdigen Look erzeugen. Mit einem Klick auf die Ebenenmaske kann ich im Nachhinein schnell die Werte individuell verschieben. Erst vor dem Abspeichern reduziere ich alle Ebenen auf die Hintergrundebene.
Robert Kneschke
(www.robertkneschke.de)
Episode 3 des Designworks VideoPodcast ist da. Diesmal geht es um Photoshop, und wie man damit Bilder auf einen Ausschnitt zusammenschneiden kann. Dabei zeige ich ein paar Varianten:
Auch in dieser Woche tut sich wieder einiges auf der Mac-Update-Front. Ein paar der Programme sind auch unter Windows verfügbar.
Nachdem ich mir Pixelmator schon vor einigen Monaten, bei der Vorankündigung der Beta-Version, als Lesezeichen vorgemerkt habe, hat es jetzt doch einige Zeit gedauert, bis ich mir das Programm einmal ansehen konnte. Nun habe ich es als Demo geladen und ein bisschen getestet. Mein erster Eindruck: Ich bin Beeindruckt!
Bitte jetzt keine voreiligen Schlüsse ziehen: Wer Pixelmator mit Photoshop vergleicht, kann auch gleich den neuen Fiat 500 mit einem Ferrari vergleichen, was jetzt wertungsfrei ist – für den Großteil der Menschheit, mag der Fiat das passendere Auto sein, und zwar nicht nur wegen des Preiszettels.
Stichwort Preiszettel: Da ist Pixelmator mit ca. 42 Euro ein absolutes Schnäppchen, gegen den gigantischen Adobe-Goliath, für den man auch in der Basisversion über 1.000 Euro auf den Ladentisch blättert. Aber genug gelabbert.
Natürlich nur einen Bruchteil dessen, was Photoshop kann. Aber diesen Bruchteil scheint das Programm locker und leicht aus dem Ärmel zu schütteln. Die Flüssigkeit, mit der sich der Emporkömmling bedienen lässt, lässt einen erahnen, welche Pfunde Photoshop mit sich herum schleppt – in Pixelmator fühlt sich alles viel leichter an. Besonders beeindruckend für mich: Drucksensitive Stifte und Grafiktabletts werden unterstützt, und auch hier vermittelt das Programm ein Gefühl besonderer Leichtigkeit.
Es sind einige Filter vorhanden, aus Photoshop bekannte Basiswerkzeuge arbeiten mit Photoshop-Shortcuts, Auswahlen lassen sich als Masken speichern, es gibt Ebenenmasken, der Benutzer hat über eine eigene Palette Zugriff auf die iPhoto-Bibliothek, …
Alles wirklich nett. Nett, wie die sehr schön gestaltete Oberfläche, wobei ich mich allerdings frage, ob die transparenten Paletten wirklich eine gute Idee sind. Immerhin hat man am Mac immer einen Haufen an Fenstern im Hintergrund, und oft auch eine Menge an Geraffel am Schreibtisch (ich muss dann auch gleich mal wieder aufräumen, fällt mir ein) – nun ja, immerhin gibt es einen Vollbildmodus.
Zuerst, für wen es nicht geeignet ist: Für Leute die Ihre Bilder in CMYK konvertieren müssen, um die Daten an Druckereien zu übergeben. Das heißt aber nicht, dass man abseits der professionellen Druckvorstufe nicht damit arbeiten könnte, denn immerhin könnte InDesign Daten ja bei der Ausgabe als PDF direkt in CMYK konvertieren. Außerdem ist der Tag nicht mehr so fern, an dem wir alle RGB-Bilder an die Druckereien übergeben werden – zumindest hoffe ich das.
Neben der CMYK-Integration fehlen auch Werkzeuge, um Pfade zu zeichnen. Natürlich ist auch das relativ. InDesign kann mit Transparenten Ebenen arbeiten, und die kann Pixelmator erstellen. Aber vergessen wir einmal die professionelle Druckvorstufe und denken an den Gelegenheits-Bildbearbeiter. Für den kann Pixelmator eine absolut überlegenswerte, leichte, leichtfüßige und preiswerte Alternative sein, um in die Bildbearbeitung einzusteigen. Auch wenn man langfristig Photoshop im Visier hat – die Grundlagen der Bildbearbeitung lassen sich hier ausgezeichnet lernen.
Man könne sich keine 1.000 Euro für eine Bildbearbeitungssoftware leisten, ist also in Zukunft keine Ausrede mehr, um Photoshop zu klauen! Pixelmator ist das Einsteiger-Photoshop im Westentaschenformat!
Bei Interesse eurerseits und Zeit meinerseits, kann ich ja mal einen Pixelmator-Podcast aufnehmen. Man wird sehen.
Link: pixelmator.com