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Schlagwort: Nikon

Nikon SB-900 Praxisguide

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Einst war ich ein erklärter Available-Light-Fan und stand Blitzen skeptisch gegenüber. Aber ich denke, das ist normal, wenn man von etwas keine Ahnung hat. Dann habe ich The Hot Shoe Diarys von Joe MacNally gelesen und habe begonnen mich für das Thema zu begeistern. Ich habe verstanden, dass Systemblitze ganz Anderes leisten können, wenn man sie von der Kamera entfernt.

Da Nikon ein hervorragendes Wireless Lighting System in ihren Kameras eingebaut hat und man damit die Systemblitze, die man im Raum oder im Freien verteilt aufgestellt hat, bequem über das Kameramenü einstellen kann, ohne jeden Blitz zu Fuß zu besuchen, macht die Arbeit damit besonders viel Spaß. Außerdem sind Systemblitze ja klein und leicht und man kann sie ganz bequem überall hin mitnehmen. Dabei steckt in dem System mittlerweile so viel Intelligenz und es lässt sich so einfach anwenden, dass man auch als Anfänger sehr rasch zu beeindruckenden Ergebnissen kommt. Weiterlesen

Nikon 1 – Überrascht?

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© Nikon

Wenn ich mir Reaktionen über Nikons neues Kamerasystem mit dem schlichten Namen 1 ansehe, dann scheinen die meisten Beobachter überrascht zu sein und die wenigsten davon positiv.

Nikons neues System baut auf einen Sensor, der mit 13,2×8,8mm deutlich kleiner ist, als das übliche Format für Amateur-Spiegelreflexkameras, 16×24mm (mit dem auch die Systemkameras von Sony und Samsung ausgestattet sind), und das im Profi-Bereich übliche Kleinbildformat (Vollformat), mit 24×36mm. Allerdings ist das Format auf der anderen Seite doch deutlich größer als die größten Bildsensoren, die derzeit in Kompaktkameras verbaut werden – ca. 7,3×5,7mm. Weiterlesen

Die Suche nach der Street- und immer-dabei-Kamera

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Seit vielen Monaten treibt mich die Suche nach einer kompakten immer-dabei-Kamera um. Gewöhnlich fotografiere ich mit der Nikon D700. Ein tolles Arbeitsgerät, aber zum Mitnehmen etwas klobig. Besonders wenn man auch noch entsprechende Objektive anschraubt.

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G’scheiter Brocken, die Nikon D700; Bild: © Nikon GmbH

Kompaktkameras und das Schärfentiefe-Problem

Zuletzt hatte ich gehofft in der Powershot S95 beziehungsweise Powershot G12 die Antwort auf meine Bedürfnisse gefunden zu haben. Die zwei Kleinen von Canon sind klasse Kompaktkameras, deren Qualität kaum etwas zu bemängeln gibt, so lange man berücksichtigt, dass sie nur etwa die Hälfte einer Einsteiger-DSLR mit Objektiv kosten. Wäre da nicht der kleine Sensor! Weiterlesen

Die Würfel sind gefallen

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Ich habe in den letzten Tagen darüber nachgedacht ob es sich wohl rentieren könnte meine Bücher über Canon PowerShot G12 und S95 sowie über die Nikon D7000 auf eigene Faust zu publizieren. Aber ohne Marketingmaschine wird sich der Aufwand dafür sicher nicht rechnen. Also habe ich den Plan verworfen die beiden Werke zu veröffentlichen. Verstauben sollen sie trotzdem nicht. Ich werde die beiden Skripte im Laufe der kommenden Wochen und Monate filetieren und in Einzelteilen in die Fotoschule onLine einfließen lassen. Weiterlesen

Kreativ fotografieren mit Canon G12 und S95 und mit Nikon D7000

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Das Bild zählt, nicht die Kamera

Die erste Frage, die ich mir stelle, bevor ich mich entscheide über Etwas zu schreiben, lautet: Interessiert mich das Thema?
Es muss mich fesseln und begeistern. Würde ich ein Produkt schön schreiben, das mich nicht überzeugt, dann wäre das nicht im Sinne des Lesers. Ebenso wenig würde ich dem Leser einen Dienst erweisen, indem ich ein Produkt zerpflücke, für das ich mich nicht erwärmen kann. In der Regel hat er das Produkt ja bereits gekauft, wenn er sich für eines meiner Bücher entscheidet. Weiterlesen

Bücher gecancelt – was nun?

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Es gibt erfreuliche Nachrichten und weniger erfreuliche. Heute habe ich eine weniger Erfreuliche erhalten. In den letzten drei Monaten habe ich an zwei Büchern gearbeitet. Einmal über zwei schnucklige Kompaktkameras von Canon, G12 und S95, und einmal über über die Nikon D7000. Das Buch über G12/S95 ist im Grunde fertig. Das Buch über die Nikon steht zu 75%. Heute hat mir der Verlag mitgeteilt, dass die Veröffentlichung abgeblasen ist.

Was jetzt?

Ich glaube, dass mir zwei tolle Bücher gelungen sind. Es sind keine Kamerabücher im herkömmlichen Sinn – das war mein Buch über die D700 auch schon nicht. Nicht die Technik und die Menüpunkte der Kameras stehen im Mittelpunkt, sondern die Frage wie man mit ihnen fotografiert. Wie muss ich die Technik einsetzen um bessere Bilder zu machen. Weiterlesen

Objektiv betrachtet: Nikon AF-S 24-70 mm 2.8

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Nikons 24–70mm Objektiv, mit durchgehender Lichtstärke ƒ2.8, dürfte wohl zur unverzichtbaren Standardausrüstung vieler Nikon-Fotografen zählen. Im Trio mit dem Nikon 14–24mm ƒ2.8 und dem 70–200mm ƒ2.8 erreicht der investitionsfreudige Fotograf einen Brennweitenbereich von 14–200mm bei durchgehender Lichtstärke 2.8 und exzellenter Bildqualität.

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Seit ich vor ein paar Monaten das 14–24mm bekommen habe, fotografiere ich viel und gerne damit. Doch das 24–70mm bietet natürlich einen viel weiteren Einsatzbereich. Von der Landschaftsaufnahme bis zum Portrait – dieser Brennweitenbereich ist mit dieser Lichtstärke ziemlich universal einsetzbar. Deshalb ist es auch das Objektiv, das ich bei Fotosafaris und Shootings am häufigsten vor meiner großen Kamera habe. Weiterlesen

Objektiv betrachtet: Nikon AF-S DX 35mm 1.8

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In meiner Serie über meine Objektivausrüstung möchte ich heute das Nikon AF-S DX 35mm ƒ1.8 vorstellen.

Einmal eine kurze Erklärung das die Buchstabenkürzel zu bedeuten haben: AF steht für Autofocus. Das heißt, dass ich nach dem automatischen Einstellen die Fokussierung von Hand verstellen kann, ohne, dass das AF-Getriebe Gefahr läuft Schaden zu nehmen. Bei älteren Objektiven ohne diesen S-Zusatz ist das nicht zu empfehlen. Dort sollte man es tunlichst unterlassen am Fokusring zu drehen, nachdem die Kamera fokussiert hat – also so lange man den Auslöser halb durchgedrückt hat. Weiterlesen

Objektiv betrachtet: Nikon AF-S 70–300mm ƒ4.5–5.6

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Sagte ich nicht einmal das Objektiv müsse besser als die Kamera sein? Was macht denn eine 500-Euro-Scheben an meiner D700? Antwort: Die Ausnahme der Regel bestätigen.

Das Nikon AF-S 70–300mm ƒ4.5–5.6 ist zwar kein Killerobjektiv in Sachen Lichtstärke, aber es liefert eine für seinen Preis absolut beeindruckende Abbildungsleistung. Neben dem 70–300 besitze ich auch das 70–200mm ƒ2.8 – ein lichtstarkes, überall gepriesenes Ungetüm, mit dem man Passanten unheimlich beeindrucken kann und das in der Tat eine geniale Abbildungsleistung schafft. Es liegt preislich in einer Region von etwa 2000 Euro und kostet damit praktisch das vierfache des 70–300. Weiterlesen

Objektiv betrachtet: Nikon AF-S 14–24mm ƒ2.8

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Vierzehn Monate sind ins Land gezogen, seit mein Buch über die Nikon D700 veröffentlicht wurde. Schon während ich am Buch schrieb habe ich mir vorgenommen anschließend Artikel über Objektive im Blog zu posten. Dazu gekommen ist es bisher nicht. Zu sehr haben andere Projekte meine Zeit in Beschlag genommen. Aber was lange währt wird endlich gut: Mein erster (völlig subjektiver Blick) auf ein Objektiv.

Subjektiv ist mein Blick allemal, da ich seit jeher mit Nikon fotografiere und mir so der direkte Vergleich zu den Produkten anderer Hersteller fehlt. Da ich kein Händler oder Tester bin ist meine einzige Möglichkeit Objektive zu testen ohnehin meist sie zu kaufen. Subjektiv auch deshalb, weil ich nicht zu den Anwendern gehöre, der seine Objektive anspruchsvollen Labortests unterzieht. Mich interessieren die Resultate in Form von Fotos. Weiterlesen

Nikon D700: Zwei Tipps zum Wiedergabe

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Nachdem unser Buch über die Nikon D700 nun schon seit Jahresbeginn am Markt ist und wir in der Zeit auch ausgiebig mit der Kamera weitergearbeitet haben, möchte ich für alle D700-Besitzer und Benutzer zwei Tipps nachlegen.

  • Was mich immer wieder geärgert hat, an der D700, ist der Multifunktionswähler, der sich nicht nur horizontal und vertikal, sondern auch diagonal benutzen lässt. Beim Blättern durch Aufnahmen bei der Bildwiedergabe gerät man bei der Bedienung der Multifunktionstaste immer wieder unbeabsichtigt auf diagonal, statt horizontal und verrutscht prompt in der Wiedergabedarstellung, statt zum nächsten Bild zu blättern. Ärgerlich?
    Abhilfe schafft die Individualfunktion »f9 Einstellräder«: Schaltet man »Menüs und Wiedergabe« auf »On« kann fortan auch mit dem hinteren Einstellrad durch Bilder geblättert werden. Spart echt Nerven!
  • Im Buch haben wir empfohlen die Einstellungen für »Wiedergabe« > »Nach dem Löschen« auf »Vorheriges Bild anzeigen« einzustellen. Der Grund ist, dass – zumindest ich – nach einigen Bildern gerne die Aufnahmen checke und dabei gleich ein paar Bilder lösche. Das geschieht dann von der jüngsten Aufnahme hin zu älteren. Dabei ist die Einstellung »Nach dem Löschen vorheriges Bild anzeigen« einfach bequemer.
    Doch in der Praxis kommt es auch oft vor, dass man eine ganze Serie an Bildern von der ersten zur letzten Aufnahme durchblättert und die schwachen Fotos löscht. Dabei wäre natürlich die Einstellung »Nächstes Bild anzeigen« besser. Seit einiger Zeit arbeite ich mit der Einstellung »Letzte Reihenfolge«. Dann erscheint nach dem Löschen beim Vorwärtsblättern das nächste, beim Löschen während des Rückwärtsblättern das vorangegangene. Während des Schreibens hatte ich Bedenken, dass diese Einstellung in der Praxis verwirrend sein könnte, und habe sie nicht empfohlen. In der Praxis habe ich nun aber die Erfahrung gemacht, dass das sehr gut funktioniert.
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    D700-Buch-Rezension bei photoappar.at

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    Vor ein paar Wochen bat ich Ralf-Jürgen Stilz ihm mein D700-Buch zur Rezension senden zu dürfen. Da er selbst eine Nikon D700 besitzt, ist ihm dieses Buch natürlich entgegen gekommen und er ist deshalb natürlich auch besonders prädestiniert, ein Buch über die Kamera zu rezensieren. Gestern hat er seine Rezension veröffentlicht und mir damit eine besondere Freude gemacht. Ich hatte zwar auf eine positive Rezension gehofft, das Feedback fiel aber noch besser aus, als ich es mir gewünscht habe. Weiterlesen