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Schlagwort: Kompaktkamera

Welche Kamera soll ich kaufen?

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»Welche Kamera soll ich kaufen?« Wenn du Fotografie unterrichtest und Bücher über Fotografie schreibst wird dir diese Frage oft gestellt. Und ich habe sie auch schon mehrmals beantwortet. Auch hier im Blog. Die Antwort lautet: Es kommt drauf an!

Für Viele kommt es als erstes einmal auf das Budget an. Allerdings ist das Budget als wichtigstes Kriterium für den Kauf einer Kamera keine kluge Basis. Wer keine 500 Euro ausgeben will sollte sich den Kauf eines Smartphones statt einer Kamera überlegen. Kameras hochwertiger Smartphones sind heutzutage Exzellent und stecken Kompaktkameras der unteren Preisklassen in vielerlei Hinsicht in die Tasche. Dabei lassen sich ihre Preise häufig vom Mobilfunkanbieter subventionieren, Apps für ein paar Cents machen sie zum Bildbearbeitungscomputer und beides – Fotografieren und Bildbearbeitung – ist nur ein kleiner Teil dessen was die smarten Alleskönner leisten. Weiterlesen

Ein Plädoyer für kompakte Kompaktkameras

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Wenn man die Diskussionen in der Fotografie so verfolgt könnte man meinen alles drehe sich vor allem um Größe. Regelmäßige Leser wissen, dass ich da einen anderen Standpunkt vertrete.

Große Bildsensoren haben viel Vorteile – das kann niemand bestreiten. Man muss sich aber immer überlegen was allgemeine theoretische Vorteile sind und wo die praktischen Vorteile für einen persönlich liegen. Und Nachteile! Ich stellte hier bereits öfters die Frage: Wozu bräuchte meine Kamera eine riesige Auflösung wenn ich niemals Poster drucken lasse die diese Auflösung erforderlich machen? Und selbst wenn ich große Poster drucken möchte ist bei den meisten Motiven eine riesige Auflösung noch immer irrelevant – wer schließlich würde beispielsweise bei einem A1-Porträt so nah an das Poster herantreten, dass seine Augen den Unterschied zwischen 100ppi und 300ppi ausmachen könnten? Weiterlesen

Die Beste für unterwegs

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Ich habe heute bei Amazon eine Rezension zur XZ-10 geschrieben, die ich auch hier im Blog wiedergeben möchte.

Als Autor von Büchern über Kameras (Nikon D600, Nikon D7100) setzte ich mich von Berufs wegen intensiv mit meinen Kameras auseinander. Meine DSLR ist eine Nikon Vollformat, für Reisen und Ausflöge habe ich eine Olympus OM-D E-M5. Oft ist aber auch die Olympus-Systemkamera noch zu groß und man hat gerne was für die Jackentasche. Außerdem ist für mich auf Reisen die OM-D mit Festbrennweite + einer kleinen Kompakten mit Weitwinkelzoom die Ideallösung. Weiterlesen

Welche Kamera kaufen, Teil 3: Kompaktkameras

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Nach dem sich der geneigte Fotograf bewusst geworden ist wo, wie und was er gerne fotografiert beginnt die Suche nach der Kamera, die diese Grundvoraussetzungen als optimalen Kompromiss erfüllt. Ein Kompromiss wird es immer sein. Die eierlegende Wollmilchsau, die in die Jackentasche geht, eine perfekte Ergonomie für alle Aufnahmesituationen bietet, einen großen Sensor für viel kreativen Spielraum im Umgang mit Schärfentiefe hat und gleichzeitig unkompliziert Makroaufnahmen machen lässt, gibt es nicht. Weiterlesen

Welche Kamera kaufen, Teil 1: Grundfragen

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Die Frage nach der richtigen Kamera stellt sich jedem, für den ›drauf halten und abrücken‹ nicht ausreicht. Die Frage nach der Marke sollte dabei zunächst nebensächlich sein. Vielmehr sollte man nach dem passenden Modell Ausschau halten, ganz egal welcher ›Brand‹ auf dem Gehäuse prangt.

Ausschlaggebend für die Entscheidung ist vor allem wo und wie man welche Motive fotografieren möchte.

Frage 1: Wo

Mit der Frage nach dem ›wo Fotografieren‹ meine ich vor allem, wie einen die Kamera zur ›Location‹ begleiten soll. Begibt man sich speziell zum Zweck des Fotografierens an einen bestimmten Ort und geht es dann ausschließlich um das Fotografieren? Dann darf die Kamera auch ein ordentliches Volumen und Gewicht haben. Man wird vielleicht sogar eine ganze Kameraausrüstung mitschleppen. Weiterlesen

Wie viel Belichtungsmodus braucht eine Kompaktkamera?

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© Nikon GmbH

Schon tolle Geräte, Kameras wie die P7000 von Nikon, die Lumix LX5 oder die Canon PowerShot G12. Scheinen alles zu können, was eine Spiegelreflexkamera kann, außer Objektive wechseln. Sie bieten sogar wie DSLRs einen Wahlschalter für Programm ( P ), Zeitvorwahl (S), Blendenvorwahl (A) und manuelle Belichtungseinstellung (M).

Aber bringen diese Belichtungsmodi bei einer Kompakten überhaupt etwas?

Kaum. Aufgrund optischer Phänomene bei den kleinen Sensoren der meisten Kompaktkameras und deren Preiskalkulation erreicht kaum ein solcher Apparat einen größeren Blendenspielraum als bestenfalls ƒ1.4 bis ƒ8.0 am kurzen und ƒ4.0 bis ƒ8.0 am langen Ende der Brennweite. Weiterlesen

Die Suche nach der Street- und immer-dabei-Kamera

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Seit vielen Monaten treibt mich die Suche nach einer kompakten immer-dabei-Kamera um. Gewöhnlich fotografiere ich mit der Nikon D700. Ein tolles Arbeitsgerät, aber zum Mitnehmen etwas klobig. Besonders wenn man auch noch entsprechende Objektive anschraubt.

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G’scheiter Brocken, die Nikon D700; Bild: © Nikon GmbH

Kompaktkameras und das Schärfentiefe-Problem

Zuletzt hatte ich gehofft in der Powershot S95 beziehungsweise Powershot G12 die Antwort auf meine Bedürfnisse gefunden zu haben. Die zwei Kleinen von Canon sind klasse Kompaktkameras, deren Qualität kaum etwas zu bemängeln gibt, so lange man berücksichtigt, dass sie nur etwa die Hälfte einer Einsteiger-DSLR mit Objektiv kosten. Wäre da nicht der kleine Sensor! Weiterlesen

2.8. Blende bewusst kreativ einsetzen

Posted in Fotoschule Online

Fotoschule onLine - Kreative Digitalfotografie verständlich erklärt

Sehen wir uns die Erkenntnisse des letzten Artikels in der Praxis an: Die aus gewählter Brennweite und Distanz resultierende Schärfentiefe wird durch die Wahl der Blende angepasst beziehungsweise korrigiert. Möchte ich das eigentliche Hauptmotiv vor dem Hintergrund hervorheben führt eine geringe Abblendung (offene Blende) zu kurzer Schärfentiefe und weichgezeichnetem Hintergrund. Möchte ich sowohl den Vordergrund als auch den Hintergrund deutlich erkennbar abbilden, dann führt kräftige Abblendung (Blende schließen) zu großer Schärfentiefe und detailreicher Wiedergabe sowohl naher als auch ferner Elemente. Nach der kreativen Kernfrage über die gewünschte Perspektive folgt die kreative Kernfrage über die Schärfe. Weiterlesen

Canon G12 – Alternative zur Spiegelreflex?

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Vor Kurzem habe ich mit meinem neuesten Buch-Projekt begonnen – der ›Fotoschule zur G12/S95‹. Letzte Woche habe ich meinen Eindruck zur S95 in einem Blog-Artikel veröffentlicht. Nun reiche ich den Bericht zur G12 nach.

Die G12 hat für bedeutend mehr Rauschen im Blätterwald der Fachpresse gesorgt, als die kompakte S95. Natürlich! Stellt sie doch das Flaggschiff in Canons Kompaktkamera-Armada dar. Dabei unterscheiden sich die ungleichen Schwestern G12 und S95 in der Praxis geringer, als man es von der Form her vermuten würde. Weiterlesen

Super Zoom! Aber wozu?

Posted in Theorie & Technik

In letzter Zeit sind wieder ordentlich zoomstarke Kompaktkameras, Bridgekameras und Superzooms auf den Markt gekommen. Die Hersteller überbieten sich mit Brennweitenbereichen. Da bringt Nikon eine P90 auf den Markt, die von 28–624mm reicht (umgerechnet auf Kleinbildformat). Olympus bietet sogar mit SP590-UZ ein Modell von 26–676mm an!

Früher fand ich den Gedanken an solche Boliden auch Geil. Mit beinahe 700mm Brennweite, da müsste man doch in der Lage sein die Schuhbändel vom Mann im Mond zu fotografieren. Wer aber wirklich einmal versucht hat mit langer Brennweite eine Vogel in ein paar Dutzend Meter Entfernung auf den Sensor zu bannen, wird wissen, wie schnell ein paar Meter Abstand ein paar Millimeter Brennweite überfordern können – auch wenn es 700mm sind. Gerade wer darauf aus ist, mit langen Rohren kleine Objekte zu jagen, wird seine Brennweitenträume schnell von der banalen Wirklichkeit eingeholt sehen. Aber eigentlich ist die Relativität von Brennweite noch das kleinere Problem an solchen Zoomgiganten. Das Problem ist vielmehr, dass sich mit Kompaktkameras mit langen Brennweiten nur selten gute Aufnahmen erzielen lassen. Das hat mit Atmosphäre und Licht zu tun. Weiterlesen