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Schlagwort: Detailschärfe

UV-Filter Schärfetest

Posted in Theorie & Technik

Vor knapp einem Monat habe ich im Artikel »Drei Meinungen über Fotografie die ich in letzter Zeit änderte« berichtet, dass ich vor kurzem einen Kratzer in meinem geliebten M.Zuiko 300mm ƒ4.0 entdeckte und daraufhin beschloss sämtliche Objektive mit UV-Filtern auszustatten. Nebenbei sei verraten, dass Olympus mir ein Happy End bescherte, indem es das Objektiv einwandfrei reparierte, und das zu einem Preis von 250 Euro – deutlich weniger als ich erwartet bzw. befürchtet hatte.

Nach einiger Recherche entschied ich mich für Hoya UV Pro1 Digital-Filter (Amazon Affiliate Link). Nun hatte ich bereits nach der Bestellung eines ersten Filters einen Test durchgeführt und praktisch keinen nennenswerten Unterschied der Detailschärfe mit oder ohne Filter erkennen können. Weiterlesen

Sony a7RII vs. Olympus Pen-F

Posted in Fotografie

So sehr ich mein MFT-System liebe, bin ich natürlich trotzdem neugierig wie sich meine Ausrüstung im Vergleich zu den Mitbewerbern schlägt. Deshalb habe ich beispielsweise letztes Jahr meine OM-D E-M1 gegen eine Nikon D810 antreten lassen und ein paar absurde Tests ausgeführt. Für meinen heutigen Test habe ich mir eine Sony a7RII besorgt und gegen meine Pen-F in Stellung gebracht.

Anders als die E-M1 löst die Pen-F mit 20MP auf und erlaubt durch Sensor-Shifting Auflösungen von 50MP bzw. 80MP. Zwar ist Sensor-Shifting bislang nur mit Stativ und bewegungslosen Motiven einsetzbar aber die Qualität von Linsen kann man damit dennoch recht gut prüfen, weshalb ich vor Kurzem alle meine Linsen einer Test unterzog. Weiterlesen

David gegen Goliath: Olympus OM-D E-M1 gegen Nikon D810

Posted in Fotografie

Eigentlich ist der Titel dieses Artikels (wieder einmal) nicht ganz korrekt. Tatsächlich geht es mir nicht um einen Vergleich der OM-D mit der D810 sondern um die Erörterung des Nutzens hochauflösender Sensoren. Dass ich eine OM-D zum Vergleich heranziehen würde bot sich an, da ich damit arbeite. Ich hätte sie aber ebensogut gegen die neue 50-Megapixel-Canon oder die angekündigte 42-Megapixel-Sony antreten lassen können – es war für mich halt eben nur eine D810 mit 36 Megapixel verfügbar (mein Dank an Foto Hebenstreit für das Leihgerät). Weiterlesen

Meine MFT-Objektive im Test

Posted in Fotografie

»Objektive im Test« ist vielleicht ein bisschen hoch gestapelt, denn wer sich für Laborgebnisse interessiert wird anderswo kompetentere Bewertungen finden. Mein kleiner Test fiel recht unprofessionell aus: Testchart an die Wand gepappt, Kamera auf Stativ und rasch mit verschiedenen Blendeneinstellungen durch fotografiert.

testchart
Der Testchart wie ich ihn mit den verschiedenen Objektiven aufnahm und orange markiert die beiden Ausschnitte die weiter unten zu sehen sind. Den größeren Ausschnitt musste ich wählen weil ich mit der kürzesten Brennweite, dem 12mm MFT (24mm Kleinbild) nicht näher an die Vorlage heran kam.

Auf Dinge wie exaktes Ausrichten der Winkel von Kamera zu Testchart habe ich dabei nicht geachtet. Auch die Ausleuchtung war dilettantisch: Tageslicht durchs Fenster plus Tageslichtleuchtstoffröhren. Mir ging es schlicht darum selbst einmal meine eigenen Objektive getestet zu haben – selber machen ist immer eindrücklicher als aus zweiter Hand erfahren! Und wenn ich sowas schon mache, wieso nicht gleich die Ergebnisse mit euch teilen. Weiterlesen

Weitwinkelvergleich für MFT

Posted in Erfahrungsberichte

Als ich letzte Woche eine Olympus OM-D E-M5 Mark II im Hochauflösenden Modus (40 Megapixel) testete, kam mir der Gedanke, dass das doch eine gute Gelegenheit ist einmal meine Olympus Weitwinkelobjektive zu vergleichen. Zum Vergleich traten an: M.Zuiko 12mm ƒ2.0 (Olympus | Amazon), M.Zuiko 12–40mm ƒ2.8 (Olympus | Amazon) und M.Zuiko 9–18mm ƒ4.0–5.6 (Olympus | Amazon) – alle mit Stativ bei Blende ƒ8.0 und ISO200.

motiv-weitwinkelvergleich12mm-ausschnitt12-40-ausschnitt9-18-ausschnitt
Oben das Motiv, darunter ein 100-%-Ausschnitt je einer Aufnahme des M.Zuiko 12mm ƒ2.0, M.Zuiko 12–40mm ƒ2.8 und M.Zuiko 9–18mm ƒ4.0–5.6.

Bei diesem Test ging es mir vor allem um den Vergleich der Detailschärfe, nicht um Dinge wie Verzeichnung oder chromatische Aberration. Vergleiche ich die drei Aufnahmen entdecke ich zwar Unterschiede die mir jedoch praktisch kaum relevant erscheinen, was mich selbst auch etwas überraschte – immerhin kostest das 9–18mm nicht viel mehr als die Hälfte des 12–40mm und auch deutlich weniger als die 12-mm-Festbrennweite. Weiterlesen