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Freefonts für Design

Bis zu meinem Buch über InDesign (Rheinwerk Verlag | Amazon Affiliate-Link) habe ich in InDesign-Kursen stets in erster Linie mit den Adobe-CC-Standardschriftarten Myriad, Minion und Garamond gearbeitet, was auf die Dauer etwas phantasielos und langweilig ist. Für »Adobe InDesign CC – Schritt für Schritt zum perfekten Layout« wollte ich etwas mehr Vielfalt einbringen, nicht zuletzt um die Leser auch zu animieren auch zu Typen abseits einiger System- und CC-Schriften zu greifen.

Gerade in den Besprechungen von Teilnehmerarbeiten beim epos Werbelehrgang merke ich immer wieder, wie auch Laien – das sind die Teilnehmer zu Beginn des Lehrgangs in der Regel – auf gut gewählte Schriftarten abseits des Mainstreams reagieren. Schrift gehört neben Bildern zu den wichtigsten Rohmaterialien des Grafikdesigns, wirken aber im Gegensatz zu Bildern eher unterschwellig, weshalb viel zu oft viel zu wenig Augenmerk auf die Auswahl gelegt wird.

Zu Beginn der Arbeit am InDesign-Buch plante ich natürlich mit Schriften aus dem Adobe-Typekit zu arbeiten. Leider (oder zum Glück) musste ich früh entdecken, dass nicht jeder Lizenznehmer der Adobe Creative Cloud dieselben Schriftarten ohne Zusatzkosten installieren kann. Deshalb entschied ich mich auf Freefonts zurückzugreifen, die ich samt und sonders von der exzellenten Freefont-Seite Fontsquirrel herunter lud. Dies sind die verwendeten Schriftarten.

Neues Buch: Adobe InDesign CC

Es heißt, wenn man etwas wirklich verstehen wolle, solle man ein Buch darüber schreiben. Ich habe Bücher über Bildbearbeitung, Grafikdesign, Fotografie und Farbenlehre geschrieben und kann dem nur zustimmen. Nach meinem umfassendsten Werk »Grafik und Gestaltung« drängte es sich auf, einzelne Kapitel daraus in eigenen Büchern zu vertiefen. Zu Schrift, Typografie und Corporate Design gibt es allerdings ein breites Angebot guter Lektüre und ich sehe nicht, was ich dem an Fehlendem, Neuem oder Innovativem hinzufügen könnte. Anders bei den Themen Farbe und Gestaltungsraster.

Bücher über Farbe gibt es zwar auch einige, aber keines, das sich speziell an Grafiker richtet. Und die Werke zu Rastersystemen stammen aus einer Zeit, als Typografie noch Blei- oder Fotosatz bedeutete, oder basieren auf Konzepten dieser Zeiten. Dabei eröffnen digitale Werkzeuge ganz andere Möglichkeiten!

Mein »ABC der Farbe« ist 2017 erschienen und auf knapp 400 Seiten gekommen. Ein Buch ausschließlich über Gestaltungsraster wäre deutlich kompakter ausgefallen. Allerdings hatte ich bereits bei der Arbeit an »Grafik und Gestaltung« festgestellt, dass es nicht sinnvoll ist, Rastersysteme erklären zu wollen, ohne Bezug auf das Werkzeug zu nehmen mit dem nahezu alle Grafiker arbeiten: InDesign. Ich schlug meinem Verlag deshalb vor, die Materie in ein umfassenderes Werk über dieses Programm einzubetten.

Bei den mittlerweile 20 Büchern, die ich geschrieben, gesetzt und gestaltet habe, bin ich nicht selten an die Grenzen dessen gegangen, was mit InDesign möglich ist. Die Erfahrungen daraus flossen ebenso in das nun vorliegende Buch ein wie mein Verständnis von Grafik, Design und Farbe. Es soll eine Brücke von den theoretischen Grundlagen zur praktischen Umsetzung schlagen, gleichzeitig aber auch ohne Vorkenntnisse der Gestaltungstheorien funktionieren. Ich habe deshalb versucht, die Inhalte so anzulegen, dass sie auf den Anforderungen anspruchsvollen Grafikdesigns aufbauen, Studenten des Mediendesigns Anknüpfungspunkte zur theoretischen Vertiefung finden und Anwender ohne grafischen Background zumindest die wichtigsten Grundlagen grafischer Gestaltung mit auf den Weg bekommen.

Mehr über den Inhalt, eine Leseprobe bzw. einen Blick ins Buch sowie die Möglichkeit zur Bestellung gibt es bei Rheinwerk Verlag und Amazon.

 

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Das ABC der Farbe

Aus dem Kapitel »Farbe« in meinem Buch »Grafik und Gestaltung« heraus ist die Idee entstanden das Thema zu einem eigenen Buch auszubauen. Nun interessiert es mich immer am meisten Bücher zu schreiben die es so noch nicht gibt. Tatsächlich gibt es zwar viele Bücher die sich mit Farbe befassen, doch Vieles davon richtet sich an Künstler, bereitet das Thema von der psychologischen oder spirituellen Seite her auf oder ist generell sehr breit und wenig spezifisch für Grafikdesigner und Fotografen aufbereitet. Zwar gibt es Werke die in speziellen Themen in die Tiefe reichen, zum Beispiel über Farbmanagement, doch ein wirkliches Grundlagenwerk für die genannten Professionen sucht man am Markt vergeben. Eine gefundene Herausforderung für mich  der ich mich gerne und mit voller Leidenschaft angenommen habe.

Bereits früh in der Vorbereitungsphase hat sich die Vision eines Buches entwickelt, das nicht typisch Fachbuch ist.

Zum einen schwebte mir bereits früh vor das Buch als Bilderbuch zu gestalten und den Text möglichst kurz und knapp auf den Punkt zu bringen. Es ist interessant, dass die meisten Bücher über Farbe überwiegend aus Text bestehen. Doch wie könnte man Farbe besser transportieren als sie wirken zu lassen? Deshalb entschied ich mich auch nicht für ein klassisches Buch-Layout, sondern orientierte mich eher an der Gestaltung hochwertiger Magazine wie z.B. Geo.

Nicht nur über Farbe lesen, sondern sie erleben

Jedes Thema sollte mit einem oder möglichst wenigen Bildern auf einer Doppelsteite dargestellt werden und so weit als Möglich im Mittelpunkt stehen. Den Text habe ich zwingend der Farb- und Bildwirkung untergeordnet, weshalb er häufig negativ auf schwarzem oder grauem Hintergrund bzw. direkt auf der Abbildung steht. Die Gefahr, dass Puristen unter den Fachbuchlesern diese Gestaltung wahrscheinlich nicht durchgehend wohlwollend zur Kenntnis nehmen, wollte ich eingehen. 1. sind die Texte wie gesagt so weit als möglich auf das Wesentliche komprimiert, 2. ist es eine Gestaltungspraxis die in Magazinen – und zwar auch in den angesehensten – Gang und Gäbe ist, und 3. war es mir auch ein Anliegen dem Leser im Sinne erlebter Erfahrung einen Eindruck davon vermitteln wie sich Text auf farbigen Hintergründen verhält – er soll sich aus Erfahrung ein Urteil bilden, was er bei eigenen Gestaltungsaufgaben für tragbar hält oder nicht, und nicht sturen Lehrmeinungen, wie »negativer Text ist nicht gut lesbar« folgen.

Lesebuch und Lexikon

Während die Idee das Werk als Bilderbuch zu gestalten schon sehr früh bestand, entwickelte sich die zweite eher ungewöhnliche Lösung erst im Laufe der ersten Kapitel: Es stellte sich heraus, dass sich jede Seite, jedes Thema, statt als Titel als Stichwort gestalten ließ. Was hier entstand war eine Art Lexikon in der der Reihe nach weitgehend alle für Grafiker und Fotografen relevanten Begriffe beschrieben wurden.

Natürlich werden die Begriffe in einem richtigen Lexikon in alphabetischer Reihenfolge erklärt. Als Lesebuch, das dem Leser eine Gesamtthematik didaktisch nachvollziehbar näher bringt, kann natürlich nicht dem Alphabet folgen. Vielmehr habe ich einen Stein auf den anderen gelegt um ausgehend von Licht, der Physik und den Eigenschaften von Farbe, der Wahrnehmung, der Wirkung, Farbgestaltung und für Grafiker und Fotografen relevanten Farbsysteme bis hin zu den Grundlagen für die Praxis ein anschauliches Gesamtbild aufzubauen.

Dem lexikalischen Charakter wird dadurch Rechnung getragen, dass zu Beginn auf das herkömmliche Inhaltsverzeichnis ein Alphabetisches folgt.

Weitere Informationen über das Buch finden sich hier.

Getreu dem Motto Farbe für den Leser möglichst erfahrbar zu machen, finden sich zu beginn drei Doppelseiten zu den Themen Schwarz, Weiß und Grau die neben einem kurzen Text nichts anderes zeigen.
Davon lebt die Schwarzweißfotografie: Vom Kontrast
Das zweite Kapitel widmet sich der Physik der Farbe.
Primärfarben in RGB und CMYK
Bunte und unbunte Farben
Farbtemperatur
Im dritten Kapitel geht es um Farbwahrnehmung.
Im vierten Kapitel werden die Farben der Reihe nach im Einzelnen beschrieben.
Das fünfte Kapitel handelt von Farbsystemen.
CMY, RGB, Lab und HSL
Der Unterschied zwischen HSB und HSL.
Die Bedeutung von Lab.
Das sechste Kapitel handelt von Farbkontrasten und -harmonien.​
Harmonien auf einen Blick
Harmonische Dreiklänge
Im letzten Kapitel geht es um Grundlagen für die Praxis. Diese Seite beispielsweise erklärt was RAW-Converter machen.
Wie man mittels Farbkanälen Farbstiche korrigiert.
Farbkorrektur mittels neutralen Graus.
RAW-Workflow

Mehr über das Buch

Das ABC der Farbe

Das ABC der Farbe – Theorie und Praxis für Grafiker und Fotografen

Mit »Das ABC der Farbe« war es mir ein Anliegen ein Buch zu schreiben, das Farbe speziell an den Bedürfnissen und Anforderungen von Fotografen und Mediengestaltern orientiert beleuchtet, und, wie der Untertitel sagt, eine für die Praxis dieser Berufsgruppen wichtige Farbenlehre beschreibt.

Auf gut 190 Doppelseiten werden 172 Begriffe bzw. Themen rund um Farbe erklärt und illustriert. Dabei wird das Buch zwar unter anderem von einem alphabetischen Inhaltsverzeichnis angeführt, baut jedoch Schritt für Schritt einen Begriff auf den anderen auf. Ziel ist, dass der Gestalter nicht nur weiß sondern auch versteht was er tut.

Der Inhalt gliedert sich in sieben Kapitel.

Kapitel 1: Licht

Themen: Licht, Weiß, Reines Weiß und absolutes Schwarz, Schattierung, Helligkeit, Lichter, Mitten und Schatten, Graustufen, Lineare und logarithmische Kontraste, Kontrast, Kontrastverhältnis, Lichtwert, Unter ­und Überbelichtung, Kontrastumfang, Kontrastumfang in der Fotografie, Kontrastumfang am Monitor, Kontrastumfang beim Beamer, Kontrastumfang im Druck, 18 ­% ­Graukarte

Kapitel 2: Farbe

Themen: Farbe, Grundfarben, Lichtwellen, Farbspektrum, Leuchtkörper und Farbfilter, Lichtfarben, Körperfarben, Additive Farbmischung, Subtraktive Farbmischung, Primärfarben, Sekundärfarben, Tertiärfarben, Unbunte Farben, Neutrales Grau, Gegenfarben, Spektral- und Mischfarben, Farbeigenschaften, Buntton, Sättigung, Helligkeit, Farbtemperatur

Kapitel 3: Farbwahrnehmung

Themen: Farbwahrnehmung, Auge, Zapfen, Stäbchen, Visuelle Wahrnehmung, Farbe und Auflösungsvermögen, Rasterdruck, Pixel, Auflösungsvermögen der Augen, Optische Illusionen und Phänomene, Hell-Dunkel-Täuschungen, Sukzessivkontrast, Simultankontrast, Bewegungsillusionen, Flächenillusionen, Helligkeit weckt Interesse, Tiefenwirkung von Farben, Interferenz-Effekte, Farbenblindheit

Kapitel 4: Farben und Wirkung

Themen: Farben und Wirkung, Rot, Orange, Gelb, Gelbgrün, Grün, Blaugrün, Cyan, Mittelblau, Blau (Violettblau), Violett, Magenta, Purpur und Rosarot, Braun, Grau, Weiß, Schwarz

Kapitel 5: Farbsysteme

Themen: Farbsysteme, Farbkreise, Newton, Goethe, Itten, Küppers, Hering, Munsell, Farbmodell, Farbumfang, CMYK-Farbmodell, CMYK-Farbraum, RGB-Farbmodell, RGB-Farbraum, HSB, HSV, Buntton, Sättigung, Helligkeit, HSB/HSL in der Praxis, Hex-Farbe, L*a*b*, Lab-Farbmodell, Referenzfarbraum L*a*b*, Referenzsysteme, Prozessfarben, Euroskala, HLC, Volltonfarben, Pantone, HKS, RAL, NCS

Kapitel 6: Farbgestaltung

Themen: 24-teiliger Farbkreis + Weiß, 24-teiliger Farbkreis + Schwarz, 24-teiliger Farbkreis + Grau, Farbkontraste, Hell/Dunkel-Kontrast, Buntkontrast, Komplementärkontrast, Kalt/Warm-Kontrast, Sättigungskontrast, Bunt/Unbunt-Kontrast, Flächenkontrast, Farbharmonien, Harmonischer Dreiklang, Komplementäre Farbharmonie, Komplementärer Dreiklang, Analoge Farbharmonie, Monochromatische Farbharmonie, Programme und Online-Hilfen

Kapitel 7: Farbe in der Praxis

Themen: Farbe in der Praxis, Kanäle, Graustufen, RGB-Kanäle, CMYK-Kanäle, Lab-Kanäle, Duplex, Volltonkanäle, Farbtiefe, Digitale Dunkelkammer, Digitales Negativ, RAW, RAW-Konverter, Bildentwicklung, Bildbearbeitung, Histogramm, Tonwertumfang, Tonwertkorrektur, Tonwertspreizung, Farbkorrektur, Farbwerte, Grund- und Gegenfarben, Neutrales Grau, Weißabgleich, Richtige Farben, Farben editieren, Farbmanagement, Farbräume, Farbprofile, Standard-Profile, sRGB 352, Adobe RGB, Kamerafarbraum, Gestrichenes Papier, Ungestrichenes Papier, In Profil konvertieren, Rendering Intent, Medienneutrales Publizieren, Color Management Workflow, Farbverbindliches Arbeiten, Kalibrierung, Farbmanagement in den Programmen, Arbeitsfarbräume, Proof

Angaben zum Buch

Rheinwerk-Verlag 2017, 400 Seiten, gebunden, komplett in Farbe,  großes 21-×-24-Format
ISBN 978-3-8362-4501-2
Buch: 39,90; E-Book: 35,90; Buch/E-Book-Bundle: 44,90
Weitere Informationen und Demokapitel auf der Website des Verlags;
Affilate-Link zum Buch bei Amazon.

Affinity Photo 1.5 – Update, Windows und Buch

Das Bildbearbeitungsprogramm Affinity Photo für Mac des britischen Software-Hauses Serif hat dieser Tage ein Update auf die Version 1.5 erfahren. Gleichzeitig wurde Affinity Photo für Windows veröffentlicht, ebenfalls mit der Versionsnummer 1.5. Was Serif dem Anwender mit der neuen Versionsnummer hinter dem Komma kostenlos offeriert ist heute bei anderen Anbietern auch bei voll zu bezahlenden Updates nicht selbstverständlich (wobei man fairerweise sagen muss, dass der Platzhirsch sehr ausgereift ist und AP noch einiges aufzuholen hat um wirklich auf Augenhöhe zu kommen, so gut es auch ist).

Wesentliche Neuerungen sind eine Funktion für Fokus-Stacking, was wohl vor allem Makrofotografen freuen wird (sie ist wirklich gelungen), echtes HDR und eine Tone-Mapping-Persona, 32-Bit Bildbearbeitung und RAW-Entwicklung, Macros (bei Adobe heißt das Aktionen), Stapelverarbeitung, erweiterte Unterstützung für Plugins, 70 neue RAW-Formate, Textstile, Objektivprofile und einiges mehr.

Zum Update und der Einführung der Windows-Version beträgt der Preis 39,90 statt 49,90. Mehr Infos und Links zum Einkauf der Software bietet die AP-Seite bei Serif.

Für mich ergibt sich durch die Veröffentlichung der Windows-Version eine Planänderung. Habe ich seit dem Sommer an einem Buch mit dem Titel »Das ABC der Farbe« gearbeitet hat das Affinity-Photo-Buch nun Vorrang – wir rechnen einmal mit einem Veröffentlichungstermin für Ende Februar 2017.

Affinity-Photo-Buch: Korrektur

In meinem Buch über Affinity Photo auf Seite 220 ist mir ein Fehler unterlaufen: In Schritt 2 habe ich vergessen zu erwähnen, dass nach dem Erstellen die Maske die Auswahl aufzuheben ist, bevor mit dem Umkehren der Maske fortgefahren werden kann. In diesem Workshop führe ich den gesamten Arbeitsablauf des Beispiels vor.

Mein neues Buch: Affinity Photo

Nachdem ein paar Freunde und Vorbesteller mein Buch bereits Mitte der Woche bekommen haben, habe auch ich es heute in die Hände bekommen. Das Thema des neuen Buches ist: Affinity Photo. Dazu ein paar Gedanken aus dem Vorwort:

Man kann nicht über Affinity Photo reden ohne den Vergleich zu Photoshop anzustellen. Unweigerlich stellt sich die Frage: Kann Affinity Photo Photoshop ersetzen? Die Antwort lautet: Jein!

Ja, weil es das erste Programm ist das dem Vorbild wirklich nahe kommt. Ja, weil es so gut wie alles kann, was die meisten Anwender brauchen – und was will man mehr als alles was man braucht!? Ja, weil es in manchen Dingen das Vorbild überflügelt, z. B bei der Retusche. Ja, weil das Programm in vielerlei Beziehung sehr nahe an Photoshop angelehnt ist, so dass Photoshop-Anwender ihre Erfahrungen beinahe 1:1 mitnehmen können. Ja auch, weil es mit einer dauerhaften Lizenz zu einem günstigen Preis vertrieben wird. Und ja, weil der Hersteller Serif ausgesprochen fleißig an der Weiterentwicklung zu arbeitet.

Nein, weil das Programm nicht in jeder Beziehung mit Photoshop auf Augenhöhe ist – beim Freistellen haariger Elemente und bei der RAW-Entwicklung gibt es durchaus Entwicklungspotenzial. Nein, weil mit allen Wassern gewaschene Profis manche Funktionen bei Gradationskurven und Farbton/Sättigung (in Affiniy Photo »HSL« genannt) vermissen werden und die Bearbeitungseffizienz in diesem Bereich nicht mit Photoshop mithalten kann. Nein auch, weil der Funktionsumfang von Photoshop im Moment noch definitiv größer ist.

Legen wir Pro und Contra auf die Waage ergibt sich: Alles hat Vor- und Nachteile! Wir dürfen aber nicht vergessen, dass Photoshop bereits 25 Jahren auf dem Buckel hat während Affinity Photo vor kaum einem Jahr geschlüpft ist. Dabei ist es durchaus ein Vorteil der Jüngere zu sein. Während Photoshop viele Altlasten mit sich herumschleppen muss, können sich die Programmierer von Affinity Photo genau ansehen, was bei anderen Bildbearbeitungsprogrammen gut funktioniert und was man besser machen kann. Und sie können alles auf Basis des neuesten Standes der Technik neu programmieren.

Mir persönlich war Affinity Photo vom Fleck weg sympathisch und es reizte mich sofort ein Buch darüber zu schreiben. Dabei kann ich gut auf die Grundlagen aus sechs Photoshop-Workshop-Büchern und die Erfahrungen mit deren Inhalten in meinen Kursen zurückgreifen.

Mehr Informationen über das Buch gibt es auf dieser Seite zu lesen.

Affinity Photo, Kapitel 10: Text und Effekte

Das abschließende Kapitel von  »Affinity Photo – Schritt für Schritt zum perfekten Bild« dreht sich um die Arbeit mit Texten und Effekten.

AP-Kap10-WS01
Im 1. Workshop platziere ich ein Bild in einem Text.
AP-Kap10-WS02
Der 2. Workshop zeigt wie ich Text so mit einem Effekt versehen kann, dass er aussieht wie geprägt bzw. in diesem Fall wie in Beton geschliffen.
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Im 3. Workshop versehe ich einen Text mit Verlauf und Kontur uns speichere ihn dann als Stil.
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Im 4. Workshop montiere ich einen Text verlaufenden hinter einen Horizont.
AP-Kap10-WS05
Wovon träumen Katzen? Diese hier davon ein Eichhörnchen zu sein. In diesem Workshop zeige ich wie man ein Foto in einer Wolke platziert und sie mit Ellipsen zur »Denkblase« erweitert.
AP-Kap10-WS06
In Workshop Nr. 6 des 10 Kapitels verleihe ich einem Porträt mit einem Filter einen Glow-Effekt und verfremde die Farben ein bisschen.
AP-Kap10-WS07
Ein radialer Weichzeichner – in Affinity Photo »Zoomeffekt« genannt – verleiht Bildern einen Action Effekt. Im vorletzten Workshop des Buches zeige ich wie man dabei vorgehen kann.
AP-Kap10-WS08
Beim abschließenden Workshop meines Buches über Affinity Photo verleihe ich dem Umfeld eines Schlauchboots einen Bewegungsunschärfe- Effekt und vermittle damit den Eindruck von ziemlich viel Speed.

affinityphoto-cover

Angaben zum Buch

304 Seiten,  gebunden und komplett in Farbe;
ISBN 978-3-8362-4031-4;
Buch: 34,90; E-Book: 29,90;
Weitere Infos und Demo-Kapitel auf der Website des Verlags;
Affiliate-Link zur Buch-Seite bei Amazon.
Erscheinungstermin: Februar 2016

Affinity Photo: Kapitel 9, Bildbearbeitung für Fotografen

Im vorletzten Kapitel von  »Affinity Photo – Schritt für Schritt zum perfekten Bild« geht es unter dem Titel »Bildbearbeitung für Fotografen« um die sogenannte digitale Dunkelkammer. Das Kapitel beginnt mit einem Grundlagenexkurs über die Vorzüge des sogenannten RAW-Formats und endet mit einem Exkurs über Farbmanagement. Dazwischen finden sich sieben Workshops zu Themen die vor allem Anwender interessieren dürften die selbst fotografieren.

Kap9_WS01
Der 1. Workshops vermittelt kurz die wichtigsten Grundlagen der RAW-Entwicklung die in Affinity Photo in der sogenannten Develop Persona stattfindet.
Kap9_WS02
Der 2. Workshop zeigt wie man sogenannte Overlays nutzt um in der Develop Persona RAW-Bilder selektiv zu bearbeiten.
Kap9_WS03
Im 3. Workshop entwickle ich ein dunkles, verrauschtes Bild und reduziere dabei das Bildrauschen so gut es geht.
Kap9_WS04
Das Beispielbild des zum 4. Workshop zeigt kräftige Objektivverzerrungen die ich in der Develop Persona korrigiere.
Kap9_WS05
Im 5. Workshop füge ich drei Einzelbilder zu einem Panorama zusammen.
Kap9_WS06
Affinity Photo verfügt (bislang) über keine Funktion für echtes HDR. Trotzdem lassen sich mehrere Belichtungen zu einer Aufnahme mit ausgewogener Helligkeitsverteilung vereinen.
Kap9_WS07
Im letzten Workshop führe ich vor wie man mehrere Belichtungen in denen immer irgendein Passant zu sehen ist zu einem Bild mit einem menschenleeren Platz vereint.

affinityphoto-cover

Angaben zum Buch

304 Seiten,  gebunden und komplett in Farbe;
ISBN 978-3-8362-4031-4;
Buch: 34,90; E-Book: 29,90;
Weitere Infos und Demo-Kapitel auf der Website des Verlags;
Affiliate-Link zur Buch-Seite bei Amazon.
Erscheinungstermin: Februar 2016

Affinity Photo, Kapitel 4: Farbanpassungen

Nachdem sich das 3. Kapitel meines Affinity-Photo-Buches mit Helligkeits- und Kontrastanpassungen befasste, geht es im 4. um Farbkorrekturen. Deshalb steht zu Beginn des Kapitels auch ein achtseitiger Grundlagenexkurs über Farbe.

AP_Kap4_WS-1
Eine Anhebung des Kontrasts führt meist auch zu einer Erhöhung der Sättigung. Im 1. Workshop zeige ich wie man mit Gradationskurven den Kontrast anhebt ohne, dass es zu einer Übersättigung kommt.
AP_Kap4_WS-2
Der 2. Workshop nimmt das Thema des 1. auf: Kontrastanhebung ohne zu übersättigten Farben zu kommen. Nur die Methode ist hier anders.
AP_Kap4_WS-3
Im 3. Workshop zeige ich wie man mit Affinity Photos Weißabgleichs-Einstellungseben arbeiten kann. Kein Werkzeug für höchste Ansprüche aber wenn es schnell und einfach gehen soll eine Möglichkeit.
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Professionelle Bildbearbeiter korrigieren den Weißabgleich meist mit demselben Werkzeug mit dem sie auch Helligkeit und Kontrast anpassen. Meist sind das Gradationskurven. Hier gehe ich es noch etwas einfach an und zeige die Methode anhand der etwas simpleren Tonwertkorrektur.
AP_Kap4_WS-5
Das Ausgangsbild zum 5. Workshop bildet ein dunstiges Urlaubsbild. Hier zeige ich wie man Helligkeit, Kontrast und Weißabgleich mit Gradationskurven einstellen kann.
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Der 6. Workshop demonstriert wie man eine professionelle Farbkorrektur mit Unterstützung von Farbmesspunkten vornehmen kann.
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So wie der 6. zeigt auch der 7. Workshop wie anspruchsvolle Farbkorrekturen mit Hilfe von Farbmesspunkten vorgenommen werden und geht dabei speziell auf die Besonderheiten bei der Korrektur von Hauttönen ein.
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Im 8. Workshop zeige ich wie sich bestimmte Farben selektiv beeinflussen lassen. Hier habe ich aus den Blautönen die Intensität herausgenommen und die Sättigung stark reduziert, die Rottöne habe ich zu einem gelblicheren Ton geändert.
AP_Kap4_WS-9
Eine Selektive Farbkorrektur kann man auch vornehmen um übersättigte Hauttöne zu entsättigen. Eine Maske sorgt dafür das die Reduzierung der Sättigung nur dort wirkt wo sie soll.
AP_Kap4_WS-10
Im 10. Workshop demonstriere ich die fortgeschrittenen Möglichkeiten selektiver Farbkorrektur.
AP_Kap4_WS-11
Im letzten Workshop des 4. Kapitels zeige ich wie man Einstellungen von einem Bild auf andere kopieren kann.

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Angaben zum Buch

304 Seiten,  gebunden und komplett in Farbe;
ISBN 978-3-8362-4031-4;
Buch: 34,90; E-Book: 29,90;
Weitere Infos und Demo-Kapitel auf der Website des Verlags;
Affiliate-Link zur Buch-Seite bei Amazon.
Erscheinungstermin: Februar 2016