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Schlagwort: Buch

Grafik und Gestaltung: Ein kompetentes und klasse lesbares Buch

Posted in Rezension

So etwas Fantastisches hatte ich noch nicht in den Händen. Sie haben es so gut hinbekommen, dass es bei mir wahre Begeisterungsstürme ausgelöst hat. Sie haben alles so gründlich und dabei klar beschrieben. Ich meine, man kann es nicht besser machen, als wie Sie es getan haben. Ihnen 1000 Dank!

Amazon-Rezension von Carsten Schick

★★★★★ 5 von 5 Sternen

Danke! Danke! Danke!

Die kreative Fotoschule

Posted in Die kreative Fotoschule

Ende Februar ist die vollständig überarbeitete zweite Auflage von »Die kreative Fotoschule – Fotografieren lernen mit Markus Wäger« in den Handel gekommen. Die erste Auflage erhielt bei Amazon 61 Leserrezensionen mit einer Durchschnittswertung von 4,8.

Seit Erscheinen der ersten Auflage habe ich in meinen Fotokursen damit gearbeitet. Das hat mir viel Erfahrung gebracht, was daran gut verstanden wir, und wo Nachbesserung sinnvoll wäre. Darauf aufbauend habe ich das didaktische Konzept noch einmal neu gegliedert und natürlich die Inhalte an die neuen technischen Entwicklungen angepasst. Auch das Design habe ich noch einmal verbessert – für mich persönlich neben »Das ABC der Farbe« mein bislang schönstes Buch.

Seite des Inhaltsverzeichnisses

Geändert habe ich unter anderem, dass ich den Inhalt nun in drei Teile gegliedert habe: Den ersten Teil bilden drei Kapitel zu den Themen »Menschliche Wahrnehmung und fotografische Aufnahme«, »technische Grundlagen« und »Motiv«.

Grundlagenexkurs zum Thema Kontrastumfang in Kapitel 1
Erklärung des Formatfaktors in Kapitel 2
Über »das Motiv« in Kapitel 3

Der zweite Teil enthält den eigentlich Kern der Fotoschule, das 2011 für »Kreativ fotografieren – Digitalfotografie verständlich erklärt« entwickelte Vier-Schritte-zum-Bild-Konzept. Zunächst geht es um die Gestaltung der Perspektive mittels der Parameter Brennweite, Distanz und Blickwinkel. Es folgt als zweiter Schritt die Bestimmung der Schärfe, was im Wesentlichen den Fokuspunkt und die Schärfentiefe betrifft. Den dritten Schritt bildet die Belichtung. Hier erkläre ich auch die Grundlagen des Blitzens. Den Abschluss des dritten Teils bildet das Kapitel über Komposition.

Beschreibung von Perspektive im 4. Kapitel
Beschreibung von Perspektive im 4. Kapitel
Schärfentiefe im 5. Kapitel
Schärfentiefe im 5. Kapitel
Im 6. Kapitel dreht sich alles um Licht und Belichtung
Im 6. Kapitel dreht sich alles um Licht und Belichtung
Das 7. Kapitel befasst sich mit Fragen der Komposition
Das 7. Kapitel befasst sich mit Fragen der Komposition

Den abschließenden 3. Teil des Buches bildet ein Kapitel über die Grundlagen der digitalen Dunkelkammer sowie eine Liste die noch einmal die wichtigsten Punkte des Vier-Schritte-zum-Bild auf fünf Seiten zusammenfasst.

Grundlagen der digitalen Dunkelkammer in Kapitel 8
Grundlagen der digitalen Dunkelkammer in Kapitel 8
Checkliste zum Vier-Schritte-zum-Bild-Konzept inklusive grafischer Darstellung der Zusammenhänge
Checkliste zum Vier-Schritte-zum-Bild-Konzept inklusive grafischer Darstellung der Zusammenhänge
Die kreative Fotoschule – Fotografieren lernen mit Markus Wäger
Die kreative Fotoschule – Fotografieren lernen mit Markus Wäger

Angaben zum Buch

Leserstimmen

Für Einsteiger in die Fotografie ist dieses Buch ein Muss. Schließich lernt man hier Zusammenhänge und bekommt – und das ist das Wichtigste – ein geschultes Auge. Daher: Kaufempfehlung!

Webdigital

Super Buch um das fotografieren zu lernen!

H. Heigl via Amazon

Leserstimmen zur 1. Auflage

Der Autor schreibt sehr sympathisch und man fühlt sich an die Hand genommen und durch das Buch geführt – es macht Spaß es zu lesen.

Turtle via Amazon

5 Sterne vergebe ich selten. Und wenn ich etwas zu kritisieren habe, schreibe ich das auch. Bei dem Buch habe ich keinen negativen Punkt finden können.

Smithi80 via Amazon

Ein kurzweiliges Buch, das aus dem unbedarften Knipser einen ambitionierten Hobbyfotografen gemacht hat, der die Welt nun mit anderen (fotografischen) Augen sieht.

KE via Amazon

Super Buch um das Fotografieren autodidaktisch zu erlernen und definitiv sein Geld wert!

Steffen Poschwald via Amazon

Obwohl ich bereits eine Reihe von Büchern dieser Art gelesen habe empfinde ich die kreative Fotoschule von Markus Wäger absolut als Bereicherung in meinem Bücherschrank. Ein klare Kaufempfehlung.

Franklin J. via Amazon

Für mich ist dieses Buch ein ‚must have im Bücherregal‘ geworden.

DBocksteger via Amazon

Der Qualität des Buches kommt es zu Gute, dass Markus Wäger u. a. Grafikdesigner ist – die Gestaltung ist ein Genuss! Stellenweise hat man das Gefühl, einen Bildband in Händen zu halten.

Rolf via Amazon

Fazit: Markus Wäger hat auch mit diesem Werk eine Referenz geschaffen, an der sich andere Fotobücher messen lassen müssen (wie einst schon mit „Grafik und Gestaltung“).

Ernst Michalek via Amazon

Auch für erfahrene Hobbyfotografen ist es ganz sicher eine Bereicherung, da Themen näher gebracht werden, welche ich so noch nicht wußte.

Michi via Amazon

PS: Die zweite Auflage geht wie immer ohne Leserrezensionen an den Start. Positive Leserrezensionen sind wichtig, damit ein Buch den erforderlichen Rückenwind bekommt. Ich freue mich deshalb – und nicht nur deshalb – über jede Empfehlung beim Buchhändler eures Vertrauens. Danke!

Das ABC der Farbe

Posted in Bücher

Bücher über Farbe gibt es viele und viele davon sind lesenswert. Keines orientiert sich allerdings konkret an Fotografen und Grafikdesigner. Nachdem ich in »Grafik und Gestaltung« ein recht umfangreiches Kapitel über Farbe geschrieben hatte, bot es sich an das Thema in einem eigenen Buch zu vertiefen.

»Das ABC der Farbe« geht allerdings nicht einfach nur weiter in die Tiefe und die Breite als das entsprechende Kapitel in »Grafik und Gestaltung«, sondern es geht das Thema ganz anders an. Während »Grafik und Gestaltung« ein klassisches Fachbuch ist, bei dem der Text im Mittelpunkt stehen und Bilder begleiten und illustrieren, stehen bei »ABC der Farbe« Bilder und Illustrationen im Mittelpunkt und der Text erklärt sie.

Jede Doppelseite befasst sich mit einem konkreten Aspekt der Farbe, beginnend bei Licht, Schatten, Schwarz, Weiß und Grau, Endend mit Farbräumen und Proof-Möglichkeiten. In der Regel werden die Doppelseiten von einem Bild oder einer Hand voller Abbildungen dominiert, der beschreibende Text nimmt meist in gutes Viertel der Seite ein.

Die Inhalte sind so strukturiert, dass sie von vorne nach hinten aufeinander aufbauen und sich das Buch linear lesen lässt. Doch da auf jeder Doppelseite ein ganz konkreter Begriff erklärt wird, eignet sich »Das ABC der Farbe« auch als Farb-Lexikon« – dazu gibt es zu Beginn auch ein alphabetisches Inhaltsverzeichnis. Ein Umfangreicher Index am Ende hilft auch Begriffe unterhalb der Hauptebene zu finden.

Kapitel 1: Licht

Farbe beginnt beim Licht. Ohne Licht keine Farbe. Dem Licht gegenüber steht der Schatten, sein Gegensatz ist das Schwarz. Wer Gestaltung verstehen will, muss Kontraste verstehen. Das gilt für den Fotografen natürlich noch viel mehr als für den Grafikdesigner.

Kapitel 2: Farbe

Geht es im 1. Kapitel um Kontraste und Helligkeit, beleuchtet das 2. die bunten Aspekte des Themas. Das beginnt bei der Physik der Farbe, führt über den Unterschied zwischen Licht- und Körperfarben, die Einteilung in Primär-, Sekundär- und Tertiärfarben, die Frage was Komplementärfarben genau sind und Endet mit den Eigenschaften von Farbe: Buntton, Sättigung Helligkeit sowie der Farbtemperatur.

Kapitel 3: Farbwahrnehmung

Auf das Kapitel mit den eher physikalischen Aspekten der Farbe, folgt eines darüber, wie wir Farbe wahrnehmen. Ich erkläre die Grundlagen wie unsere Augen Farben wahrnehmen und wie sie nach aktuellem Stand des Wissens wahrscheinlich im Gehirn verarbeitet wird.

Kapitel 4: Farben und Wirkung

Das 4. Kapitel befasst sich Farbe für Farbe mit Wirkungen und Assoziationen. Zu jeder Farbe gibt es einige Farbtafeln verschiedener Nuancen und gängiger Namen für sie inklusive der Farbwerte in CMYK, RGB und HSB.

Kapitel 5: Farbsysteme

Als junger Gestalter dachte ich Farbsysteme wären eine exakte und allgemeingültige Wissenschaft, die quasi auf Naturgesetzen basiert. Tatsächlich handelt es sich dabei um Hilfsmittel für verschiedene Aufgaben. Und da es die verschiedensten Aufgaben gibt, existieren auch sehr viele unterschiedliche Ansätze für Farbsysteme. Ein System für alle Aufgaben gibt es nicht und ist auch nicht in Sicht – ich bin mir heute auch sicher, dass es so etwas niemals geben wird.

In diesem Kapitel stelle ich die für Grafiker und Fotografen wichtigsten Systeme vor, wozu RGB, CMYK, HSB/HSL und L*a*b* gehören.

Kapitel 6: Farbgestaltung

Das 6. Kapitel dreht sich um Farbgestaltung. Es beginnt mit drei jeweils 24-teiligen Farbkreisen inklusive der Achsen Weiß, Schwarz und Grau. Darauf aufbauend werden Farbkontraste und Farbharmonien beschrieben.

Kapitel 7: Farbe in der Praxis

Das letzte Kapitel führt die physikalischen Grundlagen in die technische Praxis des Grafikers und Fotografen. Themen wie Graustufen, Farbkanäle, Duplex und Volltonfarben und Farbtiefe werden beschrieben. Ich erkläre die wichtigsten Aspekte der digitalen Dunkelkammer des Fotografen. Es werden die Grundlagen der Farbkorrektur beschrieben und wie man Histogramme als Hilfsmittel nutzt. Ausführlich wird auch das Farbmanagement beleuchtet.

Angaben zum Buch

  • 400 Seiten, gebunden, komplett in Farbe,  großes 21-×-24-Format;
  • Rheinwerk-Verlag, 2017
  • ISBN 978-3-8362-4501-2
  • Buch: 39,90; E-Book: 35,90; Buch/E-Book-Bundle: 44,90
  • Amazon-Affilate-Link

Durch die vielen Bilder ist es einfach ein Augenschmauß für Künstler – es macht Lust, das Gelesene gleich auszuprobieren. Empfehlung für jeden, der sich in irgendeiner Form mit Farben beschäftigt

M. Latteier via Amazon

Ein Buch zum Nachschlagen für alle, die sich mit Farbe näher beschäftigen möchten. Meines Erachtens ein „must have“ für alle Fotografen, die nicht nur Bildgestaltung, sondern auch Bildbearbeitung machen. Schade, dass dieses Buch nicht schon vor 20 Jahren erschienen ist.

Elke E. via Amazon

Das Thema Farbe wird viel zu oft gar nicht oder zu gering beachtet. Das Buch hätte ich mal viel eher in die Finger kriegen müssen.

Tandoor via Amazon

Ein wunderschönes Buch.

FamilyCMF via Amazon

Mein persönliches Fazit: alles was man zum Thema Farbe wissen muss – und noch ein bisschen mehr. Toll!

Bernhard Rauscher via Amazon

Grafik und Gestaltung

Posted in Bücher

Grafik und Gestaltung könnte man vielleicht als mein Hauptwerk bezeichnen. Auf jeden Fall ist es das dickste und schwerste Buch das ich bislang schriebe. Ich gehe davon aus, dass es das auch bleiben wird.

Seit dem Erscheinen der Erstauflage 2010 ist es so etwas wie das Standardwerk für grafische Gestaltung in deutscher Sprache geworden.

Kapitel 1: Grafikdesign

Das 1. Kapitel gefasst sich mit der Frage was Design und Grafikdesign überhaupt bedeutet und was beispielsweise der Unterschied zur Kunst ist. Alles was Menschen an an visuell sichtbarem schaffen wird gestaltet aber nicht alles wird designt. Design ist zielgerichtet und stellt im Idealfall eine optimale Synthese aus Funktion und Ästhetik dar.

Kapitel 2: Wahrnehmung

Grafikdesign folgt Regeln. Viele davon basieren auf der Art wie wir Menschen die Welt wahrnehmen. Die sogenannten »Gestaltgesetze der Wahrnehmung« bilden eine wichtige Grundlage für die Gestaltung. Es gehr vor allem darum Layouts so anzulegen, dass die einzelnen Elemente zu einer Einzeit verschmelzen. In diesem Kapitel beschreibe ich die wichtigsten Grundlagen.

Kapitel 3: Form

Das 3. Kapitel widmet sich der Formenlehre, erklärt die Funktionen von Punkt, Linie und Fläche, beschreibt die wichtigsten Proportionen und Seitenverhältnisse, wie beispielsweise den Goldenen Schnitt, und widmet sich Fragen der Gewichtung.

Kapitel 4: Farbe

Auf die Formenlehre folgt die Farbenlehre. Es werden die wichtigsten Grundlagen des Farbensehens und -empfindens beschrieben, die Farbräume mit denen der Grafikdesigner zu tun hat, es wird erklärt was Farbmanagement ist, welche Bedeutung Farbsysteme haben, wie man bewusst mit Farben gestaltet und welche Wirkungen mit den wichtigsten Farben verbunden werden.

Kapitel 5: Bild

Texte transportieren Informationen, Bilder Emotionen. Das 4. Kapitel beleuchtet welche Wirkungen und Aussagen sich mit Bildern erzielen lassen. Unter anderem werden verschiedene Techniken beschrieben, mittels derer sich unterhaltsame Printwerbung gestalten lässt.

Kapitel 6: Schrift

Bilder können sehr offensiv und offensichtlich wirken. Schrift wirkt eher unterschwellig. Deshalb wird sie von vielen Gestaltern stiefmütterlich behandelt – nicht nur von Laien und Einsteigern! Dabei kann man damit den Charakter eines Designs maßgeblich prägen. Ich weiß gerade aus Projektbesprechungen des Werbelehrgangs in dem ich unterrichte, wie Schrift wirken kann. Gelingt es einem talentierten Einsteiger für einen Entwurf eine interessante, passende und wirkungsvolle Schrift zu verwenden, entlockt das den anderen Teilnehmern meist ein »Wow!« und schnell folgt die Frage, welche Schrift denn zum Einsatz kam. In diesem Kapitel möchte ich die wichtigen Grundlagen zum Verständnis von Schrift vermitteln.

Kapitel 7: Lesetypografie

Es genügt nicht, eine gleichermaßen funktionale wie coole Schriftart für ein Layout zu wählen, man muss sie auch richtig einstellen können. Die Grundeinstellungen für Texte in den Programmen sind in der Regel nicht wirklich ideal für gut lesbare Texte – egal ob es sich um Word, Illustrator oder InDesign handelt. Die Schriftgrößen sind zu groß, die Zeilenabstände zu gering – jedenfalls für Lesetexte; für Überschriften ist der Zeilenabstand zu weit. Im 7. Kapitel erkläre ich welche Einstellungen für gut lesbare Texte notwendig sind.

Kapitel 8: Gestaltungsraster

Design lebt von Ordnung, Achsen und klaren Proportionen. Gestaltungsraster helfen rasch zu Layouts zu kommen, die Gestaltung designt wirken lassen. In diesem Kapitel erkläre ich, wie Gestaltungsraster entwickelt werden.

Kapitel 9: Corporate Design

Corporate Design ist das Kleid eines Unternehmens. Mittels eines starken Logos, einer festen Hausfarben und klar definierten Farbräumen, sowie einer individuellen Typografie, kann man sich visuell vom Mitbewerber ab- und aus dem allgemeinen visuellen Rauschen herausheben.

Kapitel 10: Druck und Druckvorstufe

Das letzte Kapitel beleuchtet die wichtigsten technischen Aspekte, die für die Gestaltung druckreifer Daten wissenswert sind.

Grafik und Gestaltung – das umfassende Handbuch

Ein Exemplar des Buches in chinesischer Sprache

Mittlerweile hat das Buch mit »Adobe InDesign – Schritt für Schritt zum perfekten Layout« ein Schwesterchen bekommen, in dem ich beschreibe, wie kompetente Gestaltung im wichtigsten Programm für Grafikdesigner umgesetzt werden kann.

Leserstimmen

»Ein Standardwerk! Für Mediengestalter und solche, die es mal werden wollen, ist dieses Buch ein absolutes Must have, wie ich finde! Die 10 ausführlichen und sorgfältig gestalteten Kapitel dieses farbigen Buches sind toll geschrieben und mit gut ausgewählten und passenden sowie hilfreichen Bildern versehen.«

Ina via Amazon

»Ich bin von diesem umfangreichen Handbuch sehr begeistert, vieles was ich mir mühsam in den letzten 2 Jahren zusammengetragen habe, ist hier verständlich und kompakt zusammengeschrieben.«

Juliana Fabula via Amazon

»Es ist alles andere als ein staubtrockener Schinken, sondern ein Nachschlagewerk für jeden kreativen Kopf, der vom Logo bis zum kompletten Corporate Design Inspiration und Tipps möchte.«

La-Na via Amazon

»Dieses Buch sollte in keinem Bücherschrank eines Gestalters fehlen.«

Benno Selin via Amazon

»Ein solides, anwenderfreundliches Praxishandbuch mit klaren Strukturen.«

Tati Heer via Amazon

»Prädikat: Vorbehaltlos zu empfehlen!«

Heike May via Amazon

»Einfach ein gutes Buch.«

H. Heigel via Amazon

Adobe InDesign – Schritt für Schritt zum perfekten Layout

Posted in Bücher

2010 erschien mein großes Werk, »Grafik und Gestaltung«. Darin geht es um die allgemeinen Grundlagen der grafischen Gestaltung. In der Praxis entstehen die meisten Layouts die in den Druck gehen in Adobe InDesign. Deshalb nahm ich in dem Buch mehrmals Bezug auf das Programm. Allerdings ließ sich das Thema in einem Grundlagenwerk nur streifen.

Mit »Adobe InDesign – Schritt für Schritt zum perfekten Layout« wollte ich »Grafik und Gestaltung« ein Praxisbuch für die Anwendung der Gestaltungsgrundlagen in Adobe InDesign zur Seite stellen. Ich wollte nicht einfach nur ein Buch über eine Software schreiben, und darin ihre Funktionen und Werkzeuge beschreiben, sondern vielmehr schwebte mir vor das vor dem Hintergrund einer grafisch kompetenten Umsetzung zu tun.

Kapitel 1: Oberfläche und Grundlagen

Im 1. Kapitel beschreibe ich die Programmoberfläche, zeige welche Voreinstellungen ich zu ändern empfehle, wie sich InDesign über die Voreinstellungen hinaus individualisieren lässt, wie man die Oberfläche für eine effiziente Arbeit einrichten und als Arbeitsbereich speichern kann, erkläre alles Wissenswerte zum Thema Ansicht und führe vor, wie sich Tastaturbefehle anpassen lassen.

Kapitel 2: Dokumente erstellen und verwalten

Zu Adobe InDesigns Stärken gehören das Erstellen und Gestalten umfangreicher Dokumente. In Kapitel 2 erkläre ich alles Wissenswerte zur Verwaltung von Dokumentseiten.

Kapitel 3: Grafische Aufgaben

InDesign ist kein Grafikprogramm im herkömmlichen Sinn. Dennoch starte ich den Einstieg in die kreative Arbeit mit dem Layoutprogramm mit der Erstellung grafischer Arbeiten, denn anhand dieser lässt sich das Grundkonzept der Software – die Arbeit mit sogenannten Layoutrahmen – am besten Erlernen. Dabei beschreibe ich nicht nur die technischen Aspekte, sondern zeige, wie man Werkzeuge und Funktionen so einsetzt, dass eine Gestaltung entsteht, die den Prinzipien des Designs entsprechend auf Achsen und Proportionen aufbaut.

Kapitel 4: Grundlagen der Textbearbeitung

Es folgt ein Kapitel über die wesentlichsten Grundlagen zur Arbeit mit Text.

Kapitel 5: Farbe

Technisch betrachtet geht es bei der Gestaltung druckreifer Daten um die Einstellung von Farben, das Erstellen von Farbfeldern, die Arbeit mit Volltonfarben, das Farbmanagement sowie die Kontrolle korrekter Farbeinstellungen mit Hilfe des Separationen-Bedienfelds. Doch Farbe ist auch ein wesentlicher Aspekt der Gestaltung. Deshalb gehe ich auch auf Farbharmonien, Farbkontraste sowie darauf ein, wo bei der Anwendung von Farbe Gestaltungsfallen lauern.

Kapitel 6: Bilder und Grafiken

Wer in InDesign anderes setzen will, als Romane, wird es auch mit Bildern zu tun hat. In diesem Kapitel erkläre ich alles Wissenswerte über das Platzieren von Bildern, das Anpassen und Bearbeiten, worauf man bei Pixelbildern achten muss, welche Möglichkeiten Graufstufenbilder bieten und wie man platzierte Bilder an ein anderes Programm zur Bearbeitung übergibt, wie man mit verschiedenen Arten freigestellter Bilder arbeitet, zeige Beispiele mit Bitmap- und Duplex-Bildern, demonstriere wie man ein Bild in mehrere Rahmen oder auch in Buchstaben platzieren kann. Außerdem zeige ich auch, wie man einen Freisteller in InDesign erstellt.

Kapitel 7: Lesetypografie

Die wichtigste Aufgabe in InDesign ist bei vielen Gestaltungsaufgaben die Formatierung von Text. Lesetypografie entsteht aber nicht, indem man eine schicke Schrift aussucht, und das Gros der Einstellungen den Werksvorgaben des Programms überlässt. Im Gegenteil! Für die meisten Aufgaben ist die voreingestellte Schriftgröße zu groß und der Zeilenabstand zu gering. In diesem Kapitel erkläre ich wie sich InDesigns Möglichkeiten zur Textformatierung so einsetzen lassen, dass exzellente Typografie entsteht. Dabei kommt aber auch nicht zu kurz, wie man nicht nur sauber, sondern auch Effizient gestaltet, indem man Absatz- und Zeichenformate nutzt, sowie die Möglichkeiten der Automatisierung.

Kapitel 8: Detailtypografie

Während sich das 7. Kapitel der Gestaltung großer Textmengen widmet, geht das 8. in die Details. Auch hier versuche ich so gut als möglich die praktischen Werkzeuge mit einer gestalterisch gekonnten Anwendung zu verbinden.

Kapitel 9: Musterseiten und Gestaltungsraster

Vater der Idee dieses Buches über InDesign, war, ein Buch über Gestaltungsraster zu schreiben. Ich habe mich bereits in »Grafik und Gestaltung« ausgiebig mit diesem Thema befasst. Mir wäre bislang kein wirklich gutes Praxisbuch zur Planung und Anlage von Gestaltungsrastern bekannt. Als Standardwerke werden noch immer Publikationen aus einer Zeit, lange bevor Computer zur Gestaltung zum Einsatz kamen, genannt. Dabei bieten Programme wie InDesign heute Möglichkeiten, die die Konzepte von damals wirklich alt aussehen lassen.

Als ich über ein Konzept über ein modernes Praxisbuch über Rastertypografie nachdachte, wurde mir bewusst, dass man das kaum machen kann, ohne dabei stark auf InDesign Bezug zu nehmen. Weshalb also nicht gleich ein ganzes Praxisbuch über InDesign schreiben. Und so ist dieses Buch entstanden. Im 9. Kapitel beschreibe ich, wie man die Möglichkeiten von InDesign nutzt, mit Effizienz zu aufgeräumten und designt wirkenden Layouts zu gelangen.

Kapitel 10: Effekte

»Weniger ist mehr« ist ein wichtiger Leitspruch im Design. Speziell für Effekte sollte das gelten. Doch wie sagte einst ein schöner Werbespruch über Beton: »Es kommt drauf an, wes man draus macht.« In diesem Sinn zeige ich in diesem Kapitel, welche Möglichkeiten zu Effekten InDesign bietet.

Bild in Text

Kapitel 11: Listen und Tabellen

Zu den Eselsarbeiten in InDesign gehört das Formatieren von Tabellen. In diesem Kapitel zeige ich, wie man mit InDesigns – zugegebenermaßen sehr komplexen – Tabellenfunktionen selbst umfangreiche Tabellen effizient formatieren kann.

Außerdem demonstriere ich, wie sich Listen effizient formatieren lassen. In meinen InDesign-Kursen überrascht mich oft, wie wenig teils recht erfahrene Anwender darüber wissen, und wie umständlich sie manchmal vorgehen, Listen zu formatieren, die sich mit den richtigen Einstellungen sehr viel effizienter gestalten ließen.

Kapitel 12: Buch-Funktionen

Kapitel 12 dreht sich um einen wesentlichen Kern meiner Arbeit als Buchgestalter: Um die Funktionen rund um Bücher. Dazu gehört, wie sich mittels einer speziellen Palette mehrere InDesign-Dokumente zusammen als Buch verwalten lassen, wie man diese Dokumente abgleichen kann, wie man Inhaltsverzeichnisse und Indizes erstellt, sowie das Setzen von Querverweisen.

Kapitel 13: Datenaufbereitung und Ausgabe

Wer mit InDesign Dokumente gestalten, will Sie in der Regel auch ausgeben, in der Regel für den Druck. In diesem Dokument zeige ich, wie man Dokumente überprüft, allfällige Reparaturen ausführt, Adobe-Stock-Fotos übernimmt, Daten für den Druck verpackt und PDFs erstellt.

Kapitel 14: Interaktive Dokumente

Oberflächlich betrachtet scheint InDesign perfekt für die Erstellung interaktiver Dokument gerüstet zu sein und wahrscheinlich wollte Adobe das Programm auch in diese Richtung entwickeln. Ich hatte immer Zweifel, dass sich Print und Interaktiv effizient in einem Programm verbinden lässt – die beiden Dinge sind zu verschieden. Es ist wie mit diesen Amphibienfahrzeugen, mit denen man sowohl im Wasser, als auch auf Land vorwärts kommt: Sie können beides nicht einmal mittelprächtig.

InDesign ist ein hervorragendes Programm für die Druckvorstufen, aber kaum für die Aufbereitung interaktiver Daten geeignet. Adobe hat das längst selbst erkannt und setzt auf andere Produkte – die Profis der interaktiven Produktion tun das ebenfalls. Vieles von dem, was InDesign an interaktiven Fähigkeiten bietet, lässt sich nur im Flash-Format ausgeben, und dabei handelt es sich um ein totes Dateiformat. Dennoch sind nicht alle Interaktiv-Funktionen von InDesign für die Katz. Mit etwas Know-how, lassen sich beispielsweise PDF-Formulare mit ausfüllbaren Feldern erstellen, die darüber hinaus auch noch barrierefrei sind. Im letzten Kapitel zeige ich, wie das geht.


Markus Wäger: Adobe InDesign – Schritt für Schritt zum perfekten Layout

Leser-Rezensionen

Mein persönliches Lieblingskapitel ist natürlich »Bilder und Grafiken«, »Musterseiten und Gestaltungsraster« (letzteres hilft mir bei meinen Fotobüchern richtig gut) und »Lesetypographie«. Bei diesen Kapiteln fällt mir besonders auf, dass der Autor nicht nur InDesign erklärt sondern das Ganze mit seinem Wissen über Layout und Design kombiniert.

Tandoor (Amazon)

Ich arbeite nun schon länger mit InDesign, konnte aber auch durch dieses Buch wieder neue Funktionen kennen lernen.

Christian K. (Amazon)

Mehr als 150 Workshop-Einheiten bietet das Buch und alle Dateien stehen als Download zur Verfügung. Das nenne ich zeitgemäß und praktisch!

Wombatine (Amazon)

Freefonts für Design

Posted in Adobe InDesign

Bis zu meinem Buch über InDesign (Rheinwerk Verlag | Amazon Affiliate-Link) habe ich in InDesign-Kursen stets in erster Linie mit den Adobe-CC-Standardschriftarten Myriad, Minion und Garamond gearbeitet, was auf die Dauer etwas phantasielos und langweilig ist. Für »Adobe InDesign CC – Schritt für Schritt zum perfekten Layout« wollte ich etwas mehr Vielfalt einbringen, nicht zuletzt um die Leser auch zu animieren auch zu Typen abseits einiger System- und CC-Schriften zu greifen.

Gerade in den Besprechungen von Teilnehmerarbeiten beim epos Werbelehrgang merke ich immer wieder, wie auch Laien – das sind die Teilnehmer zu Beginn des Lehrgangs in der Regel – auf gut gewählte Schriftarten abseits des Mainstreams reagieren. Schrift gehört neben Bildern zu den wichtigsten Rohmaterialien des Grafikdesigns, wirken aber im Gegensatz zu Bildern eher unterschwellig, weshalb viel zu oft viel zu wenig Augenmerk auf die Auswahl gelegt wird.

Zu Beginn der Arbeit am InDesign-Buch plante ich natürlich mit Schriften aus dem Adobe-Typekit zu arbeiten. Leider (oder zum Glück) musste ich früh entdecken, dass nicht jeder Lizenznehmer der Adobe Creative Cloud dieselben Schriftarten ohne Zusatzkosten installieren kann. Deshalb entschied ich mich auf Freefonts zurückzugreifen, die ich samt und sonders von der exzellenten Freefont-Seite Fontsquirrel herunter lud. Dies sind die verwendeten Schriftarten.