Direkt zum Inhalt

Schlagwort: Bilder

Der Turmfalke

Posted in Bilder & Gedanken

Olympus E-M1X | M.Zuiko 300mm ƒ4.0 + MC-14 | 420mm (840mm KB) | ƒ5.6 | 1/1600 | ISO200 | Capture One
Olympus E-M1X | M.Zuiko 300mm ƒ4.0 + MC-14 | 420mm (840mm KB) | ƒ6.3 | 1/1600 | ISO250 | Capture One
Olympus E-M1X | M.Zuiko 300mm ƒ4.0 + MC-14 | 420mm (840mm KB) | ƒ6.3 | 1/1600 | ISO250 | Capture One
Olympus E-M1X | M.Zuiko 300mm ƒ4.0 + MC-14 | 420mm (840mm KB) | ƒ5.6 | 1/1600 | ISO250 | Capture One
Olympus E-M1X | M.Zuiko 300mm ƒ4.0 + MC-14 | 420mm (840mm KB) | ƒ5.6 | 1/1600 | ISO250 | Capture One
Olympus E-M1X | M.Zuiko 300mm ƒ4.0 + MC-14 | 420mm (840mm KB) | ƒ5.6 | 1/1600 | ISO250 | Capture One
Olympus E-M1X | M.Zuiko 300mm ƒ4.0 + MC-14 | 420mm (840mm KB) | ƒ6.3 | 1/1600 | ISO320 | Capture One

Wenn man im Vorarlberger Rheintal einen Greifvogel sieht, ist es mit größter Wahrscheinlichkeit ein Rotmilan, ein Bussard oder ein Turmfalke. Der Turmfalke ist die verbreitetste Falkenart in Mitteleuropa. Oft steht er im Rüttelflug über einem Feld wie ein Hubschrauber in der Luft, bis er sich plötzlich pfeilschnell zu Boden stürzt.

Während ich vom Rotmilan schon ein paar ganz passable Aufnahmen einfangen konnte, ist mir das vom Turmfalke bisher noch nicht so recht gelungen. Während der Rotmilan schon einmal unmittelbar über einem kreist und einen argwöhnisch beäugt, hält der Falke mehr Distanz zum Menschen. Er ist außerdem auch deutlich kleiner. Steht er über einem Feld in der Luft ist er an sich ein leichtes Motiv, sofern er nahe genug ist. Allerdings eröffnet sich dann meist ein anderes Problem: Entweder hat man ihn im Gegenlicht, oder er dreht einem den Rücken zu. Ich unterstellte ihm schon er mache das absichtlich einfach aus Gehässigkeit dein Fotografinnen gegenüber, bis meine Frau die Vermutung äußerte, dass er bevorzugt mit dem Licht im Rücken jagt – kling logisch! Weiterlesen

Schloss Schönbühel in HDR

Posted in Bilder & Gedanken, and Theorie & Technik

Schloss Schönbühel
Schloss Schönbühel | Olympus OM-D E-M5 MarkII | M.Zuiko 25mm ƒ1.2 | 25 mm (50mm KB) | ƒ5.6 | 1/800s | ISO200 | Aurora HDR und DxO ViewPoint

Schloss Schönbühel liegt in der Gemeinde Schönbühel-Aggsbach in Niederösterreich in der Wachau an der Donau. Seine Ursprünge liegen im 12. Jahrhundert und in einer leicht zu verteidigenden Festung. Das Schloss befindet sich heute in Privatbesitz und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Mehr darüber findet sich auf Wikipedia.

Die Aufnahme oben ist ein HDR aus einer Belichtungsreihe aus fünf Belichtungen. Die Angaben zur Belichtungszeit beziehen sich auf die mittlere Belichtung.

Wie ich zu HDR kam

Im vergangenen Jahr machte ich einen Ausflug in die Drohnenfotografie. Leider erfuhr ich erst als ich mich nach dem Kauf, wo man in Österreich Drohnen fliegen lassen darf, dass es einer Bewilligung der Austro Control bedarf, möchte man Drohnen zum Fotografieren fliegen lassen. Laut meinen Recherchen sollte die Gebühr für die Bewilligung jährlich über 200 Euro betragen, was bei nicht gewerblicher Nutzung wohl für die Wenigsten ein Thema sein dürfte. Weiterlesen

Perlmuttfalter

Posted in Bilder & Gedanken

Perlmuttfalter
Perlmuttfalter | Olympus OM-D E-M1 MarkII | M.Zuiko 40-150mm ƒ2.8 + MC-20 | 300mm (600mm KB) | ƒ5.6 | 1/250s | ISO400 | Capture One Pro
Perluttfalter
Perlmuttfalter | Olympus OM-D E-M1 MarkII | M.Zuiko 40-150mm ƒ2.8 + MC-20 | 300mm (600mm KB) | ƒ5.6 | 1/250s | ISO250 | Capture One Pro

Perlmuttfalter gibt es viele Arten. Mir fehlt die Fachkunde diesen hier genauer bestimmen zu können. Sie alle gehören zur Gruppe der Edelfalter (Wikipedia). Wunderschöne Schmetterlinge, denen man hier in Vorarlberg glücklicherweise noch oft begegnen kann.

Waldohreule

Posted in Fotogalerie

Gerade habe ich die achte Auflage meines Photoshop-Workshop-Buches in Druck gegeben, finde ich mich schon wieder mitten im anderen Projekt an dem ich arbeite: Einen Workshop-Buch über Adobe InDesign. Dessen Druck soll im April erfolgen. Viel zu tun, denn Mitte Januar starten wieder neue Kurse. Zeit zum Bloggen und Video-Tutorials bleibt da keine, denn zwischendurch muss ich einfach raus.

Dann packe ich meine Kameras ein und gehe  mit Andrea auf die Pirsch. Wir sind mittlerweile leidenschaftliche Vogeljäger, und häufig überrascht was es da draußen an gefiederten Gesellen zu entdecken gibt. Eine besondere Freude ist es natürlich, wenn einem so scheue Nachtschattengewächse wie Waldohreulen vor die Linse fliegen und neugierig beäugen, wie sie Schuss um Schuss abgelichtet werden. Dank der hervorragenden Bildstabilisierung von Olympus gelingen solche Aufnahmen bei 840mm KB auch noch bei 1/13 Sekunde Belichtungszeit ohne nennenswerte Verwackelung.

Olympus OM-D E-M1 | M.Zuiko 300mm ƒ4 + 1.4 Telekonverter | 420mm | ƒ5.6 | 1/13s | ISO500 | Capture One Pro

Praxisbuch Grafik und Gestaltung

Posted in etc.

praxisbuch.jpg

Noch ist die letzte Korrektur nicht ausgeführt und das erste Wort nicht gedruckt, doch das abschließende Wort ist geschrieben — es lautet: Schauen.

Zwei Jahre ist es her seit ich begonnen habe daran zu schreiben, doch der Löwenanteil der Arbeit fand in den letzten vier Monaten statt. Jetzt bin ich glücklich und erleichtert, dass ich das Werk abschließen kann.

Ein kurzes, einleitendes Kapitel behandelt ein paar Grundlagen der Wahrnehmung, worauf das umfangreichere Kapitel über Formenlehre folgt, in dem vor allem auch Proportionen und die harmonische Verteilung von Objekten eine Rolle spielen.

Das dritte Kapitel widmet sich der Farbenlehre. Dabei zitiere ich nicht nur die klassischen Farbenlehren von Johannes Itten und Harald Küppers, sondern stelle diese auch in einen Kontext zu RGB und CMYK, was für den Gestalter am Computer wichtig ist. Außerdem wird erklärt was Farbharmonien sind, welche Kontraste es gibt und zu guterletzt noch ein kurzer Überblick, womit in unseren Breiten bestimmte Farben gemeinhin assoziiert werden.

Im vierten Kapitel nehme ich mich der Gestaltung mit Bildern an, einem Thema, das in den meisten Büchern über Gestaltung zu kurz kommt, obschon fast alle Grafikdesigner doch täglich mit Bildern zu tun haben. Es geht um die emotionale Wirkung von Bildern, um Hinweise zur Beschneidung etc.

Kapitel fünf widmet sich dem Thema Schrift, liefert einen Überblick über die historische Entwicklung vom Beginn des Buchdrucks bis zu Schriften am Bildschirm und stellt Schriftgruppen nach DIN 16518 vor. Außerdem präsentiere ich mit der Schriftgruppen-Matrix ein System das dem Einsteiger helfen soll passende Schriften für die Schriftmischung zu bestimmen. Ein kleines Glossar zu Begriffen aus der Typografie rundet das Kapitel ab.

Lesetypografie ist auch für Grafikdesigner in der Werbung ein wichtiges Thema. Im vierten Kapitel beschäftige ich mich mit wesentlichen Fragen zur Gestaltung gut lesbarer Texte — wie groß sind Schriftgrößen für Lesetexte zu wählen, was ist der ideale Zeilenabstand und so weiter. Im Abschluss geht es dann auch noch um ein Thema, das vor allem für Werbegrafiker wichtig ist, nämlich wie Headlines markant und prägnant formatiert sein sollen.

Neben dem Umgang mit Bildern kommen auch Gestaltungsraster in Büchern über Grafikdesign meist zu kurz. Im siebten Kapitel beschreibe ich wie man Gestaltungsraster entwickelt und was ihr Nutzen ist.

Noch ein Thema, das oft vernachlässigt wird: Im achten Kapitel geht es um Corporate Design. Die visuelle Kommunikation für Unternehmen sollte nicht heute so aussehen und morgen anders. Ein Logo alleine reicht nicht aus, damit ein Erscheinungsbild funktioniert. Dieses Kapitel zeigt die Basisbausteine und erklärt wie ein einfaches Corporate-Design-Manual aussehen sollte.

Abgeschlossen wird das Buch mit einem Kapitel über DTP und Druckvorstufe, das einen groben Überblick über Produktonsmethoden und Druckverfahren liefert, zeigt, wie Bildauflösung und Druckauflösung zusammenhängen, beschreibt, weshalb Farbmanagement wichtig ist und was bei der Erstellung druckfähiger Daten zu berücksichtigen ist.

Bezogen werden kann das Buch bei Amazon, direkt beim Verlag Galileo-Press oder im freundlichen Buchhandel.

Super Zoom! Aber wozu?

Posted in Theorie & Technik

In letzter Zeit sind wieder ordentlich zoomstarke Kompaktkameras, Bridgekameras und Superzooms auf den Markt gekommen. Die Hersteller überbieten sich mit Brennweitenbereichen. Da bringt Nikon eine P90 auf den Markt, die von 28–624mm reicht (umgerechnet auf Kleinbildformat). Olympus bietet sogar mit SP590-UZ ein Modell von 26–676mm an!

Früher fand ich den Gedanken an solche Boliden auch Geil. Mit beinahe 700mm Brennweite, da müsste man doch in der Lage sein die Schuhbändel vom Mann im Mond zu fotografieren. Wer aber wirklich einmal versucht hat mit langer Brennweite eine Vogel in ein paar Dutzend Meter Entfernung auf den Sensor zu bannen, wird wissen, wie schnell ein paar Meter Abstand ein paar Millimeter Brennweite überfordern können – auch wenn es 700mm sind. Gerade wer darauf aus ist, mit langen Rohren kleine Objekte zu jagen, wird seine Brennweitenträume schnell von der banalen Wirklichkeit eingeholt sehen. Aber eigentlich ist die Relativität von Brennweite noch das kleinere Problem an solchen Zoomgiganten. Das Problem ist vielmehr, dass sich mit Kompaktkameras mit langen Brennweiten nur selten gute Aufnahmen erzielen lassen. Das hat mit Atmosphäre und Licht zu tun.

Da ist einmal das Problem, dass man, je länger die Brennweite, desto mehr Licht benötigt. Leider lässt ein Objektiv desto weniger Licht zum Sensor, je länger die Brennweite ist. Das Resultat: Bei den extremen Verlängerungen mit Zoomriesen lassen sich nur unter äußerst hellen Lichtbedingungen einigermaßen unverwackelte Aufnahmen erzielen. Am besten bei strahlenden Sonnenschein. Leider ist strahlender Sonnenschein aufgrund harter Licht-Schatten-Kontraste nicht unbedingt der Freund gelungener Aufnahmen.
Der zweite Feind guter Aufnahmen auf weite Distanzen ist die Atmosphäre.

Je größer die Distanz, desto mehr sorgt die Atmosphäre dafür, dass Aufnahmen milchig, flau und kontrastarm werden. Weiterlesen