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Schlagwort: Belichtungszeit

Manuelle Belichtung: Probier’s doch mit Gemütlichkeit

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Die Menüs von Kameras für den ambitionierten Aufsteiger werden von vielen Einsteigern, Amateur- und Hobbyfotografen wie ein tiefer, schwarzer See empfunden – und flößen ihnen oft sogar Ehrfurcht, Respekt oder gar Berührungsangst ein. Dabei braucht man vor dem was sich da in der Tiefe versteckt nicht die geringste Furcht zu haben, plantscht man in der Regel ja doch eher an der Oberfläche – egal ob aus Spaß oder von Berufswegen.

Ihr, liebe Einsteiger und Amateure, würdet es nicht glauben, wie viele Berufsfotografen nur sehr wenig Ahnung von den technischen Untiefen ihrer Werkzeuge haben. Trotzdem können sie exzellente Arbeiten liefern, denn sie beherrschen das was wirklich wichtig ist, und verschwenden keine Zeit an Beigemüse das für ihre tägliche Arbeit nicht relevant ist. Weiterlesen

3.13. Bildstabilisierung

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Normaler Weise lässt aus freier Hand eine Belichtungszeit ­halten, die etwa dem Kehrwert der Brennweite entspricht. Durch Bildstabilisierung lässt sich dieser Wert ausdehnen.

Die Bildstabilisierung findet je nach Hersteller und Modell ­entweder im Objektiv statt oder in der Kamera.

Da die Belichtungszeit umso kürzer sein muss, je länger die Brennweite ist, ist eine solche Unterstützung natürlich umso willkommener, je ­länger die Brennweite ist. Anders gesagt, bei kurzen Brennweiten im Weitwinkelbereich bis hinein in den Bereich der Normalobjektive ist eine Bildstabilisierung nicht unbedingt notwendig, da man ohnehin nicht so oft unter Belichtungszeiten von 1/50 Sekunde kommt. Deshalb bieten auch die meisten Objektive dieser Brennweiten keine Bildstabilisierung an (sofern der Hersteller die Bildstabilisierung nicht ohnehin in die Kamera verlagert hat). Weiterlesen

3.7. Ohne Verwackeln fotografieren

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Bevor wir uns konkret den Belichtungseinstellungen, der Überprüfung der Belichtung und der Belichtungskorrektur zuwenden, ­müssen wir noch das Problem der Verwackelung ansprechen.

Wenn man mit der Kamera in der Hand fotografiert, wird es ­einem nie gelingen, die Kamera absolut ruhig zu halten. Bei ausgesprochen kurzen Belichtungszeiten, im Rahmen von Hundertstel oder Tausendstel Sekunden ist das kein Problem, da die Verwackelung so gering ausfällt, dass sie im Bild nicht zu erkennen ist. Bei längeren Belichtungszeiten hingegen ist das ein Problem. Weiterlesen

3.4. Licht- und Blendenwert

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An der Belichtung jedes Fotos sind die vier Faktoren Belichtungszeit, ISO-Empfindlichkeit, Blende und Umgebungslicht beteiligt. Ein ­optimal belichtetes Foto gelingt nur dann, wenn ­diese Faktoren gut ausbalanciert sind.

Umgebungslicht

Das Umgebungslicht ist für den Fotografen der Faktor der Belichtung, der am schwierigsten zu beeinflussen ist. Er kann auf die Lichtsituation in der Umgebung eingehen, indem er die Blende ­öffnet oder schließt, die Lichtempfindlichkeit des Sensors erhöht oder verringert, oder die Belichtungszeit verlängert oder verkürzt. Oft wird er an zwei oder allen drei Parametern drehen, um die ­optimale Belichtung zu erreichen. Das Umgebungslicht hat er höchstens im Studio voll unter Kontrolle. Bei Landschaftsaufnahmen ist die einzige Möglichkeit das Umgebungslicht zu beeinflussen, wenn man zu ­einem anderen Zeitpunkt zurück kehrt, sollte das Licht im Moment nicht optimal sein. Weiterlesen

2.11. Bewegungsunschärfe

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Unschärfe durch Bewegung kann in Fotos im Wesentlichen zwei Ursachen haben: Entweder die Kamera bewegt sich – zum Beispiel weil sie unruhig gehalten oder erschüttert wird – oder das Motiv bewegt sich.

Unschärfe die durch Vibration, Zittern oder Erschütterung der Kamera zustande kommt, bezeichnet man als Verwackeln – darüber werden wir uns im Kapitel über ›Belichtung‹ ausführlicher unterhalten. Unschärfe, die durch Bewegung des Motivs zustande kommt, bezeichnet man als Bewegungsunschärfe. Bewegungsunschärfe ist ein gutes Mittel, um Aufnahmen mehr Dynamik und Lebendigkeit zu verleihen. Weiterlesen

2.4. Blende

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Die Blende befindet sich im Objektiv und funktioniert wie ein Ventil, das sich öffnen und schließen lässt. Sie dosiert die Lichtmenge, die zum Objektiv durch­dringen kann. In der Regel besteht sie aus Lamellen, die sich in die Objektivöffnung hinein schieben und damit die Öffnung vergrößern und verkleinern können. Ist die Blende offen, verhält sie sich wie ein geöffnetes Ventil an einem Wasserhahn – es fließt viel Wasser durch und füllt ein Wasserglas rasch. Die offene Blende führt zu einer kurzen Belichtungszeit. Weiterlesen