Direkt zum Inhalt

Markus Wäger Posts

Weshalb interessiert ihr euch für die Themen meines Weblogs

Posted in etc.

In der neuesten Umfrage, würde ich gerne von euch wissen, was euch hierher führt? Weshalb besuchst du meine Website? Aus welchem Grund interessiere dich die Themen? Privates oder berufliches Interesse?

Das Widget zur Abstimmung steckt wie üblich zuoberst in der rechten Seitenleiste.

Danke an alle, die an der letzten Umfrage Teil genommen haben. Die Frage lautete: »Welche dieser Web-Services und Features nutzt ihr?« Das Ergebnis (89 Antworten):

Leider hatte ich beim Erstellen MySpace und FaceBook nicht bedacht. Diese Services sollten demnach in Anderes enthalten sein.

Ach, ja: Sorry für die poppige 3D-Darstellung. Ich konnte es nicht lassen, etwas mit den 3D-Möglichkeiten der Numbers-Diagramme rum zu spielen. 🙂

Schriftenvielfalt fürs Webdesign

Posted in Grafik

Sehr kontrovers wird derzeit Apples Vorstoß diskutiert, mit dem jetzt (in Apple Safari) und in Zukunft (in anderen Browsern – Opera wird als nächstes folgen) Schriften, die auf einem Server zur Verfügung stehen, mittels Stylesheet zur Darstellung im Browser geladen werden können. Einen Artikel dazu hat Ralf Herrmann vor kurzem in seinem Typowiki veröffentlicht.

Weniger Freude äußert ein Teil der Schriftenentwerfer und -vertriebler, wie aus einem Artikel im Fontblog, sowie den dazu geäußerten Kommentaren, zu entnehmen ist – dort heißt die provokante Überschrift »Apple erklärt Schriftentwerfern und -verlagen den Krieg«.

Mehr Begeisterung zeigen die Schriftentwickler bei fonts.info, die die Neuigkeit mit dem Freefont Graublau Sans Web in den Schnitten Regular und Bold, zum (natürlich) kostenlosen Download feiern.
alt

Für alle interessierten, vor allem für alle mit Webdesign beschäftigten, hat Ralf Herrmann eine Umfrage ins Internet gestellt, um das Interesse der Gestalter zu erkunden. Der Link zur fünf Minuten dauernden Umrage ist hier.

Wieder da

Posted in etc.

Schnee

Schnell vergangen, ist diese Urlaubswoche in Grän im Tirol. Geplant hatten meine Freundin und ich ja eine Woche mit schönen Frühlings-Bergwanderungen. Aber man soll die Rechnung nicht ohne den Wetterwirt machen! Fast die ganze Woche über hat es geschneit und wir sahen uns schon im Ferienort mit unserer Heckschleuder eingeschneit. Täglich wurde uns Sonnenschein für den kommenden Tag angesagt, und dann fielen am Morgen doch wieder die dicken Flocken. Am Freitag fühlten wir uns wie die Esel, die permanent eine saftige Möhre vor sich sehen, sie aber nicht erreichen können. 😀

Am Samstag hat es dann doch noch geklappt, und wir nutzten den Sonnentag für einen Ausflug nach Füssen und einen Spatziergang um den Weissensee.

Aber – ups – wen interessiert denn das? Ihr wollt natürlich was über Photoshop, InDesign, Illustrator, Typografie und Design lesen! Einen kurzen Ausblick über das Programm der nächsten Tage:

  • Mitte Woche werde ich die dritte, und letzte Episode zur Arbeit mit Pfaden veröffentlichen; da geht es dann um Spezialitäten in Photoshop und InDesign, die auch für versiertere Anwender und erfahrende ›Pfadfinder‹ wieder interessant sein dürften;
  • Ich habe mir letzte Woche Lightroom 2 Beta runter geladen, und möchte in einem QuickTipp die wichtigsten Neuerungen kurz beschreiben;
  • Ebenfalls einen QuickTipp soll es noch geben, bei dem ich die Pfadgrundlagen noch ergänzen wird;
  • Ansonsten stehen Tipps & Tricks zu Farben, Typografie und Schriften fürs Internet in der Pipeline.

Freefont Hill House

Posted in Freefont

hill-house-medium.gif

Marc in Luxemburg (he, ich werde in Luxemburg gelesen!? 🙂 ) hat mir ein Mail geschrieben, indem er mich auf den Freefont Hill House von Jon und Leigh Hicks aufmerksam macht. Die Hill House ist inspiriert von einer Schrift, des schottischen Architekten Charles Rennie Mackintosh.

Wenn ihr mehr solche Tipps hab, immer her damit! Guten Stoff empfehle ich immer gerne weiter.

Welche Web-Services und Features nutzt ihr?

Posted in etc.

In dieser Woche möchte ich fragen, welche Features und Services im Internet nutzt.

Ich selbst bin ja ein Blog- und Podcast-Fan, was im Grunde ja eher eine Einbahnstraße ist, in der es einen Sender gibt (den Blogger/Podcaster) und einen Empfänger. Dann gibt es noch ein Forum bei dem ich seit Jahren dabei bin – dann ist aber relativ Schluss.

In der letzten Zeit habe ich mich mal umgesehen, welche Services es neben Xing noch gibt. Da wären Twitter, Delicious, Magnolia und wie Sie alle heißen. Und ich muss gestehen: Twitter verstehe ich einfach nicht.

Nun würde mich interessieren was ihr nutzt, und habe für die Umfrage (das Widget dazu findet ihr wie immer rechts oben) ein paar Services zusamengetragen, die mir bekannt sind. Was davon nutzt ihr? Wenn ich etwas wichtiges vergessen habe, schreibt mir bitte einen Kommentar.

Die Ergebnisse der Umfrage über die Zufriedenheit mit der Ladezeit, sind hier.

  1. 56% – Im Moment ist das OK. (23 Votes)
  2. 24% – Kein Problem. Ich würde noch etwas mehr Ladezeit in Kauf nehmen, für eine vernünftige Suche, beispielsweise. (10 Votes)
  3. 15% – Hab ich mir noch nie Gedanken gemacht. (6 Votes)
  4. 5% – Zu langsam! Lieber kleinere Bilder, mit schlechterer Auflösung, weniger Schnick-Schnack und Links in den Seitenleisten, dafür schnelleres Laden. (2 Votes)

Ich war etwas überrascht, dass sich nicht mehr Leute unzufrieden mit den Ladezeiten deklariert haben. Aber vielleicht sind die meisten ja schon weg.

In der letzten Woche hatte ich noch ein Widget zu Technorati hier, was ich aber wieder raus geschmissen habe, da es der Ladezeit sicher nicht förmlich war.

Gerne würde ich euch das phantastische »Live Search Popup«–Widget anbieten. Aber diese zusätzliche 100KB Ladezeit möchte ich euch nicht antun. Deshalb habe ich eine ganz einfache Suche als Widget integriert.

Danke mal für alle die bisher mitgemacht haben, und Danke an alle, die diesmal wieder voten.

Das Wort zum Sonntag

Posted in etc.

„Die meisten Unfälle werden durch das verursacht,
was man gemeinhin als menschliches Versagen bezeichnet.
In fast allen Fällen sind dafür jedoch nicht Fehler
in der Bedienung durch den Menschen verantwortlich,
sondern Fehler im Design.“

Lidwell, Holden, Butler: Design

Die Autoren meinen damit, dass durch besseres Produktdesign, viele Fehler vermieden würden.

Ich und du

Posted in etc.

Seit Langem denke ich darüber nach, jetzt mache ich ernst.

Vor zehn Jahren habe ich meine erste Website online gestellt. 2001 wurde daraus dann eine Corporate Website. Davor habe ich einfach nur privat mit den Möglichkeiten des Web und des Webdesign rum gespielt. Als ich nun aber begonnen habe, mich als Unternehmen und Unternehmer zu präsentieren, habe ich auch das formale »Sie« für die Anrede eingeführt.

In den letzten beiden Jahren hat sich aber meine Webpräsenz von der Firmenpräsentation zum Weblog gewandelt, und seit langem fand ich das streng formale »Sie« für dieses Medium nicht mehr passend. Vor allem für den Designworks VideoPodcast passt es irgendwie überhaupt nicht mehr.

Aus diesem Grund werde ich die formale Ansprache fallen lassen, und euch, liebe Leser, in Zukunft direkt mit du ansprechen. Geht das? 🙂

Proportion und Komposition

Posted in Lesetipps

Kimberly Elam: Proportion und Komposition

Kennen Sie das? Design soll letzten Endes ja einfach nur Geschmacksache sein.

Grundsätzlich muss ich jedem Recht geben, der dabei von seinem eigenen Geschmack spricht. Subjektiv hat jeder von uns einen anderen Geschmack. Nun ist es aber normalerweise nicht Sache des Designers, den Geschmack eines Einzelnen zu treffen. Vielmehr sollte er eine breite Masse ansprechen können, zumindest aber eine klar umgrenzte Zielgruppe. Der professionelle Gestalter verlässt sich dabei nicht ausschließlich auf seine Intuition, sondern er hat die Regeln und Erkenntnisse der Gestaltungsgeschichte studiert, und bedient sich bewährten Konstruktionsmustern.

Im wesentlichen arbeitet der Gestalter mit Achsen und Proportionen, woraus sich wiederum Rhythmus, Kontrast und Harmonie ergeben. Eine der bekanntesten Proportionsrezepte ist der goldene Schnitt. Zuerst haben wohl die griechischen Architekten und Bildhauer mit diesem Verhältnis gearbeitet, später die Römer, die Mönche in mittelalterlichen Schreibstuben, die Meister der Setzereien ebenso wie große Künstler – besonders da Vinci und Dürer haben sich um die Definition harmonischer Proportionen verdient gemacht – bis hin zu den Grafikern, Fotografen und Produktdesigner in jüngster Zeit, die mit ansprechendem Design besondere Erfolge gefeiert haben.

In diesem Buch werden zahlreiche Gestaltungs-Klassiker analysiert und es wird demonstriert, wo sich in den Werken Achsen und Proportionen finden lassen.

Einblicke in Konsumentengehirne

Posted in Lesetipps

Hans-Georg Häusel: »Brain View – Warum Kunden Kaufen«

Dieses Buch empfahl mir mein guter Freund, und bald Master of the Univers, Georg aus der melker [Sterngasse]. Ich muss gestehen, dass ich die Lektüre ob des reisserischen Titels zunächst mit großer Skepsis anging. Wollte uns da wieder wer verramschen, er wisse, welchen Knopf die Werbung drücken müsse, um Kunden zum Spuren zu bringen? Ich habe wohl an die fünfzig Seiten lesen müssen, um meine Skepsis abzubauen.

Sicher wurde der Untertitel »Warum Kunden kaufen« nicht unbedacht gewählt. Jemand, der erforscht, warum Kunden kaufen, wird wahrscheinlich auch wissen, wie man ein Buch nennen muss, damit Kunden es kaufen. Und welcher Unternehmern könnte schon nein sagen, wenn da einer daher kommt, und erklärt, warum Kunden kaufen.

Hans-Georg Häusel schließt das Resümee des Buches aber ganz bewusst mit der Feststellung, dass die Hirnforschung weit davon entfernt ist, zu verstehen, was in den Kunden vorgeht. Man kann lediglich feststellen, dass unter bestimmten Umständen etwas in bestimmten Gehirnregionen passiert. Und man kann feststellen, dass es bestimmte Marken schaffen, das Gehirn in jenen Bereichen zu aktivieren, in denen es auch bei ganz offensichtlichen Genüssen aktiv wird.

Ich konnte als Grafikdesigner viel aus diesem Werk lernen. Z.B., dass das Gehirn einfache Strukturen komplexen Angeboten vorzieht, und es gerne ordentlich hat – eine Bestätigung des Designer-Leitspruches »Reduziere alles auf das Wesentlichste« und ein gutes Argument, für das nächste Kundengespräch, bei dem einmal mehr verlangt wird, hier noch was dazu zu geben, dort noch was zu ergänzen und am Ende das letzte bisschen Weissraum zu nutzen. Nun kann ich also sagen und belegen, dass die Gehirnforschung hinter mir steht. 🙂

Wer also sollte dieses Buch lesen?

  • Grafiker und Designer
  • Werber
  • Marketer
  • Unternehmer
  • Verkäufer
  • Konsumenten
  • Frauen
  • Männer

Eigentlich alle!