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Kategorie: Grafik

Die besten Schriften aller Zeiten

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Jürgen Siebert hat in seinem Fontblog in den vergangenen Tagen die Topten der besten Schriften aller Zeiten veröffentlicht.

Für den Kenner gibt es im Grunde wenig Überraschungen, für mich die einzige echte: Die Officina auf Platz 8, noch vor Gill und Univers (und eigentlich auch, dass die Frutiger die Univers geschlagen hat). Bewertungskriterien waren: Verkaufszahlen: 40%; historische Bedeutung: 30%; ästhetische Qualität: 30%.

Link: die Jury

Die großen Zehn:

  1. Helvetica
  2. Garamond
  3. Frutiger
  4. Bodoni
  5. Futura
  6. Times
  7. Akzidenz Grotesk
  8. Officina
  9. Gill Sans
  10. Univers

(Für alle Schriftinteressierten finden sich unter den Links interessante Details über die Schriften) Weiterlesen

Die Summe der Teile

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Der Artikel ›Detail is everything‹ von HD Schellnack hat mich veranlasst einmal mehr über Design nachzudenken.

Tatsächlich ist der gute Designer ein Mensch der sich sehr intensiv mit Details auseinandersetzt. Für den Nicht-Designer mag dies oft schwer nachvollziehbar sein; eine Tatsache die dem leidenschaftlichen Gestalter die Arbeit oft erschwert (ein Gestalter ohne Leidenschaft wird nie ein guter sein, wie auch ein Musiker ohne Herz kaum Mittelklasse erreichen wird). Besonders wenn sein Auftraggeber den Aufwand zur Bearbeitung der Details nicht sieht, oder ein Detail verändert haben möchte, welches dann die Harmonie des Großen und Ganzen stört steht der Designer vor einem Problem. Weiterlesen

Bitte etwas mehr Durchschuss!

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Über Usabillity, oder zu Deutsch: Benutzerfreundlichkeit, werden viele Worte verloren. Unter Webdesignern und -experten ist es ein besonderes heiß diskutiertes und vehement gefordertes Thema. Aber eines scheint offensichtlich vielen Benutzerfreundlichkeitsexperten zu entgehen, was der Typograf seit Jahrhunderten lernt und weiss: Je länger die Zeile, desto höher der Durchschuss!

Webdesign wird heute, professionell ausgeführt, sehr oft fließend angelegt. Das heisst, dass die Satzbreite (die Länge der Zeilen) sich an die Breite der Browserfenster anpasst. Daraus ergibt sich zwar bei den heute üblichen, breiten Bildschirmen ein Problem ein weiters Problem mit der Lesefreundlichkeit, aber diesen Quark möchte ich im Moment hier nicht breit treten. Weiterlesen

Warum Schriften Geld kosten

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Eine Diskussion die vor zwei Wochen bei typografie.info (wieder einmal) lief veranlasst mich zu einem kurzen Artikel zum Thema.

Eine Schrift zu entwickeln ist viel Arbeit. Ich selbst habe schon ein paar Hundert Stunden darauf verwendet Welche zu entwerfen (die beste Übung zur Schulung formalen Empfindens die ich kenne), kann mich deshalb aber noch lange nicht als Schriftdesigner bezeichnen. So wie ich als Designer am Bild interessiert bin und deshalb fotografiere, interessiert mich Schrift als Gestaltungsmedium und deshalb versuche ich mich auch hin und wieder eigenen Schriften zu gestalten; in beidem bleibe ich aber interessierter Laie. Weiterlesen

Richtig anführen

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Noch ein Thema, welches in keinem Leitfaden zur Typografie fehlen darf: die richtigen Anführungszeichen.

In den Jahren der Schreibmaschine gab es eine Art von Anführungszeichen für den Haus- und Bürogebrauch und diese standen oben und gerade: „So“.

Genau genommen handelt es sich dabei gar nicht um Anführungszeichen, sondern um Zollzeichen ( Zoll “ und Fuß ‚ bzw. Minute ‚ und Sekunde “ ). Die Schreibmaschine bot einfach keinen Platz um die Fülle typografischer Zeichen die für korrekten Satz notwendig sind aufzunehmen. Weiterlesen

Frisch gestrichen!

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Kaum ein Buch oder eine Seite über Typografie kommt ohne dieses Thema aus. Dennoch sieht man ›falsche Striche‹ zuhauf und deshalb komme auch ich nicht umhin hier eine Lanze für den richtigen Strich zu brechen.

Der Typograf kennt waagrechte Striche in drei Längen: den kurzen Strich – auch Divis genannt –, den Halbgeviertstrich – besser bekannt als ›Gedankenstrich – und den Geviertstrich.

Das Divis

Das Divis ist der kürzeste der horizontalen Striche. Es ist jenes Zeichen, das Sie erhalten wenn Sie an Ihrer Tastatur die Taste mit dem horizontalen Strich drücken, ob Mac oder Windows: – Weiterlesen

Ist JPEG die Anwort auf alle Fragen?

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Die Antwort auf diese Frage lautet: Nein!

JPEG hat den Vorteil, dass mit diesem Dateiformat kleine Datenmengen möglich sind und praktisch ›alle‹ Programme JPEG kennen und lesen können.

Logos sollten aber für die Produktion in 95 von 100 Fällen als EPS verwendet werden (aus den Programmen Illustrator, Freehand oder verwandt – nicht aus Photoshop!). 95 von 100 deshalb weil es auf die Art des Logos ankommt. Ausnahmen bestätigen die Regel lediglich.

😉

Bei Fotos sollten Sie für die Produktion von Drucksachen ebenfalls JPEG meiden und statt dessen besser Bilder als Photoshop (.psd) oder Tiff (.tif) speichern – bei der Arbeit mit InDesign bevorzuge ich ersteres. Weiterlesen