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Kategorie: etc.

Obenohne

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Über zwei Jahre musste ich unter der Haube eines verlöteten Fortbewegungsmittels schmachten. Für einen Frischluftfetischisten wie mich besonders an sonnigen Tagen eine Qual.

Nun aber hat die Atemnot ein Ende. Gestern haben wir, mein Schatz und ich, unser Baby bekommen. Es ist ein kleiner japanischer Reiskocher mit abnehmbarem Stoffdeckelchen. Zwar sehr spartanisch nur mit zwei hautengen Sesseln eingerichtet, aber diese Reduzierung auf das Wesentlichste — vier Räder, alle rund, ein Motor und ein Bose-Sound-System — entspricht genau der asketischen Zurückhaltung die einem zurückgezogen lebenden Zen-Mönch entspricht. Also, Sonne, Wind und Kurven: Wir kommen! Weiterlesen

Ausgezeichneter Ideenklau

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Wer mich kennt, weiss wie ich zur kostenlosen Nutzung geistigen Eigentums stehe — sei es wenn es um Software, Schriften oder Musik geht. Für jeden Song, jeden Buchstaben in jeder Schrift, jedes kleine Hilfsprogramm hat irgendwo in der Welt Einer oder eine Gruppe von Leute gearbeitet. Nach meiner bescheidenen Meinung steht es Niemandem zu sich eine solche Leistung einfach unter den Nagel zu reißen.

Ich habe auch schon erlebt, dass ein Unternehmen das Design einer meiner Internet-Projekte einfach 1:1 abgekupfert hat — sogar ein Teil der Grafiken hatte man sich von der Website meines Auftraggebers gezogen. Weiterlesen

Das Wort zum Sonntag: Baut Microsoft jetzt Autos?

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Bei einer Computermesse hat Bill Gates die Computer Industrie mit der Auto-Industrie verglichen und das folgende Statement gemacht: »Wenn General Motors (GM) mir der Technologie so mitgehalten hätte wie die Computer Industrie, dann würden wir heute alle 25-Dollar-Autos fahren, die 1000 Meilen pro Gallone Sprit fahren würden.«

Als Antwort darauf veröffentlichte General Motors (von Mr. Welch selbst) eine Presse Erklärung mit folgendem Inhalt:

Wenn General Motors eine Technologie wie Microsoft entwickelt hätte, dann würden wir heute alle Autos mit folgenden Eigenschaften fahren: Weiterlesen

Auf geht’s

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Mit heutigem Tag starte ich offiziell das neue Arbeitsjahr. Alle die meine Website 2006 besucht haben — vielleicht sogar regelmäßig — kennen sie in anderem Gewand, und wissen, dass ich auf der Startseite jeden Tag einen Artikel zu den Themen Adobe Creative Suite, Grafikdesign, Typografie, Mac und alles drum herum veröffentliche. Nun ja, zumindest versuche ich es tätlich zu schaffen und im letzten Herbst ist es mir trotz einem großen Haufen Arbeit auch beinahe gelungen.

Ich habe mir auch für dieses Jahr vorgenommen fleißig zu bloggen und hoffe es auf viele Artikel zu bringen, die den Besuch meiner Website wertvoll für Sie machen. Weiterlesen

Adobe ACE Photoshop

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Nachdem ich mich im Frühjahr von Adobe als Experte für InDesign zertifizieren ließ, habe ich mir vorgenommen noch vor Ablauf des Jahres die Prüfung zum ›ACE Photoshop CS2‹ abzulegen. Nachdem die InDesign-Prüfung härter ausgefallen ist als ich erwartet hatte — ich dachte es würde ein Spaziergang für mich alten InDesign-Fuchs — habe ich im Sommer begonnen mich vorzubereiten, indem ich Bücher und Schulungs-DVDs durchgeackert habe und im Programm Ecken erkundete in die ich mich im Arbeitsalltag nicht verirre. Weiterlesen

Untersuchung zur Nutzung von legal erworbenen Schriften

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Ich weiss, dass sicher vielen meiner Leser das Thema leidlich egal sein wird. Da es mir aber nicht egal ist, möchte ich wieder einmal einen Hinweis in diese Richtung geben.

Jürgen Siebert hat in seinem Fontblog eine Untersuchung veröffentlicht, wieviele Nutzer von Schriften wieviele ihrer Schriften lizensieren, also bezahlen, was sie nutzen.

Daraus ist eine lebhafte Diskussion entstanden, die natürlich leider wieder einmal nur von Fachleuten geführt wird.

Ich lade alle die mit Gestaltung und Schrift zu tun haben ein, sich ein paar Minuten Zeit zu nehmen, die Diskussion zu verfolgen und sich eine Meinung dazu zu bilden. Ich persönlich glaube ja, dass Schriften nur darum von vielen Nutzern nicht lizensiert werden, weil sie sich mit der Thematik niemals auseinander gesetzt haben und das Dasein und Entstehen von Schriften als Selbstverständlichkeit erachten. Weiterlesen

Richtig anführen

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Im Juli habe ich einmal darüber geschrieben wie richtige Anführungszeichen aussehen. Nun hat mich ein Kapitel in Bastian Sicks ›Der Dativ ist dem Genitv sein Tod — Folge 2‹ auf die Idee gebracht das Thema für meinen Weblog noch einmal aufzunehmen, diesmal aber nicht zu beschreiben wie sie gesetzt werden, sondern wann.

Ich möchte hier drei Beispiele von Sick zitieren die recht schön illustrieren wie Anführungszeichen falsch eingesetzt werden können.

1. An der Kasse eines Supermarktes: »Gerne packen wir Ihre ›gekauften Artikel‹ in unserer Geschenkabteilung ein« — ist es ein Hinweis darauf, dass Sie nicht erwarten dürfen, dass jene Artikel die Sie eben haben mitgehen lassen auch noch in Geschenkpapier gehüllt werden? Weiterlesen

Alles Verdana, oder was? Über Bildschirmschriften.

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Die Verdana ist ja nun wirklich eine phantastische Schrift. Bildschirmschrift. Auch im Ausdruck mach sie eine durchaus passable Figur. Aber heißt das denn, dass sie uns mit ihrer stämmigen, etwas ungehobelten aber umso stabileren Statur von jedem Plakat her angrinsen muss?

Im Internet uns Screendesign sind wir auf sie angewiesen. Da gibt es wenig Alternativen: M$ Trebuchet, Tahoma und Georgia. Die Arial haben wir ja hoffentlich bald überstanden (was nicht heißen soll, dass die Arial schlecht ist, aber gut eben auch nicht). Weiterlesen