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Autor: Markus Waeger

Praxisbuch Grafik und Gestaltung

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Noch ist die letzte Korrektur nicht ausgeführt und das erste Wort nicht gedruckt, doch das abschließende Wort ist geschrieben — es lautet: Schauen.

Zwei Jahre ist es her seit ich begonnen habe daran zu schreiben, doch der Löwenanteil der Arbeit fand in den letzten vier Monaten statt. Jetzt bin ich glücklich und erleichtert, dass ich das Werk abschließen kann.

Ein kurzes, einleitendes Kapitel behandelt ein paar Grundlagen der Wahrnehmung, worauf das umfangreichere Kapitel über Formenlehre folgt, in dem vor allem auch Proportionen und die harmonische Verteilung von Objekten eine Rolle spielen. Weiterlesen

Das Kreuz mit GTD

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GTD — Getting Things Done — ist ein hervorragendes Konzept die Dinge auf die Reihe zu bekommen.

Computer sind hervorragend dazu geeignet mit GTD zu arbeiten. Oder wären es. Wenn es endlich ein vernünftiges Programm dazu für den Mac gäbe — eines, mit einer guten iPhone App.

Über ein Jahr lang habe ich jetzt mit der Beta von The Hit List gearbeitet. So sollte ein GTD-Programm aussehen und funktionieren. Aber seit einem Jahr gibt es praktisch keine Weiterentwicklung, eine 1.0-Version scheint nicht in Sicht, von der längst angekündigten iPhone-App keine Spur und der Entwickler schweigt — nachdem er von den Anwendern 50$ für die Beta genommen hat. Das hat so keine Zukunft. Weiterlesen

5. Geburtstag

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Wow! Mein Weblog feiert nun schon seinen 5. Geburtstag! Auch wenn es derzeit wenig Neuigkeiten gibt, heißt es nicht, dass es verschieden ist. Ihr könnt euch eher vorstellen, dass es Urlaub macht und wieder munter und fidel zurückkehrt, sobald ich wieder etwas drüber hinaus sehe.

Es ist nach wie vor das Buch über »Grafik und Gestaltung« das mich so in Atem hält. Zuletzt war es avisiert für März 2010, doch nun wird es wohl Mai werden. Es ist einfach verdammt viel Arbeit das Optimum raus zu holen und das braucht seine Zeit. Ich freue mich jedenfalls darauf, es bald in Händen zu halten. Weiterlesen

Rückblick und Vorschau

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Drei Bücher waren für mich prägend für 2009:

  • »Adobe Photoshop CS4 – Die Workshops für Einsteiger«
    Ich war nicht ganz glücklich über den Titel und bin nicht zufrieden über den Verkaufserfolg, auch wenn ich überzeugt bin, dass das Buch sehr gut gelungen ist und zum erfolgreicheren »Adobe Photoshop CS3 – Die Workshops für Einsteiger und Aufsteiger« eine weitere Verbesserung und Weiterentwicklung darstellt.
  • »Nikon D700 – Das Buch zur Kamera«
    Auf dieses Werk bin ich besonders stolz. Während ein Buch über Photoshop für mich ein Heimspiel darstellt, ist ein KameraBuch kein selbstverständliches Thema – schließlich bin ich Grafikdesigner und kein Fotograf. Dennoch sprechen die Rückmeldungen dafür, dass mir das Buch gut gelungen ist und das Thema KameraBuch von einer Seite her beleuchtet, als es bislang nicht üblich war.
  • »Grafik und Gestaltung – Das umfassende Handbuch«
    Dieses Buch begleitet mich nun seit über zwei Jahren. Schon im Sommer 2008 hätte es geschrieben werden sollen. Doch dann kündigte sich CS4 an und alles wurde anders.
    »Grafik und Gestaltung« ist das Buch, das ich seit fast zwanzig Jahren lesen wollte. Ein Buch, das das Thema Grafikdesign von Formen- und Farbenlehre, über den Umgang mit Bildern, Schrift, Lesetypografie, Rastertypografie, Corporate Design bis hin zu allen wichtigen DTP-Grundlagen abdeckt. Seit etwa zehn Jahren war es etwas wie mein Traum dieses Buch selbst zu schreiben. Nun, am ausgehenden Jahr 2009 liege ich damit in der Zielgeraden. Schon etwas Besonderes für mich. Ich freue mich schon sehr auf das fertige Werk.

Photoshop CS4 und Nikon D700 haben mich bereits 2008 beschäftigt. Entstanden sind sie Teils oder Großteils bereits in dem Jahr. Doch auf den Markt gekommen und verkauft haben Sie sich 2009.

Praxisbuch | 2009 ist für mich das Jahr des Praxisbuchs. Neben der Freude der Arbeit daran hat es mir auch Bauchschmerzen beschert, sollte es doch bereits im Herbst in den Handel kommen. Doch während um mich herum Freunde über zu wenig Arbeit klagen oder ihren Job ganz verloren (während der Rest unter zu viel Arbeit stöhnt), war ich gezwungen auch einmal einen Auftrag abzulehnen. Gestaltungs-Aufträge und Schulungen hätten mich allein, samt der notwendigen Administration, bereits voll ausgelastet. Daneben ein umfassendes Werk über »Grafik und Gestaltung« mit 600 Seiten auf die Beine zu stellen war eine Monsteraufgabe und der Endspurt 2010 wird sicher auch kein Spaziergang werden. Doch ich sehe deutlich das Licht am Ende des Tunnels. Weiterlesen

FreeFont: Twelve Bricks

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Ein zweiter, mit FontStruct erstellter FreeFont. Bei diesem Experiment wollte ich herausfinden ob es mit der stark begrenzen Anzahl an Grundformen und einem Raster von drei mal vier Feldern möglich ist einen ganzen Font samt Sonderzeichen aufzubauen. Hat fast funktioniert, wenn man davon absieht, dass Akzente und Umlaute bei Versalien drei weitere Felder nutzen und ich manche nicht deutsche Sonderzeichen beim besten Willen nicht mehr umsetzen konnte.

Download TrueType Twelve Bricks

FreeFont: Sanstag

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Der eine verbringt seine Zeit auf virtuellen Bauernhöfen, oder mit virtuellen Aquarien, der andere bastelt Schriften. Ich gehöre zu letzteren und habe mir ein paar Stunden Zeit genommen mit dem Baukastensystem von FontStruct wiedereinmal einen Font zusammen zu basteln.

Die Arbeit mit FontStruct erinnert mich etwas an das Spielen mit Tangram. Man hat einen Satz an Grundformen zur Verfügung und kann innerhalb eines Rasters seine eigenen Buchstaben bauen. Das ganze ist sehr simpel, aber die Beispiele bei FontStruct zeigen, was kreative Köpfe mit geringsten Mitteln zu schaffen in der Lage sind. Weiterlesen

Schriften verzerren? Wozu?

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Jedes mal wenn ich eine verzerrte Schrift sehe frage ich mich: Warum macht der das?

Ist es schöner? Nein! Glaubt wirklich jemand er könne mit einem Mauswisch in Illustrator oder InDesign die Formen einer Schrift verschönern, an der ein ausgebildeter und erfahrener Schriftdesigner Monate oder Jahre lang gefeilt hat? Wenn ja, dann ist es Arroganz. Wenn nicht, dann hat er sich das Resultat nicht wirklich angeschaut. Dann ist das Ignoranz.

Wenn mir eine Schrift nicht gefällt, dann nehme ich einfach eine andere, anstatt sie durch Verzerrung noch unansehnlicher zu machen. Weiterlesen

FreeFont-Lindau

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Bin ich diese Woche über einen alten Schriftentwurf von mir gestolpert, habe in den letzten Wochen drei Schriften in FontLab umgesetzt und zugerichtet, da ist mir auch wieder bewusst geworden, dass es da einmal eine Schrift mit mir gab, die von einem Schriftmuster aus den 1920er oder 30er Jahren inspiriert und nach der Stadt am Bodensee benannt wurde.

Die Zurichtung ist lausig. Aber vielleicht habe ich in nächster Zeit einmal Zeit den Font neu durchzuspationieren und ordentlich zuzurichten. Weiterlesen

Ein Jammer!

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Als ich eben eine Datei aus meinen Datenarchiven raus gesucht habe, wollte es der Zufall, dass ich über ein Schriftmuster einer Schrift stolperte, an der ich vor zehn Jahren gearbeitet habe. Es müssen hunderte Stunden gewesen sein, die ich in die Schrift investiert habe. Der Light Schnitt der Schrift war fertig und fünf weitere Schnitte bis ExtraFett waren in Arbeit. Die Turbulenzen der damaligen Zeit haben dazu geführt, dass ich (fast) alle Daten der Schriftentwicklung verloren haben. Ein einziges Blatt, das ich im Vorübergehen als Schriftmuster rasch gesetzt habe, ist von der vielen Arbeit übrig geblieben. Weiterlesen

Dieter Rams: 10 Thesen für besseres Design

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Dieter Rams war Architekt und Innenarchitekt und bei Braun ab den 1950er Jahren für Produktdesign zuständig. Sein Produktdesign ist legendär, viele von ihm gestaltete Produkte sind Klassiker und er hat das Design nachhaltig bis in heutige Tage hinein beeinflusst, unter anderem lassen sich auch viele Produkte des Apple ChefDesigners Jonathan Ive in ihrer Formensprache auf Rams zurückführen.

Dieter Rams 10 Thesen für besseres Design sind zum großen Teil auch für Grafikdesigner beachtenswert: Weiterlesen

Urheberrecht und -unrecht

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Gestern hat mich der Kommentar eines Fotografen erreicht, dessen Foto ich im Blog gezeigt habe. Er hat sich beschwert, dass ich unter meinem Namen ein Foto von ihm zeige ohne seine Erlaubnis einzuholen. In einem freundlichen Mailwechsel konnten wir die Sache gütlich klären, doch es hat mich angeregt einmal mehr über Urheberrecht im Internet nachzudenken.

Zum Einen habe ich zwar immer auf die Quelle zurück verlinkt wenn ich ein Beispiel exzellenter Arbeit präsentierte aber ich muss gestehen, dass ich zu faul war auch den Namen des Fotografen mit anzuführen. Das habe ich jetzt geändert. Weiterlesen