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Kreativ fotografieren 6: Grundlagen | Weißabgleich und Dateiformat

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In der 6. Episode meiner kreativen Fotoschule erkläre ich den Weißabgleich und wieso er notwendig ist und die Vor- und Nachteile von JPEG und RAW.

Mein Bericht über Probleme die es einst mit DNG gab: DNG zerstört RAW

Die sechs Episoden des Kapitels Grundlagen meiner kreativen Fotoschule:

  1. Visuelle Wahrnehmung
  2. Dynamik- und Kontrastumfang
  3. Kontrastumfang und Zonensystem
  4. Auflösung: Auge, Bild, Druck
  5. Detailschärfe und Bokeh
  6. Weißabgleich und Dateiformat

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2 Comments

  1. Uwe

    Ob RAW der Königsweg ist hängt stark von der Hard- und Software ab. Ich fotografiere nur in JEPG und mit automatischem Weißabgleich.

    Sobald man Mischlicht hat hilft weder individueller Weißabgleich noch RAW. Das passiert fast immer bei Innenaufnahmen von großen Räumen wie z.B. in Schlössern.
    Die fensternahen Bereiche haben “ blaues “ Tageslicht, die gegenüberliegenden “ gelbes “ Kunstlicht. Da hilft nur eine etwas aufwendigere Bildbearbeitung.

    Der Nachteil von RAW ist, daß ich das Bild immer entwickeln muß. Bei Affinity Photo wird mit der Entwicklung das Bild von DEVELOP PERSONA an PHOTO PERSONA übergeben und ich kann in die Entwicklung nicht mehr eingreifen, außer wieder ganz von vorne zu beginnen.

    Die gleichzeitige Speicherung von RAW und JEPG in der Kamera ist nicht nur Speicherplatz intensiv, sondern bei Sony, gelinde gesagt, Mist. Die Sony A7II speichert RAW + JEPG fein, bei alleinigen JEPG gibt es noch extrafein. Den Unterschied zwischen fein und extrafein sieht man. Deshalb ist die Speicherung von RAW+JEPG sinnlos, man verschenkt Auflösung und Speicherplatz. Nur RAW? Nein danke. Deshalb für mich nur JEPG extrafein und automatische Weißabgleich.

    30. Dezember 2020
    |Reply
    • Danke für den Input.
      Dass Mischlicht zu unterschiedlich gefärbten Partien im Bild führt ist einerseits natürlich, andererseits aber auch oft unschön. Das demonstriert einmal mehr, wie unterschiedlich eine Kamera eine Szene aufnimmt und wir sie verarbeiten: In unserer Wahrnehmung kommen die »Verfärbungen« nicht vor.
      Ich habe von einem Fotografen gelesen, dass er parallel mit RAW und JPEG fotografiert und die JPEGs dann als Basisreferenz zur Entwicklung der RAWs nimmt.
      Das mit der A7 II ist echt eine etwas blöde Lösung – leider nicht die einzige bei Sonys Kameras. :\
      Guten Rutsch und gute Gesundheit für 2021 wünsche ich!

      31. Dezember 2020
      |Reply

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