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Croppen? Wie weit lassen sich 20 Megapixel zuschneiden?

Posted in Theorie & Technik

Das Format dieses Bilde ist A3 + (329mm × 483mm), die Bildauflösung 4,17 Megapixel, die Ausgabeauflösung betrug 129ppi.

Wenn es um viel Auflösung geht, ist meist auch vom Croppen die Rege – vom Zuschneiden auf einen kleinen Ausschnitt. Wer gerne Wildtiere fotografiert, weiß, wie schwierig es ist den meisten für eine Formatfüllende Abbildung ausreichend nahe zu kommen. Wirklich gute Aufnahmen gelingen in der Regel nur mit Ansitzen und Geduld oder viel Glück. Das natürliche Werkzeug des Fotografen die Distanzen so gut als möglich zu überbrücken heißt Brennweite – lange Brennweite!

Die digitale Fotografie hat in Sachen den Tieren näher kommen die Karten neu gemischt – wie in vielen Dingen. Wer Sensoren kleiner als Vollbild nutzt profitiert von der sogenannten Brennweitenverlängerung: Bei APS-C kommt man bei 400mm dem Subjekt um den Faktor 1,5 näher als mit Vollformat, bei MFT um den Faktor 2. Weiß eh jeder.

Vollformat kann allerdings diesen Faktor weitgehend neutralisieren, da das Format auf der größeren Fläche mehr Auflösung bzw. besseres Rauschverhalten unterbringen kann. Ein Beispiel: Eine Vollformatkamera mit 80MP würde bei 400mm ein Subjekt in einer gegebenen Entfernung mit derselben Auflösung auflösen, wie eine MFT-Kamera mit 20MP die bei 400mm wegen der Brennweitenverlängerung auf 800mm KB kommt. Ob so eine FF-Kamera sinnvoll wäre, sollte jeder selbst einmal überlegen, schließlich hätte sie dieselbe Pixeldichte wie MFT, müsste also auch vergleichbares Rauschverhalten zeigen, die Verarbeitung am Computer dürfte aufgrund der enormen Daten enorm zäh von statten gehen und man würde für diese Nachteile auch noch das mehrfache Gewicht mit sich herum schleppen.

Um es noch einmal richtig zu stellen: Es wird immer behauptet ein MFT-Sensor sei halb so groß, wie Vollformat. Das ist falsch! Die Seitenlänge beträgt die Hälfte! Das heißt die Fläche des Sensors beträgt ein Viertel!

Aber kommen wir zum eigentlichen Kern dieses Artikels: Wie viel Crop erlauben 20MP MFT?

Trotz 600mm KB oder 840mm KB, was bei mir meist zum Einsatz kommt, komme ich selten ausreichend nahe an Vögel und Rehe heran, um sie formatfüllend abzubilden. Das heißt das Gros dieser Aufnahmen wird auf einen kleineren Bereich zugeschnitten. Soweit als möglich versuche ich nicht kleiner als 3000px × 2000px zuzuschneiden. Schon jemand im Kopf wie viel Megapixel das sind? 6000.

Das heißt, das Gros der Tierbilder die ich zeige sind auf dieses Format zugeschnitten. Viele jedoch erfordern noch einen engeren Ausschnitt. Die Grenze ziehe ich bei 2500px. So lange ich kein Poster drucke ist auch das ausreichend für eine tadellose Bildqualität. Bilder die ich beispielsweise auf 500px hoch lade sind oft noch geringer aufgelöst – kaum ein Bildschirm kommt auf über 2048px Breite. Meine Tiere auf 500px könnt ihr hier anschauen.

Kommen wir zur relevanten Ausnahme: Prints. Wie groß kann ich ein 20MP-Bild einer MFT-Kamera ausdrucken, das auf 2500px × 1667px (4,16MP) zugeschnitten worden ist? Um dieser Frage näher zu kommen habe ich aus dem unten abgebildeten Original einen entsprechenden Ausschnitt heraus geschnitten. Das heißt der Ausschnitt beträgt knapp ein Viertel des Originals (Originalauflösung: 5184px × 3888px; 20,15MP).

Olympus OM-D E-M1 II | M.Zuiko 300mm ƒ4 | 300mm (600mm KB) | ƒ5.6 | 1/320s | ISO200

Den Ausschnitt habe ich auf meinen Epson-Fotodrucker geschickt, auf premium semigloss Fotopapier im Format A3+ (329mm × 483mm). Die Bildauflösung des Ausschnitts ergab auf das gewählte Papierformat 129ppi.

Ich kann euch jetzt das Ergebnis über Web nicht sinnvoll zeigen. Jede Art der Bildschirmwiedergabe würde das tatsächliche Druckresultat verzerren. Um es beurteilen zu können müsstet ihr vorbei kommen und den Print in Augenschein nehmen.

Würdet ihr das tun, würdet ihr mit der Nase bis ans Glas des Bilderrahmens, in den ich das Bild gehängt habe, gehen, um die Details zu beurteilen. Und ihr würdet dann sagen, dass man dem Bild schon deutlich ansieht, dass es mit relativ geringer Auflösung gedruckt wurde und dass die Details gleichermaßen verschwommen wie überschärft sind.

Tatsächlich würde ich das Bild eigentlich auch nicht aufhängen – da stünde die Eitelkeit davor. Aber ich lasse es jetzt trotzdem hängen, denn ich weiß, dass ein normaler Betrachter nicht bis an die Nasenspitze ans Bild geht, um die Details kritisch zu beäugen. Kaum ein Laie – einer der Menschen, für die wir eigentlich zu fotografieren behaupten – würde das Bild als mangelhaft kritisieren. Jedenfalls nicht wegen der suboptimalen Detailqualität. Ein kritischer Betrachter würde vielleicht – mit Recht! – bemängeln, dass das Bild zu eng zugeschnitten ist und ich dem armen Rotkehlchen die Füße abgeschnitten habe.

Ich sollte noch erwähnen, dass ich das Bild nicht speziell für den Print aufbereitet habe. Ich habe die Aufnahme einfach auf den Verschuchsausschnitt zugeschnitten, ohne zu versuchen irgendwelche Optimierungen in der Detailschärfe und Rauschreduzierung vorzunehmen. Wäre ich nicht so ein fauler Sack, hätte ich Spezialwerkzeuge zum Aufblasen und/oder nachschärfen nutzen können. Gebracht hätte das sicher noch einiges.

Digitalfotografie hat uns den Blick für das Wesentliche verstellt. Wir sind so fixiert auf Detailschärfe, Rauschfreiheit und Bokeh, dass wir völlig aus den Augen verloren haben, dass das unser Publikum nicht im Geringsten interessiert. Ihr Interesse erlangen wir nur mit gut gestalteten Fotos bemerkenswerter Motive. Das gilt auch für das angebetete Bokeh – das zu erfahren hat selbst mich überrascht (Bokeh wird überbewertet).

Die Digitalfotografie hat uns in einen Elfenbeinturm geführt, von dem aus wir die Zielgruppen unserer Fotos gar nicht mehr wahrnehmen. Der Grund liegt maßgeblich an der digitalen Dunkelkammer, in der wir jedes Bild in der Vergrößerung bis in jeden Pixel hinein analysieren. Macht das einmal: Öffnet ein Bild am Computer und zoomt auf 100%! Was passiert? Ihr erkennt die Schärfe im Detail, verliert aber das Ganze aus den Augen. Genau so arbeiten wir. Kein vernünftiger Fotograf wäre in analoger Zeit auf die Idee gekommen seine Abzüge mit der Lupe zu untersuchen. Er hätte ohnehin nur das Korn des analogen Films vergrößert gesehen.

Was für armselige Fotografen sind wir, wenn wir glauben nur mit der besten im Moment gerade verfügbaren Ausrüstung gute Fotos machen zu können? Dabei sehen wir in der Geschichte viel mehr exzellente Fotos, als in der Gegenwart, obwohl es lange Zeit praktisch nur Schwarzweiß gab, frühe Farbfilme in erster Linie Fehlfarben aufzeichneten, ISO1000 in aller Regel zu Fotos führte in denen das Korn der Hauptdarsteller war, professionelle DSLRs erst ab etwa 2010 über 20MP hinaus kamen, und das Rauschverhalten der damals revolutionärsten Kameras – der Nikon D3 und Nikon D700 – nicht ansatzweise an eine aktuelle Einsteiger-MFT-Kamera heranreicht.

Natürlich ist es legitim, wenn jemand ausschließlich darin Befriedigung findet, das absolute Maximum der technisch gerade noch erreichbaren Qualität zu erzielen um sich am Bildschirm in der Vergrößerung daran zu freuen. Ich habe mir sagen lassen, es gibt audiophile Menschen, die sich absolute High-End-Anlagen anschaffen, um darauf dann beispielsweise das Geräusch von Formel 1 Motoren anzuhören, und sich über die exzellente Qualität in der die Boxen das wiedergeben freuen. Das ist legitim!

Nicht minder finde ich es legitim, wenn jemand pixelio- oder detailio- oder bokehiophil ist. Ich fände es aber auch legitim, wenn sich diese Leute in eigene Foren und Communitys zurück ziehen und aufhören, Leute, die eigentlich nur gute Bilder für Betrachter machen wollen, zu missionieren und zu verunsichern.

10 Comments

  1. Michael C.

    Sehr interessanter Beitrag und wieder einmal ebenso emotional geschrieben. Mir geht es, wenn die Themen mich persönlich bewegen, nicht anders. Und aktuell bewegen mich Themen in der Fotobranche, rund um Olympus & mFT, der Hersteller, der zugehörigen Community & Presse…und viele leidige Diskussionen.
    Ich war vor 20 Jahren audiophil unterwegs und weiß wovon sie schreiben. Es gibt sehr viele Analogien zum Thema Fotografie und die damals geführten Diskussionen ähneln denen heute. „Ich höre was, was du nicht hörst!“…nämlich nichts. Wenn ein Lautsprecherpaar 10.000,- € kostet und man letztendlich für die letzten 10% Leistung rund 80% seiner Investition tätigt…ist das legitim oder dumm? Weder noch! Das hängt von der persönlichen Sichtweise des Einzelnen ab. Ich hörte (und höre) keine Unterschiede, der Besitzer dieser Lautsprecher hörte das sehr wohl. Ich hatte Lautsprecher eines bekannten amerikanischen Herstellers und eines kleinen schwäbischen Mittelständlers im persönlichen Portfolio. Die Schwaben kosteten nur rund ein Drittel. Das war damals aber egal. Heute würde ich sagen: Was ich nicht höre, brauche ich auch nicht zu bezahlen. Die Schwaben waren besser…
    In der Fotografie ist das nicht anders. Ich kaufe mir das Equipment, was ich zum Ausleben meines Hobbies brauche. Und wenn ich auf leichtes Equipment und guten Wetterschutz Wert lege, dann bin ich bei mFT und APS-C gut aufgehoben. Der Hersteller ist mir egal.
    Ich fotografiere seit 10 Jahren mit Auflösungen zwischen 18 MP und 20 MP. Die Dateien sind moderat schlank und die Auflösung ist für mich ausreichend. Für mich. Ich kenne Fotografen, denen das nicht reicht. Die sind dann beruflich unterwegs und benötigen eine Auflösung > 30 MP. Das halte ich für legitim. Für den privaten Anwender sind höhere Auflösungen eher ein „nice to have“ oder ein weiteres Feature.
    Was ich sehr spannend finde (und auch immer mehr beobachte): Die „Leichtigkeit“ der Fotografie geht uns Anwendern bei den unzähligen Diskussionen immer mehr verloren. Mit Leichtigkeit meine ich, die Kamera immer dabei zu haben, die einfach mal aus der Tasche ziehen, spontan ein Bild machen und sich daran zu erfreuen. Diese Leichtigkeit beobachte ich bei Smartphone-Nutzern zunehmend. Einfach mal Filmen, Fotografieren…und später das Ergebnis betrachten oder einfach den Moment teilen. Die Technik spielt kaum eine Rolle. Der Fokus liegt auf dem Ergebnis.
    DAS geht uns Fotografen immer mehr verloren.

    19. Juli 2020
    |Reply
  2. Hallo Herr Wäger,
    wieder einmal ein inhaltlich interessanter Beitrag. Aber auch wieder einmal ein schlampig geschriebener Beitrag! Ich kenne fast keinen ernsthaften Autor, der so viele Rechtschreibefehler in einem einzigen Beitrag einbaut – wobei dieser Beitrag fast schon eine Ausnahme darstellt und mit relativ wenigen Rechtschreibefehlern daherkommt i.Vgl. zu vielen anderen Ihrer Beiträge. Aber da ich Sie schon immer mal bitten wollte, in dieser Hinsicht mehr Sorgfalt walten zu lassen, habe ich mich spontan entschieden Ihnen zu schreiben. Letztlich ausschlaggebend war der Elfenturm. Dazu später mehr!

    Gehen Sie bitte auch davon aus, dass Anfänger (wie ich) Ihre Beiträge lesen. Von daher wäre es hilfreich Abkürzungen bei der ersten Erwähnung zu erklären, also bei FF-Kamera in Klammer folgende Erklärung zu setzen: (Full-frame-Kamera).
    Und die Verwendung des “vergleichenden als” (hier in Ihrem Beitrag bspw. so gut als möglich) wird meistens falsch gewählt (ich glaube das ist im süddeutschen Raum weit verbreitet und fast schon Allgemeingut). Der richtige Gebrauch lässt sich wie folgt gut merken: Größer als; so groß wie.
    In Ihrem Beitrag also (erster Absatz): so gut wie möglich.

    Was ist ein Elfenturm? Sie meinen wohl Elfenbeinturm.
    Formatfüllend wird kleingeschrieben.
    Tippfehler können vorkommen, aber einmal konzentriert durchlesen verhindert auch so etwas: Ihr Interesse erklangen wir …, so wohl erlangen heißen. Sie sind doch Autor von vielen Büchern und kein einfacher Blogger!
    Einmal schreiben Sie etwas von analoger Zeit und einen Satz später von Analogem Film.
    Herr Wäger, ich habe zwei Bücher von Ihnen würde mir sofort wieder eines von Ihnen kaufen bzw. weiterempfehlen, denn Ihre Verlage haben anscheinend engagierte Lektoren.
    Mit besten Grüßen

    18. Juli 2020
    |Reply
    • Ich investiere enorm viel Zeit in die Recherche und das Verfassen von Artikeln, die ich dann den Lesern schenke. Ich weiß, dass ich ein schlechter Rechtschreiber bin – bei mir deutet vieles auf Legasthenie hin. Für meine Bücher bin ich auf ein aufmerksames Lektorat angewiesen –, dass auch diesen Profis gelegentlich Fehler durchgehen, liegt an der schieren Masse, mit denen ich sie konfrontiere. Müsste ich zusätzlich zum Zeitaufwand den mein Blog und Vlog verlangt auch noch ein Lektorat engagieren, wäre der Zeitpunkt gekommen, an dem ich das Handtuch werfe. Ich verstehe, wenn manche Leute sensibel auf schlechte Orthographie reagieren – ich reagiere ähnlich auf lausige Typografie. Am Ende muss jeder seine eigene Prioritäten setzen, ob dem Inhalt oder der Orthografie (oder der Typografie) mehr Bedeutung beigemessen wird.
      Danke übrigens für den Hinweis mit dem Elfenturm.

      18. Juli 2020
      |Reply
    • Rudi Benz

      Wie erbärmlich ist das denn, jemanden öffentlich so bloßzustellen und zu massregeln. Offensichtlich selbst Defizite im privaten Bereich, oder ein gesteigertes Geltungsbedürfnis. Vlt. auch Lehrer, noch aktiv oder pensioniert. Ein unmögliches Verhalten.
      Ihnen Herr Waeger vielen Dank für Ihren interessanten und informativen Blog!
      Rudi Benz

      20. Juli 2020
      |Reply
      • Vielen Dank, Herr Benz.
        In der Sache hat »Herr Constantin« ja recht. Manche Leser reagieren sehr sensibel auf orthographische Schlamperei. Es ist nicht das erste Mal, dass ich diesbezüglich recht harsche Kritik eingefahren habe. Da ich selbst manchmal recht harsch formuliere, kann ich das niemandem übel nehmen.

        20. Juli 2020
  3. Dirk Naroska

    Moin,
    toller Beitrag! Nach vielen Recherchen im Internet und aus eigener Erfahrung, kann ich den Ausführungen voll zustimmen. Ich selbst lasse meine Vogel Bilder oft im Format 40cm x 60cm drucken. Wenn ich nicht zu stark einen Ausschnitt wähle, ist bei normalem Betrachtungsabstand alles gut. Gerade die OMD EM1/3 mit dem 300f4 ist eine sehr scharfe Kombination und deshalb für Vergrößerungen geeignet. Daher ist es so schade, dass Olympus den Verkauf der Sparte angekündigt hat.
    Gruß aus dem Norden
    Dirk

    18. Juli 2020
    |Reply
    • Danke!
      Nach wirklich ausgiebiger Recherche bin ich zur Ansicht gelangt, dass die Ausgliederung der Kamerasparte aus dem Medizintechnik-Konzern genau gar nichts über die die Zukunft von Olympus Kameras aussagt. Es ist gleichermaßen Chance wie Gefahr. Die Zukunft ist seit dem 25.6. weder mehr noch weniger gewiss. Das ist meine Meinung. Und so gut wie alle, die es anders sehen, haben auch nichts anderes, als eine Meinung.
      Grüße aus dem Süden 😉

      18. Juli 2020
      |Reply
      • DaWis

        Moin, genau so sieht es aus. Man kann den Freaks auf m4/3 rumor und Co. zugute halten, dass – nomen est Omen – es auf derartigen Plattformen ja genau darum geht, nämlich Gerüchte. Je spekulativer, desto mehr Leben kommt in die Bude. Das wiederum hilft dem Seitenbetreiber, sein Geschäft zu betreiben. Übrigens hat JIP eine ganze Reihe sog. Spin-Offs gemanagt, und nicht nur in Form von Zerschlagung bzw. Ausverkäufen. Aber die spielten sich in Industriesparten ab, die nicht Verbraucher-relevant sind.

        Noch zum Thema „Croppen“ und „Megapixel“ . Ich habe vor einigen Jahren mit einer PEN EM2 (12 MP) mit 14-42 Standardzoom im Hafen von Kappeln (Schley) im kräftigen Abendlicht einen Stapel knallbunter Fischkisten aufgenommen. Eine wunderbare Kombination geometrischer Formen und leuchtender Farben, den ich durch Ausschnitt noch etwas abstrahiert habe (Ja, ich bin Kubismus-Fan). Es hängt bei mir im Format 90×120 cm. Mit kontrastierenden Schattenkanten, auf den Oberflächen die Spuren jahrelanger schwerer Arbeit im Detail sichtbar. Bei Whitewall, die den Print gemacht haben, meinte man lapidar, dass sei kein Problem, man habe die entsprechende Software um das hochzurechnen. Nach „Technischer Hochrüstung“ mit M1 und (schweren) Optiken aus der Profi-Linie frage ich nicht heute manchmal, wozu das alles .

        Aber wem Technik und Pixelpeepen Freude machen, auch ok. Man schämt sich ja fast schon darauf hinzuweisen, dass das mit gestalterischer Fotografie kaum nicht etwas zu tun hat. Die technischen Beschränkungen der analogen Kleinbildfotografie , zunächst sogar begrenzt auf SW, hat die Großen ihres Fachs nicht davon abgehalten, Bilder zu machen, die uns heute noch vom Hocker reißen, unscharf und grobkörnig wie viele waren.

        19. Juli 2020
      • Das Problem sind meiner Meinung nach weniger die Gerüchte-Seiten – die behaupten zumindest nicht, dass sie etwas anderes Melden, als Gerüchte. Problematischer sehe ich Medien und Plattformen die sich Objektivität auf die Fahne schreiben oder sogar die WAHRHEIT verkünden, jedoch zwischen undifferenziert, subjektiv und tendenziös berichten.

        19. Juli 2020

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