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Futterstelle

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Grünfink | Olympus E-M1MarkIII | M.Zuiko 300mm ƒ4 + MC-14 | 420mm (820mm KB) | ƒ5.6 | 1/200s | ISO800 | Capture One Pro

Sumpfmeise | Olympus E-M1MarkIII | M.Zuiko 300mm ƒ4.0 + MC-14 | 420mm (840 KB) | ƒ5.6 | 1/125s | ISO800 | Capture One Pro

Wieder einmal ist es still im Blog – ebenso auf YouTube. Hatte ich mir doch vorgenommen beide Kanäle nun regelmäßig zu betreiben. Aber die Arbeit die das Brot finanziert hat Vorrang. Im Moment schreibe ich an »Das ABC des Grafikdesigns« (Verlag | Amazon-Affilliate-Link). Das Buch soll Ende August erscheinen. Bis dahin liegt noch viel Arbeit vor mir, weshalb diese Vorrang vor allem anderem hat.

Seit einigen Jahren füttern wir Vögel auf unserer Terrasse, schon lange auch während des ganzen Jahres. Wir hatten schon Blaumeisen, Kohlmeisen, Sumpfmeisen, Tannenmeisen, Haubenmeisen, Rotkehlchen, Stieglitze, Hausrotschwänze, Buntspechte, Türkentauben, Eichelhäher, Amseln, Stare, Feld- und natürlich Haussperlinge zu Besuch. Abgesehen davon, dass im Winter ein Hausrotschwanz und ein Rotkehlchen regelmäßig zu Besuch waren, sind es in letzter Zeit vor allem Hausspatzen und ein paar Amseln. Bei beiden macht es Freude ihnen zuzuschauen. Leider kacken einem die kleinen Proleten alles voll. Als vor einigen Tagen auch noch eine Amsel in die Terrassentür flog und ums Leben gekommen ist, haben wir die Futterstelle hier abgeräumt.

Wir wollen die gefiederten Freunde aber dennoch weiter unterstützen. Deshalb habe ich die Futtersäulen mit Sonnenblumenkernen und Fettfutter an einem Baum an der Schwarzach einige Meter vor der Terrasse aufgehängt. Nun brauchen wir zwar ein Fernglas um das Federvieh zu beobachten. Die kleinen Picker meißeln das Futter zwar ziemlich schnell weg, so dass ich regelmäßig für Nachschub sorgen muss. Aber ich mag mir keinen stummen Frühling ohne den Gesang von Vögeln vorstellen – und es fühlt sich einfach auch wie eine Überweisung auf die Haben-Seite des Karma-Kontos an.

Die Sumpfmeise war bei uns auf der Terrasse ein seltener Gast. Ein Grünfink war sogar niemals zu Besuch. Laut Andrea, meiner Frau, waren Grünfinken in ihrer Jugend hier so selbstverständlich, wie Spatzen. Heute kann man sich den Tag Rot im Kalender anstreichen, so selten sind sie geworden. Umso mehr freuen wir uns, dass jetzt ein paar in der Nachbarschaft leben und wir sie am Futtersilo beobachten können.

2 Comments

  1. Anonymous

    Sehr geehrter Herr Wäger,
    tolles Foto (wie so oft!).
    Sie haben die EM1 Mark III bereits im Einsatz. Können Sie etwas zur Qualität der JPEG’s sagen!? Ich konnte kurz eine testen und glaube, dass die JPEG’s etwas „besser“ wirken als die der Mark II.
    Was meinen Sie mit Ihrer Erfahrung?

    Mit freundlichen Grüßen

    Christian Madsen

    1. Juli 2020
    |Reply
    • Danke für das Lob.
      Ich kann nichts zu JPEGs sagen, da ich ausschließlich in RAW fotografiere. Was deren Qualität angeht, habe sowohl ich als auch meine Frau den Eindruck, dass die E-M1 III gegenüber der E-M1 II deutlich besser ist. Erklären kann ich mir das zwar nicht, da der Sensor nach wie vor derselbe ist und ich auch aus der Community keine entsprechenden Berichte kenne.

      1. Juli 2020
      |Reply

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