Direkt zum Inhalt

Nie zufrieden

Posted in Bilder & Gedanken

Rheinholz | Olympus E-M1 II | M.Zuiko 12-100mm ƒ4 | 18mm (36mm KB) | ƒ8 | 1/50 | ISO800 | Exposure X5

Viele Fotografen sagen, man dürfe nie zufrieden mit seinen Fotos sein. Ich habe früher einmal Bass gespielt. Ich war nie zufrieden damit, wie ich spielte. Vor etwa 20 Jahren habe ich aufgehört.

7 Comments

  1. Renato

    Ich habe schon seit längerem den Anspruch, irgendwann perfekt zu werden, abgelegt und die Dinge die ich tue, zu genießen. Irgendwann würde man ja sonst depressiv werden.
    In einem Deiner Beiträge hast Du erwähnt, dass es Spass macht mit MFT zu fotografieren. Und Spass ist das was ich haben möchte beim Fotografieren.

    12. Januar 2020
    |Reply
  2. Gegen Unzufriedenheit hilft Dankbarkeit.

    LG Bernhard

    8. Januar 2020
    |Reply
  3. Es gibt Unzufriedenheit, die in unauflöslichem Frust mündet, und Unzufriedenheit, die zu einem kreativen Ansporn wird. Im wirklichen Leben bekommt man es wahrscheinlich am ehesten mit einer Mischform aus beidem zu tun. Die wahre Kunst besteht darin, sich nicht komplett herunterziehen zu lassen, sondern sich damit zu arrangieren, dass es rückblickend vielleicht ein Quäntchen besser hätte sein können, wenn man irgendwas ein bisschen anders gemacht hätte – aber dass das Bild, so wie es ist, auch schon gar nicht schlecht ist und man es vielleicht beim nächsten Mal (oder übernächsten Mal) schafft, auf die betreffende Sache auch noch rechtzeitig zu achten. Oder eben nicht.

    Im übrigen könnte es ja auch sein, dass Man Ray und Henri Cartier-Bresson furchtbar unzufrieden mit ihren Fotos waren. Unzufriedenheit ist auf jeder Ebene möglich. Berühmt und eine Inspiration für andere Fotografen sind sie trotzdem.

    Ich persönlich sehe das ganz gelassen. Ich bin kein zweiter Ansel Adams und werde das auch nie sein, aber meine Fotografie macht mir und anderen Menschen Spaß. Ich habe einen anderen Beruf, um Miete und Essen zu bezahlen und darum bin ich eigentlich ganz zufrieden, oder höchstens ein bisschen “kreativ unzufrieden”.

    7. Januar 2020
    |Reply
  4. Uwe

    Ich bin fotografisch besser als alle meine Verwandten und Freunde. Gleichzeitig ist der Abstand über mir zu einem Man Ray, Henri Cartier Bresson und August Sander mindestens genauso groß. Soll ich deshalb aufhören zu fotografieren?
    Niemals.

    7. Januar 2020
    |Reply
    • Ich war nicht unzufrieden, weil ich nicht spielen konnte wie Jaco Pastorius. Ich war unzufrieden, weil unser Keyboarder besser spielte als ich. 😉
      Mit meinen Fotos bin ich zufrieden, obwohl ich auch abseits großer Namen viele Fotografen sehe die deutlich bessere Fotos zeigen, als das, womit ich aufwarten kann.
      Ich frage mich halt, wie es sich anfühlt, immer unzufrieden zu sein. Wenn ich mich zurück erinnere, als ich noch Bass spielte: Nicht gut.

      7. Januar 2020
      |Reply

Schreibe einen Kommentar zu Uwe Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Enter Captcha Here : *

Reload Image