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Sensorgröße? Alles sehr relativ!

Posted in Bilder & Gedanken

Kohlmeise | Olympus E-M1X | M.Zuiko 300mm ƒ4 + MC-14 | 420mm (840mm KB) | ƒ5.6 | 1/160s | ISO1600 | Capture One Pro

Ein freundlicher Leser schrieb dieser Tage, dass auch er wegen des Gewichts einige Zeit mit MFT fotografierte, aber bei schlechten Lichtbedingungen mit den Resultaten nicht zufrieden war. Inzwischen nutzt er eine Nikon D7500 (die 7000er Serie von Nikon ist großartig) und ein passendes Superzoom von 100mm bis 400mm. Beides zusammen hat ein Gewicht von 2kg (1880g), was gegenüber den 1,5kg einer E-M1 II mit Panaleica 100–400mm (1554g) auch kein so großer Gewichtsunterschied ist.

Es rauscht im MFT

Dem kann ich nicht widersprechen. Ich ging gerade dieser Tage an einem trüben Morgen auf Vogeljagd, kam mit knapp 1000 Bilder nachhause und habe nach Aussortieren etwa 20 behalten. Neben den ungünstigen Lichtbedingungen (Gegenlicht) und dem Umstand, dass die Vögel großen Abstand zum Ufer hielten, war es auch das Rauschen bei Empfindlichkeiten von ISO4000 und mehr, das zu unbrauchbaren Aufnahmen führte. Es würde mich durchaus interessieren, um wie vieles besser die Bilder mit einem größeren Sensor geworden wären. Es gibt keinen Zweifel daran, dass damit besseres Rauschverhalten zu erzielen ist. Andererseits hätte in dieser Situation wohl auch weniger Rauschen keine guten Bilder ergeben, da eben auch Gegenlicht und die Entfernung ungünstig waren. Letztere wäre mit den 600mm KB (400mm APS-C) sogar noch größer gewesen, als mit meinen 1200mm KB (600mm MFT). Allerdings ist das mit der Brennweitenverlängerung auch etwas relativ, worauf ich weiter unten zu sprechen kommen werde.

Relativ ist auch der erwähnte Gewichtsunterschied von etwa 400g zwischen den genannten Systemen. Einerseits sind 400g tatsächlich nicht viel, andererseits reden wir von einem Unterschied von etwa einem Viertel. Stellt sich die Frage, ob dieses Viertel mehr Gewicht ein Viertel bessere Bilder garantiert? In dieser speziellen Situation mag das sein. In den meisten Fällen jedoch sind die Unterschiede höchstens am Bildschirm in Vergrößerung sichtbar.

Ist mehr wirklich sichtbar mehr?

Dazu finde ich das folgende Video interessant, in dem ein Fotograf verschiedene Szenen mit einer APS-C- und einer Vollformatkamera fotografiert und dann einen Kollegen fragt, ob er sagen kann, welche Aufnahme mit welchem Sensorformat entstand. Am Ende des Videos bekommt der Zuschauer dann eine Reihe von Aufnahmen zu sehen, bei denen er selbst raten darf, ob mit APS-C oder Vollformat fotografiert wurde.

Interessant an dem Video finde ich auch, dass die Aufnahmen des eingesetzten 1800$ Vollformatobjektivs zwar ein etwas weiteres Bokeh, aber einen geringeren Detailkontrast liefern, als die manuelle 100$ Vergleichslinse. Das erinnert mich an einen Aspekt der stets vergessen wird, wenn das geringere Freistellungspotenzial von MFT kritisiert wird.

Mehr Bokeh aber weniger Detailschärfe mit Offenblende

Anspruchsvolle Fotografen wissen, dass die meisten Objektive bei Offenblende weniger scharf und kontrastreich abbilden, als wenn etwas abgeblendet wird. Bei den Vollformat und APS-C-Objektiven die ich diesbezüglich getestet habe hat sich das bestätigt, auch bei den vergleichsweise teuren 1.4 Festbrennweiten. Es gibt deshalb den Rat generell etwas abzublenden um optimale Detailzeichnung zu erhalten.

Wer sich mit der Thematik schon einmal befasst hat, weiß vielleicht, dass das bei MFT-Objektiven nicht der Fall ist. Weshalb auch immer – ich weiß es nicht. Was ich weiß, ist, dass ich das bei den meisten meiner MFT-Linsen getestet habe und bestätigen kann, dass ein Unterschied zwischen Offenblende und dezentem Abblenden stets kaum erkennbar ist.

Für mich ist der globale Eindruck eines Bildes wichtiger, als maximale Detailschärfe und sterile Rauschfreiheit. Ich rate deshalb auch immer schon (also auch schon, als ich noch mit Vollformat fotografierte), dass man die Regel wegen der Unschärfe bei Offenblende stets etwas abzublenden, nicht zu streng sehen darf. Ist kürzest mögliche Schärfentiefe erwünscht, sollte man die Blende ohne Skrupel aufreißen, auch wenn die Details dadurch einen Hauch weniger Schärfeeindruck vermitteln – am fertigen Bild wird es niemand als Kritikpunkt bemerken.

Was der Aspekt des Verlusts an Detailschäre bei einer Blendeneinstellung für möglichst geringe Schärfentiefe deutlich zeigt, ist, dass nahezu jede Sache zwei Seiten hat und eben alles ein bisschen relativ ist. Was er außerdem zeigt, ist, dass die Leute Fakten ganz gerne ausblenden und verschweigen, wenn sie für oder gegen etwas argumentieren.

Nun kann man zum Video oben einwenden, dass APS-C nicht MFT ist, sondern größer. Doch auch beim Vergleich zwischen MFT und Vollformat-Aufnahmen ist es oft kaum möglich zu bestimmen welches System für welches Bild verantwortlich war, wie dieses (von mir früher schon einmal geteilte) Video zeigt.

Natürlich ist für Fotografen die häufig unter Low-light-Bedingungen arbeiten nicht nur relativ wichtig, wie sich die Kamera dabei in Sachen Rauschen verhält. Daraus, dass ein Modell oder ein System für die eigenen Anforderungen und Vorlieben ungeeignet ist, zu schließen, dass es deshalb generell unbrauchbar ist, ist aber nicht nur relativ subjektiv sondern vielmehr absolut!

Kein System für alle Fälle

Kameraausrüstung ist relativ! Sie steht immer in Relation zu dem, was man damit machen möchte. Nichts ist immer richtig, nichts ist immer falsch. Falsch ist jedoch die Behauptung, dass ein einziges Modell, ein System oder eine Marke das einzig Richtig und Wahre ist. Eine Kamera ist mehr als ein Sensor. Sie ist ebenso Elektronik, Funktion, Haptik, Bedienung und wohl noch einiges mehr. Fotografie ist kreativer Ausdruck und Leidenschaft. Es ist legitim zur Erfüllung seiner Leidenschaft nach maximaler Rauschfreiheit und der geringsten Schärfentiefe zu verlangen. Ich kritisiere auch niemanden der über seine Bilder nur dann glücklich ist, wenn sie bei 100% und mehr am Monitor noch absolut makellos sind. Mein Ding ist das aber nicht.

So zu fotografieren, wie es mich am glücklichsten macht, ist aktuell nur mit der OM-D-Serie von Olympus möglich. Auf Gerüchte über ein mögliches Aus der Marke reagiere ich deshalb derzeit einigermaßen hysterisch – ich hätte schlicht keine Ahnung wohn ich wechseln könnte.

Die beste Kamera ist subjektiv

Ich weiß, dass sich in letzter Zeit in diesem Blog sehr viel um das Thema MFT und Sensorgröße dreht. Doch in keinem der Artikel geht es wirklich um Technik. Die Botschaft dahinter lautet immer: Die Kamera ist ein Werkzeug. Sie ist Mittel zum Zweck (zum Bild). Es gibt keine guten oder schlechten Kameras. Es gibt nur die optimale Aufgabe für eine bestimmte Aufgabe in den Händen eines bestimmten Fotografen.

Wenn ihr euch mit Vollformat am wohlsten fühlt und mit dessen Ergebnissen am glücklichsten seid, fotografiert mit Vollformat. Wenn ihr das klassische Bedienkonzept von Fuji gefällt, fotografiert mit Fuji. Wenn ihr elektronische Sucher mögt, nutzt eine spiegellose Kamera. Vielleicht ist euch in optischer Sucher lieber, dann fotografiert mit DSLR. Lasst euch von niemanden einreden, dass er oder – was seltener vorkommt – sie weiß, was richtig und für euch falsch ist. Der Mensch redet Unsinn!

Stempelt vor allem nicht alle Profis und Semi-Pros zu Idioten, die auf MFT schwören, indem ihr ihnen erklärt, dass ihr System unbrauchbar ist. Das gälte natürlich auch umgekehrt, aber ich kann mich nicht erinnern einmal einen MFT-Fotografen gehört zu haben, der Systeme mit größeren Sensoren schlechtgeredet hätte.

Selbstverständlich habe ich schon Fotografen gehört, die von MFT auf andere Systeme gewechselt bzw. zurück gewechselt haben und begründeten weshalb – und ebenso umgekehrt. Besonders gut hat mir dieses Video dazu gefallen, weil hier jemand beschreibt, weshalb er von Vollformat zu einer Lumix G9 gewechselt hat, dann auf eine Vollformat Sony umgestiegen ist, und nach einem Jahr zur G9 zurückgekehrt ist. Und wenn ihr zweifelt, dass der Mensch weiß, wovon er redet, schaut euch bitte seine Bilder an!

Kurz gefasst sagt Aaron J Anderson in dem Video, dass er von der Qualität, der Auflösung und dem AF-System der Sony begeistert war. Aber nach einem Jahr hat er erkannt, dass die Aufnahmen die er mit der G9 machte für seine Motive und Ausgabebedingungen nicht schlechter waren als die des Vollformats, und, dass er die Charakteristik sogar bevorzugte. Was für ihn jedoch vor allem ausschlaggebend war zur G9 zurück zu kehren, war das Handling der Kamera. Für ihn ist es besser, als bei jeder andren Kamera die er je in Händen hatte.

Für IHN! Ich würde widersprechen, denn ich hatte die G9 und für mich hat die OM-D das bessere Bedienkonzept. Aber das gilt eben für MICH. Eine Kamera ist mehr als ein Sensor – das Ganze mehr als die Summe der Teile. Die ideale Kamera für mich ist eine Kamera deren Ganzes meinen Anforderungen am besten entgegen kommt.

MFT ist nicht halb so groß wie Vollformat!

Kommen wir zurück zu einem eher technischen Aspekt. Meist wird behauptet, ein MFT-Sensor sei halb so groß, wie Vollformat. Das ist falsch! Die Seitenlängen entsprechen etwa der Hälfte von Vollformat, der Sensor ist deshalb etwa ein Viertel so groß. Ein Vollformatsensor hat eine Fläche von etwa 864mm2, ein MFT-Sensor 225mm2. Ein APS-C/DX-Sensor hat etwa 370mm2 und kommt annähernd auf die halbe Fläche des Vollformats.

Die Erkenntnis, dass MFT nur ein Viertel der Fläche von Vollformat hat, muss jetzt allerdings nicht gleich Panik hervorrufen, schließlich ist alles relativ. Meine E-M5 II sowie meine E-M1 I haben eine Auflösung von 16MP. Bei 16 Millionen Pixel steht auf einem MFT-Sensor jedem Pixel eine Fläche von knapp 15,6µm2 zur Verfügung. Zum Vergleich: Bei einem Vollformatsensor mit 16MP wären es 54µm2.

Nun gibt es heute aber nicht mehr viele Vollformatkameras mit weniger als 20MP haben (und auch für MFT ist inzwischen 20MP üblich). Bei größerer Auflösung reduziert sich natürlich auch auf Vollformat die Fläche dem einzelnen Pixel zur Verfügung steht. Bei den inzwischen verfügbaren 50MP Kameras bleiben für einen auch nur mehr 17,3µm2 übrig. Wer also glaub er könne eine so hoch auflösende Kamera kaufen und habe dann den Vorteil (z.B. gegenüber MFT), dass er bei Bedarf Ausschnitte daraus heraus-croppen kann, landet am Ende bei einem ähnlichen Rauschverhalten, wie beim kleinen Sensorformat. Alles ist relativ!

Brennweitenverlängerung ist eine Illusion

Umgekehrt gibt sich auch der MFT-Fotograf einer Illusion hin, wenn er glaubt, er käme durch die sogenannte Brennweitenverlängerung näher an seine Motiv heran, als Fotografen mit größeren Sensoren und kleinbildäquivalent gleichen Brennweioten. Wer den größeren Sensor hat, hat meist mehr Auflösung bei wahrscheinlich besserem Rauchverhalten. Das gleicht den vermeintlichen Vorteil der Verlängerung weitgehend aus. Auch das ist eben relativ.

Auch Gewicht ist relativ

Objektiv betrachtet bleibt das geringere Gewicht von Ausrüstung mit kleinerem Sensor. Aber auch das ist relativ, denn wie aus dem Eingangs zitierten Kommentar hervorgeht, sind 400g halt doch relativ wenig Unterschied. Eine Aussage, die ich allerdings selbst gleich wieder relativieren möchte, denn üblicherweise nehme ich nicht nur eine Kamera und ein Objektiv mit. Mit jedem weiteren Teil das mit soll wird aus relativ wenig Unterschied dann doch relativ viel Gewicht.

8 Comments

  1. Ich hab alle drei Sensorformate im Rennen, tlw. mit unterschiedlichen Auflösungen.
    Von der D700 zur D800 war die Erkenntnis: die (D800) rauscht wie’n Wasserfall – naja, etwas übertrieben, aber während ich bei RAWs aus der D700 ich mich kaum um Entrauschen gekümmert habe, mußte ich bei der D800 genauer hinschauen.

    Heute: D500 vs. D850: sind vergleichbar – und insoweit auch logisch, weil die Auflösung sich proportional zur Fläche verhält.

    Meine Oly Pen und Panasonic LX100 (beide MFT) sind da eine Blende weg, will sagen: sind bei ISO 400 etwa so wie die “Großen” bei ISO 800.
    16MP auf MFT ist auch mehr als 20 auf APS … auch das ist logisch.

    Ich gucke da genauer hin, weil dieser ISO-Bereich bei den Großen für mich wichtig ist für die langen Brennweiten – und Vogel-Gefieder sehr feine Strukturen aufweist, die ich nicht gerne entrausch-glattbügele.

    Die Kleinen sind “immer-dabei”-Kameras, dort kommen die ISOs halt hoch, wenn ich indoors bei irgendwelchen Events/Feiern etc. ohne Blitz was machen will – und ich mit den Kameras dann an meine Grenzen.

    Ein schönes Spielzeug gibt es hier:
    https://www.dpreview.com/reviews/image-comparison/fullscreen?attr18=daylight&attr13_0=oly_em5ii&attr13_1=apple_iphonex&attr13_2=nikon_d500&attr13_3=nikon_d850&attr15_0=raw&attr15_1=jpeg&attr15_2=raw&attr15_3=raw&attr16_0=800&attr16_1=32&attr16_2=800&attr16_3=800&attr126_0=1&normalization=print&widget=1&x=0.8799399861193132&y=-0.8509582665440727
    wo man auch sehen kann, welchen Matsch so’n Iphone abliefert schon bei ISO 32 im Vergleich zu den Hoch-Iso-Bildern der anderen Kandidaten.
    Fazit:
    – Smartphone ist für Schönwetter draußen.
    – Ne richtige Kamera ist universell einsetzbar
    – die Auflösung sollte in vernünftigem Verhältnis zur Sensorfläche stehen

    Übrigens: das Witzige ist ja, daß man bei dem obigen Spielzeug unterschiedliche Motivbereiche ansteuern kann. Und für die Grafiken (Linienmuster, Sterne etc.) ist das Iphone nicht so schlecht.
    Interessant wird es bei den “realen Motiven” wie dem Schwamm oder den Haarbüscheln … das echte Leben eben.

    Und ja – ‘ne Kamera ist mehr als technische Daten. Ich nutze genau deshalb lieber die Großen, denn nach einer Verletzung der Hand kann ich die bequem und schmerzfrei greifen, weil sie einfach “in der Hand liegen” und ich kaum Kraft brauche, die Kleinen muß ich “klammern”, um sie sicher zu halten, das braucht Kraft.

    8. Dezember 2019
    |Reply
    • Danke.
      Das mit der D700 kann ich nicht ganz nachvollziehen. Sie war eine Revolution als sie auf den Markt kam. Aber ich behaupte, dass ich bereits mit der Lumix GM1 die fünf Jahre später auf den Markt kam noch weniger Bildrauschen hatte.
      Zur D800 habe ich keine Erfahrung. Aber ich dachte die wäre trotz hoher Auflösung so exzellent im Rauschverhalten gewesen?

      8. Dezember 2019
      |Reply
      • > “Das mit der D700 kann ich nicht ganz nachvollziehen. Sie war eine Revolution als sie auf den Markt kam.”
        Eben das meinte ich ja mit “mich kaum um Entrauschen gekümmert”, bei ISO 200 und 400 hab ich selten (ich arbeite mit darktable) ein Entrausch-Modul überhaupt eingeschaltet, bei 800 dann Chrominanz.

        Die Krux bei den ganzen Behauptungen, die da rumgeistern, ist immer:
        – Bezieht sich die Aussage auf RAW oder JPEG (die Kamerasoftware kann da viel “vertuschen”)?
        – Auf welche Ausgabegröße bezieht sich die Aussage? Wenn ich zwei Sensoren habe mit unterschiedlicher Auflösung und beide mit 100% betrachte, dann hab ich einen anderen Eindruck, als wenn ich beide Bilder auf eine konstante Größe skaliere, weil ich sie in einem gegebenen Format ausbelichten will
        – etc.

        Ich behaupte mal: keine zwei Aussagen sind direkt vergleichbar, zumindest nicht, wenn man nicht _alle_ Parameter kennt.

        Zurück zum Vergleich: Bei der D700 _wußte_ ich, daß ich kaum croppen konnte, wenn ich A4 und größer belichten wollte, die Auflösung reichte einfach nicht (Vorgabe: >300dpi).
        Ein Bild aus der vollen Sensorgröße der D800 in der selben Druckgröße war auch ok. Machte ich aber einen 12MP-Ausschnitt, dann hatte ich den Eindruck, der rauscht stärker als bei der D700.
        Ich konnte also die Steigerung der Auflösung _nicht in vollem Maße_ in “digitale Vergrößerung” umsetzen.
        Trotzdem wurde diese Kamera zu meinem Arbeitstier für “alles, was mit wildlebenden Viechern zu tun hat” in dieser Zeit – für 5 Jahre, bis die D500 kam. Die war eine deutliche Verbesserung – nein, nicht (nur) Sensor, v. a. beim Autofokus.
        Und da stimmen wir ja überein: die (persönlich) gute Kamera ist die Summe der (persönlich wichtigen) Teile/Eigenschaften.

        9. Dezember 2019
    • Ich antworte mal hier auf deine Antwort zu D700/D800, sonst wird das zur Matrjoschka.

      Verstehe jetzt, worauf du hinaus wolltest.

      Stimmen wir irgendwo nicht überein? Kann mich jetzt nicht erinnern. Wäre aber natürlich OK: 🙂

      9. Dezember 2019
      |Reply
      • nee, paßt schon 🙂
        (Ich muß ja nicht immer dagegen sein … 😉 – könnte aber natürlich noch was suchen, wenn gewünscht …)

        9. Dezember 2019
  2. Ren

    Siehe auch DPreview, 5. Dez., Interview:
    Aki Murata of Olympus – ‘Full-frame isn’t for everybody’

    6. Dezember 2019
    |Reply
  3. MFT/m43 on the deathbed. NOT! Systemkameras werden weniger gekauft als vor 7, 8 Jahren als es chic war mit Kamera zu knipsen. Heute sind viele Knipsen nicht mehr chic, dafür das Fon. Ja, für Vieles durchaus genügend. Aber vielleicht will man ja mit Kamera sich befassen und vergnügen. Aber die Oly die sei bald Geschichte.
    Glaube ich nicht. Das alte, analoge Halbformat war immer krasse Minderheit unter den Systemkameras. (Leider tauschte ich meine Olympus Pen-F, 18X24, aus der ersten Hälfte der 60er Jahre ein gegen eine 24×36 ein, statt sie als 2.-Kamera zu behalten.)
    m43 wird nicht so schnell verschwinden. Wieviele Millionen wurden hievon verkauft? Ich weiss es nicht, aber selbst wenn nur 10% aktive Anwender übrig bleiben sollten, das dürfte doch reichen Olympus im Kamerabereich in Produktion zu halten.
    Technologische Fortschritte in einem 2, 3 Jahrresrhythmus in neue Geräte einzubauen …ist das nicht, was Apple mit den Computern in etwa macht? (Sie sind nicht so modular wie PCs und können deshalb nicht im PC-Tempo aufs Neueste reagieren; meinen Mac mini 2012 ersetzte ich eben mit einem mini 2018. Für meine Bedürfnisse passt dieser Erneuerungszyklus.)
    Ich denke, dass Olympus viel auf sich hält als Produzent und dass auch die kleine Foto-Abteilung in diesem Betriebsstolz mit einbezogen ist. Vielleicht ist Nikon viel weniger sicher aufgestellt, weil deren Kamerageschäft einen grösseren Anteil am Konzernumsatz/Verdienst hat?
    Und dann einfach weiternutzen, die schönen OM-D E-M…, so wie ich die winzige Lumix GM5 mit 2, 3 Linsen behalte, egal was in den nächsten 5 Jahren passiert. (Und dann bin ich nicht nur ein 68er, sondern ein Achtziger 🙂

    5. Dezember 2019
    |Reply
    • An die Sache mit dem Stolz habe ich auch schon gedacht. Es heißt ja, dass Japaner sich ihrer Firma in besonderer Weise verbunden fühlen. Vor ein paar Jahren las ich, der Mitsubishi-Konzern habe Mehrheitsanteile seiner einstigen Automarke zurück gekauft, weil man nicht zusehen wollte, wie sie im Verbund mit Daimler/Chrysler vor die Hunde geht.

      6. Dezember 2019
      |Reply

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