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Luminar 4 und Capture One Pro 20

Posted in Digitale Dunkelkammer

Am 18. November will Skylum Luminar 4 veröffentlichen. Die Werbetrommel für die neuen Funktionen werden ja schon länger gerührt. In den Mittelpunkt rückt Skylum seit Luminar 3 die AI-Funktionen. Diese sollen das Bild analysieren und auf Basis künstlicher Intelligenz für optimale Ergebnisse sorgen.

Ich habe seit der ersten Version von Luminar eine Lizenz und experimentiere gelegentlich damit. Aus den Socken hauen mit die Ergebnisse der AI-Funktionen bislang nicht, allerdings macht das Spiel mit Luminar auf meinem Rechner bislang begrenzten Spaß, da das Programm recht zäh arbeitet – dabei nutze ich seit Herbst ein neues MacBook Pro und dessen Vorgänger war auch noch keine Antiquität. Vor diesem Hintergrund bin ich gespannt, ob es Skylum mit Luminar 4 endlich gelingt eine flüssiges Arbeiten zu ermöglichen, ansonsten dürften wohl die versprochenen Effizienzvorteile durch AI in der zähen Arbeitsgeschwindigkeit versumpfen.

Capture One Pro 20

Überrascht worden bin ich heute auch von der Nachricht, dass Phase One eine neue Version von Capture One in der Pipeline hat. Dass eine neue Version kommt ist an sich keine besondere Überraschung. Capture One veröffentlichte die vergangenen Upgrades im Jahresrhythmus und Version 12 ist jetzt knapp ein Jahr alt. Überraschend ist jedoch dass auf Capture One Pro 12 Capture One Pro 20 folgt. Auf Twitter haben heute einige darüber berichtet, ich bin via 43rumours.com darüber gestolpert und habe die Vorbestellung auch gleich aufgegeben, da es einen Rabatt gab und ich derzeit ohnehin nicht plane zu einem anderen Konverter zu wechseln.

Man darf spekulieren, weshalb Capture One von 12 auf 20 springt. Einige hoffen, dass der Grund dafür ein wirklich großer Schritt nach vorne ist und, dass wir uns auf Funkionen wie Panorama-Stiching, echtes HDR oder eine iPad-Version freuen dürfen. Vielleicht steckt aber auch nicht mehr dahinter, als das 20 ganz einfach für 2020 steht, weil statt der Generation die Jahreszahl zur Auszeichnung der Version verwendet wird.

3 Comments

  1. Jürgen

    Guten Morgen Markus,

    in Sachen Luminar würde ich echt mal hinterfragen ob der geschilderte Umstand
    an LUMINAR liegt.
    Arbeite bereits mi L 3 äußerst zufriedenstellend.

    Gruß Jürgen

    1. November 2019
    |Reply
    • Wenn ich einen neuen Bildordner sichte, dann dauert es nach der Auswahl eines neuen Bildes selbst bei meinem 2019er MacBook Pro zwei, drei Sekunden, bis die Luminar-Vorschau berechnet ist, und oft eine zusätzliche um die Vorschaubilder der Presets zu generieren. Das ist schon eine ordentliche Bremse wenn man Bilder schnell sichten und ein paar Basiseinstellungen vornehmen möchte.
      Grüße. Markus

      1. November 2019
      |Reply
    • Guten Abend,

      zur Sache mit Luminar 3 habe ich auch Erfahrungen gesammelt. Auch ich fand Luminar ziemlich träge. Wenn man sich mit den Hintergründen beschäftigt wird auch schnell klar, warum das so ist.
      Luminar ist nicht sehr ressourcenschonend. Ich muß allerdings dazu sagen, daß ich Luminar 3 auf einem Windows 10 Rechner mit einer i3 8100 CPU als Testversion installiert hatte. Vielleicht läuft das auf dem Macintoshrechner ja flüssiger. Aus diesem Grund habe ich mich im Frühjahr für Affinity Photo entschieden. Ich habe es nicht bereut.

      2. November 2019
      |Reply

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