Nah dran, am Rotmilan

Es ist schon faszinierend, wes moderne Kameratechnik möglich macht: Man kann die Spitzlichter im Auge des Rotmilan sehen. In meinen Augen gibt es kaum einen eleganteren Greif am Himmel.

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Aufnahmen wie diese sind der Grund, weshalb ich das MFT-System so liebe. Man kann auch Stunden lang durch die Landschaft pirschen, ohne am Ende völlig erledigt zu sein und die Kilos der Ausrüstung in jedem Knochen – vor allem im Kreuz – zu spüren. Lange Brennweiten, die mit anderen Sensorformaten kaum zu stemmen sind, lassen sich mühelos handhaben, und man ist flexibel, wendig und schnell.

Ich weiß schon, dass sich biem Ansitzen mit schwerem Gerät oft noch bessere Aufnahmen erzielen lassen. Aber man muss es eben auch mögen stunden- und tagelang auf ein Tier zu warten. Ich bin lieber unterwegs, und reagiere auf was mir unterkommt. Auch wenn die Lichtbedingungen am Nachmittag meist nicht optimal sind und man Vögel meist im Gegenlicht fotografieren muss. Den Glanz in den Augen habe ich diesmal trotzdem schön erwischt.

Als Belichtungsmodus nutze ich für Vögel im Flug die Zeitvorwahl. Hier lag die Zeiteinstellung bei 1/2000s. Üblicherweise nutze ich eher 1/1600s. ISO überlasse ich der Automatik. Ab 1/800s erntet man zunehmend mehr unscharfe Fotos. Fliegen geht halt schnell.

Aufnahmedaten

  • Kamera: Olympus OM-D E-M1 II
  • Objektiv: M.Zuiko 300mm ƒ4 Pro
  • Brennweite: 300mm (300mm KB)
  • Belichtung: ƒ4 | 1/2000s | ISO1000

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