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Monat: Dezember 2011

3.10. Belichtungsmodi

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Fotoschule onLine - Kreative Digitalfotografie verständlich erklärt

Kameras für ambitionierte Fotografen stellen in der Regel drei verschiedene Programme für die Belichtungsautomatik und einen ­Modus zur manuellen Belichtungseinstellung zur Verfügung. Die Bezeichnungen und Abkürzungen der verschiedenen Hersteller unterscheiden sich wieder einmal etwas.

  • Programmautomatik | Wird bei allen mir bekannten Kameras mit ›P‹ abgekürzt.
  • Blendenvorwahl | Die Blende wird vorgewählt, die Kamera regelt die Zeit automatisch. Deshalb wird dieser Modus manchmal auch als Zeitautomatik bezeichnet. Die Abkürzungen lauten ›A‹ für ‘Aperture’ (englisch für ›Blende‹) oder ›Av‹ für ‘Aperture Value’ (›Blendenwert‹).
  • Zeitvorwahl | Die Zeit wird vorgewählt und die Kamera regelt die Blende automatisch. Hier spricht man deshalb manchmal von Blendenautomatik. Die üblichen Abkürzungen sind ›T‹ oder ›Tv‹ für ‘Time Value’ (›Zeitwert‹) oder ›S‹ für ‘Shutter’ (›Verschluss‹, also auf die Verschlusszeit bezogen).
  • Manuell | ›M‹ steht bei allen mir bekannten Modellen für manuelle Einstellung.

Programmautomatik

Die meisten Digitalkameras – angefangen von der günstigsten Kompaktkamera bis hin zur professionellen DSLR – bieten in der Regel einen Auto- und einen Programm­modus.

Auto | Der vollautomatische Modus ›Auto‹ nimmt dem Fotografen in der Regel jede Einstellungsentscheidung ab. Wenn es die Kameraelektronik für erforderlich hält zu blitzen, klappt sie den Blitz auf und sorgt bei der Aufnahme für zusätzliches Licht. Blitzen oder nicht Blitzen ist für mich allerdings eine zu essenzielle Frage, als dass ich die Entscheidung der Elektronik einer Kamera überlassen möchte. Deshalb kommt der Auto-Modus für mich nicht in Frage. Weiterlesen

Hinterlässt die Bilderflut Spuren?

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Digitalfotografie hat Bilder den Kosten enthoben. Du kaufst eine Kamera, eine Speicherkarte und einen Computer, und irgendwie: Je mehr Bilder du machst, desto besser fällt das Preis-per-Bild-Verhältnis aus. Wenn deine Kamera 100 Euro kostet und du machst ein Bild damit, hat dich dieses Bild 100 Euro gekostet. Zwei Bilder kosten dich je 50 Euro, 4 Bilder je 25 und 40 Bilder je 2,50.

Die Rechnung ist natürlich Unsinn. Niemand wird so denken. Aber es zeigt, dass ein Bild nichts mehr kostet. Sind Bilder deshalb nichts mehr wert? Weiterlesen

Es gibt keine unbearbeiteten Bilder

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Ich muss immer etwas schmunzeln wenn jemand Digitalfotos herzeigt und behauptet, diese wären völlig unbearbeitete.

Es gibt keine unbearbeiteten Digitalbilder!

Unbearbeitet wäre das Bild so, wie es der Bildsensor der Digitalkamera gesehen hat. Der sieht aber keine bunten Farben, sondern lediglich winzige Punkte (Pixel) in unterschiedlich hellen Nuancen von Rot, Grün und Blau. Das rohe Datenmaterial kann der Normalanwender normalerweise nicht betrachten. Selbst wenn er es könnte, wäre es wahrscheinlich so naturgetreu wie ein analoges Negativ. Weiterlesen

3.9. Belichtungsmessung und Messmethoden

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Bevor die Elektronik Einzug in Kameragehäuse hielt, waren Fotoapparate nicht in der Lage die Belichtung automatisch zu messen. Der Fotograf war darauf angewiesen die Lichtsituation selbst nach Gefühl zu schätzen und die Zeit/Blenden-Kombination entsprechend dieser Einschätzung einzustellen. Oder er hatte einen Belichtungsmesser.

Belichtungsmesser Belichtungsmesser

Heute befindet sich die ganze Elektronik zur Messung der Lichtsituation und der Belichtung in der Kamera, obwohl Profis nach wie vor auf die punktgenaue Messung mittels spezieller Geräte vertrauen. Das Resultat der Messung wird je nach Kamera im Sucher, auf einem LCD-Display oder am Kamera-Display angezeigt. Weiterlesen

Nikon SB-900 Praxisguide

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Einst war ich ein erklärter Available-Light-Fan und stand Blitzen skeptisch gegenüber. Aber ich denke, das ist normal, wenn man von etwas keine Ahnung hat. Dann habe ich The Hot Shoe Diarys von Joe MacNally gelesen und habe begonnen mich für das Thema zu begeistern. Ich habe verstanden, dass Systemblitze ganz Anderes leisten können, wenn man sie von der Kamera entfernt.

Da Nikon ein hervorragendes Wireless Lighting System in ihren Kameras eingebaut hat und man damit die Systemblitze, die man im Raum oder im Freien verteilt aufgestellt hat, bequem über das Kameramenü einstellen kann, ohne jeden Blitz zu Fuß zu besuchen, macht die Arbeit damit besonders viel Spaß. Außerdem sind Systemblitze ja klein und leicht und man kann sie ganz bequem überall hin mitnehmen. Dabei steckt in dem System mittlerweile so viel Intelligenz und es lässt sich so einfach anwenden, dass man auch als Anfänger sehr rasch zu beeindruckenden Ergebnissen kommt. Weiterlesen

Über Fotografie

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Steffen Böttchers Buch »Abenteuer Fotografie«, das ich gerade lese, ein Artikel auf knusperfarben.de, Diskussionen über Kunst und Fotografie und die generelle Frage nach meiner eigenen fotografischen Identität, lassen mich darüber nachdenken, was denn ein Fotograf eigentlich ist.

Qualität und Berufung

Auf kusperfarben.de werden Fotografen in Ebenen-Schubladen untergebracht. Ich muss gleich einmal sagen, dass ich den Artikel durchaus mit Wohlwollen gelesen habe. Ich mag differenzierte Meinungen und sie sind mir lieber als Ansichten die sich nach dem Wind richten und im Mainstream verlaufen. Ich respektiere das, auch wenn ich eine andere Ansicht dazu haben mag. In dem Artikel heißt es unter anderem, dass die Qualität (in Deutschland) darunter gelitten hat, dass Fotografie zum freien Gewerbe geworden ist. Weiterlesen

3.8. Belichtungszeit und ISO-Empfindlichkeit

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Ziehen wir zum Einstieg in die praktischen Einstellungen zur Belichtung einmal ein Zwischenfazit. Wir haben bereits Eingangs ­definiert, dass die wesentlichen Faktoren der Belichtung das vorhandene Umgebungslicht, die Blendenöffnung, die Empfindlichkeit des Bildsensors und die Belichtungszeit sind.

Das Umgebungslicht ist ein Faktor, der sich oft nicht aus­reichend kontrollieren lässt, so lange man die Lichtsituation nicht mit Blitzen beeinflussen oder zu einem anderen Zeitpunkt an den Ort zurück­kehren möchte. Weiterlesen