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Monat: November 2011

Was für eine Art Fotograf bin ich eigentlich?

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Habt ihr euch das auch schon einmal gefragt?

Eigentlich bin ich ja gar kein Fotograf. Ich bin Grafikdesigner.

Grafikdesign hat meinen Blick auf Fotos geprägt. Ich suche immer nach Achsen, Proportionen, Harmonien und Kontrasten. Gestalterisch wichtige Parameter. Parameter, die sich nicht an Schaltern an irgendeiner Kamera einstellen lassen.

Noch viel wichtiger ist für mich als Grafiker – als Kommunikationsdesigner – aber die Botschaft, die in einem Bild steckt. Grafikdesign ist visuelle Kommunikation. Und in jedem grafischen und fotografischen Detail steckt eine Geschichte. Fotos sind voller Geschichten. Oft braucht es mehr als tausend Worte sie zu erzählen, heißt es. Weiterlesen

3.7. Ohne Verwackeln fotografieren

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Fotoschule onLine - Kreative Digitalfotografie verständlich erklärt

Bevor wir uns konkret den Belichtungseinstellungen, der Überprüfung der Belichtung und der Belichtungskorrektur zuwenden, ­müssen wir noch das Problem der Verwackelung ansprechen.

Wenn man mit der Kamera in der Hand fotografiert, wird es ­einem nie gelingen, die Kamera absolut ruhig zu halten. Bei ausgesprochen kurzen Belichtungszeiten, im Rahmen von Hundertstel oder Tausendstel Sekunden ist das kein Problem, da die Verwackelung so gering ausfällt, dass sie im Bild nicht zu erkennen ist. Bei längeren Belichtungszeiten hingegen ist das ein Problem. Weiterlesen

Wie viel Kamera braucht man?

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Vor etwas mehr als einer Woche habe ich schon einmal gefragt, wie viel Kamera der Mensch braucht. Zu diesem Artikel habe ich in meinem Parallel-Blog eine Galerie von Beispiel-Bildern aus meinen Flickr-Favoriten zusammen gestellt.

Wie viel Kamera braucht man also? Als Freizeit- und Hobby-Fotograf.

Mann wahrscheinlich viel. Wir lassen uns ja leicht verführen. Von Technik. Und wir verlieren nie den Glauben, dass es auf die Größe ankommt. Aber, liebe weibliche Leser, ihr solltet euch von der vermeintlichen technischen Kompetenz männlicher Kollegen nicht beeinflussen lassen. Gute Fotografie lebt nach wie vor zu 45% von guten Ideen und Motiven und zu 45% von kreativer Bildgestaltung. Die restlichen 10% ist vor allem für professionelle Auftragsfotografen wichtig, und für Leute die vor allem an Technik und Pixel-Zählerei interessiert sind. Weiterlesen

3.6. Unter- und Überbelichtung am Histogramm erkennen

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Fotoschule onLine - Kreative Digitalfotografie verständlich erklärt

In der Abbildung unten sieht man noch einmal ein Histogramm. Darunter habe ich das Zonensystem 90° gedreht platziert. Zone 0 steht für reines Schwarz ohne die geringste Zeichnung. Das ist Unterbelichtung. Zone 10 ist reines Weiß ohne Zeichnung – sprich: Überbelichtung.

Histogramm und Zonensystem
Histogramm und Zonensystem

Aus dem Histogramm lassen sich Unter- und Überbelichtung ganz einfach ablesen. Läuft das Tonwertgebirge ins linke Ende des Histogrammfeldes ➀ bedeutet das, dass unterbelichtete ­Bereiche im Bild sind. Je größer die Anhäufung, desto größere Bereiche sind unter­belichtet. Eine Anhäufung am rechten Ende ➁ sagt uns, dass Bildbereiche überbelichtet ausgefallen sind. Weiterlesen

Wie viel Belichtungsmodus braucht eine Kompaktkamera?

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P7000 top lo
© Nikon GmbH

Schon tolle Geräte, Kameras wie die P7000 von Nikon, die Lumix LX5 oder die Canon PowerShot G12. Scheinen alles zu können, was eine Spiegelreflexkamera kann, außer Objektive wechseln. Sie bieten sogar wie DSLRs einen Wahlschalter für Programm ( P ), Zeitvorwahl (S), Blendenvorwahl (A) und manuelle Belichtungseinstellung (M).

Aber bringen diese Belichtungsmodi bei einer Kompakten überhaupt etwas?

Kaum. Aufgrund optischer Phänomene bei den kleinen Sensoren der meisten Kompaktkameras und deren Preiskalkulation erreicht kaum ein solcher Apparat einen größeren Blendenspielraum als bestenfalls ƒ1.4 bis ƒ8.0 am kurzen und ƒ4.0 bis ƒ8.0 am langen Ende der Brennweite. Weiterlesen

Nikon 1 – Überrascht?

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Nikon 1 J11 Nikkor 10 Pancake WH
© Nikon

Wenn ich mir Reaktionen über Nikons neues Kamerasystem mit dem schlichten Namen 1 ansehe, dann scheinen die meisten Beobachter überrascht zu sein und die wenigsten davon positiv.

Nikons neues System baut auf einen Sensor, der mit 13,2×8,8mm deutlich kleiner ist, als das übliche Format für Amateur-Spiegelreflexkameras, 16×24mm (mit dem auch die Systemkameras von Sony und Samsung ausgestattet sind), und das im Profi-Bereich übliche Kleinbildformat (Vollformat), mit 24×36mm. Allerdings ist das Format auf der anderen Seite doch deutlich größer als die größten Bildsensoren, die derzeit in Kompaktkameras verbaut werden – ca. 7,3×5,7mm. Weiterlesen

Panasonic Lumix G3 – die optimale immer-dabei-Kamera

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Seit Juli habe ich nun die Panasonic Lumix G3 in Besitz und im Einsatz. Ich habe mich sogar getraut sie als alleine Kamera mit auf meine dreiwöchige Urlaubsreise mit dem Cabrio durch Österreich zu nehmen, was ich keinen Moment bereut habe. In sofern war die Kamera für mich ein guter Zuwachs, auch wenn ich im Weiteren einiges zu bekritteln habe.

Die G3 sieht auf Bildern größer aus als sie tatsächlich ist. Sie ist sogar sehr kompakt und gar nicht so viel größer als zum Beispiel oder die Nikon P7000. Um Unterschied zu diesen beiden Modellen hat man aber einen um ein vielfaches größeren Bildsensor, einen Sucher, der mehr als ein Placebo darstellt und die Möglichkeit Objektive zu wechseln. Für viele ist wohl letzteres ein Grund sich für die G3 zu entscheiden. Für mich gar nicht so unbedingt, obwohl es natürlich alles andere als ein Nachteil ist. Weiterlesen

Wie viel Kamera braucht der Mensch?

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Oder besser gefragt: Wie viel Geld braucht der Mensch für seine Kamera? Mancheiner glaubt, dass unter Semiprofi-Gerät alles nicht einmal eine halbe Sache sei.

Lasst euch nicht kirre machen, liebe Leute! Wer mit einer Einsteiger-Spiegelreflexkamera keine guten Bilder herbringt, bei dem fehlt es einfach noch am fotografischen Know-how und der Erfahrung. Die Investition in eine teurere Kamera wird diese Lücke nicht füllen. Man bekommt dann mit dem professionelleren Modell in erster Linie mehr Funktionen mit denen man sich nicht auskennt. Weiterlesen

3.5. Das Histogramm

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Fotoschule onLine - Kreative Digitalfotografie verständlich erklärt

Eine der wertvollsten Gewinne der Digitalfotografie ist für mich das Histogramm. In den Abbildungen unten sind Ansichten der Rückschau am Display einer Nikon SLR und einer ­Canon Kompaktkamera zu sehen. Diese seltsamen ›Gebirge‹ erlauben es dem Fotografen nach einer Aufnahme zu ermitteln, wie gut die Belichtung gelungen ist. Je nach Kamera lassen sich sowohl ein allgemeines Histogramm für die Helligkeit (in beiden Beispielen weiß), oder einzelne Histogramme für den Rotanteil, den Grünanteil und den Blauanteil anzeigen. Oder, wie hier, beides zusammen. Weiterlesen

Über »Kreativ fotografieren«

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Seit einem guten Monat ist »Kreativ fotografieren – Digitalfotografie verständlich erklärt« jetzt im Handel. Gut, ich habe nicht erwartet in wenigen Wochen die Bestseller-Charts zu stürmen. Aber: In fünf Wochen gerade einmal 18 Exemplare zu verkaufen ist schon etwas ernüchternd.

Dass mich das Projekt reich machen würde habe ich ja nie erwartet. Ich wollte es einfach schreiben. Ich hatte diese Idee mit dem »vier Schritte zum Bild«-Konzept, habe damit in Workshops sehr positives Feedback geerntet und bin überzeugt, dass es Fotografie erklärt, wie sie bislang nicht erklärt wurde. Das heißt nicht, dass ich glaube, dass es das beste Werk ist, das über Fotografie je geschrieben wurde. Gott bewahre! Ich bin zwar überzeugt vom Konzept, aber nicht größenwahnsinnig. Es gibt viele gute Bücher über Fotografie und ich habe über einige viel über fotografische Theorie, angewandte Fotografie, Landschaft, Natur und Makro und Kameratechnik gelesen. Aber mir ist in meinem autodidaktischen Prozess kein Buch in die Hände gekommen, das diese Dinge im Zusammenhang erklärt. Wie hängen Blende und Porträt zusammen? Welchen Einfluss hat die Brennweite auf Architekturfotogrfie? Und weshalb gehören Beine zu den wichtigsten fotografischen – nein, nicht Motiven – Werkzeugen! Hätte ich dieses Buch bislang gefunden, hätte ich mir die Arbeit zu meinen Werk erspart. Immerhin stecken da mehrere Hundert Stunden und über 1.000 Euro Investition drin. Weiterlesen

3.4. Licht- und Blendenwert

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Fotoschule onLine - Kreative Digitalfotografie verständlich erklärt

An der Belichtung jedes Fotos sind die vier Faktoren Belichtungszeit, ISO-Empfindlichkeit, Blende und Umgebungslicht beteiligt. Ein ­optimal belichtetes Foto gelingt nur dann, wenn ­diese Faktoren gut ausbalanciert sind.

Umgebungslicht

Das Umgebungslicht ist für den Fotografen der Faktor der Belichtung, der am schwierigsten zu beeinflussen ist. Er kann auf die Lichtsituation in der Umgebung eingehen, indem er die Blende ­öffnet oder schließt, die Lichtempfindlichkeit des Sensors erhöht oder verringert, oder die Belichtungszeit verlängert oder verkürzt. Oft wird er an zwei oder allen drei Parametern drehen, um die ­optimale Belichtung zu erreichen. Das Umgebungslicht hat er höchstens im Studio voll unter Kontrolle. Bei Landschaftsaufnahmen ist die einzige Möglichkeit das Umgebungslicht zu beeinflussen, wenn man zu ­einem anderen Zeitpunkt zurück kehrt, sollte das Licht im Moment nicht optimal sein. Weiterlesen