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Monat: Mai 2010

Neu in InDesign CS5: Ebenen mit Sub-Ebenen

Posted in Adobe InDesign

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Im Grunde kann man in einem Programm wie InDesign oder Illustrator behaupten, dass jedes Objekt eine eigene Ebene ist. Layoutrahmen liegen einer über dem anderen, so wie in einer Collage aus Papierschnippseln ein Blatt über dem anderen liegt.

In Illustrator kann man in der Palette Ebenen bereits etwas länger durch einen Klick auf ein Dreieck vor dem Namen der Ebene, die Ebene öffnen und alle Elemente des Layouts als separate Subebenen ansehen.

Bei komplexen Layouts mag es etwas unübersichtlich werden, wenn sich dutzende Elemente auf einer Ebene befinden. Doch da im Layout ausgewählte Objekte auch in der Palette markiert werden, lässt sich die Subebene dennoch leicht auffinden. Man kann die Stapelreihenfolge in der die Elemente übereinander liegen verändern und Elemente ein- und ausblenden oder sperren.

Neu in InDesign CS5: Mini Bridge

Posted in Grafik

Schön ist, dass es die Mini Bridge nicht nur in Photoshop gibt, sondern auch in InDesign. Im Layoutprogramm glaube ich, dass Mini Bridge einen besonderen Nutzen für die Arbeitseffizienz bietet.

Mini Bridge ist die zur Palette verkleinerte Variante von Adobe Bridge – man kann darüber durch die Verzeichnisse auf der Festplatte und im Netzwerk browsen, Bilder sichten und finden und in ein Layout ziehen oder Dokumente öffnen. Voraussetzung ist lediglich, dass die Bridge im Hintergrund läuft.

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Ein nettes Detail am Rande: Hat man bereits ein Bild in einem Layout platziert und möchte man in Mini Bridge in den Ordner gelangen, in dem das Bild liegt, klickt man mit rechter Maustaste auf das Bild und wählt aus dem Kontextmenü Grafiken • in Mini Bridge anzeigen. Schwupps: Das Bild erscheint in der Mini Bridge.

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Weniger schön finde ich, dass sich Mini Bridge in InDesign nicht wie in Photoshop an der Unterkante des Programmfensers andocken lässt.

Neu in InDesign CS5: Dynamische Eckeneffekte

Posted in etc., and Grafik

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Eine weitere Detailänderung die nach meiner Erfahrung bei der ersten Vorstellung für Ahs und Ohs sorgt, sind die dynamischen Ecken.

Wer auf InDesign CS5 umsteigt, dem werden kleine, gelbe Quadrate an der rechten Seite eines jeden Layoutrahmens auffallen. Klick man darauf, erscheint an jeder Ecke des Rahmens eine gelbe Raute. Zieht man an dieser Raute, dann kann man den Eckenradius der Rahmen mit der Maus bestimmen.

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Das funktioniert vor allem auch deshalb sehr zufriedenstellend, weil InDesign die Werte automatisch sauber rundet, also je nach Ansichtsgröße 8,4, 8,5, oder 8,6 Millimeter erlaubt, aber es sich keine Werte wie 3,527 ergeben. Die meisten Grafikdesigner – mich eingeschlossen – haben etwas, was ich als ›monksche Mentalität‹ bezeichne, und mögen keine zerquetschten, metrischen Werte. Außerdem ist es so einfacher an verschiedenen Rahmen schnell denselben Radius einzustellen.

Zieht man bei gedrückter ⇧-Taste an einer Raute, dann ändert sich nur der Radius dieser einen Ecke. Klickt man bei gedrückter alt-Taste auf die Raute, dann ändert sich die Eckenform.

Eine nette Neuerung, wie ich finde, auch wenn es das Arbeiten mit InDesign wohl eher nicht revolutionieren wird.

Neu in InDesign CS5: Farbe für Kontur und Fläche

Posted in Grafik

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Ein Detail, das InDesign-Profis wohl eher kalt lässt, aber Einsgeigern und Gelegenheitsgestaltern das Leben erleichtern dürfte, hat mit Flächen- und Konturfarbe zu tun:

Bisher war es in InDesign notwendig in der Werkzeug- oder einer der Farbpaletten zwischen Kontur und Fläche umzuschalten, um dem einen oder anderen jeweils eine andere Farbe zuzuweisen – etwas, womit sich Einstiger nach meiner Erfahrung oft schwer getan haben.

In InDesign CS5 gibt es nun zwei Schaltflächen für Flächen- und Konturfarbe, so wie man es bereits aus Illustrator kennt. Ich bin mir sicher, dass das es den Anfängern leichter machen wird, mit dem Programm zurecht zu kommen, und auch Profis, die lieber mit der Maus, als mit Shortcuts arbeiten, wird es wohl entgegen kommen. Der Umgang damit ist einfach intuitiver.

Klickt man auf eine der beiden Schaltflächen, geht direkt unterhalb die Palette Farbfelder auf. Klickt man bei gedrückter ⇧-Taste öffnet sich die Palette Farbe, statt der Farbfelder.

Neu in InDesign CS5: Das Auswahlwerkzeug

Posted in Grafik

Ich habe bereits letzte Woche darüber berichtet, dass es in InDesign CS5 nicht mehr notwendig ist, zwischen Auswahl- und Direktauswahl-Werkzeug zu wechseln, wenn man einen Layoutrahmen bzw. dessen Inhaltverändern möchte. Das Direktauswahl-Werkzeug (der weiße Pfeil) ist nun nur mehr dazu da, Pfade zu bearbeiten. Eine absolut sinnvolle Änderung.

Doch weitaus mehr hat sich am Verhalten der Werkzeuge geändert. Bewegt man nun den Mauszeiger mit dem Auswahl-Werkzeug über ein Layout, dann wird permanent der gerade unter der Zeigerposition befindliche Layoutrahmen hervorgehoben – man kennt das seit Längerem aus Illustrator.

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Gruppen werden durch einen gestrichelten Rahmen gekennzeichnet, wie in der Abbildung oben zu sehen ist.

Durch einen Doppelklick auf einen, zu einer Gruppe gehörenden Layoutrahmen, kann man diesen bearbeiten, ohne die Gruppe aufzuheben. Das ging zwar in gewisser Weise bereits zuvor, doch durch das geänderte Verhalten des Auswahl-Werkzeugs ist das wesentlich komfortabler geworden.

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Alternativ zum Doppelklick ist es auch möglich über den Tastaturbefehl ⇧+esc ein Element der Gruppe zu aktivieren und mit weiteren Klicks die anderen Elemente der Gruppierung – mit esc wird dann wieder die Gruppe als Ganzes aktiviert –, aber ich glaube der Doppelklick funktioniert besser und intuitiver.

Zurück zum Verhalten der Layourahmen wenn man mit dem Mauszeiger darüber hinweg gleitet: Ist statt des Auswahlwerkzeugs das Direktauswahl-Werkzeug (Adobe: Wieso schreibt man das eine Werkzeug eigentlich mit Bindestrich und das andere ohne? ich verstehe die Logik nicht) aktiv, werden beim über Elemente Hinweggleiten nicht nur die Pfade sichtbar, sondern auch die Ankerpunkte.

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Wohl gemerkt: Das Objekt unter dem Mauszeiger in der Abbildung oben, ist nicht ausgewählt, sondern die blaue Markierung erscheint lediglich, weil sich der Pointer darüber befindet.

Ein solches Verhalten würde ich mir auch in Illustrator wünschen, doch leider sucht man dieses Feature auch in CS5 vergebens.

Grafik & Gestaltung

Posted in Bücher

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In den nächsten Tagen sollte mein Buch über »Grafik & Gestaltung« in den Buchhandlungen verfügbar sein und an alle versandt werden, die es über Amazon, Galileo oder andere Buchhändler bestellt haben.

Galileo bietet auf seiner Website einen ›Blick ins Buch‹ mit dem man ein paar Seiten virtuell im Buch blättern kann.

Nun suche ich nach Bloggern und Betreibern eigener Websites mit dem Thema Grafik und Gestaltung, die Interesse haben einen Banner für das Buch in ihrem Blog oder ihrer Site zu schalten. Es gibt dafür auch ein Affiliate-Programm, das heißt es lässt sich auch ein bisschen was damit verdienen.

Bloggern im Bereich der Gestaltung kann ich auch ein Exemplar des Buches zur Rezension zukommen lassen, wenn der Blog eine gewisse Reichweite hat.

Interessierte am Affiliate-Banner oder einem Rezensions-Exemplar können mir gerne über blog09@markuswaeger.com eine Nachricht senden.

Objektiv betrachtet: Nikon AF-S DX 35mm 1.8

Posted in Erfahrungsberichte

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In meiner Serie über meine Objektivausrüstung möchte ich heute das Nikon AF-S DX 35mm ƒ1.8 vorstellen.

Einmal eine kurze Erklärung das die Buchstabenkürzel zu bedeuten haben: AF steht für Autofocus. Das S heißt, dass ich nach dem automatischen Einstellen die Fokussierung von Hand verstellen kann, ohne, dass das AF-Getriebe Gefahr läuft Schaden zu nehmen. Bei älteren Objektiven ohne diesen S-Zusatz ist das nicht zu empfehlen. Dort sollte man es tunlichst unterlassen am Fokusring zu drehen, nachdem die Kamera fokussiert hat – also so lange man den Auslöser halb durchgedrückt hat.

DX bedeutet, dass das Objektiv für Kameras mit kleinem APS-Sensor ausgelegt ist und auf Kameras mit Kleinbildsensor (der Volksmund spricht vom Vollformatsensor – Nikon nennt es FX)nur einen recht kleinen Bildbereich abdeckt.

Meine Arbeitskamera ist die D700, ihres Zeichens eine FX-Kamera mit Kleinbildsensor, weshalb ich dieses Objektiv daran auch nicht verwende.

Meine immer-dabei-Kamera jedoch ist eine D80 und die hat den kleineren DX-Sensor und auf dieser Kamera ist das 35mm 1.8 mein liebster Begleiter. Zur immer-dabei-D80 also das immer-dabei-35mm. Grandkoses Gespann!

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Das obere Bild entstand in dunkelster Nacht aus freier Hand mit der D80. Bei einer Lichtstärke von 1.8, 35mm und ISO800 lässt sich das machen.

Vor dem AF-S 35mm 1.8 war das AF 50mm 1.8 mein ständiger Begleiter. Ein etwas betagtes Objektiv, das aber noch immer einen sehr guten Ruf genießt, vor allem da es schon ab etwa 100 Euro zu haben ist. Allerdings entsprechen die 50mm dieses Objektivs an der D80 einer Brennweite von 75mm und das ist praktisch ein Tele. Immer mit Tele fotografieren ist schon eine arge Einschränkung. Also habe ich mich entschieden es mit dem neuen 35mm-Objektiv zu versuchen und ich habe es nicht bereut.

Neben der Brennweite war das alte AF 50mm mein einziges Objektiv, das mir nicht erlaubt manuell nachzufokussieren. Das ist lästig, wenn man die Nachfokussiererei erst einmal gewöhnt ist.

Das AF-S 35mm 1.8 bildet schön scharf ab, bei der großen maximalen Blendenöffnung kann man aber auch sehr schöne Unschärfen erzielen und die Schärfentiefe kurz halten, auf was ich halt stehe. Die 35mm Brennweite entsprechen auf Kleinbild umgerechnet knapp der Normalbrennweite von 50mm und das soll so ungefähr der menschlichen Wahrnehmung am nächsten kommen.

Ich kann das Objektiv nur jedem empfehlen, der eine Nikon mit kleinerem Sonsor hat und nach einem guten, Lichtstarken Objektiv mit Festbrennweite Ausschau hält. Und eine Festbrennweite kann ich ohnehin jedem Fotografen empfehlen.

Ein paar Alltagsschnappschüsse, die mit dem AF-S 35mm entstanden sind, habe ich in einer mobileMe-Galerie zusammengestellt.

Richtigstellung: Ein Besucher hat mich in einem Kommentar darauf hingewiesen, dass nicht bei jedem S-Nikkor (also nicht jedes AF-S) manuell nachfokussiert werden kann.

Neu in CS5: HUD Color Picker

Posted in Fotografie

Eine Neuerung, die den Profis, die täglich mit Photoshop arbeiten, entgegenkommen dürfte, nennt sich »HUD Color Picker«. Um zu beschreiben wie das funktioniert hole ich zunächst etwas weiter aus und erinnere an eine Neuigkeit in Photoshop CS4.

In CS4 wurde eingeführt, dass man durch Drücken der Tasten ctrl+⌥ (am Mac) und Bewegen der Maus bei gedrückter Maustaste nach links und rechts den Durchmesser der Pinselwerkzeuge variieren kann. Unter Windows drückt man nur die alt-Taste und bewegt die Maus bei gedrückter rechter Maustaste nach links und rechts.

Zum Verstellen der Härte drückt man am Mac zusätzlich zu ctrl+⌥ auch noch die ⌘-Taste und bewegt die Maus nach links oder rechts, unter Windows ist es entsprechend zur alt- auch die strg-Taste.

In CS5 ändert sich das Verhalten etwas. Nun kann man sowohl Durchmesser, als auch Härte durch Drücken von ctrl+⌥ einstellen, unter Windows müsste das dann nur die alt- und rechte Maustaste sein. Bewegt man bei dieser Tastenkombination die Maus links-rechts verändert sich die Größe, bewegt man sie nach oben und unten verändert sich die Härte. Ist eh schlauer so.

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Für die Tastenkombination ctrl+⌥+⌘ am Mac bzw. alt+strg und rechte Maustaste unter Windows ist eine neue Funktion hinzugekommen und zwar öffnet man damit das, was Adobe den »HUD Color Picker« nennt. Das heißt der Grafiker, Bildbearbeiter und Illustrator muss nicht mehr lange eine Farb-Palette aufsuchen oder über die Werkzeugpalette den Adobe-Farbwähler aufrufen, sondern bekommt den Farbwähler durch den Shortcut an der Stelle, wo sich der Mauszeiger gerade befindet.

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Es ist wie so oft mit einem Photoshop-Upgrade: Es sind weniger die scheinbar spektakulären Neuerungen, mit denen Adobe Presse und breite Öffentlichkeit beeindruckt, die das Leben der Profis erleichtern, sondern die Kleinigkeiten am Rande.

Neu in CS5: Freistellen mit Raster

Posted in Adobe Photoshop

Ein kleine, aber sinnvolle Weiterentwicklung findet sich beim Freistellungswerkzeug. Diesem Werkzeug hat Adobe zwei verschiedene Raster spendiert.

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Das Drittel-Regel-Raster wird alle freuen, die fotografische, bilgestalterische Regeln bei der Komposition ihrer Bildbeschnitte anwenden.

Das Raster-Raster ist ganz angenehm, wenn man mit Hilfe des Freistellungswerkzeugs perspektivisch verzerrte Bilder gerade richten möchte. Dazu aktiviert man in der Optionen-Palette die Option Perspektivisch, woraufhin man die Anfasser an den Ecken des Freistellungsrahmens beliebig verschieben kann.

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Die Abbildung oben zeigt wie ich den Freistellungsrahmen mit Hilfe des Rasters an die Perspektive der Kirche angepasst habe. Leider sind die filigranen, grauen Linien teilweise etwas schwer zu erkennen. Außerdem wünschen wir uns für CS6, dass wir die Weite des Rasters verändern, oder, noch besser, die Rasterlinien mit der Maus verschieben können. Nach dem Bestätigen sieht das Ergebnis aus wie unten.

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Da ich die Freistellungsauswahl über das Bild hinaus erweitert habe, ist im linken oberen Eck eine weiße Fläche entstanden. Mit dem Lasso habe ich sie schnell eingefangen (Yihaa!) und durch drücken der Delete/Backspace-Taste wurde der Fläche-füllen-Dialog aufgerufen; über Inhaltsensitiv (Content-Aware) habe ich die Auswahl mit Struktur und Farbe der Umgebung gefüllt (bzw. Photoshop hat das für mich gemacht).

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Noch ein Wunsch für CS6? Gebt uns einen Befehl, über den wir inhaltsensitives Füllen direkt anwenden können, ohne den Füllen-Dialog zu Gesicht zu bekommen, so wie ⌥/alt+Delete/Backspace für Füllen mit Vordergrundfarbe und ⌘/strg+Delete/Backspace für Füllen mit Hintergrundfarbe.

Neu in CS5: Puppet Warp in Photoshop

Posted in Adobe Photoshop

Eine weitere Neuerung in Photoshop CS5 stellt das dar, was in der englischen Version “Puppet Warp“ heißt, und mit der man Figuren und Formen verbiegen kann.

Zum Testen und demonstrieren habe ich ein Selbstportrait herangezogen, bei dem ich mich vom Hintergrund freigestellt und auf eine neue Ebene kopiert habe. Auf der Ebene darunter habe ich mich dann vor der Fassade gelöscht und zwar mit Hilfe des Content-Aware-Füllens. Das Resultat dieser Aktion war zwar etwas absonderlich (bzw. nicht anders, als man es bereits von den Reparatur-Pinsel-Werkzeugen in schwierigen Fällen gewöhnt ist), aber ausreichend, da ja dieselbe Figur an derselben Stelle in der Ebene darüber noch immer vorhanden war.

Nun wähle ich im Menü EditPuppet Warp; daraufhin erscheint auf der ausgewählten (oberen) Ebene ein Gitter über meiner Figur. Über die Option Show Mesh lässt sich dieses Gitter ausblenden.

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Klick für Klick kann man nun die Figur mit Pins versehen, die als gelbe Punkte dargestellt werden. Es empfiehlt sich über eine ganze Reihe an Pins die Figur zuerst einmal zu fixieren, bevor man mit dem Verbiegen beginnt.

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Nun kann man die gesetzten Pins verschieben und damit die Form oder Figur verbiegen; über ⇧-Klick lassen sich auch mehrere Pins auswählen und miteinander verschieben. Ich habe zum Einen die rechte Hand (vom Betrachter aus, also meinte linke) etwas nach oben verschoben und verbogen und zum anderen das linke Bein (mein rechtes Bein) etwas angehoben.

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Das Resultat sieht, nachdem ich Puppet-Warp mit [Enter] bestätigt habe, aus, wie in der Abbildung unten.

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Jetzt müsste mir nur noch einfallen, wofür ich das in Zukunft brauchen könnte.

Objektiv betrachtet: Nikon AF-S 70–300mm ƒ4.5–5.6

Posted in Erfahrungsberichte

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Sagte ich nicht einmal das Objektiv müsse besser als die Kamera sein? Was macht denn eine 500-Euro-Scheben an meiner D700? Antwort: Die Ausnahme der Regel bestätigen.

Das Nikon AF-S 70–300mm ƒ4.5–5.6 ist zwar kein Killerobjektiv in Sachen Lichtstärke, aber es liefert eine für seinen Preis absolut beeindruckende Abbildungsleistung. Neben dem 70–300 besitze ich auch das 70–200mm ƒ2.8 – ein lichtstarkes, überall gepriesenes Ungetüm, mit dem man Passanten unheimlich beeindrucken kann und das in der Tat eine geniale Abbildungsleistung schafft. Es liegt preislich in einer Region von etwa 2000 Euro und kostet damit praktisch das vierfache des 70–300.

Trotz des immensen Preisunterschieds ertappe ich mich immer wieder, dass ich beim Stöbern in meiner Bilddatenbank auf Aufnahmen stoße, bei denen ich mir denke »Wow! Mein teures 70–200 ist einfach ein Hammerobjektiv« und wenn ich dann einen Blick auf die Metadaten zum Bild werfe, dann steht da ganz unverschämt AF-S 70–300!

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Nicht umsonst habe ich letzten Urlaub das schwere 70–200mm ƒ2.8 zuhause gelassen und statt dessen das 70–300 eingepackt. Es ist (viel) leichter und handlicher, bietet 100mm mehr Brennweite und ein bisschen der geringeren Lichtstärke kann man durch die ausgezeichnete Verwackelungsreduzierung wieder wett machen. Darüber hinaus ist das 70–300 eines der preiswertesten FX-Objektive von Nikon, ist also mit Kleinbildsensor kompatibel.

Selbst der Autofokus lässt nichts zu wünschen übrig und arbeitet leise und außerordentlich schnell. Damit habe ich auch schon flotte Flieger auf der Adlerwarte in Bregenz gut ablichten können.

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Lange Rede, kurzer Sinn: Das Nikon AF-S 70–300mm ƒ4.5–5.6 ist für mich einer der heißesten Tipps für alle Nikon-Fotografen, nicht nur für die Preisbewussten und nicht nur für die Besitzer einer Kamera mit Kleinbildsensor.

Mehr Aufnahmen mit dem 70–300mm habe ich in einer mobileMe-Gallerie zusammengestellt und veröffentlicht.