Bilder

Mit der OM-D E-M1 II auf Vogeljagd

Der Rotmilan ist nach meiner Meinung einer der schönsten und edelsten Greifvögel – nicht umsonst nennt man ihn auch Königsweihe. Auch wenn er aktuell nicht vom aussterben bedroht ist, wird er in verschiedenen Regionen auf der roten Liste geführt. Im Vorarlberger Rheindelta sieht man ihn relativ häufig, obwohl es im ganzen Bundesland nur etwa 20 Tiere geben soll.

Bilder wie dieses blieben mir längere Zeit verwehrt, nachdem ich den Umstieg von Nikon zu Olympus gemacht habe. Spiegellose Kameras arbeiten beim Autofokus mit Kontrasterkennung, und die ist bislang kaum in der Lage der Phasenerkennung von DSLRs das Wasser zu reichen.

Die Olympus OM-D E-M1 II (Amazon-Affiliate-Link) hat Vögel im Flug wieder erreichbar für mich gemacht. Anders als die meisten anderen Spiegellosen hat Olympus bei ihr Sensoren zum Phasenvergleich auf dem Bildsensor untergebracht und sie ins Spitzenfeld der rasch fokussierenden Kameras gebracht. Der deutlich bessere AF war bei Erscheinen der E-M1 II ausschlaggebend, dass ich das Upgrade von der ersten E-M1 gemacht habe. Und ich habe es nicht bereut – Seit ich die Kamera habe bin ich, wenn immer Zeit und Wetter es zulassen, draußen auf der Vogeljagd.

Olympus OM-D E-M1 Mark II | M.Zuiko 300mm ƒ4 + 1.4 Telekonverter | 420mm | ƒ5.6 | 1/5000s | ISO800 | Software: DxO PhotoLab

Waldohreule

Gerade habe ich die achte Auflage meines Photoshop-Workshop-Buches in Druck gegeben, finde ich mich schon wieder mitten im anderen Projekt an dem ich arbeite: Einen Workshop-Buch über Adobe InDesign. Dessen Druck soll im April erfolgen. Viel zu tun, denn Mitte Januar starten wieder neue Kurse. Zeit zum Bloggen und Video-Tutorials bleibt da keine, denn zwischendurch muss ich einfach raus.

Dann packe ich meine Kameras ein und gehe  mit Andrea auf die Pirsch. Wir sind mittlerweile leidenschaftliche Vogeljäger, und häufig überrascht was es da draußen an gefiederten Gesellen zu entdecken gibt. Eine besondere Freude ist es natürlich, wenn einem so scheue Nachtschattengewächse wie Waldohreulen vor die Linse fliegen und neugierig beäugen, wie sie Schuss um Schuss abgelichtet werden. Dank der hervorragenden Bildstabilisierung von Olympus gelingen solche Aufnahmen bei 840mm KB auch noch bei 1/13 Sekunde Belichtungszeit ohne nennenswerte Verwackelung.

Olympus OM-D E-M1 | M.Zuiko 300mm ƒ4 + 1.4 Telekonverter | 420mm | ƒ5.6 | 1/13s | ISO500 | Capture One Pro

InDesign: Einen Folder gestalten, Teil 2

Regentropfen am Weg

Man sollte viel öfter bei Regen fotografieren gehen.

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Kamera: Olympus OM-D E-M5; Objektiv: Olympus M.Zuiko 12–24mm ƒ2.8 | 36mm (KB); ƒ9; 1/400s; ISO800 | Entwicklung: Capture One Pro

Blue Moon

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Blue Moon | Kamera: Olympus OM-D E-M5; Objektiv: Panasonic 100–300mm ƒ4.0–5.6 | 560mm (KB); ƒ5.6; 1/640s; ISO800; manuelle Belichtungseinstellung; manuelle Fokussierung | Entwicklung: Capture One Pro; Adobe Photoshop

Ein schneller Schnappschuss zum Ende des Tages. Eine der seltenen Situationen in der ich wirklich einmal Anwendung für 600mm Kleinbildbrennweite habe. Das Bild ist kein richtiger Crop sondern nur ein quadratischer Zuschnitt – es zeigt die volle Breite der Originalaufnahme.

Basilika in Rankweil

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Basilika in Rankweil (Vorarlberg, A) | Kamera: Olympus OM-D E-M5; Objektiv: M.Zuiko 12–40mm ƒ2.8 | 80mm (KB); ƒ8.0; 1/800s; ISO200; manuelle Belichtungseinstellung | Entwicklung: DxO OpticsPro 10

Ein schöner Sonntag für einen Ausflug mit der Kamera. Heute dabei: Wieder einmal meine Olympus OM-D E-M5 mit 12–40mm ƒ2.8. Die Aufnahme der Rankweiler Basilika entstand am Ende des Ausflugs vom Parkplatz aus. Das Licht stand gut (ich auf der Straße) und die Wolken sorgen für einen Hauch von Drama (Blau wäre der Himmel wohl deutlich langweiliger ausgefallen).

Die Entwicklung machte ich heute ausnahmsweise wieder einmal mit DxO Optics Pro. Ich mag das Programm der Franzosen, deshalb lasse ich es auch immer wieder gegen mein primäres Programm zur RAW-Entwicklung – Capture One Pro – antreten. Allerdings zieht es meist eindeutig den Kürzeren. Bei dieser Aufnahme gefällt mir allerdings was DxO Optics daraus gemacht hat – Landschaften, Gebäude, Himmel und auch Schwarzweiß liegen dem Programm.