Am letzten Tag des vergangenen Jahres habe ich Ruhe und Muße genutzt um noch schnell in Hast die ersten Episode des Designworks VideoPodcast für das Jahr 2009 aufzunehmen. Am ersten Tag des neuen Jahres habe ich die Aufnahme geschnitten und am zweiten Tag 2009 veröffentliche ich die Aufnahme nun.
InDesign CS4 befand sich in Form einer Beta seit Oktober auf meinem Rechner und ist seit Anfang November für alle Anwender öffentlich verfügbar. Ich arbeite seit dieser Zeit damit, habe 288 Seiten und einen Umschlag für das Buch »Nikon D700 – das Buch zur Kamera« gestaltet und gesetzt und Seit Dezember 219 Seiten »Photoshop CS4 – die Workshops für Einsteiger«. Ich konnte somit bereits ausgiebig praktische Erfahrungen mit der neuen Version sammeln.
Für mich als Experten beinhaltet InDesign CS4 einige sehr nützliche Neuerungen, allem voran Querverweise, Live-Preflight, eine wesentlich verbesserte Verknüpfungen Palette und sehr smarte Hilfslinien. Dass diese Neuerungen für Otto und Emma Normalanwender von großem Interesse sind, wage ich zu bezweifeln. Da die meisten Neuerungen sich in erster Linie im Bereich der Automatisierung abspielen und damit in erster Linie Buchtypografen, Setzer von umfangreichen und Katalogen etc. betreffen, und für die Gestaltung von Foldern, Broschüren und Anzeigen praktisch uninteressant sind, glaube ich nicht, dass InDesign CS4 ein Must-have für das Gros der Anwender ist. Allerdings glaube ich, dass man sich der Update-Entwicklung nicht entziehen kann. Wer noch mit der Creative Suite 2 arbeitet, sollte einen Umstieg auf CS4 ernsthaft überlegen. Wer gerade erst vor Monaten, oder gar Wochen, auf CS3 upgedatet hat, kann getrost auf CS5 warten.


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