Feed-Abonnements wechseln in meinem Feedreader monatlich. Es gibt vielleicht ein, höchstens zwei Dutzend Blogs die ich seit Jahren abonniert und nie rausgeschmissen habe. Zu diesen gehört dersven.de. Sven Lubenau ist Grafik- & Webdesigner und blogt über »Grafikdesign, Typografie und das Internet«. Viele meiner Freefont-Tipps habe ich zuerst bei Sven aufgegabelt.
Ich habe in den vergangenen Wochen meine BlogRolle wieder in der rechten Randspalte installiert. Das sind alles Blogs, die ich abonniert habe und mehr oder weniger regelmäßig besuche, wenn es die Zeit zu lässt. Ich glaube zwar nicht, dass sich heute noch viele Leute durch ellenlange BlogRollen-Verzeichnisse quälen, doch zumindest der Reihung der Blogs bei Google sollte diese Form der Vernetzung helfen.
Nun möchte ich euch in der kommenden Zeit ein paar Blogs vorstellen, die ich gerne besuche und die immer wieder interessante Artikel bringen. Anfangen möchte ich bei Robert Kneschkes Weblog Alltag eines Fotoproduzenten. Robert Kneschke ist Fotograf mit Kerngebiet Stockphotographie (und Twittert auch). Das heißt, er inszeniert Szenen und Motive nicht für einen bestimmten Auftrag und einzelnen Auftraggeber, sondern bietet sie jedem zum Kauf an. Das ist zwar irgendwie Fotografie von der Stange, hat aber für den Kunden den Vorteil, dass solche Aufnahmen wesentlich günstiger sind, als ein spezielles Shooting in Auftrag zu geben. Mehr oder weniger alle Werbeagenturen arbeiten mit Stockphotos.
In seinem Weblog plaudert Robert aus dem Nähkästchen seines Berufsalltags. Das ist nicht nur für Stockfotografen und solche die es werden wollen interessant, sondern für alle, die sich für Fotografie interessieren. Das Schöne ist dabei, dass man bei ihm weniger das Gefühl hat, er versuche laufend irgendetwas zu posten, sondern dass seine Artikel immer Hand und Fuß haben.
Da ich weiß, dass Robert hier gelegentlich mitliest, kann es ja sein, dass er meine Angaben über ihn und sein Blog hier noch etwas komplettiert oder eventuell auch korrigiert.
Trotz intensiver Arbeit am Buch zu CS4 bin ich bei Twitter auch diese Woche nicht ganz abstinent gewesen, und habe euch wieder die interessantesten Tweets fürs Blog zusammengefasst:
- Interessanter Freefont Garaje 53 Unicase Black; mehr dazu bei Studio5555;
- dersven.de berichtet über die Freefonts Sansation und Nilland;
- Interessanter Font vom dornbirner Designer Sebastian Nagel Ivan Reschniev, leider nicht free;
- Interessanter, lebendig gestalteter Freefont, leider ohne germanische Umlauge: Junction;
- Noch eine interessante Neuerscheinung auf dem Schriftenmarkt, allerdings auch nicht kostenlos: Opal Pro;
- Zu meinen liebsten Classic Mac OS Systemerweiterungen gehörte FinderPop – auch für OSX zu haben;
- Wer gerne geometrische Schriften, findet mit Forgotten Futurist einen kostenlosen Font;
- picspack.de verweist auf interessante Foto-Portfolios bei franzis.de;
- Schriften erkennen für unterwegs? Bei heuserkampf.de habe ich erfahren, dass es »WhatTheFont« jetzt fürs iPhone gibt – kostenlos (iTunes-Link);
- kamerabericht.de hat ein Gerücht ausgegraben, dass Nikon in die Produktion von Mittelformatkameras einsteigen will;
- fraghost.de twittert einen Link zu 15 exzellenten Logo-Tutorials;
- Schickt mir eure liebsten, coolsten, cleversten und geheimsten versteckten Photoshop-Shortcuts und gewinnt ein Buch über Photoshop, Nikon D700 oder Gestaltung – mehr darüber hier.
Wer mehr solcher Tipps live mitbekommen möchte, lade ich ein, mir bei Twitter zu folgen: http://twitter.com/markuswaeger. Flickr-Fotografen finden meine Fotos unter http://www.flickr.com/photos/markuswaeger. Außerdem findet ihr mich auch bei Xing. Ich freu mich über jeden Kontakt und jede Vernetzung.
Derzeit stagnieren die Abos meines Feed sehr deutlich. Seid ihr Freunde meines Blogs, dann schreibt doch einmal einen Kommentar, lasst ein Feedback hören – ich bin auch für Kritik und Anregungen offen. Designworks-VideoPodcast-Hörer tun mir einen riesigen Gefallen mit einer Rezension bei iTunes, und wer eines meiner Bücher gelesen hat, hilft mir mit einer Rezension bei Amazon oder einem andere Buchhändler.
Ich überlege derzeit eure Blogs bei mir einmal ins Rampenlicht zu stellen. Dabei stelle ich hier euer Weblog einmal in einem Artikel vor, und werde umgekehrt auf eurem Blog vorgestellt. Natürlich müssen sich die Blogs thematisch überschneiden, und ich stelle hier nur ein Blog vor, das ich mit gutem Gewissen empfehlen kann. Das soll dann natürlich auch umgekehrt so sein. Vom Ergebnis profitieren dann alle: Unsere Leser lernen neue Blogs kenne, und wir bekommen neue Leser. Außerdem sollte sich das ja auch gut auf unsere Performance bei Google auswirken. Also: Bitte melden!
Stylespion Kai Müller hat unter dem Titel »13 mal mehr Zeit« für seine Besucher 13 interessante Design-Wecker zusammengestellt. Absolut sehenswert! Mein Favorit: Wood Clock.
Bei XING habe ich gestern eine Gruppe, mit dem Titel »Grafikdesign und visuelle Kommunikation« gestartet. Ich hoffe auf rege Teilnahme, interessante Diskussionen und befruchtenden Erfahrungsaustausch.
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Die belgische Grafikerin Veerle Pieters zeigt in ihrem wunderschön gestalteten Weblog, Veerle’s Blog, immer wieder sehr ausführliche Tutorials zu den Themem, die Gestalter interessieren. In einer aktuellen Ausgabe zeigt sie in Wort und Bild, wie sich in Illustrator mit Pathfinder und Filtern, die abgebildete Illustration zeichnen lässt – Englischkenntnisse sind natürlich Voraussetzung.
Ein Besuch lohnt aber nicht nur des Lernens wegen, sondern man kann auch eine ordentliche Portion Inspiration tanken. Prädikat: Sehenswert!
Siebenhundertsiebenundzwanzig Visitenkarten, kann man in einem Album von dailypoetics bei Flickr sehen. Ich denke, das sollte für ein bisschen Inspiration ausreichen. Es sind wirklich wunderschöne Exemplare dabei.
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»Wired« hat einen interessanten Artikel, über die Entstehung des Google-Logos veröffentlicht. Ruth Kedar beschreibt dabei die einzelnen Stufen der Entwicklung.
Für mich ist ja Google der beste Beweis dafür, dass ein Unternehmen auch ohne anspruchsvolle Logo-Gestaltung erfolgreich sein kann. Formal mag man darüber ja denken, was man will. Auch an der Farbgebung finde ich – für allem für ein Unternehmen, das primär am Bildschirm auftritt – nichts auszusetzen. Über die Typografie – also die Schriftwahl – mag man streiten. Aber selbst wenn Schatten und 3D-Effekt hätten sein müssen – das hätte sich auch professioneller umsetzen lassen, als in diesem »Hobby-Gestalter drückt in Photoshop drei Tasten«-Look.
Quelle: [werbeblogger.de]
Kommentare: 0Den wunderschönen Font »Epic« von Neil Summerour gibt es bei TypeTrust bis zum 21. Januar zum halben Preis – das komplette Set mit 12 Schnitten um 145,– statt um 290,– $. Die Schrift ist sehr ansprechend geformt und hat, von Kapitälchen über umfangreiche Ligaturen bis hin zu schwungvollen Swashes, alles, was das Herz des Typografen erfreut.
Quelle: [fontlover.com]
Kommentare: 0Bei [fraghorst.de] gibt es die bereits vor einigen Tagen erwähnten »101 versteckte Tipps und Geheimnisse für Photoshop« nun auch auf deutsch zu lesen.
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