FontExplorer X Pro

Wed, 07. Jan. 09

FontExplorer X ProLinotype hat den FontExplorer X Pro veröffentlicht. Bisher war der Linotype FontExplorer X ein hervorragendes, aber kostenloses Tool zur Verwaltung von Schriften. Die neue Pro-Version soll zukünftig wohl 79 Euro kosten, kann in einer Demo-Version ohne Einschränkungen dreißig Tage lang getestet werden, und wer sich bis zum 28. Februar für einen Kauf entscheidet, kommt mit 39 Euro davon.

Ich habe das Tool nun einmal runtergeladen und installiert. Auch wenn ich Linotypes Entscheidung bedaure, denn kostenlosen FontExplorer nun nur mehr gegen Entgelt zu vertreiben, macht das Programm nach dem ersten Start einen  sehr guten Eindruck. Die Bibliothek und die Einstellungen des kostenlosen Vorgängers werden übernommen. Optisch ist das Programm gut gelungen.

Ich frage mich, ob Linotype wohl bisher über den integrierten Shop zu wenig Geld verdient hat, um eine Weiterentwicklung des Programms auf Freeware-Basis zu legitimieren, oder ob man wiedereinmal nicht genug Geld verdienen kann. Ich bin sicher kein Großeinkäufer im Linotype-Store, doch ein paarhundert Euro hat Linotype darüber auch von mir schon bekommen. Schade ist lediglich, dass in erster Linie nur die Linotype-Fonts über den Store erhältlich sind.

Ein Programm wie der FontExplorer, der es möglich macht, auch Schriften von Monotype, FontShop, FontBureau, etc. ansehen und kaufen zu können, wäre absolut wünschenswert. Der Store im FontExplorer ist absolut vorbildlich und übertrifft die Weblösungen aller anderen Hersteller und Vertreiber bei Weitem. Schade nur eben die Einschränkung auf das Linotype-Angebot. Damit lassen sich zwar viele Klassiker erstehen, doch mit modernen, innovativen, trendigen Fonts schaut es doch etwas düster aus.

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Wow! Wer hätte das gedacht? Ein halbes Jahr liegt zwischen dem letzten Designworks VideoPodcast und heute. Endlich habe ich es wieder einmal geschafft eine neue Episode aufzunehmen. Wäre das Leben ein Wunschkonzert, dann würde ich euch wie im Frühjahr geplant jede Woche mit einer neuen Episode versorgen. Aber es gibt zu viel zu tun. Doch heute habe ich mir einen Tag Auszeit von meinen regulären Jobs genommen, um euch über die coolsten und heißesten Neuerungen in Photoshop CS4 zu informieren.

Ich hoffe es dauert keine sechs Monate mehr, bis ich euch einen ähnlichen Einblick in InDesign CS4 und Illustrator CS4 offerieren kann. :-)

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Verzerrungen korrigieren

Wed, 19. Nov. 08

Sie sind selten gern gesehen und trotzdem sind sie oftmals das. Die Rede ist nicht von den Schwiergereltern sondern den Verzerrungen und Verzeichnungen die Objektive so mit sich bringen. Bekannt sind die Probleme in fast allen Aufnahmesituationen den nicht einmal Festbrennweiten arbeiten Verzeichnungsfrei. Besonders dramatisch sind Verzerrungen im Weitwinkelbereich und auch Zoomobjektive haben schwer damit zu kämpfen.

Von Verzeichnung sprechen wir, wenn sich das Bild tonnenförmig oder kissenförmig wölbt. Bei der kissenfömigen Verzeichnung werden die Ränder nach innen gedrückt, bei der tonneförmigen passiert genau das Gegenteil. Das Bild links zeigt eine eindeutig tonneförmige Verzeichnung und ist sehr unschön. Markus hat dieses Bild für sein Photoshop CS3 Buch in Photoshop überarbeitet und die Verzeichnung bestmöglich auskorigiert. Das Resultat seht ihr hier.

Von Verzerrung sprechen wir, wenn an und für sich paralle verlaufende Linien sich plötzlich in einem Winkel zu einander stehen. Besonders fällt das bei Weitwinkelaufnahmen auf oder bei stürzenden Linien eines Hochhauses das man fotografiert hat. Das Gebäude wirkt, als würde es gleich nach hinten umkippen.

Ich glaube wir sind uns einig, dass wir an solchen Bildern oftmals keinen gefallen finden oder wir zumindest stets etwas daran auszusetzten haben. Nun gibt es ja zum Glück Software, welche uns hilft solche Schönheitsfehler zu korrigieren. Wer nun glaubt mit Photoshop die beste Lösung in den Händen zu halten irrt gewaltig. Die Objektivkorrektur von Photoshop (CS3) ist mehr als dürftig, und Photoshop Elements, welches sich eigentlich an Fotografen wendet, bietet diesen Verzerrungsfilter nicht mal an :(

Sind wir froh, dass es noch Leute gibt welche für wenig Geld wirklich gute Software herstellen. Auch wenn dies bedeuted das Bild in einem externen Programm zu bearbeiten, kann man sich doch einiges an Zeit und Ärger ersparen. Eines dieser Programme möchte ich hier kurz vorstellen da ich von der Funktionalität überzeugt bin. PTLens ist eine kleine Software und sowohl für Mac als auch PC erhältlich. Getreu nach dem Motto »Try before buy« kann man in der Testversion 10 Bilder bearbeiten und das ohne Einschränkung. Das Programm liest RAW-Files und ermittelt aus den EXIF Daten das Kameramodell, das verwendete Objektiv und die Brennweite (auch wenn das bei mir nicht funktioniert hat?). Dabei werden Verzeichnungen bereits eleminiert und man muss sich nur noch um die Verzerrung kümmern.

Kurz den Raster einschalten, diese auf eine sinnvolle Grösse einstellen und die Regler betätigen bis das Ergebnis passt. Das geht im Normfallfall innert Sekunden und führ zu hervorragenden Ergebnissen. In den Einstellungen kann man wählen ob das neue Bild als Jpg oder Tiff gespeichert werden soll. Ich denke vom Bearbeitungsprozess macht es Sinn, diese Korrektur am Ende durchzuführen. So kann ich auch mehrere Varianten anlegen, ohne die einzelnen Bildkorrekturen jedesmal von Neuem erstellen zu müssen.

Die Software kostet 25$ und ist ein wirkliches Schnäppchen. Ein Freund aus meinem M-Art Kurs verbringt Sonntage damit, seine Bilder mit Photoshop gerade zu biegen. Ich denke die 25$ könnte man für dümmeres ausgeben.

Link: http://epaperpress.com/ptlens

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iTunes App PhotoCalc

Allen, die gerne und ambitioniert Fotografieren, und dabei das Glück haben, von Apples iPhone begleitet zu werden, möchte ich die App PhotoCalc (iTunes Link) wärmstens ans Herzelein legen. Für 2,39 € gibts einen Schärfentiefe-Rechner, einem Leitzahl-Rechner, einen Belchtungsrechner, eine Anzeige für Sonnenauf- und Sonnenuntergang und ein gar nicht so schlechtes, kleines Fotolexikon (sofern einem die englische Fachtermini geläufig ist). Auch wenn Ihr in der Praxis damit nicht Schärfentiefe und Belichtung berechnen werdet, bevor ihr Biene fotografiert, kann man beim Herumstpielen damit viel lernen, ist bestens informiert wie früh man aus der Kiste kriechen muss um im besten Lichte fotografieren zu können und hat darüber hinaus ein Fotolexikon in der Tasche. Und das ganze für schlappe 2,39. Zuschlagen!

Stichwort iPhone: Ich hatte noch nie ein Handy mit so vielen Funktionen und noch nie eines mit dem ich mich ausgekannt habe. Bei Apple geht die Bedienung ohne einen einzigen Absatz Handbuch aus dem Bauch heraus. Cool. :-)

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Groß–Klein, Kalt–WarmSchon wieder Mittwoch, und damit Designworks VideoPodcast-Tag. In der 20. Ausgabe zeige ich euch heute, weshalb es für mich in Photoshop nur eine Sekunde dauert, ein Bild mit einem dünnen weissen Rahmen, einem schwarzen Passepartout und meiner Internetadresse samt Subline zu versehen. Um nicht nur in Rätseln zu sprechen: Ich zeige euch, wie ihr ein Bild auf eine bestimmte Größe anpasst, in den passenden Farbraum konvertiert, scharfzeichnet, die Fläche vergrößert, die Kontur hinzufügt, den Text einfügt, das Ganze ausrichtet und dabei die ganze Arbeit als Aktion aufzeichnet, um den Rahmen anschließend nur einen Klick entfernt zu haben.

Einen Haufen Bilder mit diesem Rahmen seht ihr in meinem Flickr-Account.

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