Tue, 13. Oct. 09

Sketch2Photo: Internet Image Montage from Tao Chen on Vimeo.

Das ist eine wirklich faszinierende Technologiedemonstration aus China. Beeindruckende Ergebnisse. Dass das in der Realität auch so funktionieren kann, kann ich mir nicht gut vorstellen. Wo sollen die Bilder in hoher Auflösung und guter Qualität herkommen um brauchbare Ergebnisse zu liefern.

Doch eine Botschaft ist klar: Die Chinesen kommen. Auch bei Software.

Quelle: http://www.macnews.de

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Sat, 07. Mar. 09

Wieder ist eine Woche vorüber und ich fasse die wichtigsten Informationen um diesen Blog und die gelaufenen Tweets über meinen Twitter-Account wieder zusammen:

  • Mitte der Woche erhält mein D700-Buch eine erste, mit fünf Sternen sehr positive Rezension bei Amazon. Prompt springt das Buch dann bis auf Platz 4 der Nikon-Bücher-Bestsellerliste vor. Bei allen Vorbehalten die ich aus eigener Erfahrung gegenüber der Glaubwürdigkeit von solchen Rezensionen habe, zeigt es doch überdeutlich wie wichtig sie für den Verkaufserfolg eines Buchse sind.
  • Im Laufe der Woche gerate ich in eine heftige Diskussion mit einem Twitterfreund, weil er mir quasi rät, den Erfolg meiner Bücher durch in Auftrag gegebene Rezensionen bei Amazon zu fördern. Mir ist Manipulation in dieser Form absolut zuwider, obschon mir klar ist, dass sie längst gang und gäbe ist. Natürlich weise ich Leute die mir ihre Begeisterung für meine Bücher mitteilen darauf hin, dass sie mir einen riesigen Gefallen tun, wenn Sie ihre Meinung in einer Rezension bei Amazon veröffentlichen. Ich gehe sogar einen Schritt weiter und rufe die Besucher des Blogs aktiv dazu auf, mich durch eine Rezension für mein D700- oder Photoshop-Buch zu schreiben. Doch es ist mir wichtig, dass nur Leute die ein Buch auch tatsächlich gelesen und für gut befunden haben, diesem Aufruf folgen. Das Pflegen dieses Weblogs und die laufende Suche nach interessanten Themen und Artikeln macht mir Spaß und ich hoffe, dass ich noch lange Zeit dafür finde und auch mit PodCasts wieder aktiver werden kann. Doch am Ende ist es auch eine flankierende Marketingmaßnahme um den Absatz meiner Publikationen zu unterstützten.
  • Zufälligerweise ist auch beim absolut hörenswerten Brouhaha-Podcast Social-Media-Experten Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach (luebue) und Alex Wunschel (podpimp) das Fälschen von Rezensionen ein Thema bei »Brouhaha 5 – Belkin bezahl Produktbewertungen«.
  • Interessanterweise sind in den letzten Wochen für meine Photoshop-CS3-Buch noch einmal drei oder vier äußerst positive Rezensionen dazugekommen. Da frage ich mich natürlich, ob tatsächlich die Eine oder der Andere meinem Aufruf der letzten Wochen gefolgt ist und mich bewertet hat. Danke auf jeden Fall an alle, die mir eine Rezension schreiben und mir helfen, dass sich mein Engagement besonders sorgfältig an meinen Büchern zu arbeiten und zu recherchieren und der damit verbundene Zeitaufwand auch auszahlt. Es spornt mich natürlich auch an hier aktiv zu bleiben, wenn es dem Verkauf meiner Bücher hilft.
  • Falls sich jemand daran stößt, dass ich mit jeder Wochenschau dazu aufrufe für meinen Podcast und meine Bücher zu voten, oder meine Sichtbarkeit mit Verlinkung zu fördern, dann schreibt mir bitte einen Kommentar. Mir ist auch, und vor allem, kritisches Feedback wichtig und ich nehme mir solche Sachen schon zu Herzen.
  • Weil wir gerade bei Büchern sind: Am letzten Sonntag habe ich das letzte Kapitel zum Photoshop-CS4-Buch fertig geschrieben und mittlerweile sind auch die Korrekturen komplett. Nächste Woche wird gedruckt.
  • Hier findet ihr eine Seite mit 100 sehr coolen Fotos, die mit dem iPhone aufgenommen wurden. :-O
  • Hier findet ihr eine Liste der Digitalkameras mit dem größten Dynamik-Umfang. Nikon-Freunde werden sich freuen, obschon am Stockerl zwei Fujis stehen.
  • Scrivener, das Programm mit dem ich meine Bücher schreibe, erhält nach langer Zeit und einiger Verwirrung ein kostenloses Update auf 1.5 und soll sich im Laufe des Jahres zu 2.0 weiterentwickeln. Am Mac sehe ich im Moment kein besseres Programm, wenn man ein Buch schreiben möchte.
  • Habe in der vergangenen Woche wieder einmal die beiden GTD-Programme OmniFocus und Things mit- und gegeneinder verglichen. Das mächtigere und flexiblere OmniFocus hat für mich noch immer bei weitem die Nase vorne. Damit plane ich z.B. auch Megaprojekte wie meine Bücher. Beide Programme sind so eine Art ToDo-Liste, nach dem »Getting Things Done«-Konzept von David Allen. Wer von GTD noch nie was gehört hat, und auch gelegentlich Probleme hat, seine sieben Sachen auf die Reihe zu kriegen, oder permanent mit dem Gefühl herum läuft »Da war doch noch was!?«, sollte vielleicht einmal David Allens Buch »Wie ich die Dinge geregelt kriege« lesen. Bei mir ist GTD mit OmniFocus das erste System das funktioniert – und das jetzt schon seit Monaten.
  • Mitte der Woche habe ich mich für einen Foto-Workshop bei Happyshooting angemeldet, im Juli in Tübingen. Freu mich schon. :-)
  • Wer iClip nutzt und mit InDesign arbeitet, sollte sich darauf gefasst machen, dass InDesign abschmiert, wenn er eine Index- oder Querverweismarke kopiert oder ausschneidet. Zumindest bei mir ist das so. Man kann dabei auch einen Inhalt in eine Zwischenablage kopieren, sie mit einem Shortcut belegen und hat diesen Inhalt dann permanent über diesen Shortcut zur Verfügung. iClip erlaubt multiple Zwischenablagen am Mac und hat mir die Arbeit am Photoshop-Buch extrem erleichtert.
  • Twittere im übrigen seit einiger Zeit schon vom iPhone aus und in jüngser Zeit mit der kostenlosen App Twitterfon (iTunes Link). Bekommt fünf Sterne von mir. Sehr gutes Programm.


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Sat, 28. Feb. 09


Die Woche war relativ ruhig. Samstag, Sonntag, Montag: Fasching, oder Karneval, je nach dem. Ist ja auch lustig: Erst die Birne voll schütten, und dann eine auf die Birne hauen. Und ich sitze in meinem Wohnzimmer, von wo aus ich das närrische Treiben mit verfolgen kann. Auf jeden Fall hatte der Spuk offensichtlich auch Auswirkungen auf Twitter, denn es blieb bis zur Wochenmitte recht ruhig. Hier eine Zusammenfassung der für mich interessantesten Tweets, Feeds und News rund um Web, Design, Foto und Mac:

  • Zur Abwechslung findet eine nützliche App den Weg auf mein iPhone: MacNews weist auf ein kostenloses Programm für das iPhone hin, das Auskunft über europäische Notrufnummern gibt und Anweisungen für verschiedene gefahren und Erste Hilfe Situationen gibt – sollte wohl auf keinem iPhone fehlen.
  • photoappar.at veröffentlicht eine Rezension zu meinem Buch »Nikon D700 – Das Buch zur Kamera«.
  • Liege am Dienstag nicht ganz krank, aber alles andere als gesund, im Bett und nutze die Zeit, meinen Delicious Account zu reaktivieren und die paar Links zu sortieren. Wer sich für Schriften interessiert findet hier 72 Foundrys die Fonts anbieten, und wer nichts dafür bezahlen will, findet hier immer noch 16 Quellen für recht ordentliche Freefonts.
  • Am Dienstag gibt Adobe eine ganze Reihe an Updates raus, unter anderem auch für InDesign und Photoshop.
  • Die Verlosung eines Buches – wahlweise Photoshop CS4 oder Nikon D700 – läuft noch immer. Gebt einfach eure liebsten, versteckten Photoshop-Shortcuts an.
  • Apple bietet den schnellsten Browser der Welt in einer Beta-Version an: Safari 4 ist tatsächlich und ganz deutlich spürbar schneller, als der Vorgänger. Wer mehr über versteckte und coole Features von Safari 4 wissen möchte, klickt hier. Mein Favorit ist die Develop-Option, die sich über die Voreinstellungen zuschalten kann, und die beim optimieren von Websites hilft.
  • OmniGroup macht den alternativen Profi-Webbrowser OmniWeb zur Freeware (nebst drei weiteren Programmen).
  • Scott Kelby startet NikonDTown, ein Podcast mit Tipps und Tricks für Nikon-Fotografen. Am Start ist der Screencast zwar noch nicht in iTunes zu finden, mittlerweile steht aber auch der Link in den iTunes Music Store, wo sich der Podcast kostenlos abonnieren lässt.
  • Im Laufe der Woche ist EventBox zum fixen Twitter-Client für mich geworden. Abgesehen von einer klaren, einfachen, übersichtlichen Oberfläche integriert das Programm auch FaceBook. Auch Flickr, Feeds und GoogleReader ließen sich integrieren, doch bei den ersten beiden bin ich mit der Integration noch nicht glücklich, letzteres nutze ich nicht.
  • Durch EventBox habe ich mich durchgerungen, mich auch bei FaceBook anzumelden. Also Leute: Ich bin jetzt auch auf dieser Seite für Kontakte offen.

Abschließend wie schon letzte Woche mein Bettelbrief an alle Leser um aktive Unterstützung – durch Links auf eurer Homepage oder moralischen Rückenwind mit einem kurzen Kommentar. :-) PodCast-Zuseher helfen mir mit einer Rezension bei iTunes (es soll bald mal wieder etwas weiter gehen), und Leser, die von meinen Büchern angetan sind, werfen mir mit einer Buchrezension einen riesigen Stein in den Garten.

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Sat, 07. Feb. 09

Hier die Wochenschau meiner Tweets bei Twitter diese Woche:

  • Hatte in der letzten Zeit Probleme meine Safari-Lesezeichen zwischen meinem iMac, MacBook und iPhone über MobileMe abzugleichen. Auf der Suche nach Hilfe habe entdeckt, dass Apple einen Service-Chat anbietet. Innerhalb einer Minute hatte ich Kontakt zu einem Apple-Mitarbeiter, der mir in fünfzehn Minuten half das Problem zu lösen. Die Lösung war, in iSync den Synchronisations-Verlauf zurück zusetzen. Als Verursacher vermute ich, dass die Namen der beiden Computer (Benutzer) identisch waren;
  • Empfehlung für Fotografen: Uhu Patafix hilft beim einrichten von Stilleben und Produktaufnahmen – ist wie vorgekauter Kaugummi;
  • Ohne Feeds wäre das Internet für mich heute nicht mehr vorstellbar. Feeds machen die Informationsflut einigermaßen handhabbar. Der StyleSpion erklärt wie es geht;
  • heuserkampf.de weist auf einen netten Cola-Spot hin;
  • TwitterSheep zeigt eine Tag-Cloud für meinen Twitter-Account an – irgendwie mager :-( ;
  • Am Dienstag habe ich versucht herauszufinden, wozu FaceBook und MySpace gut ist;
  • Habe mich in die Lesercharts für deutschsprache Blogs eingetragen, wo ich derzeit irgendwo zwischen Platz 40 und 50 rumdümple;
  • Steige am iPhone vom Twitter-Client Twitterrific auf TwitterFon um; gute Entscheidung würde ich meinen;
  • Photoshop Photomerge kann trotz identischer Bilder bei identischer Einstellung am gleichen Computer unterschiedliche Ergebnisse liefern; Beispiele gefällig?
  • Link zu einer informativen, deutschsprachigen Seite mit gängigen Twitter-Befehlen;
  • Mein Nikon D700 Buch knackt die TopTen der Amazon-Nikon-Buchcharts und taucht in die oberen 10.000 der bestverkauften Bücher ein – bin ja nicht anspruchsvoll ;-) ;
  • Studio5555 stellt einmal mehr einen coolen Freefont vor;
  • Für alle, die das nicht wissen: auch von mir gibt es Freefonts; zum Beispiel die Lindau;
  • Habe die Entscheidung gefällt, mir durch Tagebuchschreiben wieder etwas besser zu orientieren. Natürlich schreibe ich elektronisch am Mac. Angesehen: Journler, viJournal, Tagebuch und MacJournal. Journler ist mittlerweile zu überladen und braucht ewig zu starten. Auch die Aufteilung des Fensters ist suboptimal fürs schreiben. Ist aber auf jeden Fall das Funktionsmonster im Reigen. Fürs Tagebuch eben zu viel. viJournal hat angenehme Funktionen und eine iPhone App, ist aber nicht schön (da hab ich als Ästhet meine Mühe damit). Tagebuch ist sympathisch, aufgeräumt, smart und simpel, hat interessante Features, scheint mir aber noch nicht ganz ausgegoren und hat ein schrecklich hässliches Programm-Icon. So bin ich am Ende beim Klassiker gelandet: MacJournal.

Das war wieder einmal eine Übersicht über die interessantesten Tweets, die ich diese Woche von mir gegeben habe. Auf »Guten Morgen liebe Twitter-Gemeinde« und »Ich hol jetzt mal einen Kaffee« verzichte ich, wenn euch das nicht stört. Ich wünsche auch jetzt und für alle Zeit alles Gute ;-) . Solche Tweets machen es nur schwierig bis unmöglich den Überblick über die interessanten Statusmeldungen zu bewahren.

Designworks bekannter machen!?

Ich bin in den letzten Tagen und Wochen wieder etwas engagierter in meinem Blog und in sozialen Netzwerken geworden. Nachdem ich schon fast 1.500 Besucher täglich verzeichne, wäre es schade, diese Plattform einschlafen zu lassen. Wenn ihr Gefallen am Blog und an den Podcasts habt, schreibt doch wieder einmal und öfters einen Kommentar. Wenn Ihr Zuseher meines PodCasts (iTunes) seid und Gefallen daran habt, dann hilft mir eure Rezension und Bewertung meinen PodCast weiter zu verbreiten. Leser, die von meinem Photoshop- oder Nikon-Buch angetan sind, tun mir einen riesigen Gefallen mit einer Rezension bei Amazon. Und natürlich ist jeder Link und Verweis auf diesen Blog und Artikel darin wertvoll.

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Wed, 07. Jan. 09
Autor: Markus Kategorien: News Tags: ; ; ; ; ; ; Kommentare: 5

FontExplorer X ProLinotype hat den FontExplorer X Pro veröffentlicht. Bisher war der Linotype FontExplorer X ein hervorragendes, aber kostenloses Tool zur Verwaltung von Schriften. Die neue Pro-Version soll zukünftig wohl 79 Euro kosten, kann in einer Demo-Version ohne Einschränkungen dreißig Tage lang getestet werden, und wer sich bis zum 28. Februar für einen Kauf entscheidet, kommt mit 39 Euro davon.

Ich habe das Tool nun einmal runtergeladen und installiert. Auch wenn ich Linotypes Entscheidung bedaure, denn kostenlosen FontExplorer nun nur mehr gegen Entgelt zu vertreiben, macht das Programm nach dem ersten Start einen  sehr guten Eindruck. Die Bibliothek und die Einstellungen des kostenlosen Vorgängers werden übernommen. Optisch ist das Programm gut gelungen.

Ich frage mich, ob Linotype wohl bisher über den integrierten Shop zu wenig Geld verdient hat, um eine Weiterentwicklung des Programms auf Freeware-Basis zu legitimieren, oder ob man wiedereinmal nicht genug Geld verdienen kann. Ich bin sicher kein Großeinkäufer im Linotype-Store, doch ein paarhundert Euro hat Linotype darüber auch von mir schon bekommen. Schade ist lediglich, dass in erster Linie nur die Linotype-Fonts über den Store erhältlich sind.

Ein Programm wie der FontExplorer, der es möglich macht, auch Schriften von Monotype, FontShop, FontBureau, etc. ansehen und kaufen zu können, wäre absolut wünschenswert. Der Store im FontExplorer ist absolut vorbildlich und übertrifft die Weblösungen aller anderen Hersteller und Vertreiber bei Weitem. Schade nur eben die Einschränkung auf das Linotype-Angebot. Damit lassen sich zwar viele Klassiker erstehen, doch mit modernen, innovativen, trendigen Fonts schaut es doch etwas düster aus.

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Tue, 25. Nov. 08
 
 Podcast Video: Play Now | Play in Popup | Download

Wow! Wer hätte das gedacht? Ein halbes Jahr liegt zwischen dem letzten Designworks VideoPodcast und heute. Endlich habe ich es wieder einmal geschafft eine neue Episode aufzunehmen. Wäre das Leben ein Wunschkonzert, dann würde ich euch wie im Frühjahr geplant jede Woche mit einer neuen Episode versorgen. Aber es gibt zu viel zu tun. Doch heute habe ich mir einen Tag Auszeit von meinen regulären Jobs genommen, um euch über die coolsten und heißesten Neuerungen in Photoshop CS4 zu informieren.

Ich hoffe es dauert keine sechs Monate mehr, bis ich euch einen ähnlichen Einblick in InDesign CS4 und Illustrator CS4 offerieren kann. :-)

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Wed, 19. Nov. 08
Autor: Pascal Kategorien: Fotografie Tags: ; ; ; ;

Sie sind selten gern gesehen und trotzdem sind sie oftmals das. Die Rede ist nicht von den Schwiergereltern sondern den Verzerrungen und Verzeichnungen die Objektive so mit sich bringen. Bekannt sind die Probleme in fast allen Aufnahmesituationen den nicht einmal Festbrennweiten arbeiten Verzeichnungsfrei. Besonders dramatisch sind Verzerrungen im Weitwinkelbereich und auch Zoomobjektive haben schwer damit zu kämpfen.

Von Verzeichnung sprechen wir, wenn sich das Bild tonnenförmig oder kissenförmig wölbt. Bei der kissenfömigen Verzeichnung werden die Ränder nach innen gedrückt, bei der tonneförmigen passiert genau das Gegenteil. Das Bild links zeigt eine eindeutig tonneförmige Verzeichnung und ist sehr unschön. Markus hat dieses Bild für sein Photoshop CS3 Buch in Photoshop überarbeitet und die Verzeichnung bestmöglich auskorigiert. Das Resultat seht ihr hier.

Von Verzerrung sprechen wir, wenn an und für sich paralle verlaufende Linien sich plötzlich in einem Winkel zu einander stehen. Besonders fällt das bei Weitwinkelaufnahmen auf oder bei stürzenden Linien eines Hochhauses das man fotografiert hat. Das Gebäude wirkt, als würde es gleich nach hinten umkippen.

Ich glaube wir sind uns einig, dass wir an solchen Bildern oftmals keinen gefallen finden oder wir zumindest stets etwas daran auszusetzten haben. Nun gibt es ja zum Glück Software, welche uns hilft solche Schönheitsfehler zu korrigieren. Wer nun glaubt mit Photoshop die beste Lösung in den Händen zu halten irrt gewaltig. Die Objektivkorrektur von Photoshop (CS3) ist mehr als dürftig, und Photoshop Elements, welches sich eigentlich an Fotografen wendet, bietet diesen Verzerrungsfilter nicht mal an :(

Sind wir froh, dass es noch Leute gibt welche für wenig Geld wirklich gute Software herstellen. Auch wenn dies bedeuted das Bild in einem externen Programm zu bearbeiten, kann man sich doch einiges an Zeit und Ärger ersparen. Eines dieser Programme möchte ich hier kurz vorstellen da ich von der Funktionalität überzeugt bin. PTLens ist eine kleine Software und sowohl für Mac als auch PC erhältlich. Getreu nach dem Motto »Try before buy« kann man in der Testversion 10 Bilder bearbeiten und das ohne Einschränkung. Das Programm liest RAW-Files und ermittelt aus den EXIF Daten das Kameramodell, das verwendete Objektiv und die Brennweite (auch wenn das bei mir nicht funktioniert hat?). Dabei werden Verzeichnungen bereits eleminiert und man muss sich nur noch um die Verzerrung kümmern.

Kurz den Raster einschalten, diese auf eine sinnvolle Grösse einstellen und die Regler betätigen bis das Ergebnis passt. Das geht im Normfallfall innert Sekunden und führ zu hervorragenden Ergebnissen. In den Einstellungen kann man wählen ob das neue Bild als Jpg oder Tiff gespeichert werden soll. Ich denke vom Bearbeitungsprozess macht es Sinn, diese Korrektur am Ende durchzuführen. So kann ich auch mehrere Varianten anlegen, ohne die einzelnen Bildkorrekturen jedesmal von Neuem erstellen zu müssen.

Die Software kostet 25$ und ist ein wirkliches Schnäppchen. Ein Freund aus meinem M-Art Kurs verbringt Sonntage damit, seine Bilder mit Photoshop gerade zu biegen. Ich denke die 25$ könnte man für dümmeres ausgeben.

Link: http://epaperpress.com/ptlens

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Sat, 20. Sep. 08

iTunes App PhotoCalc

Allen, die gerne und ambitioniert Fotografieren, und dabei das Glück haben, von Apples iPhone begleitet zu werden, möchte ich die App PhotoCalc (iTunes Link) wärmstens ans Herzelein legen. Für 2,39 € gibts einen Schärfentiefe-Rechner, einem Leitzahl-Rechner, einen Belchtungsrechner, eine Anzeige für Sonnenauf- und Sonnenuntergang und ein gar nicht so schlechtes, kleines Fotolexikon (sofern einem die englische Fachtermini geläufig ist). Auch wenn Ihr in der Praxis damit nicht Schärfentiefe und Belichtung berechnen werdet, bevor ihr Biene fotografiert, kann man beim Herumstpielen damit viel lernen, ist bestens informiert wie früh man aus der Kiste kriechen muss um im besten Lichte fotografieren zu können und hat darüber hinaus ein Fotolexikon in der Tasche. Und das ganze für schlappe 2,39. Zuschlagen!

Stichwort iPhone: Ich hatte noch nie ein Handy mit so vielen Funktionen und noch nie eines mit dem ich mich ausgekannt habe. Bei Apple geht die Bedienung ohne einen einzigen Absatz Handbuch aus dem Bauch heraus. Cool. :-)

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Wed, 21. May. 08
 
 VPC20: Photoshop und mit dem Auto zum Rahmen: Play Now | Play in Popup | Download

Groß–Klein, Kalt–WarmSchon wieder Mittwoch, und damit Designworks VideoPodcast-Tag. In der 20. Ausgabe zeige ich euch heute, weshalb es für mich in Photoshop nur eine Sekunde dauert, ein Bild mit einem dünnen weissen Rahmen, einem schwarzen Passepartout und meiner Internetadresse samt Subline zu versehen. Um nicht nur in Rätseln zu sprechen: Ich zeige euch, wie ihr ein Bild auf eine bestimmte Größe anpasst, in den passenden Farbraum konvertiert, scharfzeichnet, die Fläche vergrößert, die Kontur hinzufügt, den Text einfügt, das Ganze ausrichtet und dabei die ganze Arbeit als Aktion aufzeichnet, um den Rahmen anschließend nur einen Klick entfernt zu haben.

Einen Haufen Bilder mit diesem Rahmen seht ihr in meinem Flickr-Account.

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Wed, 14. May. 08
 
 Podcast Video: Play Now | Play in Popup | Download

In der letzten Woche, habe ich die Basis-Funktionen von Bridge erklärt. Heute gehe ich einen Schritt weiter, und zeige einige Funktionen, die vor allem einmal für Leute interessant sind, die viel Fotos zu verwalten haben, und wohl oder vielleicht auch viel Fotografieren, jedoch noch nicht ein Programm wie Adobe Photoshop Lightroom einsetzen wollen. Bilder von der Kamera laden, suchen und mit Schlüsselworten versehen. Hier zeige ich im schnellen Durchlauf, wie’s geht.

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