Tue, 17. Jan. 12
Autor: Markus Kategorien: Fototechnik Tags: ; ; ; ;

Regelmäßige Leser, Follower und Freunde werden bereits mitbekommen haben, dass ich seit kurzem euphorisch für die Raw-Entwicklungsumgebung Capture One Pro von Phase One schwärme. Seit ich dieses Tool verwende bin ich mit einem Drittel meiner Bilder auf Anhieb und ohne manuelles Nachbessern zufrieden. Die Hälfte vom Rest bringe ich mit einem Shortcut für das automatische Einstellen zu einem Resultat, das mich zufrieden stellt. Bei dem was übrig bleibt komme ich mit den manuellen Nachbesserungen schneller zu Ergebnissen die mir gefallen, als ich es bei Apple Aperture oder Adobe Camera Raw jemals erlebt habe. Die fertigen Resultate gefallen mir so gut wie immer besser, als das, was ich von Aperture oder Camera Raw kenne. Begeisterung!

Nun könnte man einwenden »Fotografier halt von vornherein besser, dann musst du auch nicht zwei Drittel deiner Aufnahmen automatisch oder manuell nachbessern!« Wer aber glaubt die Entwicklung von Digitalbildern wäre an der Kamera abgeschlossen, verkennt die Möglichkeiten der Digitalfotografie. Natürlich kann man: Wenn man für das Speichern der Bilder JPEG als Dateiformat wählt. Aber JPEG ist für mich irgendwie wie Sofortbilder. Mancheiner mag Polaroids reizend finden – ich meine das Wertungsfrei; mir persönlich gefallen auch viele Polaroid Aufnahmen ebenso, wie mir Lomographien gefallen können, oder Resultate die mit den zahlreichen Apps aus dem iPhone oder anderen Smart Phones zu erzielen sind. Es reizt mich aber nicht, mich selbst damit zu befassen.

JPEGs werden ebenso wie Sofortbilder in der Kamera automatisch entwickelt. Man hat als Gestalter nicht mehr viel Möglichkeiten auf das Resultat einzugreifen. Mit Raw habe ich diese Möglichkeit. Aber ebenso entscheidend wie für die Entwicklung eines analogen Fotos das Labor ist (das gilt ja eigentlich auch für Digitalbilder), ebenso ist für die Entwicklung einer Raw-Datei die Entwicklungsumgebung wichtig. Ob man ein Foto beim einen Labor oder beim anderen entwickeln lässt, führt zu unterschiedlichen Resultaten führen.

Manche Labore liefern generell lausige Resultate. Andere Labore liefern Ergebnisse, für die sich der eine Fotograf begeistern kann, der andere aber nicht. Letzterer zieht ein weiteres Labor vor, das wieder dem Fotografen davor nicht gefällt. Es ist also oft auch subjektiv.

Genau so verhält es sich auch mit Raw-Dateien. Lightroom entwickelt Bilder anders als Aperture, beide anders als DxO Optics, alle wieder anders als das neue After Shot und nicht zuletzt liefern diese wieder andere Resultate als die Raw-Entwicklungs-Tools der Kamerahersteller. Ich habe mit Capture One Pro mein Entwicklungslabor gefunden, mit dem ich endlich rundum zufrieden bin, wenn man einmal davon absieht, dass dem Werkzeug im Moment sinnvolle Retusche-Tools noch fehlen. Aber ich hoffe auf eine Weiterentwicklung, die der Qualität der aktuellen Version gerecht wird und solche Werkzeuge in Zukunft zur Verfügung stellt. Wenn dann noch ein RGB-Kanalmixer dazu käme, die Möglichkeiten die Deckkraft der Ebenen für selektive Anpassungen, die selektiven Anpassungen so wie in Aperture auch auf das ganze Bild anzuwenden, und die Werkzeuge für die selektive Bearbeitung generell verbessert würden, dann wäre das fast schon zu schön um wahr zu sein. :)

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Wed, 11. Jan. 12

Wie Heise meldet hat Corel Bibble übernommen und stellt sein erstes Tool zur Raw-Entwicklung mit dem Namen AfterShot vor. Das Programm ist neben Windows auch für Mac und Linux erhältlich und kostet 90 Euro. Umstiegswillige Nutzer von Bibble 5, Lightroom oder Aperture können es für 70 Euro haben (irgendwie finde ich solche Angebote ja ein bisschen unmoralisch).

Hier geht es zu Corel und AfterShot: Corel AfterShot Pro – photo management software.

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Mon, 16. Aug. 10

PSCS5_Kap12_001.jpg

Vor einer Woche habe ich in einem Artikel die eine Hälfte des Geheimnisses meiner flotten Publikation von Fundstücken auf Visuelle Inspiration vorgestellt, den Feedreader Vienna. Hier ist die zweite Hälfte, die es mir ermöglicht Fundstücke in oft weniger als einer Minute zu publizieren, der WordPress-Editor MarsEdit.

Schnell erklärt läuft das Ganze so: Entdecke ich beim Stöbern in Vienna in meinen Feed-Abos ein interessantes Fundstück, brauche ich das JPEG-Bild lediglich auf ein sogenanntes Dropplet zu ziehen, das ich in Photoshop erstellt und im Dock meines Macs abgelegt habe – Photoshop wandelt das in ein für mein Blog optimales Format um und legt es im Download-Ordner ab, der ebenfalls im Dock positioniert ist. Von da aus kann ich es dann direkt in einen MarsEdit-WordPress-Artikel ziehen und mit weiteren Informatinen ergänzen.

Etwas HTML-Kenntnisse sind notwendig, um mit MarsEdit sinnvoll arbeiten zu können, aber wer ein WordPress-Blog betreibt, bringt wahrscheinlich auch das Bisschen HTML zusammen. Für mich ist jedenfalls klar, dass ich ohne MarsEdit Visuelle Inspiration nicht so betreiben könnte (und ohne Vienna).

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Mon, 02. Aug. 10

wpressview.jpg

Ebenso wie DragThing gehört auch Default Folder seit ewigen Zeiten zur Grundausstattung meiner Macs.

DefaultFolder bietet eine sehr gute Vorschau auf Bilder, erlaubt es mir über die Shortcuts + und + zwischen zuletzt genutzten Foldern zu springen. Außerdem kann ich aus Öffnen- und Laden-Dialogen auch Dateien umbenennen und löschen. Es bietet noch viele weitere Funktionen wie Favoriten, oder das Vergeben von Tags – aber die zuvor genannten Fäzigkeiten sind der Grund weshalb ich DefaultFolder schon so lange verwende.

DefaultFolder: Unverzichtbar für mich.

DefaultFolder kostet € 32,95 und ist von St. Clair Software.

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Mon, 26. Jul. 10

dragthing.jpg

Eines meiner wichtigsten Mac-Zusatzprogramme ist sicherlich DragThing. Ich weiß schon gar nicht mehr wie lange es schon zu meiner fixen Ausstattung auf all meinen Macs gehört.

DragThing ist zuerst einmal ein Programm, über das man Programme, aber auch Ordner und Dokumente, mit einem Klick aus einem Dock (oder auch aus mehreren Docks heraus, wenn man will) starten kann. Da ich aber sehr viel mit Shortcuts und über Tastatur arbeite, wäre das noch lange kein Grund für mich DragThing zu nutzen. Was DragThing jedoch unverzichtbar für mich macht, ist der Umstand, dass man jedem DragThing-Objekt – also Programmen, Ordnern, Dokumenten, etc. – einen Shortcut zuweisen kann.

Ich nutze dabei meist, die am Mac nur in wenigen Programmen genutzte ctrl-Taste um Programme jederzeit schnellstens öffnen zu können. ctrl+S öffnet so zum Beispiel Safari, ctrl+D öffnet InDesign, ctrl+T iTunes, ctrl+M Mail ctrl+U MarsEdit, ctrl+L TwitterFone und so weiter.

Natürlich kann ich über diese Shortcuts auch zwischen Programmen springen, ohne mich unter einem dutzend offener Applikationen im Dock orientieren zu müssen.

DragThing kostet $ 29,– und ist jeden einzelnen Cent wert.

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