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Affinity Photo 1.5 – Update, Windows und Buch

Das Bildbearbeitungsprogramm Affinity Photo für Mac des britischen Software-Hauses Serif hat dieser Tage ein Update auf die Version 1.5 erfahren. Gleichzeitig wurde Affinity Photo für Windows veröffentlicht, ebenfalls mit der Versionsnummer 1.5. Was Serif dem Anwender mit der neuen Versionsnummer hinter dem Komma kostenlos offeriert ist heute bei anderen Anbietern auch bei voll zu bezahlenden Updates nicht selbstverständlich (wobei man fairerweise sagen muss, dass der Platzhirsch sehr ausgereift ist und AP noch einiges aufzuholen hat um wirklich auf Augenhöhe zu kommen, so gut es auch ist).

Wesentliche Neuerungen sind eine Funktion für Fokus-Stacking, was wohl vor allem Makrofotografen freuen wird (sie ist wirklich gelungen), echtes HDR und eine Tone-Mapping-Persona, 32-Bit Bildbearbeitung und RAW-Entwicklung, Macros (bei Adobe heißt das Aktionen), Stapelverarbeitung, erweiterte Unterstützung für Plugins, 70 neue RAW-Formate, Textstile, Objektivprofile und einiges mehr.

Zum Update und der Einführung der Windows-Version beträgt der Preis 39,90 statt 49,90. Mehr Infos und Links zum Einkauf der Software bietet die AP-Seite bei Serif.

Für mich ergibt sich durch die Veröffentlichung der Windows-Version eine Planänderung. Habe ich seit dem Sommer an einem Buch mit dem Titel »Das ABC der Farbe« gearbeitet hat das Affinity-Photo-Buch nun Vorrang – wir rechnen einmal mit einem Veröffentlichungstermin für Ende Februar 2017.

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Affinity-Photo-Buch: Korrektur

In meinem Buch über Affinity Photo auf Seite 220 ist mir ein Fehler unterlaufen: In Schritt 2 habe ich vergessen zu erwähnen, dass nach dem Erstellen die Maske die Auswahl aufzuheben ist, bevor mit dem Umkehren der Maske fortgefahren werden kann. In diesem Workshop führe ich den gesamten Arbeitsablauf des Beispiels vor.

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Affinity Photo: Pinsel, Protokoll und Sprechblasen

Affinity Photo schickt sich an Adobe Photoshop Konkurrenz zu machen. Tatsächlich ist das Programm die erste ernstzunehmende Alternative die mir untergekommen ist. In diesem Screencast ziehe ich drei Beispiele aus meinem letzten Buch über Adobe Photoshop CC 2015 heran und zeige wie sie sich mit dem neuen Bildbearbeitungsprogramm aus England bearbeiten lassen.

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Vollwertiger Freefont: Vollkorn

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Ehrlich gesagt braucht heute niemand mehr Schriften kaufen (und klauen schon gar nicht). Das Angebot qualitativ hochertiger Freefonts ist mittlerweile sehr groß. Da ist für jeden was dabei.

Eine köstliche Bereicherung stellt die um Kursiv-Schrittschnitte ergänzte Vollkorn von Friedrich Althausen dar.

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Freefont mit dem Charakter einer konstruierten Serif

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In meinem Buch Grafik und Gestaltung habe ich ein System zur Ordnung von Schrift nach ihrem Charakter vorgestellt (basierend auf der Matrix von H. P. Willberg). Manche der Schubladen die ich zur Einordnung in dieser Matrix vorgeschlagen habe, sind gerammelt voll mit Schriftfamilien. Andere, wie die konstruierte Serif, sind praktisch leer.

Der Schriftdesigner Jos Buivenga hat nun eine Schrift vorgestellt, die man mit gutem Gewissen in diese Schublade stecken kann. Seine Geotica ist eine Serifen-Schrift mit klassizistischem Charakter, wirkt aber auch ganz eindeutig konstruiert. Was auf den ersten Blick befremdlich wirkt, könnte zum echten Hit werden. Vor allem im Mode-Bereich kann ich sie mir als gute Alternative zu den Omnipräsenten Klassikern Bodoni und Didot vorstellen.

Wie üblich sind die Schriften von Jos Buivenga ein absolutes Schnäppchen. Und wie üblich offeriert uns der Designer auch einen Teil zum kostenlosen Download. Zwar ist es bei der Geotica nur ein einziger Schnitt, aber dafür ist es der wahrscheinlich wichtigste aus dem Bundle.

Link | www.josbuivenga.demon.nl

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Mister Jun Free Download

mister. jun font teaser from clement romier on Vimeo.

Hier wird ein FreeFont animiert präsentiert. Ist einmal etwas anderes. Durchaus nett. Mehr darüber und den Link zum kostenlosen Download findet ihr hier.

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FontView: Klasse Typen aus Österreich

Österreich ist ja nun nicht unbedingt für Schriftgestaltung berühmt. Schön, dass es auch bemerkenswerte Ausnahmen gibt, wie die Typejockeys aus Wien, die mit Ingeborg eine wunderschöne Schrift vorlegen. Auch die Premiéra ist einen Blick wert, wenn auch nur mit drei Schnitten zu haben. Man darf gespannt sein, was da noch kommt.

Link | http://www.typejockeys.com

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