Die zweite Schrift einer Teilnehmerin des Werbelehrgangs ist da: Hasenfuß. Ich bin schon gespannt was sonst noch kommt. Aber der Name dürfte kaum zu übertreffen sein.
Die zweite Schrift einer Teilnehmerin des Werbelehrgangs ist da: Hasenfuß. Ich bin schon gespannt was sonst noch kommt. Aber der Name dürfte kaum zu übertreffen sein.
Das Angebot freier, attraktiver Schriften wird immer größer. Da gibt es heute aber wirklich nur mehr schwer Ausreden zum Schriftenklau.
Einen besonders attraktiven und professionellen Charakter vermittelt PT-Sans, einmal mehr zu finden beim Fonteichhörnchen.
creativenerds.co.uk zeigt »50 Best Free Fonts From 2009«. Besonders gut gefällt mir dabei Quicksand, eine mir bisher unbekannte Schrift mit sehr attraktivem Charakter.
Ein zweiter, mit FontStruct erstellter FreeFont. Bei diesem Experiment wollte ich herausfinden ob es mit der stark begrenzen Anzahl an Grundformen und einem Raster von drei mal vier Feldern möglich ist einen ganzen Font samt Sonderzeichen aufzubauen. Hat fast funktioniert, wenn man davon absieht, dass Akzente und Umlaute bei Versalien drei weitere Felder nutzen und ich manche nicht deutsche Sonderzeichen beim besten Willen nicht mehr umsetzen konnte.
Download TrueType Twelve Bricks
Jedes mal wenn ich eine verzerrte Schrift sehe frage ich mich: Warum macht der das?
Ist es schöner? Nein! Glaubt wirklich jemand er könne mit einem Mauswisch in Illustrator oder InDesign die Formen einer Schrift verschönern, an der ein ausgebildeter und erfahrener Schriftdesigner Monate oder Jahre lang gefeilt hat? Wenn ja, dann ist es Arroganz. Wenn nicht, dann hat er sich das Resultat nicht wirklich angeschaut. Dann ist das Ignoranz.
Wenn mir eine Schrift nicht gefällt, dann nehme ich einfach eine andere, anstatt sie durch Verzerrung noch unansehnlicher zu machen.
Aber ich muss doch eine bestimmte Schrift nehmen, weil es die Hausschrift eines Unternehmens ist? In dem Fall darf sie aber auch nicht verzerrt werden, denn nach dem Verzerren ist die Schrift nicht mehr dieselbe Schrift. Und eine unverzerrte Helvetica ist einer Univers näher, als eine verzerrte Helvetica.
Dabei möchte ich nicht den Gelegenheitsgestalter kritisieren, den Laien, der es nicht besser weiß. Ich bin selbst in einer einzigen Sache Fachmann, visueller Kommunikation. In allen anderen Dingen bin ich Laie. Und in all diesen Bereichen mache ich sicher immer wieder Dinge, bei denen es dem Experten die Zehennägel aufrollt und er sich fragt, »wie kann man nur?«
Doch wer sich professioneller Gestalter nennt, der sollte in der Lage sein und sich die Zeit nehmen die Frucht seiner Arbeit ordentlich anzusehen und auf ästhetische Mängel hin zu überprüfen. Und wer das macht, kann unmöglich zum Schluss gelangen, das eine auf 75% verzerrte Futura ästhetisch vertretbar ist. Wenn er dennoch meint, ihm gefalle das, dann kann ihm das niemand nehmen. Aber er sollte vielleicht doch einen anderen Job suchen, als einen, in dem es darum geht ästhetische Layouts zu entwerfen.
Würde ein vernünftiger Mensch ein Portrait wachen Auges auf 75% quetschen? Wohl kaum. Seht euch an, was aus dem Design eines Mercedes, BMW, Aston Marin oder Lamborghini werden würde, wenn man ihn einfach auf 75% zusammenstaucht. Sehen diese Fahrzeuge dann besser aus? Wohl kaum. Kann man die Architektur eines Reichstags, einer Notre Dame, eines Eifelturms, einer Tower Bridge oder eines Gebäudes eines Mies van der Rohes einfach zusammenquetschen ohne die Formen zu zerstören? Wohl kaum. Kann man Leonardos Mona Lisa das antun? Nein!
Weshalb soll das bei einer Schrift anders sein?
Die oberste Regel der Gestaltung lautet »schauen«!
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Bin ich diese Woche über einen alten Schriftentwurf von mir gestolpert, habe in den letzten Wochen drei Schriften in FontLab umgesetzt und zugerichtet, da ist mir auch wieder bewusst geworden, dass es da einmal eine Schrift mit mir gab, die von einem Schriftmuster aus den 1920er oder 30er Jahren inspiriert und nach der Stadt am Bodensee benannt wurde.
Die Zurichtung ist lausig. Aber vielleicht habe ich in nächster Zeit einmal Zeit den Font neu durchzuspationieren und ordentlich zuzurichten.
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MoveableType präsentiert mit Orbitron wieder einmal einen OpenSource Font der mit 4 Schnitten, Kapitälchen und Ligaturen grandios ausgebaut zu sein scheint. Sollte man die Helden, die viel Zeit in so eine Schrift investieren und dann der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung stellen, nicht einfach virtuell heilig sprechen.
Als ich eben eine Datei aus meinen Datenarchiven raus gesucht habe, wollte es der Zufall, dass ich über ein Schriftmuster einer Schrift stolperte, an der ich vor zehn Jahren gearbeitet habe. Es müssen hunderte Stunden gewesen sein, die ich in die Schrift investiert habe. Der Light Schnitt der Schrift war fertig und fünf weitere Schnitte bis ExtraFett waren in Arbeit. Die Turbulenzen der damaligen Zeit haben dazu geführt, dass ich (fast) alle Daten der Schriftentwicklung verloren haben. Ein einziges Blatt, das ich im Vorübergehen als Schriftmuster rasch gesetzt habe, ist von der vielen Arbeit übrig geblieben.
Nun ja, ganz stimmt das eigentlich nicht. Viel mehr ist übrig geblieben, denn die vielen Stunden in denen ich die Buchstaben erst skizziert, dann mit Bleistift und Lineal auf Millimeterpapier gezeichnet und später in Illustrator optimiert habe, haben deutliche Spuren in meinem Formalen Empfinden hinterlassen. Die Arbeit an der Schrift war die beste Gestaltungsschule, die ich je besucht habe.
Ich habe die Schrift, längst — ich möchte nicht sagen vergessen — als Episode meines Lebens zu den Akten gelegt. Aber als ich heute auf das Muster gestoßen bin und die Resultate wieder einmal sah, da wurde mir schon etwas weh ums Herz, dass die Daten die dazu geführt haben für alle Zeit verloren sind.
Ja, das gemeine k ist hässlich, und das S hat reichlich Potenzial optimiert zu werden. Aber das a hat absolut seinen Reiz, das e ist mir gut gelungen und das g ist ein Traum — ich liebe dieses g. :’)
Nun ja. Die Skizzen liegen allesamt noch hier in einem Karton und das PDF lässt sich bis zum Abwinken hochaufgelöst in Pixel umrechnen. Vielleicht werde ich das Projekt ja eines Tages wieder aufnehmen und die Schrift noch in diesem Leben fertig stellen.
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Ubuntu Titling ist eine nette runde Sache, also Schrift. Einmal mehr gefunden beim FontEichhörnchen.
Tertre ist eine Schriftfamilie in fünf Schnitten. Der meiner Ansicht nach coolste Schnitt, ExtraBold, kann bei myFonts kostenlos heruntergeladen werden. Danke, myFonts.