Tue, 17. Jan. 12

Pasted Graphic 2

Wenn man ein Dokument schließt und es noch nicht gespeichert ist, dann fragt der Mac mit einem Dialogfenster ›Nicht speichern‹, ›Abbrechen‹ oder ›Speichern‹? Wenn man Enter drückt, dann wird das Dokument gespeichert. Mit Apfel+. wählt man abbrechen. Aber wie wählt man ›Nicht speichern‹ ohne die Maus zu bemühen?

Bei Windows kann man N für ›nicht‹, ›no‹ oder ›not‹ drücken. Am Mac geht das in den meisten Programmen auch mit den Shortcuts Apfel+D für ›don’t‹ oder Apfel+N für ›nicht speichern‹.

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Tue, 27. Apr. 10

minibattpower.jpg

Mein Laptop hing von Früh bis Spät am Netz. Den Akkus soll es ja nicht bekommen ununterbrochen mit Strom versorgt zu werden. Entsprechend schnell verloren meine Laptops immer Akkukapazität und nach circa zwei Jahren laufen sie eigentlich nur mehr am Netz.

Das kleine Programm Mini BatteryLogger zeigt am Desktop des Mac eine Batterie an, die den Ladestatus des Akkus anzeigt; eine zweite Anzeige findet sich auch in der Menüleiste.

battpower.jpg

Eine Batterie im Schreibtischhintergrund? Deshalb würde ich Mini BatteryLogger noch nicht empfehlen. Viel interessanter ist, dass mich BatteryLogger über Growl über den Ladestatus des Akkus informieren kann. So habe ich mir dieses System so eingerichtet, dass bei geringer Ladung ebenso Nachrichten auf meinem Laptop (und gleichzeitig auf den im Netzwerk hängenden iMac an dem ich arbeite) erscheinen und stehen bleiben, wie wenn der Akku wieder voll geladen ist — mit dem zusätzlichen Sound-Signal kann ich die Meldung nicht übersehen.

aufladungestoppt.jpg

Mini BatteryLogger ist eine kleine Systemerweiterung auf die ich am MacBook nicht mehr verzichten möchte.

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Sun, 25. Apr. 10

growl.jpg

Growl ist eine Systemerweiterung für den Mac, mit der Programme Nachrichten über das System versenden und am Bildschirm kurz oder bleibend einblenden können.

growl_notivications.jpg

Nachrichten von Programmen? Wer braucht denn das! Dachte ich erst auch. Doch seit einem Jahr oder länger ist Growl fixer Bestandteil meines Systems. So habe ich zum Beispiel für OmniFocus eingestellt, dass bevorstehende oder fällige Aufgaben am Bildschirm angezeigt werden und stehen bleiben sollen, bis ich sie weg klicke (zu OmniFocus und GTD habe ich gestern einen Artikel geschrieben).

Auf diese Art kann ich während des Tages keine To-dos mehr vergessen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt des Tages zu erledigen sind — drei Notifications im Screenshot oben stammen von OmniFocus. Die oberste Nachricht stammt von Mini BatteryLogger — die Systemerweiterung teilt mir mit, dass mein Akku voll geladen ist und ich den Stecker ziehen kann, damit mein Laptop nicht ununterbrochen am Netz hängt. Ich hoffe, das verlängert seine Lebensdauer.

Die Einstellungen für Growl werden über die Systemeinstellungen vorgenommen. Dort kann ich auch bestimmen welche Nachrichten auf dem Bildschirm stehen bleiben sollen oder ob bestimmte Arten von Nachrichten mit einem Sound erscheinen.

growl_einstellungen.jpg

Growl informiert mich über Neuigkeiten im FeedReader, welcher Kontakt sich bei Skype an- und abmeldet, zeigt mir eine Kurze Ansicht neu eingehender Mails, blendet Twitter-Statusmeldungen für einen Augenblick ein und zeigt mir welches Stück aus iTunes gerade angespielt wird und wie viele Sterne ich dafür vergeben habe. Dabei kann das Programm Nachrichten nicht nur an dem Rechner anzeigen, auf dem die Nachricht eintrifft, sondern über ein Netzwerk auch auf anderen Rechnern und Bildschirmen. Dazu müssen lediglich die Tickets für die entsprechenden Programme auf dem angeschlossenen Netzwerkrechner abgelegt werden (auf dem Growl natürlich auch installiert sein muss). Finden und Ablegen kann man die Tickets im Ordner Benutzer / Library / Application Support / Growl / Tickets.

growl_tickets.jpg

Growl ist für mich zum unverzichtbaren Teil meines Betriebsystems geworden. Zu bekommen ist die Donationware unter growl.info.

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Sun, 11. Apr. 10

GTD — Getting Things Done — ist ein hervorragendes Konzept die Dinge auf die Reihe zu bekommen.

Computer sind hervorragend dazu geeignet mit GTD zu arbeiten. Oder wären es. Wenn es endlich ein vernünftiges Programm dazu für den Mac gäbe — eines, mit einer guten iPhone App.

Über ein Jahr lang habe ich jetzt mit der Beta von The Hit List gearbeitet. So sollte ein GTD-Programm aussehen und funktionieren. Aber seit einem Jahr gibt es praktisch keine Weiterentwicklung, eine 1.0-Version scheint nicht in Sicht, von der längst angekündigten iPhone-App keine Spur und der Entwickler schweigt — nachdem er von den Anwendern 50$ für die Beta genommen hat. Das hat so keine Zukunft.

Das meistverwendete GTD-Programm am Mac scheint Things zu sein. Ich habe es damit jetzt schon drei oder vier mal versucht und habe es nach ein paar Tagen immer wieder entnervt aufgegeben. Zwar kann ich Aufgaben systemweit via Shortcut erstellen, ich kann Tags einsetzen und To-Dos planen. Aber wenn ich meine wiederkehrenden Aufgaben für meinen täglichen Morgencheck anlegen will, stellt das Programm Grenzen auf, mit denen ich nicht arbeiten kann. Für meinen Morgencheck am Computer gibt es einen fixen Ablauf: Zeitverwaltung aufräumen und Aufzeichnung beginnen, E-Mails checken, ein paar Websites checken, GTD-Eingang checken, Kalender checken, ein paar Software Abgleiche machen, etc. Die Aufgaben lassen sich in Things zwar als wiederholend anlegen, aber das Programm verweigert, dass ich die erstellten Aufgaben in eine Sinnvolle Reihenfolge bringe. Die Reihenfolge in der Zeitplanung entspricht der Reihenfolge, in der man die To-Dos erstellt hat. OK. Zur Not könnte man damit Leben, wenn nicht am ersten Tag, an dem die wiederholenden Aufgaben Alphabetisch (!) im Ordner für die aktuellen Aufgabe liegen würden.

Things bietet nicht die Möglichkeit Projekte in Unterordnern zu gruppieren. Es gibt keine intelligenten Folder. Und weshalb zeigt die Übersichtsspalte in Things ein Icon für Projekte und darunter ein Verzeichnis für Projekte?

Begonnen habe ich mit GTD am Mac mit OmniFocus, aber, während Things zu strikt und unflexibel ist, scheint mir OmniFocus zu offen angelegt, zu viele Möglichkeiten zu bieten und den GTD-Prozess von sich aus zu wenig in klare Kanäle zu leiten. Darüber hinaus ist das Programm schlicht hässlich — sowohl The Hit List als auch Things sind wesentlich ansprechender gestaltet. Trotzdem: Vielleicht sollte ich OmniFocus noch einmal eine Chance geben. :\

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Tue, 14. Apr. 09

Pascal hat mich auf ein kleines Problem bei der Arbeit mit Photoshop am Mac aufmerksam gemacht. Laut Adobe kann man mit Apfel+Space-Taste die Lupe temporär aufrufen. Leider ist seit der Einführung von Spotlight am Mac dieser Tastaturbefehl vom System belegt, und wenn der brave Photoshopper nun Apfel+Space drückt, springt prompt das Spotlight-Suche-Feld am rechten oberen Bildschirmrand auf.

Ich habe das Problem dadurch behoben, dass ich den Tastaturbefehl über die »Systemeinstellungen« im Apfelmenü im Bereich »Spotlight« verändert habe. Man kann ihn auch ganz einfach deaktivieren, wenn man Spotlight nicht nutzt.

Pascal hat herausgefunden, dass sich als Alternative zusätzlich zu Apfel+Space auch noch die Shift-Taste drücken lässt. Die Lupe kommt dann auch, ohne dass Spotlight sich angesprochen fühlt. Aber Vorsicht: Pascal und ich übernehmen keine Verantwortung für die Knoten in Fingern die durch diese Tastenkombination entstehen können.

Anmerkung Pascal: Das Drücken der Shift-Taste hat auch eine Funktion. Wenn mehrere Bilder geöffnet und nebeinandere angeordnet sind, werden gleich alle Bilder vergrössert oder verkleinert.

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