Ich werde immer wieder gefragt, wie ich Bücher schreiben, Seminare halten, Grafikdesign-Jobs unter einen Hut bringe, und dabei noch Zeit finde visuelle Glanzstücke aufzuspüren und zu publizieren, Artikel zu schreiben und zu posten, und Podcasts aufzunehmen und online zu stellen.
In einem 8-Stunden-Tag geht es natürlich nicht. Doch neben Begeisterung an der Sache ist vor allem effiziente Software ausschlaggebend es auf die Reihe zu bekommen. Für das Sammeln von Inspiration und das Aufspüren von Fundstücken für meinen zweiten Blog, Visuelle Inspiration, ist für mich vor allem der Feedreader Vienna unverzichtbar.
Wer Inhalte im Internet publiziert kann diese, neben der visuellen Aufbereitung für die normale Website oder den Blog, auch als Feed zur Verfügung stellen. Mit Feedreadern lassen sich diese Feeds von Besuchern abonnieren. Feedreader erkennen neue Veröffentlichungen der Quellen und stellen sie in roher, unformatierter Darstellung Brocken für Brocken, Artikel für Artikel dem Abonnenten zur Verfügung.
Ein solcher Feedreader ermöglicht es also den Überblick über Dutzende Quellen zu behalten, weil man immer nur die Meldungen dargestellt bekommt, die seit dem letzten Aufruf des Readers neu veröffentlicht wurden.
Vienna ist ein großer Teil des Geheimnisses, weshalb es mir gelingt, trotz der vielen Projekte die ich verfolge, immer noch Zeit für Visuelle Inspiration zu haben – ich muss nicht den ganzen Tag durch’s Internet surfen, meine Fundstücke zu ergattern, sondern widme mich ein paar mal die Woche eine halbe Stunde der Inspiration. Ich habe einige andere Möglichkeiten Feeds zu abonnieren versucht, habe ursprünglich mit der Feedreader-Funkton von Safari begonnen (Opera und Firefox können es übrigens auch), aber die Effizienz mit der ich mit Vienna die Quellen durchstöbern kann, bleibt bisher unerreichbar – und besser kann ich’s mir auch kaum vorstellen.
Im angehängten Screecast zeige ich ein paar der Funktionen des Programms.
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