Fri, 01. Jan. 10
Autor: Markus Kategorien: Uncategorized Tags: ; ; ; ; Kommentare: 0

imageview_heoregur.jpg

Mymodernmet zeigt eine Gallerie mit 15 Bildern von Tieren in vermenschlichten Szenen. Da sind ein paar Schmunzler dabei.

Kommentare: 0
Wie findest du den Artikel: Nicht gutGutSehr gut (Artikel bisher ohne Wertung)
Loading ... Loading ...
Sun, 01. Nov. 09

Gestern hat mich der Kommentar eines Fotografen erreicht, dessen Foto ich im Blog gezeigt habe. Er hat sich beschwert, dass ich unter meinem Namen ein Foto von ihm zeige ohne seine Erlaubnis einzuholen. In einem freundlichen Mailwechsel konnten wir die Sache Gott sei Dank gütlich klären, doch es hat mich angeregt einmal mehr über das Urheberrecht im Internet nachzudenken.

Zum Einen habe ich zwar immer auf die Quelle zurück verlinkt wenn ich ein Beispiel exzellenter Arbeit präsentierte, aber ich muss gestehen, dass ich zu faul war auch den Namen des Fotografen mit anzuführen. Das habe ich jetzt geändert.

Ich habe bereits mit einigen Fotografen über ihre Meinung dazu gesprochen, was sie davon halten wenn ich ihre Fotos in meinem Blog zeige. Das Feedback ging durchgehend in die Richtung, dass sie sich darüber freuen wenn ich hier ihre Fotos zeige, solange ich zu ihnen zurück verlinke.

Das ist auch meine Einstellung dazu: Ich freue mich wenn jemand meine Arbeiten herzeigt solange er mich als Urheber kenntlich macht und meine Bilder nicht kostenlos verwendet um damit sein eigenes Geschäft anzukurbeln. Das heißt, wenn ein Verlag, der mit seinen Publikationen Cash macht, meine Bilder verwendet um den Einkauf kostenpflichtiger Agenturbilder oder um Aufträge an Fotoreporter zu umgehen, dann halte ich das nicht für legitim. Noch viel verwerflicher finde ich es, wenn Werbeagenturen und Werbegrafiker Bilder klauen, um sich damit die eigene Nase vergolden zu lassen. Da ist es mit einer einfachen Quellenangabe oder Namensnennung nicht getan! Wer Geld mit den Werken Anderer verdient, sollte diese auch an seinem Gewinn beteiligen. Das ist nur fair.

Beunruhigend finde ich die derzeitige Praxis von Google Bücher ohne das Einholen der Rechte zu scannen und ins Internet zu stellen. Das edle Mäntelchen, das sich der Infomonopolist da umhängt, ist doch falsche Fassade, denn Google macht mit seinen Services enorme Kohle. Autoren sollen dann pro Buch mit ein paar Euro abgespeist werden und der GoogleKrake steckt die Millionen ein? Hm. :\

Noch geht es um Bücher, die nicht mehr erhältlich sind. Aber wie soll das weiter gehen, wenn der Trend zum geilen Geiz anhält. Glaubt ihr ich schreibe noch Bücher, wenn ich damit nichts mehr verdienen kann? Glaubt ihr Irgendjemand schreibt noch Irgendeinen anspruchsvollen hochwertigen Text, wenn er davon nicht mehr leben kann?

Zurück zum Thema Bilder, denn so einfach ist das Thema mit den Blogs noch nicht abgehakt. Zwar ist die Kohle, die ich mit GoogleAdds und AmazonLinks verdiene, so wenig, dass das nix mit einer kommerziellen Nutzung zu tun hat. Aber neben dem Spaß am Bloggen sehe ich das Weblog schon auch als Marketinginstrument und hoffe, dass ich damit Promotion für meinen Namen und meine Bücher machen kann. Also ist auch mein Blog ein bisschen kommerziell. Und das gilt für viele Blogs.

Zwar müsste ich den Blog wie er jetzt ist einstellen, wenn ich für jedes Beispiel eine Erlaubnis einholen müsste, ganz zu schweigen davon, dass ich keine Lizenzgebühren für Bilder die ich zeige abgeben könnte. Die Einkünfte aus den Büchern sind gerade groß genug das Schreiben eines neuen Buches wirtschaftlich so einigermaßen zu rechtfertigen. Aber vor diesem Hintergrund kann ich doch verstehen, dass nicht alle Fotografen oder Designer erbaut sind ihre Arbeiten in fremden Umfeldern zu finden – ob mit Quellenangabe oder ohne. Überhaupt ist es legitim, dass der Schöpfer eines Werkes nicht will, dass seine Arbeit auf einem Blog oder einer Site erscheint von der er nie etwas erfährt.

Natürlich unterstützt die Verbreitung von Arbeiten Kreativer in Blogs, auf Sites und in Communitys die Reputation ihrer Schöpfer. Das ist meine Sichtweise und die Sichtweise Vieler die ich kenne. Aber es ist auch legitim es anders zu sehen.

Wer ein Werk schafft hat in meinen Augen auch das Recht zu bestimmen was damit geschieht und was nicht damit geschehen darf. Die Mentalität Vieler zu glauben, sie hätten EIN RECHT auf Alles was andere im Schweiße ihres Angesichts erarbeiten und erschaffen und das Recht es sich auch so zu nehmen, wenn Sie den dafür verlangten Preis nicht bezahlen wollen, nicht können oder für zu hoch erachten, finde ich gelinde gesagt zum Kotzen. Schade, dass diese Mentalität längst zum Mainstream geworden ist und nur die wenigsten Leute ein Problem damit haben sich einfach zu nehmen, wonach ihnen gelüstet.

Ich will hier nicht als Ritter der Rechte ausbeuterischer Industrien auftreten. Wenn eine gierige Musikindustrie gewöhnliche Hausfrauen und Mütter zu Millionenklagen verdonnert und ihr Leben ruiniert, weil sich auf ihrer Festplatte ein paar illegal erworbene Musikstücke gefunden hat, dann ist das mehr zum Kotzen als man jemals essen kann – eine Industrie, die keine Skrupel hat mit minderwertiger Massenware die Taschengeldbörsen Minderjähriger zu plündern. Aber nur weil sich da eine Industrie und einige Multis auf übelste daneben benehmen, rechtfertigt das nicht, dass wir – du und ich – uns einfach überall bedienen dürfen und einfach nehmen wonach uns ist.

Ein kleiner Fotograf ist kein Plattenmulti. Ein kleine Softwareschmiede mit einer sauberen Shareware ist kein Adobe, kein Microsoft, kein Apple. Und ein Schriftdesigner schafft seine Schriften in der Regel aus einer Leidenschaft die finanziell nie vergolten wird.

Das sind nur so ein paar Gedanken zum Urheberrecht und ein Aufruf dazu, dass wir alle darüber nachdenken dürfen, wo die Produkte die uns Freude machen oder uns helfen einen Job zu erledigen her kommen, wer sie gemacht hat, was er dafür aufgewendet hat und, dass er wahrscheinlich auch davon leben können möchte.

Kommentare: 0
Wie findest du den Artikel: Nicht gutGutSehr gut (2 Wertungen, durchschnittlich mit 3.00 von 3 bewertet)
Loading ... Loading ...
Fri, 16. Jan. 09

Manchmal frage ich ob es nur mir so geht. Ich gehe meine Fotosammlung der letzten zwei Jahre durch und habe riesige Probleme Bilder zu finden die mir wirklich gefallen. Es gibt nur ganz wenige Bilder in meine Bibliothek die ich mir auch heute noch gerne mal anschaue oder sogar den Weg in den Bilderahmen und an die Wand gefunden haben. Dabei ertappe ich mich auch immer bei der Frage, woran es denn liegen mag, das mich andere Bilder mehr faszinieren als die eignen. Liegt es daran, dass die eignen Bilder, um es unverblümt zu sagen, einfach nur schlecht sind? Oder hat man sich daran scho satt gesehen, das es scheinbar nichts mehr interessantes daran zu entdecken gibt und sie einen einfach nur noch langweilen? Am ehesten trifft wohl aber die letzte Feststellung zu, nämlich die das sich über die letzten zwei Jahre sowohl das Können wie auch der Anspruch weiter entwickelt hat.

Nun kann das ja gut sein, denn wer seine Ansprüche hoch schraubt und daran fest hält diesen zu genügen, wird zwangsläufig besser werden, seinen eigenen Stil finden und vielleicht auch ganz neue Wege beschreiten. Doch kann es genausogut demotivierend sein, wenn alles was man macht einfach nicht mehr gut genug zu sein scheint. Ich für meinen Teil habe mir neue (fotgrafische) Projekte ausgedacht, welche hoffentlich meine Ansprüche erfüllen und mich wieder einen Schritt nach vor bringen. :)

Ich kann mir auch vorstellen, dass dies nicht nur bei Fotos so ist. Jeder der gestalterisch tätig ist und seine Arbeiten Jahre später Revue passieren lässt, findet wohl das eine oder andere nicht mehr so toll als zur Entstehungszeit (oder geht das wirklich nur mir so?)

Kommentare: 3
Wie findest du den Artikel: Nicht gutGutSehr gut (Artikel bisher ohne Wertung)
Loading ... Loading ...
Wed, 17. Sep. 08
Autor: Markus Kategorien: Kurzmeldungen Tags: ; Kommentare: 2

Unter http://gallery.me.com/markuswaeger habe ich gestern einige Impressionen der »Tour de Autriche 2008«, die ich im August/September-Urlaub mit meiner frecheren Hälfte gefahren bin. Für Freunde klassischer Karosserien gibt es auch einige Bilder, die ich auf der »Silvretta Classic 2008« geschossen habe.

Kommentare: 2
Wie findest du den Artikel: Nicht gutGutSehr gut (Artikel bisher ohne Wertung)
Loading ... Loading ...
Mon, 09. Jun. 08

Hallo, liebe Leser, und herzlich willkommen ihr Besucher aus dem Cyberspace. Wie vor einiger Zeit angekündigt, ist es (leider) recht ruhig geworden in meinem Weblog. Damit jetzt meine 22 Leser ( ;-) ) nicht befürchten müssen ich sei verschieden, sende ich euch hiermit wieder einmal ein Lebenszeichen.

Gewinner der Verlosung

Es wurde bereits nachgefragt, wer denn nun Buch und DVDs gewonnen habe – die fairen »Verlierer« wollen gratulieren (so ist’s recht :-) ).

Buch: Georg Chyba
DVDs: Andi Mehltretter, Uli Thiel und Kirstin Dörr

Die Pakete sind seit Freitag unterwegs und sollten demnach im Laufe der Woche bei den – hoffentlich glücklichen – Gewinnern eintreffen.

Nikon-Workshops

SeerosenWeil mir meine derzeitige 50–60-Stundenwoche nicht reicht, war ich am Wochenende in München auf zwei Seminaren der Nikonschool. Zum einen war das ein Workshop zur D80, zum anderen Blitzen und Portrait. Seminarleiter des Blitzen-Workshops war Benedikt Frings-Neß, für dessen Makrofotografie-Workshop ich mich dann auch gleich wieder angemeldet habe (wobei ich auch den Link zum Referenten Hendrik Mallmann des sehr interessanten D80-Workshops nicht aussparen möchte).

Leider ist es uns nach den Vorschriften von Nikon nicht vergönnt Fotos der Blume, die wir im Rahmen des Blitzen-Praxisteils portraitieren durften, zu veröffentlichen (was ich ja auch verstehe), weshalb ich mich hier oben bei der Abbildung auf eine Seerose in einem Brunnen des Holiday Inn in München beschränken muss.

Models gesucht

SamFalls einer oder eine meiner geschätzten Leserinnen und Leser sich zum Modeln berufen fühlt, oder einfach Spaß an der Arbeit vor der Kamera hat, möchte ich hiermit noch einmal dazu aufrufen, euch bei mir zu melden. Zum einen sind neue Bücher von mir in Vorbereitung, wofür ich nicht genug Aufnahmen zur Auswahl haben kann, zum anderen möchte ich einfach auch das am Wochenende gelernte möglichst bald in der Praxis vertiefen.

Wie eben angedeutet sind sowohl weibliche wie männliche Interessenten herzlich eingeladen zu einem Shooting. Auch und gerade eine kleine Gruppe wäre mal interessant, Geschwister, Freunde/Freundinnen, eine Band, Zwillinge (Drillinge wären doch ein Traum :-) ), Kinder, Erwachsene, Greise, …

Der Deal läuft TfP – Time for Prints. D.h. wir verbringen beim Fotografieren eine unterhaltsame »Time« miteinander, und ihr bekommt von mir eine CD mit den gelungenen Bildern. Ich bekomme im Gegenzug eure Erlaubnis, die Bilder für meine Publikationen zu nutzen.

Wer zuerst einmal ein paar Bilder meines ersten Model-Shootings ansehen will, kann sich bei Flickr meine Bilder von Sam ansehen.

Interessenten senden einfach eine Nachricht an markus@designworks.at.

Laufende Projekte

Wie bereits (ich glaube schon mehrfach) erwähnt, haben [Pascal] und ich eine Flickr-Gruppe mit dem Titel »Kritische Perspektiven« gegründet, in der es darum geht, Bilder kritisch zu betrachten, zu zerlegen, zu kommentieren und zu lernen. Falls jemand gerne Fotografiert und den Mut dazu hat, ehrliche Meinungen abzugeben und zu ernten, möchte ich hiermit auch dazu noch einmal eine Einladung aussprechen.

Models die gerne mit Fotografen arbeiten (ok, das sollten wohl alle Models tun), und Fotografen, die immer wieder nach Models suchen, lade ich hiermit zur Xing-Gruppe »Model-Kontakt« ein – mehr dazu, auf der verlinkten Seite.

Link-Tipp

Alle Freunde der Canon EOS400D, sowie derzeit auch alle, die an fotografischen Grundlagen interessiert sind, möchte ich noch einmal auf die Seite von [Pascal] verweisen, der sehr interessante Artikel auf seiner Website für alle fotobegeisterten Einsteiger veröffentlicht. Ich bin zwar kein blutiger Anfänger mehr, und als Nikonianer auch nicht an der 400D interessiert, aber es ist auch für mich noch Interessantes mit dabei, und das ganze ist sehr klar strukturiert und leicht verständlich geschrieben (ich glaube, da wartet ein schriftstellerisches Talent auf seine Entdeckung ;-) ). Überzeugt euch selbst davon, dass ich das nicht nur schreibe, weil [Pascal] mein Neffe ist.

Und was kommt jetzt?

Zunächst einmal noch Ruhe bis zum 23.6. Bis dahin habe ich die Hucke voll, mit laufenden, gut ausgebuchten Seminaren. Danach werde ich hoffentlich wieder etwas mehr Raum für mein Weblog und den Designworks-VideoPodcast haben. Geplant sind für den Podcast einige Episoden zum Thema Typografie, und dann soll es auch einmal um Lightroom gehen.

So long, viel Spaß und lasst gelegentlich was von euch hören. Ich kann es nicht oft genug sagen: Manchmal hat man als Blogger das Gefühl, nur für eine Hand voll Leute zu schreiben. Aber erst mit wachsendem Publikum bekommt der Spaß auch einen Sinn.

Kommentare: 6
Wie findest du den Artikel: Nicht gutGutSehr gut (Artikel bisher ohne Wertung)
Loading ... Loading ...