Schlagwort-Archive: Fotografieren

Leserstimmen: Kreative Fotoschule

Das sagen Rezensenten über mein Buch »Die kreative Fotoschule«:

Marolina Krieger, 27.10.16, via Amazon:

»Herr Wäger erklärt einem alles was man wissen muss als Einsteiger – und zwar verständlich.«

N. Valintini, 21.10.16, via Amazon:

»Fazit: Eine super Fotoschule für den Einstieg. Das Buch kann ich wärmstens empfehlen und ich würde es sofort wieder kaufen.«

Mio via Amazon:

»Es macht einfach Spaß darin zu lesen – und so verständlich erklärt, dass es sofort hängen bleibt und man möchte jeden Tipp sofort austesten.«

Oliver Seidel via Amazon:

»Was ich bislang noch Nie in einem Fotobuch gesehen habe: er hält Abkürzungen der Funktionen von Geräten der gängigen Marken am Buchrand zum entsprechenden Kapitel parat (nicht nur lediglich Nikon und/oder Canon wie bei vielen anderen, sondern auch Olympus, Sony, Fujifilm). Dies macht es dem Anfänger leichter, auch mit diesen Marken, gleich das im Kapitel Angesprochene auszuprobieren.«

Rezension via Amazon:

»Die wohltuend andere Fotoschule: … da ist der geborene Lehrer am Werk …«

Leserrezension von Steffen Wrensch via Amazon:

»Ich persönlich habe schon viele gute und weniger gute Bücher über die Fotografie gelesen. Dieses hat mich begeistert.«

Rezension bei buecherlowe.de:

»Wie auch auf der Rückseite des Buches versichert, ist alles garantiert verständlich und nah an der Fotopraxis.«

Gabriela Weishaupt, via Amazon:

»Auch wer – wie ich – seit vielen Jahren mit der Spiegelreflexkamera (lange analog und seit Ende der ’90er digital) fotografiert, wird dieses Buch gerne lesen. Interessant dargestellt ohne Besserwisserei. Geschrieben von sachkundiger Hand mit Liebe zum Detail.«

prophoto.de:

»Der Buchautor versteht es brillant, Zusammenhänge deutlich zu machen.«

Leser-Feedback via E-Mail:

»Da werde ich als digitaler Laie an die Hand genommen und durch die Wunderwelt der Fotografie geführt. Das muss im Bücherregal jedes ambitionierten Hobbyfotografen stehen.«

Leserrezension via Amazon:

»Ich beschäftige mich als Amateur mit Fotografie und Bildbearbeitung, habe also einige Erfahrung. Dieses Buch hat mir aber für die Fotografie sehr viel gegeben, da es Sachen erklärt, die andere Bücher nur ansprechen.«

Leserrezension via Amazon:

»Das Buch ist genial.«

Leserrezension via Amazon:

»Selten so ein gutes und lehrreiches Sachbuch gelesen!«

Leserrezension via Amazon:

»Habe mehrere Foto-Fachbücher, doch das Buch ist super für Einsteiger und auch erfahrene Hobbyfotografen.«

Leserrezension via Amazon:

»… 5 Sterne vergebe ich selten. Und wenn ich etwas zu kritisieren habe, schreibe ich das auch. Bei dem Buch habe ich keinen negativen Punkt finden können.«

Leserrezension via Amazon:

»Ich hatte eine ganze Menge Aha-Effekte und habe einige Dinge zum ersten Mal richrig verstanden, da alles sehr anschaulich mit passenden Bildern und Skizzen erklärt ist.«

Leser-Feedback von der Website meines Verlags:

»Ein hervorragender Aufbau, umfassend und sehr sympathisch: hohe Kompetenz, Humor, nicht unnötigem Fortschritt verfallen, dezent, extrem praxisorientiert, Komplexes einfach erklärt, geniale Grafiken zum besseren Verständnis, ganz gutes Beispielmaterial, konstantes Detailniveau fotografischer Zusammenhänge, eine tolle Zusammenfassung, pädagogisch extrem sorgfältig!«

Leserrezension via Amazon:

»Das Buch ist wunderbar strukturiert, nie langweilig und einfach verständlich verfasst.«

Leserrezension via Amazon:

»… so verständlich erklärt, dass es sofort hängen bleibt und man möchte jeden Tipp sofort austesten.«

Leser-Rezension via Amazon:

»… Mit diesem Buch sollten Einsteiger unbedingt anfangen.«

Ernst Michalek via Amazon-Rezension:

»Markus Wäger hat auch mit diesem Werk eine Referenz geschaffen, an der sich andere Fotobücher messen lassen müssen (wie einst schon mit ›Grafik und Gestaltung‹).«

Rainer Bocksteger via Amazon-Rezension:

»Für mich ist dieses Buch ein ›must have im Bücherregal‹ geworden. Ganz klare Kaufempfehlung, für mich ist das Buch jeden Cent wert.«

webdigital.de, 03.04.2015:

»Angefangen vom Standpunkt des Fotografen über Perspektive und Brennweite bis hin zu Belichtung, Filtern und Blitztechnik lernt der kommende Fotoenthusiast hier alles, was er für sein Hobby benötigt. Auf über 300 Farbseiten geht es hier vor allem um Kreativität, nicht um die Technik als Selbstzweck.«

Leserfeedback Sabine D.-B., 16.04.2015:

»Markus Wäger hat in diesem Buch Bildgestaltung und Fototechnik hervorragend verbunden. Tolle Grafiken und Bildbeispiele machen das Lesen und das Verstehen leicht. Ein rundum gelungenes Buch, das sehr verständlich geschrieben ist.«

FOTOTEST, 03/2015:

»Wer sich vom einfachen Knipser hin zum kreativ gestaltenden Fotografen entwickeln möchte, hat eine Menge zu lernen. Besonders einfach geht das mit Hilfe dieses Buches.«

Testmania, 28.04.2015:

»Die Sprache des Autors ist für den Anfänger gut zu lesen, nicht zu kompliziert und klar in den Aussagen. Dazu kommen anschauliche Beispiele, die das Gelesene vertiefen. Das Lehrwerk ist modern gestaltet und mit sehr schönen Fotografien bestückt, die Beispiele und Anreize zugleich sind und die ohnehin ansprechende Optik noch veredeln.«

NaturFoto, 05/2015:

»Markus Wäger erklärt die fotografischen und fototechnischen Zusammenhänge ausgesprochen gut nachvollziehbar, besonders gründlich, zudem flüssig geschrieben und mit vielen passenden Bildbeispielen und sonstigen Abbildungen auch anschaulich und ansprechend illustriert. Nach dem Durcharbeiten des Buches wird jeder Leser seine Bildideen überzeugend umsetzen können.«

fotowissen.eu, 11.05.2015:

»Perfekt für den Einstieg und nicht nur für den Anfänger sehr gut als Nachschlagewerk geeignet! Das Buch beleuchtet den Markt und alle wichtigen Themen neutral und auch ein wenig darüber hinaus. Eine gute Ergänzung in jeder Fotobuch-Bibliothek!«

treppenfotografie.de, 15.05.2015:

»Dieses Buch habe ich tatsächlich ›verschlungen‹ ohne mich ein einziges Mal zu langweilen. Selbst die technischen Details sind anschaulich und für Jedermann verständlich erklärt. Wer neu in der Welt der Fotografie ist, kommt nur schwer an diesem Buch vorbei.«

Freies Radio Kassel, 28.04.2015:

»Buchtipp!«

Photoshop Weblog, 01.06.2015:

»Ein perfekter Ratgeber zum Einstieg.«

fotoforum, Juni 2015:

»›Die kreative Fotoschule‹ ist genau das: Eine Fotoschule mit interessanten und kreativen Ansätzen. Obendrein ist das Buch auch für den gestandenen Fotografen spannend – man lernt ja nie aus.«

Lebensart im Norden, 07/2015:

»Autor Markus Wäger erklärt in seinem verständlich geschriebenen Buch alle wesentlichen Aspekte rund ums Fotografieren. Nach dem Lesen hat man einfach viel mehr Freude an seiner Kamera – und beim Fotografieren.«

SCREENGUIDE, 07/2015:

»Das Buch ist locker geschrieben und nicht nur für Anfänger geeignet, sondern durchaus auch für fortgeschrittene Fotografen empfehlenswert.«

prophoto.de, Juli 2015:

»Markus Wäger ist mit ›Die kreative Fotoschule‹ ein umfassendes Werk gelungen, das sich sowohl an fotografische Einsteiger als auch an ambitionierte Fotografen wendet. Der Buchautor versteht es brillant, die grundlegende Fototechnik in Verbindung zum guten Foto zu setzen und die Zusammenhänge deutlich zu machen. Wir können dieses Werk nur empfehlen, denn es inspiriert auch dahingehend, gewohnte Pfade zu verlassen und sich neue fotografische Themengebiete zu erschließen.«

einaugeistgenug.de, 22.07.2015:

»Für alle, die sich ganz neu mit der Kamera beschäftigen und besser fotografieren lernen wollen, ein empfehlenswertes Buch. Durch die vielen Bilder und Beispiele ist alles anschaulich erklärt.«

Meine Beschreibung des Buches ist hier zu finden. Weitere Infos und ein Demokapitel zum Download gibt es bei rheinwerk-verlag.de.

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Nikon SB-900 Praxisguide

Cover 2 180x230

Einst war ich ein erklärter Available-Light-Fan und stand Blitzen skeptisch gegenüber. Aber ich denke, das ist normal, wenn man von etwas keine Ahnung hat. Dann habe ich The Hot Shoe Diarys von Joe MacNally gelesen und habe begonnen mich für das Thema zu begeistern. Ich habe verstanden, dass Systemblitze ganz Anderes leisten können, wenn man sie von der Kamera entfernt.

Da Nikon ein hervorragendes Wireless Lighting System in ihren Kameras eingebaut hat und man damit die Systemblitze, die man im Raum oder im Freien verteilt aufgestellt hat, bequem über das Kameramenü einstellen kann, ohne jeden Blitz zu Fuß zu besuchen, macht die Arbeit damit besonders viel Spaß. Außerdem sind Systemblitze ja klein und leicht und man kann sie ganz bequem überall hin mitnehmen. Dabei steckt in dem System mittlerweile so viel Intelligenz und es lässt sich so einfach anwenden, dass man auch als Anfänger sehr rasch zu beeindruckenden Ergebnissen kommt.

Je mehr man von der Sache versteht und sich vorstellen kann, was da abläuft, desto mehr lassen sich die Ergebnisse natürlich bewusst kreativ gestalten. Und wenn am Schluss nicht nur zufällig und dank Elektronik tolle Ergebnisse herauskommen, sondern weil man ganz bewusst Akzente gesetzt und die Lichtsituation systematisch geformt hat, wächst der Spaß noch mehr.

Im Moment habe ich etwas freie Zeit gewonnen und nutze sie unter anderem dazu mein Wissen über entfesseltes Blitzen zu erweitern. Dabei bin ich auch auf das eBook »Nikon SB-900 Praxisguide« von Patrick Ludolph von neunzehn72.de gestoßen.

Für 7 Euro kann man das PDF bestellen und man erhält unmittelbar eine E-Mail mit einem Link um es herunter zu laden. Es ist sehr simpel gestaltet – eine Silbentrennung würde dem Blocksatz gut bekommen – macht aber was es soll: Es bietet einen guten Einblick in die Arbeit, nicht nur mit dem SB-900, sondern generell mit Systemblitzen und entfesselten Blitzen. Anders gesagt: Obwohl absolut auf Nikon und den SB-900 zugeschnitten, kann wohl jeder, der bei Blitzen noch zu den Ein- und Aufsteigern gehört, von dem kleinen PDF-Buch etwas lernen. Umso mehr natürlich, wenn man eine Nikon Kamera und Nikon Blitze hat, mit denen man das gleich ausprobieren kann.

Patrick schreibt sehr klar verständlich und bringt die Dinge gut auf den Punkt. Obwohl ich mich bereits etwas mit der Thematik befasst habe, hatte ich doch den einen und anderen Aha!-Effekt und konnte ein paar gute Tipps mitnehmen.

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Kreativ Fotografieren – zu teuer?

Titel kreativ fotografieren

Zugegeben: Mein Buch ist teuer. Schon vor ein paar Wochen habe ich in einem Artikel beschrieben, weshalb es kostet was es kostet. Doch ich bin sicher, dass es seinen Preis wert ist. Nur: Wer weiß das denn? Jene paar Leute die über meine Website, durch Empfehlungen der ersten Leser oder zufällig auf das Werk stoßen, stehen noch immer vor der Frage, weshalb sie für 45 Euro ein Buch kaufen sollen, wo es doch schon um ein Drittel weniger Werke mit der doppelten Seitenanzahl gibt. Von etablierten Verlagen.

Ich kann natürlich niemandem seine Skepsis, dass der Kauf ein lohnender ist, nehmen. Aber vielleicht solltet ihr es einfach versuchen. Schließlich ist es mit seinem Preis zwar teurer, als bei den Mitbewerbern. Es verfolgt aber auch einen ganz anderen Ansatz. Statt sich voll auf Technik und Theorie zu stürzen, wie es bei Fotoschulen allgemein üblich ist, steht die kreative Gestaltung im Mittelpunkt.

Dahinter wird natürlich Technik und Theorie auch ausführlich, und mit vielen einfachen Grafiken bebildert, beschrieben. Aber immer vor dem Hintergrund der praktischen und kreativen Fotografie. Es ist sozusagen zwei Bücher in einem. Ein Werk für die theoretischen Grundlagen und eines für die praktische Anwendung.

Der Bonus für den Leser ist dabei, dass er die Zusammenhänge zwischen Theorie und Praxis nicht selbst herzustellen braucht, sondern dass gerade die Zusammenhänge den Kern des »Vier Schritte zum Bild«-Konzepts bilden. Es ist sozusagen ein Buch der Zusammenhänge. Deshalb sind auch alle Seiten voller Querverweise, die direkt zu verwandten Themen führen.

Wer gar nicht gerne liest und für wen ein Buch, um Fotografie zu lernen, eh schon mehr als genug ist, der sollte einen Blick in mein Buch werfen. Wer bereits Einiges über Fotografie gelesen hat und immer noch nicht recht weiß, wie man Brennweiten, Blenden und Histogramm praktisch einsetzen kann, der sollte es auch in Betracht ziehen. Und wer dafür nicht gleich 45 Euro investieren will, der kann ein ganzes Demo-Kapitel von meiner Website runter laden.

Vielleicht hilft es euch auch, ein paar Rezensionen über meine anderen Bücher zu lesen. Zwar hat »Kreativ fotografieren« bislang erst zwei Kommentare erhalten, aber die Rückmeldungen zu meinen anderen Büchern sind beinahe durchgehend sehr positiv.

Ich glaube auf das Buch trifft ein Werbespruch aus den 1980er Jahren zu: »Es ist sauteuer, aber es wirkt.«

Titel

Der Inhalt dieser Online-Fotoschule ist in erweiterter Form auch als Buch erhältlich:
»Kreativ fotografieren – Digitalfotografie verständlich erklärt«
Books on Demand, 1. Auflage Oktober 2011;
240 Seiten, in Farbe, Hardcover;
ISBN: 9783842373938;
Link zu Amazon
Link zu Books on Demand
Ladenpreis: 44,90 (D);
Ladenpreis E-Book: 22,99 (D)
Mehr Info und ein kostenloses Demokapitel.

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0.1. Vier Schritte zum Bild

Fotoschule onLine - Kreative Digitalfotografie verständlich erklärt

Möchte man Fotografie ambitioniert be­treiben, steht man plötzlich vor einem Berg theoretischer und technischer Grundlagen und Fragen:

  • Kann ein Zoomobjektiv mehr als entfernte Objekte heran­holen?
  • Mit was für einer Brennweite fotografiert man Gesichter am Besten?
  • Was macht die Blende genau? Wann wähle ich welche Ein­stellung und weshalb stehen kleine Blendenzahlen für große Blendenöffnungen?
  • Mit welcher Automatik zur Belichtung soll man arbeiten? Oder ist es besser alle Einstellungen manuell vorzunehmen?
  • Wenn die Belichtung von Zeit, Blende und ISO-Empfindlichkeit beeinflusst wird – was stelle ich dann wann wie ein?
  • Und wie finde ich überhaupt heraus was die optimale Be­lichtung ist?

Dabei sind das alles mehr oder weniger technische Fragen. Doch lebt gute Fotografie von der Technik alleine? Genügt es eine gute Foto-Ausrüstung zu haben und mit den Einstellungen vertraut zu sein? Oder ist Fotografie mehr als das?

Ich glaube, dass die Technik in der Fotografie eine Nebensache sein sollte. Was zählt, ist das Bild. Das Ergebnis. Die Technik ist lediglich Mittel zum Zweck.

Doch bei aller Überzeugung, dass der Fotograf das Foto macht, nicht die Kamera, bleibt unbestritten, dass in der digitalen Fotografie ohne Technik rein gar nichts geht. Wer sich nicht mit den theoretischen Grundlagen der Fotografie im Allgemeinen und den technischen Möglichkeiten seiner Digitalkamera im Speziellen auseinander setzt, wird immer durch die Grenzen seines Know-hows in seiner kreativen Entfaltung eingeschränkt bleiben.

Reines Wissen darum, was für eine Auswirkung eine be­stimmte Funktion hat, genügt dabei jedoch keinesfalls. Trockenes Grundlagenwissen führt genauso wenig automatisch zu besseren Bildern, wie die neuere, teurere Kamera. Gute Aufnahmen sind in erster Linie eine Frage des Gewusst-wie. Wer allerdings rein bei Fragen, wie »was macht die Blende«, ansetzt zäumt das Pferd von hinten auf. Schließlich stellt sich der Fotograf nicht die Frage »Ich habe hier Blende ƒ1.8 – was könnte ich damit fotografieren?« Vielmehr ist der Ausgangspunkt der Überlegungen das Motiv. Zum Beispiel die Frage wie viel sogenannte Schärfen­tiefe ich mir dafür vorstelle. Dann kommt die Antwort: Mit der Blende. Oder der Brennweite. Oder von beidem ein bisschen.

Vier Schritte – dann: Klick!

Der Weg zum kreativen Bild lässt sich in der Regel auf vier gestalterische Grundüberlegungen reduzieren:

  • Perspektive | Welchen Blickwinkel auf mein Motiv wähle ich? Wie weit entfernt positioniere ich mich und welche Brennweite setze ich ein?
  • Schärfe | Was soll scharf sein? Wo soll der schärfste Punkt liegen und wie tief darf der Bereich davor und dahinter sein der auch noch scharf abgebildet wird?
  • Belichtung | Welche Einstellungen sind notwendig, um zu einer optimalen Belichtung zu gelangen? Wie kann ich Unter- und Überbelichtung verhindern.
  • Komposition | Wie wähle ich den Bildausschnitt des Motivs, so dass das Bild nicht nur abgebildet ist sondern auch harmonisch und spannend wirkt?

Dann: Klick!

Solche Überlegungen unterscheiden das bewusst gestaltende Fotografieren vom einfachen Knipsen von Schnappschüssen. Beim Letzteren zückt man die Kamera und: Klick! Beim Ersteren stehen zwischen Einschalten der Kamera und Durchdrücken des Auslösers meist diese vier Schritte. Nicht bei absolut jeder Aufnahme. Doch als Anhaltspunkt, mit welchen Überlegungen man grundsätzlich beim kreativen Fotografieren ansetzen kann, ist das Konzept bestens geeignet.

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Ein persönlich wertvolles Bild muss keinen künstlerischen Anspruch erfüllen oder technisch brillant in Szene gesetzt sein. Knipsen von Schnappschüssen ist erlaubt und hilft uns später beim Erinnern – und das nur selten weniger gut als perfekt inszenierte Szenen (Dank an Thom für das Foto).

Der fünfte Schritt

Streng genommen braucht es einen fünften Schritt zum perfekten Bild. Und dieser fünfte Schritt ist eigentlich der erste: Bevor ich mich vor einem Subjekt positionieren und über Perspektive, ­Schärfe, Belichtung und Komposition nachdenken kann muss erst einmal ein Bildinhalt gefunden sein – muss die Bildidee stehen.

Auch das Finden des Bildinhalts ist ein kreativer Prozess – gute Motive werden nur selten zufällig eingefangen. In der Regel steht vor der fotografischen Umsetzung ein guter Einfall als Initial­zündung. Oder aber die offenen Augen des Fotografen entdecken ein scheinbar alltägliches, in jedem Fall interessantes Objekt, an dem der normale Passant vielleicht achtlos vorüber ginge.

Wenn ich von ›vier Schritten zum Bild‹ spreche, dann meine ich die vier Schritte die zwischen Bildidee oder Motivauswahl und dem Drücken des Auslösers liegen.

Der Inhalt dieser Online-Fotoschule ist in erweiterter Form auch als Buch erhältlich:
»Die kreative Fotoschule – Fotografieren lernen mit Markus Wäger«
Rheinwerk-Verlag 2015, 437 Seiten, gebunden, komplett in Farbe
ISBN 978-3-8362-3465-8
Buch: 29,90; E-Book: 24,90
Weitere Informationen und Demokapitel auf der Website des Verlags;
Affilate-Link zum Buch bei Amazon.

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Nikon D700: Zwei Tipps zum Wiedergabe

Nachdem unser Buch über die Nikon D700 nun schon seit Jahresbeginn am Markt ist und wir in der Zeit auch ausgiebig mit der Kamera weitergearbeitet haben, möchte ich für alle D700-Besitzer und Benutzer zwei Tipps nachlegen.

  1. Was mich immer wieder geärgert hat, an der D700, ist der Multifunktionswähler, der sich nicht nur horizontal und vertikal, sondern auch diagonal benutzen lässt. Beim Blättern durch Aufnahmen bei der Bildwiedergabe gerät man bei der Bedienung der Multifunktionstaste immer wieder unbeabsichtigt auf diagonal, statt horizontal und verrutscht prompt in der Wiedergabedarstellung, statt zum nächsten Bild zu blättern. Ärgerlich?
    Abhilfe schafft die Individualfunktion »f9 Einstellräder«: Schaltet man »Menüs und Wiedergabe« auf »On« kann fortan auch mit dem hinteren Einstellrad durch Bilder geblättert werden. Spart echt Nerven!
  2. Im Buch haben wir empfohlen die Einstellungen für »Wiedergabe« > »Nach dem Löschen« auf »Vorheriges Bild anzeigen« einzustellen. Der Grund ist, dass – zumindest ich – nach einigen Bildern gerne die Aufnahmen checke und dabei gleich ein paar Bilder lösche. Das geschieht dann von der jüngsten Aufnahme hin zu älteren. Dabei ist die Einstellung »Nach dem Löschen vorheriges Bild anzeigen« einfach bequemer.
    Doch in der Praxis kommt es auch oft vor, dass man eine ganze Serie an Bildern von der ersten zur letzten Aufnahme durchblättert und die schwachen Fotos löscht. Dabei wäre natürlich die Einstellung »Nächstes Bild anzeigen« besser. Seit einiger Zeit arbeite ich mit der Einstellung »Letzte Reihenfolge«. Dann erscheint nach dem Löschen beim Vorwärtsblättern das nächste, beim Löschen während des Rückwärtsblättern das vorangegangene. Während des Schreibens hatte ich Bedenken, dass diese Einstellung in der Praxis verwirrend sein könnte, und habe sie nicht empfohlen. In der Praxis habe ich nun aber die Erfahrung gemacht, dass das sehr gut funktioniert.

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Das Wort zum Sonntag

»Fotografieren ist besser als arbeiten.«

Eric Vandeville, Fotograf

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