Thu, 12. Aug. 10
Autor: Markus Kategorien: Fotografie Tags: ; ; ; ; Kommentare: 0

Bass

Vor einiger Zeit (zwei, oder drei Wochen, oder gar vier?) habe mir zwei freundliche Herren von einem Lieferservice ein längliches Paket gebracht. Pakete? Das hat für mich immer etwas wie Weihnachten. Also das Ding gleich einmal aufgerissen und schauen was drin ist.

Herausgekommen ist ein Print des Bildes oben, circa 75 oder 80 Zentimeter im Quadrat. Ich habe es vor ein paar Monaten bei Flickr gepostet.

Und wie komme ich dazu? Clevere Marketer bei clickandprint.de haben sich wohl einige etwas bekanntere Blogger herausgesucht, die auch auf Flickr vertreten sind und mit Gestaltung und Fotografie zu tun haben, ein nettes Bild aus dem Fotostream gefischt, das Foto geprintet und mit einem Schreiben versehen versendet.

Hey, zunächst einmal gratulation für die tolle Marketing-Idee! Hättet ihr mir einen Gutscheind zugeschickt, der das fünffache des Prints wert gewesen wäre, ich hätte ihn prompt im Mülleimer versenkt, weil ich Werbesendungen eigentlich nicht mag. Aber das Poster hat mich echt gefreut.

Die Qualität der Prints scheint abolut in Ordnung zu sein und bestätigt mich einmal mehr, dass man keine 300ppi für ein Poster braucht – hier waren es mit Sicherheit deutlich weniger als 72ppi.

Checken könnt ihr das Angebot von clickandprint bei clickandprint.de.

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Mon, 04. May. 09

Oje! Der Samstag ist längst vorbei und ich habe meine Wochenschau noch nicht geschrieben! Dann mal ran an die kurze Zusammenfassung:

  • Letzte Woche habe ich von rucksack-center.de einen großen Tatonka Fotorucksack zum Testen und Berichten zugesandt bekommen. Am Freitag hatte ich bei einem Fotoshooting in der Burgruine Neuburg auf einem kleinen Berg in Koblach, im vorarlberger Rheintal, das erste mal die Möglichkeit das Teil in der Praxis zu testen. Mit dabei: Zwei Nikon SB600 Blitze und ein SB900, Nikon D700 und D80 Kameras, Nikkor 24–70mm, 70–200mm und 50mm Objektive, zwei Dutzend Akkus, fünf Ladegeräte, ein Manfrotto Dreibein-Stativ und zwei leichte Stative für die Blitze. Alles problemlos im Rucksack unterzubringen.
    Der Anstieg auf die felsige Erhebung im Rheintal dauert etwa 10 Minuten – keine anspruchsvolle Wanderung, doch der Eindruck über den Tragekomfort ist sehr gut. War bei Tatonka ja auch nicht anders zu erwarten. Nach diesem ersten Eindruck kann ich als erstes Fazit durchaus eine Empfehlung für den Rucksack aussprechen. Wer wie ich eine umfangreiche Ausrüstung zu einem Shooting onlocation mitnehmen möchte, ist damit bestens bedient. Ein professioneller Fotograf, der praktisch täglich mit einem solchen Rucksack auf den Weg geht, wird wohl etwas mehr in einen Rucksack investieren müssen: Der qualitative Eindruck hält nicht ganz mit meinen Lowepro-Taschen mit.
    Für die Praxis hätte ich mir etwas mehr, kleinere Innentaschen gewünscht. Man hat als Fotograf soviel kleines Zeugs bei sich, und in den relativ großen Innentaschen purzeln die Teile dann durcheinander. Die transparenten Abdeckungen für die Taschen für die Speicherkarten sperren oft den Reißverschluss. Man darf sich auch fragen, ob die Taschen für die Karten auf der Vorderseite gut untergebracht sind – schließlich greift man auf Apparate und Objektive über die Rückseite zu. Wer also die Karte wechseln will, muss den hinteren Deckel schließen, damit er den Rucksack umdrehen kann.
    Riemen für Stative befinden sich auf beiden Seiten des Rucksacks. Leider lässt es das System nicht zu, die Riemen einfach zu zieht und das Stative dann hält, sondern man muss etwas fummeln, um die Weite der Riemen zu justieren.
    Das ist jetzt aber sicher Mäckern auf hohem Niveau, denn unterm Strich macht der Rucksack einen durchaus guten Eindruck, einen sehr guten sogar, wenn man das Preis-Leistungs-Verhältnis betrachtet. Für 159 Euro ist der Rucksack ein absolutes Schnäppchen. Vergleicht man die 159 Euro mit den Preisen für die weniger aufwändig ausgestatteten Trekking-Rucksäcken desselben Herstellers, sieht man wie moderat das Angebot ist. Ich vermute, dass Tatonka den Rucksack bewusst zu einem sehr aggressiven Preis anbietet, um in das für sie neue Segment der Fotorucksäcke rein zu kommen. Ich habe mir einmal angesehen, was ein professioneller Fotorucksack in vergleichbarer Größe bei Lowepro kostet: Da muss man durchaus mit dem zwei- bis dreifachen Preis rechnen. Wer also kein  absoluter Fotoprofi ist und den großen Fotogrucksack nicht täglich braucht, der sollte sich den Tatonka-Rucksack etwas genauer ansehen.
    Wer den Tatonka DSLR Pack gewinnen will, hat die Chance dazu derzeit bei lens-flare.de. Außerdem findet ihr ein weiteres Review zum Rucksack bei farbfoto.de.
  • Freefont-Tipp bei dersven.de: Round in drei Schnitten. Sieht außerordentlich cool aus. :-)
  • Und noch ein Freefont-Tipp von Philipp vom Studio5555: Birra Stout.
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Wed, 29. Apr. 09

Vom freundlichen Team vom rucksack-center.de habe ich gestern einen Rucksack zugesandt bekommen. Ein richtig fettes Teil von Tatonka. Und das ohne, dass ich ihn bestellt habe. Aber als Blogger zu einschlägigen Themen kommt es schon einmal vor, dass man von Geschäftsleuten in diesem einschlägigen Themenbereich mit der bitte um Test und Rezension kontaktiert wird. Ich habe das ja auch mit meinem Photoshop- und meinem D700-Buch so gemacht. Als fleißiger aber ehrenamtlicher Blogger freut man sich natürlich über solche Zuckerln.

Allerdings möchte ich mich für die Spende nicht einfach mit einer definitiv positiven Rezension bedanken. Da fühle ich mich als Blogger schon etwas zu sehr der Unbestechlichkeit verpflichtet. Mehr über den Rucksack erfahrt ihr also in einigen Wochen, wenn ich das Teil im Praxiseinsatz erproben konnte.

Mir ist ja Tatonka nicht als Hersteller von Fotorucksäcken bekannt. Eher kenne ich die Marke aus meiner Zeit als fleißiger Outdoor-Magazin-Leser als Qualitäts-Hersteller für Trekker, Bergsteiger und Tourengeher. Mein allererster Eindruck beim Auspacken ist zunächst, dass der Rucksack sehr üppig ausgestattet ist. Er scheint viel Platz zu bieten, eine fast unübersichtliche Anzahl an Fächern und Ablagen und alle möglichen Gürtel und Schlaufen außen dran für Objektive. Der Preis von knapp 160 Euro scheint mir dafür durchaus moderat, zumal eben Tatonka jetzt nicht unbedingt ein Noname-Hersteller ist.

Als ich mit der Spiegelreflex-Fotografiererei begonnen habe, hatte ich zunächst ja geglaubt, eine Tasche, oder einen Rucksack für alle Gelegenheiten zu brauchen. Die eierlegende Wollmilchsau sozusagen. Die Praxis hat mich von diesem Irrwunsch geheilt. Heute weiß ich, dass man mit einer etwas umfangreicheren Fotoausrüstung nie genug Taschen und Rucksäcke haben kann. So habe ich zum Beispiel eine ganz kleine Umhängetasche von Crumpler, in die gerade mal eine Fotoapparat passt. Für den Spaziergang gut geeignet. Von LowePro habe ich einen Sling Bag, in die eine Kamera und zwei Wechselobjektive gut rein passen. Der Sling Bag mit einem Riemen zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er schnell vom Rücken vor den Bauch gezogen werden kann, und er dann als sichere Ablage beim Objektivwechsel dienen kann. Ebenfalls von LowePro habe ich eine große Umhängetasche, in die locker sechs Objektive und zwei Kameras samt wichtigem Zubehör passen. Das ist meine bisherige Basis für Shootings an einer fixen Location. Leider bietet der Stealth Reporter Bag kaum die Möglichkeit Objektive festzumachen. Hier sehe ich den Tatonka als optimale Ergänzung zu meinem bisherigen Taschearstenal, zu dem außerdem noch ein Rucksack von Crampler gehört – für eine Kamera mit Wechselobjektiv und Laptop.

Noch ist das Angebot an Fototaschen beim rucksack-center.de überschaubar. Aber das kann ja noch werden. Überschaubar ist auf jeden Fall ein gutes Stichwort für den Versand: Die Website ist appart gestaltet und sehr übersichtlich und scheint alle wichtigen Informationen mit ausreichend Bilder anzubieten.

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Wed, 08. Apr. 09
Autor: Pascal Kategorien: Kurzmeldungen Tags: ; ; ; ; ; Kommentare: 0

Auch ich möchte euch natürlich  meine täglichen Blogs nicht vorenthalten. Eigentlich ist die Liste ziemlich kurz. Neben meinem sozialen Netzwerk in Facebook und der Newsseite 20min.ch gibt es für mich nur einen Blog den ich wirklich täglich besuche und das schon eine ganze Weile. Es handelt sich um fokussiert.com eine Plattform von und für Fotografen jeder Kategorie (also Einsteiger bis Profi). Neben den hevorragenden Fachartikeln, gefällt mir besonder die Möglichkeit, eigene Bilder einzureichen und diese von echten Profis »kritisieren« zu lassen. Dabei geht es nicht darum, jemanden bloss zu stellen sondern viel mehr auf grundlegendes in der Fotografie hinzweisen. Die wichtigsten Fragen dabei sind: Wie ist das Bild gestaltet? Stimmt die Bildaufteilung? Passt die Bildaussage? Gibt es technische Mängel? usw. Die Kritiken sind beinahme ausnahmslos nachvollziehbar und der Spagat zwischen der vielleicht zu erwartenden fotografischen Perfektion und dem was für den Fotografen überhaupt möglich ist, klappt oftmals ganz gut.

Da jeden Tag nur ein Foto besprochen wird und es sich inzwischen rumgesprochen hat, dass dies eine gute Platform ist um von den eigenen Fehlern und deren der anderen zu lernen, dauert es manchmal eine Weile, bis das eigene Bild besprochen wird. Ich habe mich nun schon vier mal der Profikritik gestellt und drei mal wurde auch ein Bild besprochen. Dabei bin ich mit den Kritiken durchaus zufrieden ;)

Hier gehts zu den Artikeln von:

Morgenglück (Kritik von Robert Kneschke vom 07. April 2009)

Touristenmief (Kritik von Peter Sennhauser vom 10. Dezember 2008t)

Pastellfarbene Geometrie (Krtik Jan Zapper vom 29. August 2008)

Besonders interessant finde ich die vorletzte Kritik von Peter Sennhauser zu einem Bild von Stefan K. Es geht dabei um den Fake Tilt/Shift-Effekt, bei dem »normale« Fotografien mit einem starken Unschärfeeffekt versehen werden und dabei einen »Modellcharakter« erzeugen. Aber seht es euch selbst an:

Smallgantischer Schlepper


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Sun, 22. Mar. 09

Nach einer sehr schönen, aber viel zu kurzen Woche Urlaub in La Gomera, bin ich wieder in Vorarlberg gelandet. 1600 Bilder habe ich mitgebracht. Derzeit bin ich am Aussortieren und Bearbeiten.

Mit auf Reisen war mein Lowe Pro SlingShot 200 AW Fotorucksack, beladen mit Nikon D700, Nikkor 70–300), Nikkor 24–70, Nikkor 70–200, iPod als Fotospeicher mit Apple-Kamera-Adapter, Ladegerät (natürlich), zwei Ersatzakkus (einer hätte eigentlich gereicht), drei CampactFlash Speicherkarten und Reinungungsstift und Reinigungstücher.

Der Rucksack hat sich entgegen meinen Erwartungen, trotz der schweren Ausrüstung (ca. 6kg) an nur einem Tragegurt auch bei mehrstündigen Ausflügen gut bewährt. Geschwenkt vor den Bauch lassen sich Objektive auch ohne Assistent gefahrlos tauschen. Außerdem fühlt es sich gut an, an stark frequentierten Orten den Rucksack vor dem Bauch tragen zu können. Manchmal habe ich auch einfach den Regenschutz als Diebstahlschutz über den Rucksack gezogen.

Der iPod als Datenspeicher ist eine Notlösung. Würde ich so was öfters als nur zweimal im Jahr im Urlaub brauchen, müsste eine andere Lösung her. Eine 4GB Karte auf den iPod übertragen dauert schon mal eine gute Stunde. Das geht eigentlich nur über Abend und Nacht, wenn die Kamera einmal zuhause bleibt, denn nach der Übertragung einer Karte muss der iPod erst wieder komplett neu geladen werden. Ohne volle Aufladung fällt mitten im Herunterladen der Strom aus. Dennoch: Da das bei mir wie gesagt nur zweimal im Jahr vorkommt, bin ich recht zufrieden mit dieser Lösung.

Was mir gefehlt hat, war ein Stativ. Meine Stative waren mir etwas zu groß und schwer für die Flugreise, am Zielort habe ich es dann aber doch vermisst. Jetzt habe ich mir halt einen Gorillapod Focus bestellt.

Meine D700 hat das Fehlen eines Stativs natürlich einigermaßen wettgemacht, mit den möglichen, hohen ISO-Werten. Die Kamera ist mir mittlerweile echt sehr gut an die Hand gewachsen und die Bedienung aller Elemente und Einstellung funktioniert mittlerweile weitgehend intuitiv – wichtig, wenn es darum geht, schnell Abdrücken zu können.

Am meisten Aufnahmen habe ich mit dem 24–70mm ƒ2.8 Nikkor gemacht. Das ist für mich auf Reisen einfach der wichtigste Brennweitenbereich. Das Objektiv ist echt der Hammer. Ebenso ein Hammer ist natürlich das 70–200mm ƒ2.8, das aber nicht so oft zum Einsatz gekommen ist – In erster Linie am Abend, denn da konnte ich die exzellente Lichtstärke nutzen. (Das Objektiv wird aber bei den Modell-Shootings in den kommenden Wochen sicher oft zum Einsatz kommen).

Unter Tags hatte ich lieber das 70–300mm Nikkor eingesetzt, das zwar erst bei Blende ƒ4.5 beginnt, aber damit doch deutlich mehr Brennweite hat, als das 70–200, leichter ist und dennoch auch bei weit offener Blende eine recht gute Schärfe hergibt. Bei Preisen ab ca. 500 Euro scheint mir dieses, für Kleinbild-Sensor taugliche Objektiv ein absolutes Schnäppchen zu sein, und äußerst empfehlenswert.

Bild: Das regelt die Zeit, ursprünglich hochgeladen von Markus Wäger

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