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Das ABC der Farbe

Aus dem Kapitel »Farbe« in meinem Buch »Grafik und Gestaltung« heraus ist die Idee entstanden das Thema zu einem eigenen Buch auszubauen. Nun interessiert es mich immer am meisten Bücher zu schreiben die es so noch nicht gibt. Tatsächlich gibt es zwar viele Bücher die sich mit Farbe befassen, doch Vieles davon richtet sich an Künstler, bereitet das Thema von der psychologischen oder spirituellen Seite her auf oder ist generell sehr breit und wenig spezifisch für Grafikdesigner und Fotografen aufbereitet. Zwar gibt es Werke die in speziellen Themen in die Tiefe reichen, zum Beispiel über Farbmanagement, doch ein wirkliches Grundlagenwerk für die genannten Professionen sucht man am Markt vergeben. Eine gefundene Herausforderung für mich  der ich mich gerne und mit voller Leidenschaft angenommen habe.

Bereits früh in der Vorbereitungsphase hat sich die Vision eines Buches entwickelt, das nicht typisch Fachbuch ist.

Zum einen schwebte mir bereits früh vor das Buch als Bilderbuch zu gestalten und den Text möglichst kurz und knapp auf den Punkt zu bringen. Es ist interessant, dass die meisten Bücher über Farbe überwiegend aus Text bestehen. Doch wie könnte man Farbe besser transportieren als sie wirken zu lassen? Deshalb entschied ich mich auch nicht für ein klassisches Buch-Layout, sondern orientierte mich eher an der Gestaltung hochwertiger Magazine wie z.B. Geo.

Nicht nur über Farbe lesen, sondern sie erleben

Jedes Thema sollte mit einem oder möglichst wenigen Bildern auf einer Doppelsteite dargestellt werden und so weit als Möglich im Mittelpunkt stehen. Den Text habe ich zwingend der Farb- und Bildwirkung untergeordnet, weshalb er häufig negativ auf schwarzem oder grauem Hintergrund bzw. direkt auf der Abbildung steht. Die Gefahr, dass Puristen unter den Fachbuchlesern diese Gestaltung wahrscheinlich nicht durchgehend wohlwollend zur Kenntnis nehmen, wollte ich eingehen. 1. sind die Texte wie gesagt so weit als möglich auf das Wesentliche komprimiert, 2. ist es eine Gestaltungspraxis die in Magazinen – und zwar auch in den angesehensten – Gang und Gäbe ist, und 3. war es mir auch ein Anliegen dem Leser im Sinne erlebter Erfahrung einen Eindruck davon vermitteln wie sich Text auf farbigen Hintergründen verhält – er soll sich aus Erfahrung ein Urteil bilden, was er bei eigenen Gestaltungsaufgaben für tragbar hält oder nicht, und nicht sturen Lehrmeinungen, wie »negativer Text ist nicht gut lesbar« folgen.

Lesebuch und Lexikon

Während die Idee das Werk als Bilderbuch zu gestalten schon sehr früh bestand, entwickelte sich die zweite eher ungewöhnliche Lösung erst im Laufe der ersten Kapitel: Es stellte sich heraus, dass sich jede Seite, jedes Thema, statt als Titel als Stichwort gestalten ließ. Was hier entstand war eine Art Lexikon in der der Reihe nach weitgehend alle für Grafiker und Fotografen relevanten Begriffe beschrieben wurden.

Natürlich werden die Begriffe in einem richtigen Lexikon in alphabetischer Reihenfolge erklärt. Als Lesebuch, das dem Leser eine Gesamtthematik didaktisch nachvollziehbar näher bringt, kann natürlich nicht dem Alphabet folgen. Vielmehr habe ich einen Stein auf den anderen gelegt um ausgehend von Licht, der Physik und den Eigenschaften von Farbe, der Wahrnehmung, der Wirkung, Farbgestaltung und für Grafiker und Fotografen relevanten Farbsysteme bis hin zu den Grundlagen für die Praxis ein anschauliches Gesamtbild aufzubauen.

Dem lexikalischen Charakter wird dadurch Rechnung getragen, dass zu Beginn auf das herkömmliche Inhaltsverzeichnis ein Alphabetisches folgt.

Weitere Informationen über das Buch finden sich hier.

Getreu dem Motto Farbe für den Leser möglichst erfahrbar zu machen, finden sich zu beginn drei Doppelseiten zu den Themen Schwarz, Weiß und Grau die neben einem kurzen Text nichts anderes zeigen.
Davon lebt die Schwarzweißfotografie: Vom Kontrast
Das zweite Kapitel widmet sich der Physik der Farbe.
Primärfarben in RGB und CMYK
Bunte und unbunte Farben
Farbtemperatur
Im dritten Kapitel geht es um Farbwahrnehmung.
Im vierten Kapitel werden die Farben der Reihe nach im Einzelnen beschrieben.
Das fünfte Kapitel handelt von Farbsystemen.
CMY, RGB, Lab und HSL
Der Unterschied zwischen HSB und HSL.
Die Bedeutung von Lab.
Das sechste Kapitel handelt von Farbkontrasten und -harmonien.​
Harmonien auf einen Blick
Harmonische Dreiklänge
Im letzten Kapitel geht es um Grundlagen für die Praxis. Diese Seite beispielsweise erklärt was RAW-Converter machen.
Wie man mittels Farbkanälen Farbstiche korrigiert.
Farbkorrektur mittels neutralen Graus.
RAW-Workflow

Mehr über das Buch

Abschlusspräsentation des 10. Werbelehrgangs

Am Freitag den 19.6. fand die Abschlusspräsentation des 10. epos Werbelehrgangs statt – der 7. Lehrgang an dem ich beteiligt war und der 5. bei dem ich als Lehrgangsleiter die Verantwortung hatte. Alle 9 Teilnehmerinnen des Semesters traten zur Projektpräsentation an. Neun Mal eine halbe Stunde Präsentation für die Jury, bestehend aus Martin Giesinger (Marketing, Giko Verpackungen, Weiler), Bernhard Weber (Werber, Weber, Mathis + Freunde, Dornbirn) und Georg Zöchling (Gestalter, Büro Sterngasse, Melk) und mich als Datenkontrolleur – anstrengend und ermüdend, möchte man meinen. Tatsächlich aber waren die neun Präsentationen so spannend und interessant, dass keiner ernsthaft von Schläfrigkeit befallen wurde.

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7:00 in der Früh – Ruhe vor dem Sturm – Juror Georg wirft einen Blick auf Abschlussarbeiten vom letzten Werbelehrgang

In den letzten Jahren lauteten die Projektaufgaben »Fahrradgeschäft in Götzis«, »Brillengeschäft in Wien«, »Möbelgeschäft in Zürich« und »Getränk für einen regionalen Markt rund um Vorarlberg«. Dieses Jahr lautete die herausfordernde Aufgabe ein »Magazin für einen regionalen Markt« zu entwickeln. Dafür wurde gefordert: Marketing-Strategie-Konzept, Magazintitel, Logo bzw. Bildmarke, Geschäftsausstattung (Visitenkarten, Briefpapier, Kuvert), Magazinlayout (Editorialdesign), Werbekampagne (Inserate und Poster), Direct Mailing, Textierung (Headlines), Event, Budgetplanung und Kalkulation sowie Abgabe druckreifer Daten. Der Zeitraum für Ideenfindung, Entwicklung und Gestaltung der Aufgabe betrug acht Wochen.

Als erstes präsentierte Andrea ihr Projekt »LändleGuide – das Freizeitmagazin«. Andreas Ziel war es mit dem Werbelehrgang Marketing, Werbung und Gestaltung für ihr Unternehmen Illtec Mobile-IT-Systeme selbst in die Hand zu nehmen. Schon vor dem Start des Abschlussprojekts sagte sie mir, dass sie dieses Ziel bereits erreicht habe – einen Eindruck den ich auf Basis der Arbeiten die ich von ihr gesehen habe nur bestätigen kann. Dass ihr Projekt exzellent ausgedacht, gestaltet und umgesetzt sein würde überraschte mich deshalb nicht im geringsten.

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Andrea bei der Präsentation ihres Projekts vor der aufmerksamen Jury
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Das Projekt-Handout von Andrea (grün) auf der Mappe des Projekts von Pia, »Wilde Heimat«

Pia war in diesem Werbelehrgang unser Gast aus Deutschland. Einmal in der Woche fuhr sie in den letzten Monaten aus Oberkirch in der Nähe von Strassburg Freitags Früh zu uns nach Götzis und Samstag Nachmittags nach dem Unterricht zurück in die Heimat. Doch wie kommt man als Schwarzwälderin auf die Idee im kleinen Vorarlberg einen Werbelehrgang zu besuchen?

Pia war über mein Photoshop-Buch auf mich aufmerksam geworden, hatte mich gegoogelt und war dabei auf den epos Lehrgang gestoßen. In näherer Umgebung war kein vergleichbarer berufsbegleitender Lehrgang zu finden, der ihr das Know-how vermittelt hätte nach dem sie suchte. »Der Werbelehrgang war für mich genau das Richtige«, sagt sie rückblickend, »ich würde ihn jederzeit wieder machen«.

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Pia präsentiert der Jury ihre Plakat- und Inseratkampagne

Zu den Highlights der Abschlusspräsentationen zählen für mich die Werbesujets für Plakate und Inserate die Pia für ihr Projekt »Wilde Heimat« entwickelte.

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An Präsentationsunterlagen auf höchstem Niveau habe ich mich in den letzten Jahren beim »Werbelehrgang« gewöhnt – dass allerdings durch die Bank nicht einfach Magazin-Dummies aus dem Bürodrucker, sondern im hochwertigen Digitaldruck Präsentationsvorlagen produziert werden die von fertigen Magazinen am Zeitschriftenkiosk nicht zu unterscheiden sind, hat mich dann dennoch verblüfft.
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Nach den Präsentationen stellen die Juroren Fragen zu den Projekten und geben den Teilnehmerinnen Feedback

Trotz strenger Bewertung durch die Juroren fühlen sich die Teilnehmerinnen vor der Jury recht wohl. »Die Jury war sehr angenehm und gab uns das Gefühl keinen Grund nervös sein zu müssen zu haben«, schreibt eine Teilnehmerin in ihrer Bewertung des Lehrgangs. Natürlich lässt sich Nervosität dennoch nicht vermeiden, wenn man ein Projekt präsentiert, auf das man acht Monate hin gearbeitet hat.

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Daria möchte mit ihrem Magazin für Gesundheit begeistern

Als Drittes präsentiert Daria ihr Projekt und macht klar: Es würde verdammt schwer sich klar für ein bestes Projekt entscheiden zu können, was allerdings auch nicht notwendig ist – es wäre nicht ausgeschlossen, dass zwei Projekte ex eaquo auf demselben Platz landen – beim letzten Werbelehrgang ist das vorgekommen.

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Viel Spaß und Gelächter hatte sich schon durch den gesamten Lehrgang gezogen – das blieb auch bei den Projektpräsentationen nicht auf der Stecke.

Noch einmal sportlich wird es mit dem Projekt von Elke. Sie wollte einer interessierten Lesergruppe mit ihrem Magazin zeigen wo die Action in Vorarlberg steigt – was für Möglichkeiten des Extrem- und Abenteuersports das Ländle bietet.

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Elke im passenden Outfit für ihr sportliches Projekt
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Nesthäkchen Gabriela bei der Präsentation ihres Projekts

Gabriela, gerade 20, hat sich für ihr Projekt für das Thema »Kunst« entschieden. Ihr Layoutkonzept ist in Sachen Gestaltungsraster und Umsetzung mein Favorit unter den präsentierten Magazin-Layouts – daran könnten sich Einige die bereits Jahre lang als Grafiker werken ein Beispiel nehmen.

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Die Jury ist aufmerksam und begeistert
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Das Logo für Gabrielas Magazin »itüpfle« (zu Hochdeutsch: i-Pünktchen) ist dem Thema »Kunst« angemessen eigenwillig

Wenn du glaubst es geht nicht mehr (besser) kommt irgendwo die Marina daher. Ihr Projekt eines Single-Magazins brachte sie knapp an die Spitze der Punktewertung, so dass in ihrem Zertifikat die Auszeichnung »Gold« prangt. Es sei allerdings angemerkt, dass mindestens die ersten vier Projekte als bestes Projekt hätten ausgezeichnet werden können – verdient hätten sie es in meinen Augen praktisch gleichermaßen. Am Ende ist die Bewertung von Werbung immer auch eine subjektive Angelegenheit – eine andere Jury hätte auch zu einer anderen Reihung der erreichten Punktezahlen führen können. Von den Skills her verdienen in meinen Augen sogar noch mehr der Damen eine Auszeichnung in Gold.

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Die Werbesujets des mit knappem Vorsprung als bestes Abschlussprojekt durch die Ziellinie galoppierenden Magazins »gsingle« – ein Magazin für Singles (Anmerkung: »gsi« oder »xi« ist der Vorarlberger Ausdruck für »gewesen« – der Vorarlberger hat sich damit in Österreich den Spitznamen »Xiberger« eingefangen)
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Marina bei der Präsentation des »Siegerprojekts«
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Bei solchen Layouts freut sich derjenige, der für die Vermittlung von Grafik, Gestaltung und Typografie verantwortlich zeichnet 🙂
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Die Jury maskiert sich mit dem Inhalt von Marinas Direkt-Mailing-Paket

Melanies Projekt Kuhnibert richtet sich an Kinder und will Ihnen Natur, natürliche Produkte, gesunde Lebensweise und das Leben am Land näher bringen. Die Jury ist beeindruckt von der Vielfalt der Themen die den Teilnehmerinnen eingefallen sind.

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Melanie präsentiert ihr Projekt Kuhnibert
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Liebevoll und schön gemacht: Nicht nur das Magazinlayout sondern auch die Werbung und die Projektpräsentation für »Kuhnibert«
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Und wieder:  Fragen und Feedback der Juroren

Nerven wie Stahlseile scheint Simone zu haben: Pünktlich vor der Präsentation trifft sie in der Akademie ein und präsentiert ihr schönes und bodenständiges Projekt souverän und routiniert – von Nervosität ist bei ihr nichts zu merken.

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Georg Zöchling begutachtet Simones Projekt »Wälder Genuss« – ein kulinarischer Führer durch den Bregenzer Wald
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Simone bei der Souveränen Präsentation ihres Projekts

Wenig überrascht hat, dass Frechdachs Caty sich für Mode und Pink entscheiden würde. Trotz Red Bulls und Herzflatterns präsentierte sie ihr Projekt frei Schnauze ohne die üblichen Spickzettel und hat für die Jury zu jeder kritischen Frage schlagfertig die passende Antwort parat – »die hat sich sehr gut verkauft«, meint Georg Zöchling anschließend anerkennend.

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Luftig und pink wie Caty – das Handout für ihr Lifestyle-Magazin-Projekt »Sunny Side Up«
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Von Herzflattern nichts zu merken – Caty bei der Präsentation

Nach knapp sieben Stunden Präsentation geben die Juroren ihre Bewertungen ab. Sie zeigen sich begeistert von den Resultaten (ich weiß, der Begriff »Begeisterung« kam nun schon mehrfach vor, doch ich wüsste nicht wie ich die Stimmung anders beschreiben sollte).

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Marketingexperte und Juror Martin Giesinger

Martin Giesinger, bereits mehrfach Juror des epos Werbelehrgangs, betont einmal mehr wie erstaunt er darüber ist, was die Absolventen der epos Akademie in acht Monaten auf die Beine stellen und lobt ausdrücklich das hohe Niveau der Arbeiten und der Akademie.

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Werbeexperte Bernie Weber von Weber, Mathis + Freunde

»Ich wusste ja, dass epos Kurse für InDesign, Photoshop und Illustrator anbietet (Anmerkung: Zuletzt auch als Expertenschulung für das Grafikerteam seiner Agentur), aber dass es hier eine Werbeausbildung auf diesem Niveau gibt war mir nicht bewusst.« Dabei denkt Bernie zunächst die Absolventinnen hätten eine zwei Jahre dauernde Ausbildung hinter sich – er zeigt sich noch einmal überrascht, als ich ihm sage, dass die Teilnehmerinnen innerhalb von acht Monaten so weit gekommen sind.

Als ich den Werbelehrgang vor einigen Jahren als Lehrgangsleiter übernahm, schlossen wir noch aus, dass es möglich wäre innerhalb von acht Monaten aus einem Einsteiger einen praktisch einsetzbaren Grafiker zu machen. Mittlerweile habe ich meine Meinung geändert, nicht zuletzt auch auf Basis von Absolventinnen die erfolgreich als Grafikerinnen arbeiten oder sich sogar selbständig machten. Aus Neugier meine Frage an Bernie: »Fändest du es übertrieben, wenn sich Absolventinnen unseres ›Crash-Kurses‹ bei dir als Grafikerinnen bewerben würden?« »Also da sind durchaus ein paar Kandidatinnen dabei die man keinesfalls gleich wieder weg schicken würde!«, seine Antwort darauf.

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Markenexperte Georg Zöchling

Georg Zöchling, das zweite Mal als Juror beim Werbelehrgang dabei, schlägt in dieselbe Kerbe. Schon bei seiner letzten Teilnahme an der WLG-Jury meinte er, dass er jede der Absolventinnen sofort einstellen würde, wenn er gerade Bedarf hätte und sein Büro nicht beinahe am anderen Ende Österreichs hätte.

Nicht minder zufrieden die Absolventinnen zum Abschluss: Sie versichern mir, dass sie den Lehrgang alle samt und sonders unbedingt weiter empfehlen würden. Mehr kann man sich als Leiter eines solchen Lehrgangs nicht wünschen. Mit verantwortlich für die Zufriedenheit der Teilnehmerinnen ist natürlich das ganze Seminarleiterteam.

Für mich persönlich ist der epos Werbelehrgang der liebste Teil meiner Tätigkeit zwischen dem Schreiben von Büchern und dem Unterrichten verschiedener Programme, Gestaltungsgrundlagen und Fotografie. In den acht Monaten in denen ich mit den Teilnehmern an ihren Skills arbeite wachsen sie mir immer sehr ans Herz. Vielleicht liegt es daran, dass ich dieses Mal noch mehr Stunden übernommen habe als in den Jahren davor, vielleicht auch einfach am besonderen Mix der Persönlichkeiten, vielleicht am Engagement der Teilnehmerinnen, dass ich den Eindruck habe, dass das beim WLG 10 besonders der Fall war.

Ich werde euch vermissen, Mädels vom 10. epos Werbelehrgang.

Hier gibt es eine Beschreibung der Kursinhalte und Informationen zum 11. Werbelehrgang.

Weitere Impressionen der Projektpräsentationen und der Zertifikatübergabe am folgenden Tage. Alle Teilnehmerinnen haben den Lehrgang mit mindestens »gutem Erfolg« bestanden.

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