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Diesmal beglückt uns typetogether mit zwei kostenlosen Schnitten einer Schriftfamilien. Erreichen könnt ihr das Giveaway über fontsquirrel.com.

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Ein unscheinbare, und doch interessante Neuerung, bringt InDesign CS5 im Umgang mit Fonts mit sich. Wird eine InDesign-Datei in CS5 über Verpacken gesammelt, dann heißt der Folder für die Fonts jetzt nicht mehr »Fonts«, sondern »Document Fonts«. Der neue Name für den Ordner ist natürlich nicht die Neuerung, sondern die Funktion, die sich dahinter verbirgt: Wird das verpackte InDesign-Dokument auf einem anderen Rechner geöffnet, dann sieht CS5 im Ordner, in dem sich das Dokument befindet nach, ob sich da möglicherweise ein »Document Fonts«-Ordner mit Schriften befindet und, wenn ja, dann werden die Schriften temporär installiert. Schließt man das InDesign Dokument wieder, werden auch die Schriften wieder aus dem System genommen.

Natürlich geht das nicht problemlos auf unterschiedlichen Plattformen, speziell Windows wird mit vielen Mac-Fonts keine Freude haben. Dennoch ist der Ansatz interessant und dürfte für viele Anwender eine Erleichterung Arbeit darstellen. Zum Einen natürlich Dienstleister, die InDesign-Dateien aus vielen verschiedenen Quelle verarbeiten müssen. Zum Anderen aber auch für Leute, die mit Betriebssystemen und dem Installieren von Fonts wenig am Hut haben.

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Anti-Aliasing

Mon, 09. Nov. 09

Smashing Magazine hat einen umfangreichen Artikel über Anti-Aliasing veröffentlicht. Anti-Aliasing ist eine Technoligie die auch nicht für den Bildschirm optimierte Schriften am Bildschirm gut lesbar macht. Für Grafikdesigner ist Anti-Aliasing praktisch unverzichtbar.

Artikel: The Ails Of Typographic Anti-Aliasing (englisch)

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Schrifttipp: Museo Sans

Fri, 25. Sep. 09

Ich lese im Moment gerade »Hot Shoe Diarys« von Joe McNally. Bin mir noch nicht sicher wie mir das Buch gefällt, denn es ist ziemlich viel lustig gemeintes Geplapper mit drin, das das Lesen einerseits locker macht, aber das Verstehen nicht immer erleichtert. Außerdem finde ich den Tipp die Kamera auf Adobe RGB zu stellen etwas seltsam, wenn darauf der Tipp folgt man solle in RAW fotografieren – letzteres macht erstere Einstellung obsolet. Aber zumindest ist es unterhaltsam.

Natürlich sind auch tolle Fotos drin. Was es mir aber besonders angetan hat ist die Schrift, in der das Buch gesetzt ist. Super tolle Leseschrift, angenehm unauffällig und doch eigenständig. Sehr schönes Satzbild. Verdammt! Und ich kenn’ die gar nicht! Darf nicht sein. Also Recherchieren. Also zu Identifont gesurft und die Identifizierungsmaschine angeworfen. Am Ende spuckt die doch glatt die Museo Sans aus. Im ersten Moment hielt ich das für einen Fehler, denn ich kenne die Museo, finde sie zwar absolut geil, aber hätte ihr nie, niemals, so eine ausgezeichnete Leserlichkeit zugetraut. He, Jos, echt super Job!

Die Museo Sans gibt es bei Jos Buivenga zu bestaunen und bei myFonts zu kaufen. Allerdings kann man nur acht der zehn Schnitte kaufen, denn – und das ist das Beste – zwei Schnitte können kostenlos heruntergeladen und frei genutzt werden. Und das ist noch nicht das Ende der guten Nachrichten: Die beste Nachricht ist, dass der ganze Satz mit den zehn Schnitten dieser wunderbaren Schrift nur 89$ Kosten. 89$! He, das sind gerade mal 60€! Wer da noch Schriften klauen muss der soll sich schämen und eingraben. Danke, Jos, für diese tollen Deals. :)

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FontExplorer X Pro

Wed, 07. Jan. 09

FontExplorer X ProLinotype hat den FontExplorer X Pro veröffentlicht. Bisher war der Linotype FontExplorer X ein hervorragendes, aber kostenloses Tool zur Verwaltung von Schriften. Die neue Pro-Version soll zukünftig wohl 79 Euro kosten, kann in einer Demo-Version ohne Einschränkungen dreißig Tage lang getestet werden, und wer sich bis zum 28. Februar für einen Kauf entscheidet, kommt mit 39 Euro davon.

Ich habe das Tool nun einmal runtergeladen und installiert. Auch wenn ich Linotypes Entscheidung bedaure, denn kostenlosen FontExplorer nun nur mehr gegen Entgelt zu vertreiben, macht das Programm nach dem ersten Start einen  sehr guten Eindruck. Die Bibliothek und die Einstellungen des kostenlosen Vorgängers werden übernommen. Optisch ist das Programm gut gelungen.

Ich frage mich, ob Linotype wohl bisher über den integrierten Shop zu wenig Geld verdient hat, um eine Weiterentwicklung des Programms auf Freeware-Basis zu legitimieren, oder ob man wiedereinmal nicht genug Geld verdienen kann. Ich bin sicher kein Großeinkäufer im Linotype-Store, doch ein paarhundert Euro hat Linotype darüber auch von mir schon bekommen. Schade ist lediglich, dass in erster Linie nur die Linotype-Fonts über den Store erhältlich sind.

Ein Programm wie der FontExplorer, der es möglich macht, auch Schriften von Monotype, FontShop, FontBureau, etc. ansehen und kaufen zu können, wäre absolut wünschenswert. Der Store im FontExplorer ist absolut vorbildlich und übertrifft die Weblösungen aller anderen Hersteller und Vertreiber bei Weitem. Schade nur eben die Einschränkung auf das Linotype-Angebot. Damit lassen sich zwar viele Klassiker erstehen, doch mit modernen, innovativen, trendigen Fonts schaut es doch etwas düster aus.

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