Thu, 22. Oct. 09
Autor: Markus Kategorien: Werbung Tags: ; ; ; ; ; ; Kommentare: 0

»Childishly easy to use«, behauptet Canon von der IXUS 200. Ja, ja! Und dann macht die kleine Kompakte solche Bilder. Glauben wir eh, dass das abgebildete Foto mit einer Handtaschenknippse samt integriertem Blitz gemacht worden sind. Ich liebe es, wenn Werbung ihre ehrlichsten Momente erreicht.

Aber wir wollen keine Spielverderber sein und halbe Haare machen. Die Sujet-Idee ist nicht schlecht. Funktioniert nicht unmittelbar, vermittelt aber einen dezenten Witz wenn die Poiente entschlüsselt ist. :)

Quelle: http://adsoftheworld.com

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Mon, 16. Feb. 09
Autor: Markus Kategorien: News Tags: ; ; ; ; ; ; ; Kommentare: 12

Via Twitter hat mich am Wochenende die Frage nach der besten Kamera erreicht. Ich bin Nikon-Fotograf aus absoluter Überzeugung. Deshalb kann ich nichts anderes empfehlen als eine Nikon.

Die drei großen Hersteller – Nikon, Canon und Sony – haben sicher langfristig das größte Potenzial und das größte Angebot an Objektiven – vor allem Canon und Nikon.

Mir fallen viele Argumente pro Nikon ein: Nikon ist bekannt dafür, besonders gute, große, helle Sucher zu bauen, und auch beim Systemblitzen scheint Nikon derzeit die Nase vor allen anderen Herstellern zu haben (vor allem wenn es um entfesseltes Blitzen geht). Die Qualität der Nikon-Objektive steht außer Zweifel (und im Gegensatz zu einem geizigen Mitbewerber ;-) kommen Nikon-Linsen immer MIT Streulichtblende), und, und, und.

Ein Canon-Fan wird aber wohl genau so viele Argumente pro Canon liefern. Alle Hersteller kochen mit Wasser und beinahe jedes Modell hat Vor- und Nachteile. Am Besten ist immer zu überlegen, was möchte ich mit der Kamera machen und welche must-have-Eigenschaften ergeben sich daraus für die Kamera. Bei Street-Photography ist derzeit zum Beispiel die Panasonic G1 neue Micro-Four-Thirds sicher eine Überlegung wert: Klein und kein Spiegel, der Lärm macht. Studio-Fotografen die einen preiswerten Einstieg ins Profi-Segment mit hoher Auflösung suchen und auf hohe ISO-Werte verzichten können, sollten die Sony α900 ansehen. Für alle, die im Gegensatz auf eine gigantische Auflösung verzichten können (man sollte sich ernsthaft überlegen, wie viel Auflösung man braucht und wie viel Auflösung zu viel ist), aber hohe ISO-Werte zu schätzen wissen, für die stellt die D700 (und darüber die D3) eine Revolution dar. Canons D700-Konkurrent 5D Mark II punktet mit fast schon doppelter Auflösung, wirft damit natürlich extrem hohe Datenmengen auf und ist damit auch deutlich langsamer als die D700. Bezüglich Rauschen habe ich von dieser Kamera schon gelesen, dass sie besser als die D700 sein soll, und gehört, dass sie mit der D700 nicht mithalten kann.

Und dann muss einem eine Kamera immer auch vom Feeling und der Bedienung her gut liegen und sympathisch sein. Ein Produkt wie ein Kamerasystem, darf einem nicht nur funktional entgegen kommen, sondern man muss es auch emotional mögen.

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Sat, 17. Jan. 09

Hier einmal eine Zusammenfassung meiner interessantesten Statusmeldungen dieser Woche bei twitter:

  • Mein erstes, mit Aperture zusammengestelltes Buch von Apple erhalten. Qualität wie gewohnt sehr gut. Ich bin mit dem Umstieg von Lightroom auf Aperture sehr glücklich.
  • Jos Buivengas Schriften Museo und Museo Sans gehören zu den Top 10 Fonts of 2008 bei MyFonts. Darüber freue ich mich besonders, denn schließlich verwöhnt Jos mit exljbris seit Jahren die leidenschaftliche Typografenwelt mit vielen kostenlosen Fonts.
  • Das Designtagebuch berichtet über Design vom Discounter. Logos ab 79 Euro. Meine Meinung dazu: Jeder kriegt, was er verdient. :-D
  • Apple iWork 2009 heruntergeladen, installiert und iwork.com getestet. Sehr cool. Wenn ich nur einen Einsatzzweck dafür hätte!
  • Einen Blick auf iPhoto Places und Faces geworfen. Warum habe ich das im viel teureren Aperture noch nicht?
  • Selbst herausgefunden, wie man aus einer langen URL eine Kurze macht: http://tinyurl.com/ :-P
  • Darüber mokiert, dass Nikon vor Weihnacht furchtbar uncoole Werbespots geschalten hat. Noch zehrt Nikon von Qualität, Tradition und guten Produkten. Aber bei den coolen Spots von Sony und Canon, mit denen die Kids heute groß werden, muss sich Nikon mit Ihren Peinlichkeiten in 20 Jahren warm anziehen. :-(
  • Heise meldet, dass das Sundance Festival von einem mit SLR gedrehten Film eröffnet wurde.
  • The Online Photographer meint, dass Nikon in Punkt Qualität bei High-End-Kameras the Leader of the Pack ist. Wusst ich’s doch. ;-)
  • Absteiger: Seit Monaten zum ersten mal, sehe ich mein Photoshop-CS3-Buch an dritter Stelle, der bestverkauften Photoshop-Titel bei Amazon. :-(
  • Aufsteiger: Während ich an der 260. Seite schreibe, notiert mein Photoshop-CS4-Buch auf Platz 22 der Amazon-Photoshop-Charts. :-)
  • Ach ja: Für mein Nikon D700-Buch liegen 800 Vorbestellungen vor. Ich kann kaum erwarten, ein Exemplar in Händen zu halten.
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Mon, 17. Nov. 08
Autor: Pascal Kategorien: Fotografie Tags: ; ; ; ; Kommentare: 0

Zugegeben, der Titel hört sich ziemlich verwirrend an. Es ist aber immer gut, wenn man die englischen Begriffe kennt, denn diese werden unter Fotografen eigentlich meistens benutzt. Die Auto Exposere Bracketing (AEB) Funktion ist nichts anderes als eine Belichtungsreihe. Eine Belichtungsreihe ist eine Serie von Aufnahmen bei der die Belichtung für ein und das selbe Motiv unterschiedlich eingestellt wird.  Dies kann sehr nützlich sein, wenn man sich nicht sicher ist ob die eingestellte Blenden- Verschlusszeitkombination passt. Oder es findet auch Verwendung wenn in Kombination mit einem Stativ mehrere identische Aufnahmen nachträglich zu einer HDR Aufnahme zusammen gefügt werden. Wer sich nicht mehr erinnert, was eine HDR Aufnahme ist, sollte sich diesen Artikel nochmals zu Gemüte führen.

Die Belichtungsreihe kann nur in den Kreativmodi verwendet werden. Sind die Motivprogramma aktiviert, ist das Menü nicht sichtbar. Es findet sich im zweiten Aufnahmemenü unter dem Kürzel »AEB«. Wählt man diesen Menüpunkt aus, kann mit Hilfe des Wahlrades oder den Cursertasten links und rechts der Abstand der einzelnen Belichtungen eingestellt werden. Die Schritte sind in 1/3 Blendenstufen eingeteilt und reicht bis maximal zwei Blendenstufen. Es können nur drei Belichtungen eingestellt werden (Profikameras lassen bis zu 9 oder noch mehr zu).

Sind die Einstellungen getätigt und mit der Mitteltaste bestätigt worden geht es an die Aufnahme. Ist der »Einzelbild« Modus aktiv, muss für jede der drei Aufnahmen einzeln ausgelöst werden. Ist die Reihenaufnahme eingeschaltet, kann man einfach auf dem Auslöser drauf bleiben und alle drei Aufnahmen werden nacheinander aufgenommen. Das Ganze wird auch auf dem Display visualisiert. Die Belichtungsschritte werden mit schwarzen Balken angezeigt und rechts daneben finden sich drei Rechteckflächen welche übereinander liegen.

Standardmässig geht die Belichtungsreihe von dem »korrekt« belichteten Mittelwert aus. Man kann diesen allerdings auch verschieben, in dem man eine Belichtungskorrektur anbringt. Hält man die AV Taste gedrückt und dreht das Wahlrad, so verschieben sich die Balken nach links oder rechts und mit ihr die Abstände der Belichtungsreihe. So können mit Hilfe eines Stativs auch mehr als drei Aufnahmen von der selben Stelle gemacht werden.

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Mon, 10. Nov. 08

Lange habe ich mir Zeit gelassen die Serie über die Bedienung der EOS 400D fortzusetzen – viel zu lange eigentlich. Nun bin ich aber zurück auf dem Parkett und ich möchte in diesem Artikel die Lichtmessungsmethoden behandeln. Folgen werden noch die Motivprogramme, Bracketing (Mehrfachbelichtung) und einigie Individualfunktionen (Spiegelvorauslösung, Blitzsynchronisation). Vielleicht fällt mir dann noch das eine oder andere im laufe der Zeit ein. Schauen wir mal.

Bevor wir uns aber mit den Messmethoden befassen ist es wichtig zu wissen, wie eine Kamera arbeitet. Aus den vorherigen Kapiteln wissen wir, dass eine Kamera immer eine »richtige« Belichtung vorschlägt. Wenn wir zum Beispiel im Av Modus (Blendenvorwahl) arbeiten und die Blende wählen, bestimmt die Kamera automatisch die passende Verschlusszeit für ein »korrekt« belichtetes Bild. Doch was heisst korrekt belichtet, wie kann eine Kamera das wissen?

Nun jede Kamera ist darauf kalibriert, Bilder als richtig belichtet zu erkennen, wenn nach der Reduktion von Farbe und dem Zusammenführen aller Pixel daraus ein 18 prozentiger mittlerer Grauton entsteht. Die Erklärung wie das genau vor sich geht wäre alleine ein ganzer Artikel wert. Ich verzichte hier darauf und behelfe mich mit einem Beispiel. Markus und ich haben mit diversen Kameras Versuche gemacht um zu testen, was es mit dem 18% Grauton auf sich hat. Dabei haben wir drei Kartone in den Farben Weiss, (mittleres) Grau und Schwarz abgelichtet. In unserem Fall haben wir den Kreativmodus Av (Blendenvorwahl) gewählt und die Verschlusszeit der Kamera überlassen.

Das Ergebnis ist sehr interessant: Alle drei Aufnahmen lassen sich nicht voneinander unterscheiden. Der weisse Karton wurde ebenso grau aufgenommen wie der schwarze.

Genau darin liegt das Problem. Die Kamera kann nicht wissen ob wir etwas weisses oder etwas schwarzes fotografieren wollen. Sie »weiss« lediglich dass es ihr Ziel sein muss, alles in einem mittleren Grau zu belichten. Deshalb wird halt ein weisses Blatt grau und auch ein schwarzes Blatt ebenfalls grau dargestellt. Dieser Versuch kann gut zu Hause selber ausprobiert werden. Dafür reicht eine weisses und ein schwarzes T-Shirt, wenn nicht gerade ein Karton herumliegen sollte. Beachtet werden muss noch, dass manuell fokussiert wird. Da das Sujet keinen Kontrast bietet welchen die Kamera messen könnte, wird sie auch nicht fokussieren. Auch eine wichtige Erkenntnis nebenbei!

Nun wissen wir dass die Kamera immer versucht auf diesen 18 prozentigen Grauton zu belichten. Das ganze macht sie natürlich aus einem guten Grund, denn in vielen Fällen passt diese Variante ganz gut. Wir haben selten sehr helle oder sehr dunkle Motive, aber wir haben sie! Es gibt jetzt verschiedene Methoden diesem Effekt bewusst entgegen zu wirken. Hier kommen nun die Messmethoden ins Spiel.

Beginnen möchte ich mit der Selektivmessung da die als Standard gesetzte Mehrfeldmessung etwas anders arbeitet. Bei der Selektivmessung wird die Helligkeit nur auf einem Zentrumsdurchmesser von ca. 1/3 Bildhöhe gemessen. Alles ausserhalb dieses Kreises wird nicht in die Berechnung miteinbezogen. Diese Messmethode hilft und insbesondere bei starken Gegenlichtsituationen. Hier müssen wir eine Entscheidung treffen und uns festlegen, ob das Gegenlicht richtig belichtet werden soll, oder das Subjekt davor.

Ein Beispiel. Auf meiner letzjährigen Australienrundreise waren wir zur späten Stunde bei den Pinnacles in Westaustralien. Pinnacles sind Kalksteine, die wie Termitehügel aus dem Boden ragen. Hier musste ich mich entscheiden ob ich die Pinnacles nur als Silhoutte abbilden möchte und dafür dem dramatisch wirkenden Himmel die Hauptrolle geben möchte, oder ich den Spiess umkehre.

Um dem Himmel richtig belichtet zu haben, fokussierte ich auf diesen und habe mit der Sterntaste die Belichtung gespeichert. Danach habe ich das Bild entsprechend komponiert und abgedrückt. Bei der unteren Aufnahme habe ich zuerst auf den Pinnacle fokussiert und mit der Sterntaste den Belichtungsmesswert gespeichert und danach das Bild erneut komponiert.

Gehen wir über zur Mittenbetonten Messung. Sie ist etwas schwierig zu erklären, da das Messfeld nicht überall gleich misst. Das Zentrum wird stärker gewichtet als die Ränder. Das Feld misst aber nicht ganz bis an den Rand (was eigentlich auch nicht notwendig ist). Sie wird auch in der Anleitung nur erfahrenen Benutzern empfohlen. Ich persönlich verzichte gänzlich auf diese Messung, da sie relativ schwer zu interpretieren ist und oft eine Belichtungskorrektur erfordert.

Nun noch zur Mehrfeldmessung. Nun sie wiederspricht der eigentlichen Theorie vom simplen messen und reduzieren auf den 18% Grauton. Die Mehrfeldmessung ist eine »intelligente« Messung, welche das Bild in Felder aufteilt. Sie analysiert die Geschehnisse und schlägt dann Aufgrund der programmierten »Erfahrungen« eine korrekte Belichtung vor. Dazu ist sie in der Lage, weil im Hintergrund eine Bilddatenbank mit vielen Aufnahmesituationen hinterlegt sind. Die Kamera sucht ein passendes Bild dass der Aufnahesituation ähnelt, entscheidet dann selbstständig welche Bildbereiche mit Priorität behandelt werden sollen und schlägt eine entsprechende Belichtung vor. Was sich nach Willkür anhört, funktioniert eigentlich ganz gut und der Einsteiger wird mit diesere Messmethode im normalfall bestens Leben können. Mit zunehmender Erfahrung überlässt man aber gerne immer weniger den Faktoren Zufall und Automatismus und greift gerne selber ins Geschehen ein. Deshalb wird mit der Zeit die Selektivmessung wohl zum Standard eines jeden engagierten 400D Fotografen werden.

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Tue, 14. Oct. 08
Autor: Markus Kategorien: Kraut & Rüben Tags: ; ; ; ; ; ; Kommentare: 2

Als sich gestern zu »Klotzen statt Kleckern« in den Kommentaren Canon vs. Nikon diskutiert wurde, konnte ich mich nicht halten und habe mich prompt beteiligt. Wer mich kennt, weiß, dass ich mich sehr für eine Marke begeistern kann. Ich bin sowas wie ein Apple-Fan, ein Nikon-Fan und war einmal ein MG-Fan. Bei Letzterem bin ich geläutert.

Ich versuche mich weitestgehend bewußt für ein Produkt und eine Marke zu entscheiden. Für mich ist Apple besser als Windows und Nikon besser als Canon. Das ist aber mein ganz subjektiver Eindruck, der sich zum einen nach meinen subjektiven Anforderungen an Produkte richtet. Außerdem redet wie wir wissen  der Bauch immer auch ein gewichtiges Wörtchen mit – und der schert sich wenig um Objektivität.

Bemühe ich mich Produkte und Marken rational und objektiv zu betrachten, dann glaube ich, dass am Ende fast alle Hersteller in fast allen Marktsegmenten eh nur mit Wasser kochen, und dass es Argumente pro Windows, pro Apple wie auch pro Nikon, pro Canon und nicht zu vergessen auch pro Olympus gibt. In den meisten Fällen lässt sich einem Argument pro einer Marke mit einem Gegenargument pro anderer Marke entgegnen. Was für jeden Einzelnen wichtig ist, muss eben auch jeder individuell für sich selbst entscheiden.

Am Ende darf man aber auch etwas Fan sein, wie ich finde. Und man darf auch zu seiner Manschaft halten, ob das Apple, Microsoft, Canon, Nikon oder der FC Bayern ist. So lange wir uns nicht die Schädeln dabei einschlagen. :-)

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Mon, 13. Oct. 08
Autor: Pascal Kategorien: Fotografie Tags: ; ; ; ; ; Kommentare: 16

Das Ergebnis der letzten Umfrage ist ziemlich eindeutig zweideutig. Die grosse Mehrheit begnügt sich bei DSLR mit den 10 Megapixeln. Dies entspricht in etwa dem Stand vor zwei Jahren als Nikon die D80 und Canon die EOS 400D auf den Markt brachte. Seither ist die Pixelzahl nur langsam gewachsen. Nikon setzt sogar bei der D700, obwohl top aktuelle, auf gerade mal 12Megapixel. Canon und Sony fahren weiter auf der Schiene »viel hilft viel«. Doch sind die beiden damit auf dem richtigen Weg? Schliesslich weiss der erfahrene Amateur und Profi, dass die grossen Pixel viel weniger stark zu rauschen beginnen bei höheren ISO-Werten und dass die grossen Pixel feine Strukturen viel besser abbilden können. Zudem macht die hohe Auflösung die Kamera träge da sie länger zum Speichern der Daten benötigt. Dies voll und ganz auf Kosten der Serienbildgeschwindigkeit.

Natürlich gibt es auch nachvollziehbare Gründe für die höhere Anzahl Pixel. Weit entfernte Objekte sollen auch bei einer Ausschnittsvergrösserung noch gut erkennbar sein. Zudem lässt sich das Bild problemlos stark beschneiden und die Qualität ist immernoch ausreichend für grössere Abzüge. Doch auch hier wieder die Frage, braucht, respektive will der anspruchsvolle Amateur oder Profi dieses Möglichkeiten? Soll das Bild nicht möglichst endnahe aus der Kamera ausgelesen werden? Wir – die Autoren dieses Blogs – glauben, dass man zurzeit mit 10 (max. 15MP) bestens bedient ist, wir sind also Ausnahmsweise mal auf der Seite der Mehrheit ;)

Ich als Canonist stecke nun etwas in der Klemme. Ein Update auf eine Kamera im KB Format wäre demnächst eigentlich fällig. Denn hatte man mal eine semiprofessionelle Kamera in der Hand, erscheint einem die EOS 400D plötzlich klein und mikrig. Ich bin zwar nachwievor davon überzeugt, dass keine Nikon (oder anderere Hersteller) der 400D in diesem Segment den Platz für bestes Preis- Leistungsverhältnis streitig machen kann, doch bei der 5D Mark II sieht das deutlich anders aus. Ich hatte nun eine Woche Zeit die D700 von Nikon zu testen und habe sie auch für ein Schwangerschafts–Shooting eingesetzt. Um es kurz zu halten, die Kamera ist wirklich Klasse. Ich bin mir zwar sicher, dass die EOS 5D Mark II ebenfalls gut ist, aber im Moment sprechen zwei Argumente gegen diese Kamera. 1. Sie hat 21MP, was mir im Moment eigentlich zu viel ist und 2. die EF-S Objektive passen nicht auf die Kamera. Man kann zwar die EF Objektive auf den Kameras mit APS-C Sensoren uneingeschränkt verwenden, leider funktioniert die Aufwärtskompatibiltät aber nicht. Somit wäre der Wechsel auf ein anderes System nicht ganz so schmerzhaft.

Wollen wir aber mal nichts überstürzen und widmen wir uns der nächsten Umfrage :) Da sich doch wieder über 100 Personen an der letzten Umfrage beteiligt haben, möchten wir als nächstes gerne von euch wissen, welcher Gruppe ihr euch zuordnen würdet. Die Umfrage wie immer rechts in der Seitenleiste.

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Wed, 27. Aug. 08
Autor: Pascal Kategorien: Fotografie; News Tags: ; ; ; ; Kommentare: 0

Rund drei Wochen vor der Photokina in Köln, sind die beiden Grossen im Fotobusiness mit ihren neuesten Kameras für den anspruchsvollen Amateur an die Öffentlichkeit getreten. Beide Kameras basieren auf dem APS-C Format und haben damit Formatfaktoren von 1.5 bei Nikon, respektive 1.6 bei Canon.

Die Canon 50D kommt im edlen Magnesiumgehäuse daher wärend die D90 das Aluminiusm-Plastikgehäuse der D80 geerbt hat. Beide trumpfen mit einem 3″ Montior mit 920′000 Bildpunkten auf. Die 50D macht Bilder mit einer Auflösung von bis zu 15.1MP, die D90 verspricht deren 12.3MP. Die ISO Bereiche können bei der D90 auf bis zu ISO 6400 eingestellt werden, Canon sogar 12500. Canon setzt für die 50D neue Mikrolinsen und einen anderen Signalverstärker ein, mit welchen das Rauschen minimiert werden sollte. Man darf gespannt die ersten Testberichte abwarten.

Die 50D überflügelt die D90 noch bei den Serienbildern. Wärend die D90 mit 4.5 Bilder/Sekunde an ihre Grenzen stösst, schafft die 50D deren 6.5. Ansonsten aber schenken sich die beiden Kameras auf den ersten Blick nicht viel.

Allerdings hat Nikon noch ei Ass im Ärmel und überrascht mit der HD–Movie Funktion, welche es erstmals möglich macht, Filme mit einer DSLR aufzunehmen. Die maximale Auflösung für Filmaufnahmen beträgt 1280×720 und das bei 24Bildern pro Sekunde. Die Aufnahmen werden als AVI (Motion-JPEG) gespeichert. Natürlich darf dann ein HDMI Ausgang nicht fehlen. Wie gross die Dateien werden, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen.

Die Preisempfehlung für die D90 liegt um die 1000€, bei der 50D um die 1300€

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Mon, 11. Aug. 08
Autor: Pascal Kategorien: News Tags: ; ; ; ; ; ; ; Kommentare: 2

Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen zwei Fokusiermethoden. Zum einen haben wir da den manuellen Fokus und zum anderen der Autofokus. Diese Option kann man an den Objektiven mittels eines Schiebeschalters umstellen. AF steht dabei für Automatischer Fokus und MF für Manueller Fokus.

Mit dem manuellen Fokus lässt sich die Schärfenebene manuell wählen in dem man den Fokusring am Objektiv dreht. Jeh nach Objektiv muss dazu allerdings zwingen der Schalter auf MF gestellt sein da im AF-Modus der Ring durch den Motor blockiert wird. Ehrlich gesagt, habe ich diese Methode bisher kaum angewendet, da ich der Meinung war, die Kamera kann das sicherlich besser als ich. Dies kann auch passieren, wenn die Dioptrinkorrektur falsch eingestellt ist. Vor kurzem habe ich aber etwas entscheidendes gelernt, was den Einsatz der manuellen Fokusierung erheblich erleichtert.

Wenn man durch den Sucher blickt und auf das gewünschte Motiv fokusiert hat, drückt man den Auslöser halb durch. Ist das Objekt nun tatsächlich scharf, erscheint der grüne Punkt rechts unten in der Sucheranzeige (in diesem Falle neben der 9). Stimmt die Schärfe nicht, erscheint auch der Punkt nicht. So kann kontrolliert werden, ob die eigenen Einstellungen mit den Messmethoden der Kamera übereinstimmen.

Beim Autofokus übernimmt die Kamera das Scharfstellen des Motivs. Dabei wird über ein Ultraschallmotor (die sogenannte USM Bezeichnung auf den Objketiven) der Fokusring in die richtige Position gebracht. Neben dem grünen Punkt erscheint auch noch ein oder mehrere rote Punkte im Sucherfeld auf den 9 Fokusmesspunkten (kleine Rechtecke mit Punkt im oberen Bild). Damit lässt sich kontrollieren auf welcher Ebene das Scharfstellen stattgefunden hat. Gerade bei Motiven mit einer grossen räumlichen Tiefe (Beispielsweise eine Person im Freien) ist es oftmals nicht ganz einfach, dass der Fokus tatsächlich auf dem gewünschten Motiv zu liegen kommt, zumal man Bilder ja interessant gestalten möchte und seine Motive daher vorzugsweise etwas ausserhalb der Mitte platziert.

Um dem Autofokus etwas unter die Arme zu Greifen und seine Messtätigkeiten einzuschränken, lässt sich die Grundeinstellung, welche alle 9 Messpunkte zur Hilfe nimmt, auf einen der neun Messpunkte reduzieren. Dazu drückt man die AF-Messfeld Taste rechts oben auf der Rückseite der Kamera (vorzugsweise wärend dem Fokusieren mit dem rechten Daumen) und dreht dann am Hauptwahlrad (neben dem Auslöser) jeh nach belieben im Uhrzeiger— oder im Gegenuhrzeitersinn. Beim Drehen im Uhrzeigersinn erlöschen nun alle Fokuspunkte ausser der in der Mitte platzierte und danach nach rechts oben einmal rund ums Fessfeld.

Damit lässt sich genau festlegen, in welchem Bildbereich sich das scharfe Motiv befindet. Das Ganze funktioniert übrigens auch im manuellen Modus. Auch dort lässt sich der Messpunkt einschränken und vereinfacht deshalb die Kontrolle beim manuellen Fokus. Übrigens: Neben den roten Punkten im Sucher erscheint die Anzeige auch gross auf dem Display.

Neben den zwei Fokusarten hat man mit dem automatischen Fokus noch weitere Möglichkeiten. Mit der Taste AF auf der Rückseite der Kamera kann man zwischen drei verschiedenen Fokusierhilfen wählen. Da wäre zum einen die »ONE SHOT« Einstellung. Sie ist ideal für stationäre unbewegte Objekte wie Architektur, Landschaft, Portrait, etc. Das Objekt wird durch halbes durchdrücken des Auslösers einmal Fokusiert und behält dann diese Einstellung bis zum Durchdrücken oder Loslassen des Auslösers. Daneben folgt der »AI FOCUS« (AI = Artificial Intelligence = künstliche Intelligenz). Dieser Modus ist ideal für Tieraufnahmen, Kleinkinder und alles was sich spontan und unvorhegesehen bewegt. Beim halben Durchdrücken fokusiert die Automatik genau gleich wie im ersten Modus. Bewegt sich das Objekt nun beginnt die Automatik nachzuschärfen. Somit wären wir dann auch schon beim »AI SERVO« welcher sich für Sportaufnahmen und sonstige Motive mit Bewegung eignen. Die Automatik versucht ständig dem bewegten Objekt zu folgen und es scharf zu halten.

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Wed, 23. Jul. 08
Autor: Pascal Kategorien: Fotografie; News Tags: ; ; ; ; ; ; Kommentare: 4

Gehöre zwar zu den Canonisten, bin aber über die Seite canonrumors.com auf die logische Seite nikonrumors.com gestossen. Dort wird von einer neuen D800 gesprochen mit 24MP, da Sony scheinbar eine Alpha 900 an der Photokina präsentieren wird. Da Nikon Sony Sensoren verbaut, könnte das gut möglich sein. Auch die D3 soll modifiziert werden und dem Staub endgültig den Kampf ansagen. Die Gerüchteküche brodelt, nur Canon hält sich weiterhin bedeckt. Man darf also gespannt Richtung Köln blicken wenn dort Ende September an der Photokina das eine oder andere Gerücht vielleicht bestätigt wird.

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