3.13. Bildstabilisierung

Fri, 03. Feb. 12

Fotoschule onLine - Kreative Digitalfotografie verständlich erklärt

Normaler Weise lässt aus freier Hand eine Belichtungszeit ­halten, die etwa dem Kehrwert der Brennweite entspricht. Durch Bildstabilisierung lässt sich dieser Wert ausdehnen.

Die Bildstabilisierung findet je nach Hersteller und Modell ­entweder im Objektiv statt oder in der Kamera.

Da die Belichtungszeit umso kürzer sein muss, je länger die Brennweite ist, ist eine solche Unterstützung natürlich umso willkommener, je ­länger die Brennweite ist. Anders gesagt, bei kurzen Brennweiten im Weitwinkelbereich bis hinein in den Bereich der Normalobjektive ist eine Bildstabilisierung nicht unbedingt notwendig, da man ohnehin nicht so oft unter Belichtungszeiten von 1/50 Sekunde kommt. Deshalb bieten auch die meisten Objektive dieser Brennweiten keine Bildstabilisierung an (sofern der Hersteller die Bildstabilisierung nicht ohnehin in die Kamera verlagert hat).

Laut Herstellern und Medien sollen sich mit Bildstabilisierungssystemen bis zu vier Lichtwerte gewinnen lassen. Das heißt, man kann länger aus freier Hand belichten, ohne dass das Bild verwackelt.

Es gibt kritische Stimmen zur Bildstabilisierung. Meine eigenen Erfahrungen damit sind positiv, vor allem bei meinem ­Nikon 70–300 mm 4.5–5.6 Objektiv, bei dem ich Stabilisierung in erster Linie nutze. Die folgenden Abbildung zeigen eine Reihe von Testaufnahmen, die ich mit diesem Objektiv ohne und mit Stabilisierung aufgenommen habe. Die Ergebnisse sprechen für sich. ­Allerdings darf man aus den Ergebnissen ebenso wenig ableiten, dass die Bildstabilisierung aller Nikon Objektive ebenso effektiv arbeitet, noch, dass andere Hersteller weniger effektive Systeme haben. Am besten findet ihr heraus, wie leistungsfähig euer System ist, indem ihr eine ähnliche Testserie aufnehmen.

Motiv

Der Originalausschnitt, aus dem die Ausschnitte unten stammen. Alle Ausschnitte sind nicht in tatsächlicher Pixelgröße dargestellt und sind durch die JPEG-Komprimierung unschärfer, als im Original. Trotzdem verdeutlichen die Abbildungen klar, dass Bildstabilisierung extrem effektiv arbeiten kann. Alle Bilder wurden mit einer Nikon DX-Kamera bei 300mm Brennweite aufgenommen, was einer Kleinbild-Brennweite von 450mm entspricht (siehe dazu »Formatfaktor«).

640 Sec ohne Stabilisierung

1/640 Sekunde ohne Bildstabilisierung

640 Sec mit Stabilisierung

1/640 Sekunde mit Bildstabilisierung

320 Sec ohne Stabilisierung

1/320 Sekunde ohne Bildstabilisierung

320 Sec mit Stabilisierung

1/320 Sekunde mit Bildstabilisierung

160 Sec ohne Stabilisierung

1/160 Sekunde ohne Bildstabilisierung

160 Sec mit Stabilisierung

1/160 Sekunde mit Bildstabilisierung

60 Sec mit Stabilisierung

1/60 Sekunde mit Bildstabilisierung

Als Kaufargument für oder gegen ein Objektiv hat Bildstabilisierung für mich eher wenig Gewicht. Wichtiger sind mir Lichtstärke und generelle Abbildungsleistung. Doch wenn eine ­Stabilisierung auch noch mit drin ist – warum nicht!

Ebenso wenig wäre für mich das Argument, dass ein Hersteller die Bildstabilisierung in der Kamera vornimmt, ein Grund, mich für eine Marke zu entscheiden. Zwar hat es den Vorteil, dass mit der ­Stabilisierung in der Kamera mit jedem Objektiv stabilisiert foto­grafiert werden kann. Doch auch hier fallen mir viele Argumente ein, die mir wichtiger sind als dieses.

Titel

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Sehen wir uns die Erkenntnisse des letzten Artikels in der Praxis an: Die aus gewählter Brennweite und Distanz resultierende Schärfentiefe wird durch die Wahl der Blende angepasst beziehungsweise korrigiert. Möchte ich das eigentliche Hauptmotiv vor dem Hintergrund hervorheben führt eine geringe Abblendung (offene Blende) zu kurzer Schärfentiefe und weichgezeichnetem Hintergrund. Möchte ich sowohl den Vordergrund als auch den Hintergrund deutlich erkennbar abbilden, dann führt kräftige Abblendung (Blende schließen) zu großer Schärfentiefe und detailreicher Wiedergabe sowohl naher als auch ferner Elemente. Nach der kreativen Kernfrage über die gewünschte Perspektive folgt die kreative Kernfrage über die Schärfe.

Der Vergleich der beiden folgenden Abbildungen verdeutlich noch einmal den Unterschied in der Bildwirkung ob die Blende offen ist oder geschlossen.

Krabbler offeneblende

Die drei Stofftierchen sind hier bei Brennweite 28 mm und offener Blende ƒ2.0 fotografiert worden. Die Schärfentiefe ist kurz (kleine Blendenzahl = kurze Schärfentiefe).

Krabbler geschlosseneblende

Ebenfalls mit Brennweite 28mm aus derselben ­Distanz, jedoch mit Blende ƒ8.0. Die Schärfentiefe ist weit.

Noch einmal zur Erinnerung: Die Schärfentiefe resultiert nicht aus der Blendeneinstellung allein! Brennweite (siehe ›Schärfentiefe und Brennweite‹), Abstand (siehe ›Schärfentiefe und Distanz‹) und Sensorformat (siehe ›Sensorformat und Schärfentiefe‹) haben einen ebenso bedeutenden Einfluss wie die Blende.

Aber:

  • Die Distanz zum Motiv wird primär durch die Größe der abzubildenden Objekte bestimmt. Die Überlegung, welche Auswirkung eine bestimmte Distanz auf die Schärfentiefe der Aufnahme hat, spielt bei der Aufnahme keine Rolle. Oder anders gesagt: Kein Fotograf wird eine bestimmte Distanz wählen, nur weil er sich davon eine bestimmte Schärfentiefe erwartet.
  • Die Brennweite wird normalerweise ebenso wenig wegen ihrer Auswirkung auf die Schärfentiefe gewählt. Meist ist sie entweder Resultat aus einer langen Distanz, die der Fotograf nur mit Hilfe eines Teleobjektivs überwinden kann, einer kurzen Distanz, die eine Abbildung nur mit Weitwinkel erlaubt (zum Beispiel wenn man eine Fassade in einer engen Gasse fotografieren möchte), oder aber der Fotograf möchte mit der Brennweite eine bestimmte perspektivische Wirkung erzielen.
  • Das Sensorformat ist Resultat der Kaufentscheidung des Fotografen. Die wenigsten Fotografen nehmen drei, vier oder fünf Kameras mit unterschiedlichen Sensorformaten mit auf den Weg, um damit unterschiedliche Schärfentiefewirkungen erzielen zu können.

Deshalb bleibt als wichtigstes Werkzeug zur Steuerung der Schärfentiefe die Blende übrig.

Aber: Kompaktkamera | Da Kompaktkameras, wie bereits mehrfach in dieser Serie erwähnt, in der Regel sehr viel kleinere Sensoren haben, als Spiegelreflexkameras, erzeugen sie damit automatisch eine sehr viel höhere Schärfentiefe, als ihre größeren Brüder und Schwestern. Der Einfluss der Blende auf die Schärfentiefe ist bei diesen Kameras lediglich bei Aufnahmen aus nächster Nähe wirklich relevant (also bei Makro-Aufnahmen). Bei Canons Edel-Kompakten G12 beträgt die Schärfentiefe bereits bei einem Abstand von zwei Metern, 50mm Brennweite und Blende ƒ2.8 einen knappen Meter. Selbst wenn sich ein hässlicher oder nichtssagender Hintergrund fünf Meter hinter einer porträtierten Person befindet, erfolgt dessen Abbildung scharf genug um die Wirkung des Bildes zu zerstören. Zum Vergleich: Bei einer Kleinbildkamera beträgt die Schärfentiefe auf dieselbe Distanz, mit derselben Brennweite und derselben Blendeneinstellung 14cm. Alles was sich einen Meter oder mehr dahinter befindet wird schon dermaßen weichgezeichnet, dass es kaum mehr zu erkennen ist. Eine porträtierte Person ist dadurch deutlich vom Hintergrund freigestellt.

Das ist der Irrtum vieler Fotografen, die sich für eine Kompaktkamera mit kreativen Einstellmöglichkeiten entscheiden. Sie erwarten mit Einstellmöglichkeiten für Zeitvorwahl, Blendenvorwahl und manueller Belichtungseinstellung ähnliche Ergebnisse erzielen zu können, wie an einer SLR. Doch solange die Bildsensoren so klein bleiben wie sie derzeit bei kompakten sind, ist der nutzen dieser kreativen Modi bei einer Kompakten fast zu vernachlässigen.

Die meisten ambitionierten SLR-Fotografen fotografieren im Belichtungsprogramm Blendenvorwahl, weil sie durch bewusste Auswahl der Blende die Schärfentiefe kreativ gestalten können. Sie lassen die Blende für kurze Schärfentiefe offen oder schließen sie für weite Schärfentiefe. Bei einer Kompakten bringt das meist wenig.

Das soll die Leistung moderner Kompakter nicht schmälern. Aber wer die Anschaffung einer Kamera plant sollte sich auch solcher Grenzen bewusst sein und wer eine Kompakte besitzt sollte die Einschränkungen noch vielmehr kennen.

Der Besitzer einer Kompaktkamera kann die Brennweite nicht frei wählen, wenn er ein Motiv durch kurze Schärfentiefe freistellen will. Eine akzeptable Freistellung erreicht er nur mit einer langen Brennweite – 100mm, 150mm oder mehr. Während der Spiegelreflex-Fotograf dem 4-Schritte-Konzept folgen kann, Distanz und Brennweite wählt und dann die Schärfentiefe über die Blendeneinstellung großzügig beeinflussen kann, muss der Kompaktkamera-Fotograf die Brennweite für die kreative Gestaltung der Schärfentiefe heranziehen. Sehr oft heißt es dann entweder Wunsch-Perspektive oder Wunsch-Schärfentiefe.

Wenn ich also eben behauptet habe, dass die Schärfentiefe vom Fotografen praktisch ausschließlich mit Hilfe der Blende gestaltet wird, gilt das in erster Linie für Fotografen mit Spiegelreflexkameras und Kameras mit vergleichbar großen Bildsensoren. Der Fotograf mit einer Kompaktkamera hingegen wird sehr wohl gelegentlich die Brennweite nutzen, um die Schärfentiefe kreativ zu beeinflussen. So wähle ich beim Porträt einer Person mit einer Kompakten ganz bewusst eine lange Brennweite (oft eine deutlich längere, als ich mit Spiegelreflex nutzen würde), damit ein allfällig unruhiger Hintergrund zumindest einigermaßen unscharf und das eigentliche Modell somit freigestellt wird.

Cent1

Aufnahme mit der Kompaktkamera Canon PowerShot G12 bei 140mm Brennweite (KB). Die lange Brennweite sorgt hier für den unscharfen Hintergrund und eine sachliche, flache Darstellung der Münzen.

Cent2

Derselbe Münzstapel aus kürzester Distanz (wenige Zentimeter). Die perspektivische Wirkung ist komplett anders wie oben. Der unscharfe Hintergrund entsteht hier vor allem durch die extrem kurze Distanz.

Schluessel

Perspektive und Schärfentiefe ­machen auch aus alltäglichen ­Dingen durchaus interessante ­Objekte.

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2.5. Blendenschritte

Fri, 25. Mar. 11

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›Die Blende‹ wird in der Regel in einer für den Einsteiger nur schwer nachvollziehbaren Zahlenreihe angegeben. Da gibt es Werte wie 1.8, 2.0 und 5.6. Manchmal wird diesen Zahlen ein ›ƒ‹ oder ein ›F‹ vorangestellt und manchmal auch ›1:‹.

Beschäftigt man sich eingehender mit diesen Zahlen – sie haben ja große Bedeutung für die Fotografie – wird man durch den Umstand verwirrt, dass große Zahlen zu kleinen Blenden zu gehören scheinen und kleine Zahlen zu großen Blenden. Klingt unlogisch, ist es aber nicht, wenn man die falsch etablierten Bezeichnungen richtig stellt.

ƒ steht für ›focal length‹ | Stellen wir uns als erstes die Frage wofür das ›ƒ‹ vor den Blendenzahlen steht: Es steht für den englischen Begriff ›focal length‹, zu deutsch ›Brennweite‹.

Erinnern wir uns daran, dass ein Objektiv mit einer Brennweite von 200mm theoretisch 200mm lang ist. Das ist ein ganz schön langes Rohr. Wie man sich vorstellen kann, kommt durch einen langen Tunnel nicht so viel Licht in einen Raum, wie durch einen kurzen. Vergleichbar verhält es sich mit Objektiven: Eine lange Brennweite lässt weniger Licht zum Sensor durch als eine kurze. Damit die Lichtmenge, die ein Blendenventil in einem langen Objektiv durchlässt, mit der eines kurzen vergleichbar ist, hat man sich entschieden die Werte so anzulegen, dass sie in Beziehung zur Objektivlänge (›focal length‹) stehen.

ƒ2.0 zum Beispiel stellt eine verkürzte Schreibweise von ƒ1/2.0 beziehungsweise ƒ1/2 dar. Übersetzen kann man das so, dass auf der Objektivlänge (Brennweite = ›focal length‹ = ƒ) diese Blendenöffnung zweimal Platz hätte.

Blende f2

Bei Blende ƒ2.0 lässt sich der Durchmesser der Blendenöffnung zweimal auf die Objektivlänge ­umlegen.

  • Blende ƒ4.0 bedeutet also, dass der Durchmesser der Blendenöffnung viermal auf die Objektivlänge geht ,
  • bei Blende ƒ8.0 achtmal,
  • bei Blende ƒ16 sechzehn mal,
  • und so weiter.
Blende f4

Bei Blende ƒ4.0 lässt sich der Durchmesser der Blendenöffnung viermal auf die Objektivlänge ­umlegen.

Blende f8

Bei Blende ƒ8.0 lässt sich der Durchmesser der Blendenöffnung achtmal auf die Objektivlänge ­umlegen.

Oder eben anders herum:

  • Bei Blende ƒ4.0 ist der Durchmesser der Blendenöffnung ein Viertel der Objektivlänge,
  • bei ƒ8.0 ein Achtel
  • und bei ƒ16 ein Sechzehntel.

Man kann die Blendenzahlen also genauso gut als Bruch lesen, also ƒ2.0 bedeutet 1/2 Objektivöffnung, ƒ4.0 1/4 Objektivöffnung und so weiter. Die Blendenzahl stellt darin den Nenner des Bruches dar. Je größer die Zahl, desto kleiner der Bruch. 1/2 ist größer als 1/4. 1/4 ist größer als 1/8. 1/8 ist größer als 1/16 und so weiter. Hat man die Blendenzahlen auf diese Weise verstanden wird klar, weshalb eine große Zahl eine kleinere Öffnung bedeutet.

Größere Blendenzahlen stehen für kleiner Blendenöffnungen und somit für geringere Lichtstärke.

Merkhilfen | Wir wissen nun woher es rührt, dass eine größere Zahl für eine kleinere Blendenöffnung steht. Mir persönlich liegt dieses um-zwei-Ecken-Denken nicht. Ich bevorzuge die direkte Logik, wie: »Kleine Blende = geringe Schärfentiefe«. Manche tun sich leichter »kleine Zahl = große Blendenöffnung« zu merken, andere schwerer. Meine Unterhaltungen mit Amateurfotografen haben mir den Eindruck vermittelt, dass das um-zwei-Ecken-Denken anderen Fotografen ebenso wenig liegt, wie mir. Deshalb habe ich nach einfacheren Merksätzen gesucht.

In der Fotografie werden große Blendenzahlen oft als ›kleine Blenden‹ bezeichnet. Der Fotograf sagt »nimm da am besten eine große Blende« und meint damit »du solltest die Blende öffnen«.

Aber ist die Blende nicht dieses Lamellenventil im ­Objektiv? Wenn die Öffnung groß ist muss die Blende doch klein sein, oder nicht?

Offene Blende

Ein große Blendenöffnung entsteht, wenn die Blendenlamellen zurückgezogen sind und somit die Blende klein ist = kleine Blendenzahl! Zum Beispiel Blende ƒ2.0.

Geschlossene Blende

Eine kleine Blendenöffnung wird mit ausgefahrenen Blenden­lamellen und damit einer großen Blende erzeugt – zum Beispiel Blende ƒ16.

Richtig! Wenn jemand eine große Blendenöffnung als große Blende bezeichnet, dann ist das vom Sinn her eigentlich falsch! Tatsache ist: Ist die Blendenzahl klein, dann ist auch die Blende klein!
Und weshalb folgt alle Welt der verkehrten Bezeichnung? Weil »nimm eine große Blende« eine schlampige Abkürzung für »nimm eine große Blendenöffnung« ist.

Die landläufige Bezeichnung ›kleine/große Blende‹ steht für ›kleine/große Blendenöffnung‹.

Wenn ich fotografiere und über Fotografie nachdenke, dann stelle ich mir unter kleiner Blende eine kleine Blende vor. Das steht zwar entgegengesetzt zum etablierten Fotografenjargon, aber es hilft mir intuitiv und schnell zu arbeiten.

Tatsächlich steht eine kleine Blendenzahl für eine kleine Blende und eine große Blendenzahl für eine große Blende!

Unterhalte ich mich mit anderen Fotografen, spreche ich prinzipiell nicht von ›großer‹ oder ›kleiner‹, sondern von offener oder geschlossener Blende. Damit kann es weder Verwirrung noch Missverständnisse geben.

Darüber hinaus verwende ich oft den Begriff ›Ab­blenden‹. So spreche (und schreibe) ich vom ›geringen‹ oder ›starken Ab­blenden‹ wo man ansonsten von ›kleiner‹ und ›großer Blende‹ sprechen würde. Wenn ihr mit dem um-die-Ecke-Denken des etablierten Jargons keine Schwierigkeiten habt, dann brauchen euch diese Merksätze nicht zu kümmern. Mir hat es den Zugang zur Blende und den Blendenzahlen erleichtert und ich merke wie ich noch heute ins stocken gerate, wenn ich auf die etablierte Weise denken muss.

Blendenschritte und Blendenzahlen

Die Blendenzahlen folgen eigenartigen Schritten wie 1.4, 2.0, 2.8, 4.0, 5.6, 8.0 und so weiter. Im Grunde wäre das eine Frage für einen IQ-Test: »Setzen Sie diese Zahlenreihenfolge fort«.

Wenn man sich die Zahlenreihe einmal genauer ansieht und sie analysiert, fällt vielleicht auf, dass 2, 4 und 8 darin vorkommt – also eine jeweilige Verdoppelung – und 1.4, 2.8 und 5.6 – ebenfalls Verdoppelungen. Also würde man im Intelligenztest ausfüllen 11.2, 16.0, 22.4, 32 und so weiter. Damit hätte man den Test bestanden. Genau so baut sich die Reihe der ganzen Blendenschritte auf. Nur dass 11.2 auf 11 und demnach 22.4 auf 22 gerundet wird.

Blendentabelle

Zahlenreihe der ganzen Blendenschritte.

Es gibt viele verschiedene Schreibweisen für den Blendenwert: 2.0, ƒ2.0, ƒ2,0, ƒ2, F2, F1:2 (F1:2.8, F1:4 usw), 1:2, F1/2 (F1/2.8, F1/4 usw) und weiter und das Ganze auch noch in allen möglichen Kombinationen. Gemeint ist aber ­immer dasselbe. Willkommen in der Fotografie!

Halbierung beziehungsweise Verdoppelung der Lichtmenge | Die Blendenschritte wurden so festgelegt, dass sich von einem Schritt zum nächsten die Blende soweit öffnet beziehungsweise schließt, dass sich die durchfallende Lichtmenge verdoppelt oder halbiert. Das heißt, wenn ich die Blendenöffnung von ƒ2.0 auf ƒ2.8 um einen ganzen Schritt schließe, halbiert sich die Lichtmenge. Wenn ich sie statt dessen auf ƒ1.4 um einen ganzen Schritt öffne, dann verdoppelt sich die Lichtmenge.

Ein ganzer Blendenschritt verdoppelt oder halbiert die Lichtmenge.

Für Alle, die es genau wissen wollen: Der Faktor, der zur Halbierung beziehungsweise Verdoppelung der Lichtmenge führt, ist √2 (≈ 1,41). Daraus ergibt sich die (jeweils gerundete) Zahlenreihe: 1 × √2 ≈ 1,4; 1,4 × √2 ≈ 2,0; 2,0 × √2 ≈ 2,8; 2.8 × √2 ≈ 4,0; 4,0 × √2 ≈ 5,6; und so ­weiter.

Drittelschritte | Vielleicht ist euch bei dieser Erklärung bereits aufgefallen, dass ihr an euren Kameras schon andere Werte gesehen habt als die in der Tabelle der ganzen Blendenschritte oben. Oder euch ist eingefallen, dass es ja auch Objektive mit einer Lichtstärke von ƒ1.8 gibt. Das liegt daran, dass die ganzen Blendenschritte wie abgebildet natürlich kein Naturgesetz darstellen. Im Grund ließe sich die Blende stufenlos öffnen und schließen. Die ganzen Blendenschritte repräsentieren wie gesagt jeweils eine Halbierung oder Verdoppelung der Lichtmenge und stellen soetwas wie eine Norm dar. Die meisten Kameras erlauben allerdings auch die Blendenöffnung in Drittelschritten zu steuern.

Wie auch immer die Zahlen für den Blendenwert aussehen, für den Fotografen ist im Zusammenhang mit den Blendenzahlen vor allem eins wichtig:

Kleine Blendenzahl
= kleine Blende
= große Blendenöffnung

Große Blendenzahl
= große Blende
= kleine Blendenöffnung

Anmerkung: In früheren Versionen der Fotoschule habe ich laut meinen Recherchen behauptet, dass ƒ für ›fraction‹, also Bruch, stünde. Ein Leser hat mich dann auf den Ursprung ›focal length‹ verwiesen. Neuerliche Recherchen haben mir klar gemacht, dass dieser Ursprung der tatsächlich richtige sein dürfte.

Sehr oft (wenn nicht sogar meist) wird geschrieben das ƒ beziehe sich auf ›Focus‹ – eine Erklärung der ich nicht glauben kann, denn tatsächlich sind Fokus und Blende zwei voneinander unabhängige fotografische Parameter. Zwar bleibt es am Ende für die praktische Anwendung belanglos ob sich ƒ auf ›focus‹, ›focal length‹ oder ›fraction‹ bezieht. Doch je mehr man über eine Sache weiß, desto besser versteht man sie meist.

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Schärfentiefe und Brennweite

Ausschlaggebend für die Tiefe der Schärfentiefe (der Bereich zwischen Nah- und Fernpunkt, der als scharf empfunden wird) sind Brennweite, Distanz, Blende und Sensorformat.

Die folgenden Abbildungen demonstrieren wie sich das Reduzieren der Brennweite auf die Schärfentiefe auswirkt. Je kürzer die Brennweite desto größer fällt die Schärfentiefe aus – bei ansonsten gleichen Einstellungen und Distanz. Umgekehrt heißt das natürlich auch, dass sich die Schärfentiefe reduziert, wenn man längere Brennweiten einsetzt.

Schaerfentiefe160mm
Mit Brennweite 160mm (KB) auf eine Entfernung von 4m beträgt die Schärfen­tiefe 32cm.
Schaerfentiefe75mm
Verkürzt man die Brennweite auf 75mm (KB), hält aber die Distanz von 4m, erhöht sich die Schärfen­tiefe auf 146cm.
Schaerfenteiefe30mm
Verkürzt man die Brennweite noch weiter auf 30mm (KB) und belässt die Entfernung weiterhin unverändert bei 4m erhöht sich die Schärfen­tiefe weiter auf unendlich. Das heißt auf diese Distanz wird alles was sich dahinter befindet als scharf empfunden.
Kurze Brennweite weite Scharfentiefe 75mm Brennweite bei relativ weit geöffneter Blende auf eine Distanz von etwas mehr als 3m. Der Hintergrund ist unscharf, doch noch immer deutlich zu erkennen und störend und ablenkend.
Lange Brennweite kurze Scharfentiefe 158mm Brennweite bei vergleichbarer Blendeneinstellung und nur geringfügig kürzerer Distanz (Der Bildausschnitt wird durch die längere Brennweite natürlich bedeutend enger): Die Schärfentiefe ist sehr viel geringer und der Hintergrund stark weichgezeichnet. Das Modell ist schön freigestellt.

Je länger die Brennweite, desto geringer die Schärfen­tiefe.

Schärfentiefe und Distanz

Wie so oft in der Fotografie wird beim Thema Schärfentiefe wieder einmal deutlich, dass es schwer fällt für das Fotografieren ganz einfache Faustregeln aufzustellen. Abgesehen davon, dass bei der Schärfentiefe auch das Sensorformat eine Rolle spielt (siehe Formatfaktor), ist, neben der gewählten Blende, auch die Distanz ein wichtiger Faktor dafür, wie Tief der scharfe Bereich ausfällt.

Die folgenden Beispiele illustrieren, wie sich eine mittlere Distanz, im Verhältnis zu einer extrem kurzen, auswirken kann. Je geringer die Distanz zum Fokuspunkt , desto kürzer fällt die Schärfentiefe aus.

Schaerfentiefe auf mittlere Distanz
Während man mit einer Kleinbildkamera bei einer Distanz von 4m, Brennweite 105 mm und Blende ƒ5.6 eine Schärfentiefe von 25cm erhält und somit ein Gesicht von der Nasenspitze bis hinter die Ohren scharf abbilden kann …
Schaerfentiefe auf kurze Distanz
… erhält man mit exakt derselben Brennweite und Einstellung für die Blende auf eine Distanz von 20cm nur mehr eine hauchdünne Schärfentiefe von 0,3mm – meist noch nicht einmal genug um das Facettenauges eines Käfers von vorne bis hinten scharf abzubilden.
Viel Schaerfentiefe 28mm Weitwinkelbrennweite mit Fokussierung auf eine Distanz von knapp einem halben Meter. Die Schärfentiefe ist hoch, der Hintergrund scharf abgebildet und ­äußerst störend.
Wenig Schaerfentiefe 28mm Weitwinkelbrennweite mit Fokussierung auf eine Distanz von ­wenigen Zentimetern. Trotz identischer Einstellung aller Parameter, wie für die Aufnahme oben, sind die Blätter nur wenige Zentimeter hinter dem Blütenkelch bereits sehr unscharf (die beiden Aufnahmen stammen von den Kompaktkameras Canon PowerShot G12 und S95).

Je kürzer die Distanz, desto geringer die Schärfentiefe.

Einmal mehr ist es für den kreativen Fotografen wichtig, über einen theoretischen Zusammenhang für die Praxis Bescheid zu wissen. Während der Fotograf bei einem Porträt bewusst eine offene Blende wählt um sein Modell vom Hintergrund zu trennen und die Aufmerksamkeit durch den Fokuspunkt selektiv auf die Augen lenkt, muss der Makrofotograf beim Ablichten eines Käfers die Blende bis auf eine kleine Öffnung schließen, damit die Schärfentiefe nicht geringer ausfällt, als das Facettenauge des winzigen Tiers in die Tiefe reicht.

Hyperfokale Entfernung

Besonders für Landschaftsfotografen ist das Thema der Hyperfokalen Entfernung (Hyperfokale Distanz) interessant. In diesem Genre ist das letzte Quäntchen Schärfe für die meisten Fotografen Pflicht. Deshalb fotografiert der Landschaftsfotograf auch nicht mit offener Blende aus freier Hand – auch wenn das Licht das zulassen würde – sondern stellt seine Kamera auf ein möglichst schweres, stabiles Stativ um die Blende unabhängig von den Einschränkungen der Belichtungszeit, die er mit freier Hand berücksichtigen müsste, einstellen zu können.

Bei seinen Einstellungen achtet er sehr oft auf die Hyperfokale Entfernung. Vereinfacht ausgedrückt ist das die Distanz, ab der bei einer bestimmten Brennweite und Blende alles was dahinter liegt scharf abgebildet ist – ab der die Schärfen­tiefe unendlich ausfällt.

Das Thema ist äußerst spröde und umständlich zu erklären und erfordert vom Leser noch mehr, wenn er es verstehen will. Mir ist spontan keine Erklärung und Illustration eingefallen, von der ich erwarten würde, dass sie ohne viel Hirnschmal zu verstehen ist. Da es mir hier zu tief in ein bestimmtes Genre führen würde, möchte ich uns diese schwere Kost ersparen. Wer jedoch in der Landschaftsfotografie seine Leidenschaft gefunden hat, auf maximale Abbildungsqualität aus ist und tatsächlich mit SLR, Stativ und hochwertigem Objektiv auf Motivjagd geht, sollte einmal nach den Begriffen Hyperfokale Distanz oder Hyperfokale Entfernung googeln.

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Fotoschule onLine - Kreative Digitalfotografie verständlich erklärt

Mit den drei Grafiken des letzten Abschnitts (Brennweite, Fluchtpunkt und Bilddynamik) habe ich die perspektivische Wirkung von Brennweiten Illustriert, jedoch einen wichtigen Faktor ausgeklammert: Aus einer einzigen Position lässt sich mit unterschiedlichen Brennweiten nicht derselbe Bildausschnitt aufnehmen. Das heißt, wenn ich einen Würfel einigermaßen formatfüllend mit Normalobjektiv fotografiere, dann muss ich mich für ein ebenfalls formatfüllendes Bild mit Weitwinkel näher hin und für ein formatfüllendes Bild mit Teleobjektiv weiter weg bewegen.

Fotografiert man aus derselben Position mit 105mm, 50mm und 28mm, dann ändert sich die Perspektive nicht! Lediglich der Bildausschnitt wird enger (längere Brennweite) beziehungsweise weiter (kürzere Brennweite). Entgegen der landläufig unter Fotoamateuren verbreiteten Ansicht kann man die Perspektive durch ändern der Brennweite alleine nicht beeinflussen. Die Brennweite alleine verändert lediglich die Größe des Bildausschnitts vor den Augen des Fotografen (oder vor der Linse vor dem Sucher). Um mit Hilfe der Brennweite die perspektivische Wirkung zu beeinflussen, muss der Fotograf zusätzlich die Distanz zum Motiv ändern. Zusammen ergeben Brennweite und Distanz ein enorm wichtiges Gestaltungsmittel für den kreativen Fotografen. Hier befinden wir uns an einem der Kernpunkte kreativer Fotografie.

Brennweiten und Bildausschnitte

Fotografiert man von derselben Position aus mit 105mm, 50mm und 28mm, dann ändert sich die Perspektive nicht, nur der Bildausschnitt wird enger (längere Brennweite) beziehungsweise weiter (kürzere Brennweite).

Brennweite + Distanz = perspektivische Wirkung

Anders gesagt hat der Fotograf zur perspektivischen Gestaltung seiner Bilder zwei Werkzeuge, die er einsetzen muss: Die Brennweite und seine Beine.

Die Abbildung oben illustriert sehr deutlich, dass sich durch unterschiedliche Brennweiten an der Anordnung, der Perspektive und der Dichte des Bildes rein gar nichts ändert und eben nur ein anderer Ausschnitt abgebildet wird.

Die gerne getätigte Aussage man könne mit der Brennweite – speziell mit Hilfe von Zoomobjektiven – die perspektivische Wirkung von Bildern verdichten und Objekte im Hintergrund näher an die Objekte im Vordergrund heranrücken lassen, ist ein Missverständnis. Es beruht wohl darauf, dass die Aussage verschweigt, dass sich die perspektivische Wirkung nur dann wirklich ändert, wenn der Fotograf nicht nur die Brennweite verändert, sondern auch seine Distanz zum Motiv.

Die folgenden Abbildungen demonstrieren welche bildgestalterischen Auswirkungen es auf die visuelle Nähe des Hintergrunds hat, wenn Sie eine Person mit 28mm, 50mm und 200mm aus unterschiedlichen Distanzen jeweils so fotografieren, dass sie die Höhe des Bildausschnitts beinahe füllt.

Brennweite 50mm Distanz spacer.gif Brennweite 50mm Bildwirkung

Formatfüllende Abbildung einer Person aus mittlerer Distanz und Brennweite 50mm …

… und der Bildausschnitt, wie er abgelichtet wird.

Brennweite 28mm Distanz spacer.gif Brennweite 28mm Bildwirkung

Möchte man die Person mit 28mm formatfüllend ablichten muss man ihr dazu bedeutend näher kommen.

Die perspektivische Wirkung und die Größenverhältnisse der Objekte in Vorder- und Hintergrund ändern sich dadurch dramatisch.

spacer.gif
Brennweite 200mm Distanz

Um mit einem starken Teleobjektiv mit 200mm Brennweite die Person noch immer formatfüllend in den Bildausschnitt zu bekommen muss man sich ordentlich weit von ihr entfernen.

Brennweite 200mm Bildwirkung

Neuerlich ändert sich die perspektivische Wirkung und die Größenverhälnisse von Objekten im Vorder- und Hintergrund drastisch. Tatsächlich scheint das Haus hinter der Person viel näher herangetreten zu sein. Wichtig dabei ist, dass sich eine Veränderung der Dichte einer Szene und der perspektivischen Wirkung nur durch verändern der Brennweite und der Distanz erzielen lässt.

Mit einem Weitwinkelobjektiv müssen Sie nahe an ein Motiv herantreten um es formatfüllend ablichten zu können. Durch den weiten Winkel des Blickfeldes scheinen die Objekte dahinter weiter in den Hintergrund zu treten.

Mit einem Normalobjektiv müssen Sie sich im Verhältnis zum Weitwinkelobjektiv weiter von der Person entfernen, um Sie noch immer ganz in der Bildhöhe des Bildausschnitts unterbringen zu können.

Noch sehr viel weiter müssen Sie sich mit einem Teleobjektiv vom Hauptmotiv wegbewegen, um es noch immer ganz in den Bildausschnitt zu bekommen.

Das Verändern der Brennweite alleine hat keine Auswirkung auf die Tiefenwirkung eines Bildes – es verkleinert lediglich den Ausschnitt. Der kreative Prozess dahinter ist in etwa so anspruchsvoll, wie das Beschneiden eines fertigen Bildes in der digitalen Dunkelkammer.

Wenn Sie jedoch Brennweite + Distanz gemeinsam verändern – Weitwinkel und näher ran versus Tele und weiter weg – dann beeinflussen Sie einen der wichtigsten, bildgestaltenden Parameter in der Fotografie überhaupt.

Entgegen der landläufigen Ansicht, Zoom sei (nur) dazu da entfernte Objekte näher an die Kamera heran zu bekommen, begreifen wir die bildgestalterische Qualität der Brennweite nun neu.

Die letzten Abbildungen Kapitels sollen abschließend die perspektivische Auswirkung verschiedener Brennweiten auf ein Motiv aus zwei Würfeln illustrieren. Es wird deutlich, wie sehr ein Weitwinkelobjektiv das Gefühl der Nähe, die dynamische Wirkung und die räumliche Tiefe der Abbildung verstärkt, während mit zunehmend längerer Brennweite die Abbildungen sachlicher und flacher wirken.
Es ist noch einmal zu unterstreichen, dass diese unterschiedlichen Bildwirkungen und das formatfüllende Wiedergeben der Würfen nur dadurch möglich sind, indem der Abstand von Aufnahme zu Aufnahme variiert wird. Der Abstand zu den Würfeln bei der 200mm Abbildung (etwa 2m) ist ein Vielfaches der Distanz, die für die Bildwirkung bei 14mm notwendig war (kaum 10cm).

Brennweite14mm

Brennweite 14mm – Perspektive eines extremes Weitwinkel

Brennweite28mm

Brennweite 28mm – Perspektive eines moderates Weitwinkel

Brennweite50mm

Brennweite 50mm – Perspektive eines Normalobjektivs

Brennweite105mm

Brennweite 105mm – Perspektive eines leichten Teleobjektivs

Brennweite200mm

Brennweite 200mm – Perspektive eines starken Teleobjektiv

Überlassen Sie die perspektivische Wirkung der Motive nicht dem Zufall, indem Sie von da aus fotografieren, von wo aus Ihnen die Szene gerade ins Auge gesprungen ist. Nutzen Sie die Beweglichkeit Ihrer Beine und die Variabilität moderner Zoomobjektive. Gehen Sie um Ihr Motiv herum und entscheiden Sie, ob eine frontale oder eine diagonale Perspektive besser ist. Wo hat das Objekt das Sie ablichten wollen die Augen? Gehen Sie mit ihm auf Augenhöhe. Setzen Sie die Brennweite bewusst bildgestaltend ein. Beziehen Sie dabei auch mit ein, ob ein Blickwinkel von unten oder von oben besser wäre.

Titel

Der Inhalt dieser Online-Fotoschule ist in erweiterter Form auch als Buch erhältlich:
»Kreativ fotografieren – Digitalfotografie verständlich erklärt«
Books on Demand, 1. Auflage Oktober 2011;
240 Seiten, in Farbe, Hardcover;
ISBN: 9783842373938;
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Ladenpreis: 44,90 (D);
Ladenpreis E-Book: 35,99 (D)
Mehr Info und ein kostenloses Demokapitel.

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