Wed, 30. Jul. 08

Seit einem guten Monat bin ich nun Co-Autor auf diesem Weblog. Die Arbeit macht Spass und das bisherige Feedback ermuntert zum Weitermachen. Mit meiner Ankunft auf dieser Seite, habe ich auch meine Artikel über das Basiswissen der Fotografie auf dieser Seite jeweils Montags und Donnerstags veröffentlicht. Inzwischen sind die Grundbegriffe durch und wir können uns nun der Kamera und dem eigentlichen Fotografieren widmen.

Damit schnell und einfach auf die bisherigen Artikel zurück gegriffen werden kann, habe ich eine neue Seite mit dem Namen »Virtueller Fotokurs« erstellt. Sie befindet sich oben neben dem Anfahrtsplan und wird laufend ergänzt werden. Zudem plane ich, sämtliche Artikel in einem übersichtlichen Dokument zusammen zu stellen, welches selbstverständlich kostenlos zum Download zur Verfügung stehen wird. Es soll zusammen mit dem letzten Artikel erscheinen. Wann es soweit ist, wird sich zeigen, denn es gibt noch einiges zu erklären :)

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Thu, 24. Jul. 08

Damit ist nicht etwa der »Herr der Ringe« gemeint sondern eine ganz besondere Art von Bildern. HDR ist eine englische Abkürzung für High Dynamic Range und kann etwa mit »Hoch dynamischer Umfang« übersetzt werden. Genauer ist eigentlich das Kontrastverhältnis gemeint. Eine DSLR Kamera bringt gerade mal einen Kontrast von 1000:1 zu stande, wärend eine analoge Spiegelreflex mit 10000:1 den deutlich höheren Dynamikumfang bietet. HDR Bilder haben nicht selten einen Kontrastumfang von 200000:1! Wie »schlecht« eigentlich das Kontrastverhältnis bei einer Kamera ist, wird besonders bei Nachtaufnahmen deutlich. Wärend das menschliche Auge problemlos sowohl die Laterne, den Mond und die Umgebung wahr nehmen kann, bereitet dies der Kamera grösste Mühe. Entweder die hellen Stellen (Laternenlicht, Mond) sind überbelichtet und ausgefressen (das heisst im Bild wir das Licht als reines weiss angezeigt), oder aber die Umgebung lässt sich nicht mehr erkennen.

Hier kommt nun die HDR-Technik zum Einsatz. Das Prinzip ist ebenso einfach wie genial. Man macht vom gleichen Motiv mehrere Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungszeiten (eine sogenannte Belichtungsreihe) und legt diese dann Softwaremässig übereinander. Dabei kommen sowohl ganz kurze Belichtungszeiten (für die hellen Bildpartien) wie auch ganz lange (für die dunklen Bildpartien) zum Einsatz. Je nach Umgebungskontrast (also hell zu dunkel) sind mehrere Aufnahmen nötig. Diese werden dann mit entsprechender Software, wie z.B. dem bekannten Photomatix Pro (steht kostenlos als Testversion zum Download zur Verfügung) zusammen gefügt und das Programm erkennt automatisch, aus welchen Bildern er welche Informationen pflücken muss. Nun wäre eigentlich ein spezieller Bildschirm nötig, welcher diesen Dynamikumfang direkt darstellen könnte. Da dies aber zurzeit noch nicht dem Stand der Technik entspricht wird mit dem sogenannten Tonemapping der Dynamikumfang auf ein Bild mit normaler Farbtiefe runter gerechnet.

Das Ergebnis sind meist künsterlich surreal wirkende Bilder, die mit der herkömmlichen Fotografie nicht mehr viel gemein zu haben scheinen. Einer der Besten und bekanntesten HDR Fotografen ist bestimmt Dave Hill. Seine Bilder bringen mich auch zur Überleitung, weshalb RAW hier auch wieder die bessere Wahl ist als .jpg.

UBS Gebäude St. Gallen HDRWie im 2. Teil berichtet, ist die Nachbelichtung für ein RAW-Format über zwei Blendenstufen meist ohne grossen Qualitätsverlust machbar. Dies ist aber abhänig vom Kameratyp. Die Sony Alpha hat meiner Meinung nach noch den grösseren Spielraum als die EOS 400D. Und gegen oben (also zu den teuren Semi- und Profi Modellen) nimmt dieser ebenfalls noch zu. So ist es möglich, aus einer einzigen RAW-Aufnahme ein HDR Bild zu erzeugen. Hier ein Beispiel des UBS Gebäudes in St.Gallen, welches au einer RAW-Aufnahem entstand. Mit einer .jpg Aufnahme wäre das nicht möglich gewesen. Und wer mal so richtig tolle HDR Aufnahmen sehen möchte, sollte umbedingt der Seite von Dave Hill mal einen Besuch abstatten, es lohnt sich!

Damit wäre nun der kleine Grundkurs über das Basiswissen abgeschlossen. Selbstverständlich war das noch nicht alles, aber es bietet die Grundlage für die nächsten Artikel zur EOS 400D. In diesen werden dann auch noch Themen wie Autofokus, Belichtungsmessmethoden und vieles mehr behandelt.

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Mon, 21. Jul. 08
Autor: Pascal Kategorien: News Tags: ; ; ; ; Kommentare: 2

Dies wird der kürzeste Artikel aus der Serie, da es nicht viel zu erklären gibt. Jede DSLR besitzt unterschiedliche Aufnahmemodi. Darunter sind meist S/W-, Portrait-, Landschaftsaufnahmen und viele mehr zu finden. Diese Aufnahmemodi machen nichts anderes, als das aufgenommene RAW-Bild intern durch einen Filter laufen zu lassen, bevor es dann als .jpg gespeichert wird. Fotografiere ich also im .jpg Format und habe den Aufnahmemodus S/W eingestellt, erhalte ich als Ergebnis ein S/W Bild.

Fotografiere ich allerdings im RAW-Format spielt es keine Rolle welche Einstellung ich habe. Das RAW-Format wird immer ungefiltert auf den Computer übertragen. Das Gute allerdings ist, dass ich diese Aufnahmemodi trotzdem nutzen kann. Stelle ich also S/W ein und nehme ein Bild auf, wird das Bild auf der Kamera auch in S/W angezeigt. Dies kann sehr praktisch sein, wenn man Grauabstufungen und Kontraste überprüfen möchte. Die Konvertierung in ein S/W Bild passiert dann später einfach am Computer :)

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Thu, 17. Jul. 08
Autor: Pascal Kategorien: News Tags: ; ; ; ; ; ;

Oftmals kommt es vor, dass beim genaueren betrachten eines Bildes dunkle Stellen im nachhinein aufgehellt werden möchten. Im RAW-Format werden hier diverse Möglichkeiten geboten, welche im .jpg Format nur mit erheblichem Qualitätsverlust erreicht werden.

Bei diesem Bild, aus einem kürzlichen Shooting, wurde die Person bewusst seitlich angestrahlt. Es sollte der Effekt erreicht werden, dass sich das Gesicht in der Hälfte teilt. So sieht der betrachter die eine Hälfte des Gesichts und die andere bleibt im dunklen verborgen.

Man erkennt, dass sich um das Auge der ausgeleuchteten Seite ein dunkler Schatten bildet. Im RAW-Format und mit passender Software, kann ich nun das Auge problemlos nachbelichten ohne merklichen Qualitätsverlust. Im .jpg Format ist das nicht möglich, da beim Komprimierungsverfahren solche Informationen gelöscht werden.

Das Ergebnis sieht dann so aus. Man erkennt deutlich, dass die Nachbelichtung beim .jpg auf der rechten Seite völlig daneben ging. Noch deutlicher sieht man das, wenn man sich mal auf das Ganze Portrait konzentriert.

Zwar hat hier die neu aufgehellte Gesichtshälfte ebenfalls an Qualität verloren. Das liegt aber lediglich darin, dass ich zur Veranschaulichung gleich vier Blendenstufen nachbelichtet habe. Dies entspricht im Normalfall aber nicht der Realität.

Portraitaufnahme fertig bearbeitetGezielt eingesetzt kann die Nachbelichtung also ein nützliches Werkzeug sein. In diesem Falle habe ich das Auge nachträlich noch aufgehellt und dem Bild noch noch einen nostalgischen Touch verliehen. Dies passt gut zum Ausdruck des Gesichts und der Aufnahmeart.

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Mon, 14. Jul. 08

Viele meiner Freunde fotografieren (noch) mit einem komprimierten Dateiformat (meist .jpg) ohne dabei genau zu wissen, was sie eigentlich an Möglichkeiten in der Nachbearbeitung verschenken. Um hier ein wenig Licht ins Dunkle zu bringen gibt es heute Teil 1 des mehrteiligen Artikels der sich ausschliesslich mit den Vorteilen des RAW Formats auseinander setzt. Als erstes möchte ich mich dem Weissabgleich (und der Farbtemperatur) widmen da dies ohnehin ein wichtiges Thema ist.

Licht ist nicht gleich Licht

Das Wichtigste zu diesem Thema: Licht ist nicht gleich Licht. Das Licht der Sonne unterscheidet sich zum Licht das eine Glühbirne abstrahlt. Auch ist das Licht einer Glühbirne anders als das einer Leuchtstoffröhre und es macht einen Unterschied ob es bewölkt ist, bei welcher Tageszeit fotografiert wird und ob ich im Schatten stehe. Das Licht einer Glühbirne wird durch seinen gelblichen Ton als »warm« empfunden, während an einem bewölkten Tag die Bilder bläulich erscheinen und daher eher »kalt« wirken. Mit dem Weissabgleich wird genau dem entgegen gewirkt. Ziel ist es, ein Bild immer natürlich wirken zu lassen. Dem Bild sollte man also im Normalfall nicht ansehen, welche Lichtverhältnisse vorhanden waren (ausser es wird gestalterisch genutzt).

Bei diesem Beispiel kann man gut den Unterschied zwischen der bewölkten Aufnahme (links) und der Aufnahme im Sonnenlicht (rechts) erkennen. Die Bilder sind mit automatischem Weissabgleich aufgenommen und unbearbeitet so von der Kamera übernommen worden.

Automatikmodus oder Manuell?

Für die meisten ist der Weissabgleich aber ein leidiges Thema und wird auch nicht richtig verstanden. Oftmals wird auf automatischen Weissabgleich geschaltet, in der Hoffnung die Kamera mache dann schon das Richtige. Zuhause am Bildschirm ist dann die Entäuschung oftmals gross. Die Bilder decken sich nicht mit den Erinnerungen und haben im schlimmsten Fall auch einen Farbstich, der das ganze Foto ruiniert.Die Fortgeschrittenen unter euch werden den Weissabgleich evt. auch manuel setzen. Dabei ist die Auswahl in den meisten Kameras aber sehr bescheiden gehalten und es lassen sich zwischen 5–7 Lichtsituationen auswählen, einen Automatikmodus und noch der manuelle Weissabgleich. Oft habe ich auch schön gehört, das der Weissabgleich generell auf »bewölkt« eingestellt wird, da dies dem Foto eine warme Note gibt. Auch das ist aber keine zufriedenstellende Lösung für den anspruchsvollen Fotografen.

Deshalb RAW!

Nun die gute Nachricht: Wer im RAW-Format fotografiert muss sich um den Weissabgleich nicht kümmern. Dieser kann bequem nachträglich am Bildschirm angepasst werden und zwar stufenlos! Der Grund ist schnell erklärt. Jedes Bild, dass die Kamera aufnimmt wird als erstes im RAW-Format aufgenommen. Habe ich nun als Standardformat .jpg ausgewählt, durchläuft das Bild Kameraintern einen Komprimierungsprozess. Die Datenmenge wird verringert und (scheinbar) nicht mehr benötigtes gelöscht. Auch der Weissabgleich wird durchgeführt und unwiederruflich in das .jpg Bild integriert. Man hat zwar mit entsprechenden Programmen auch beim .jpg Bild noch Möglichkeiten Farbstiche zu entfernen aber immer auf Kosten der Qualität. Auch wer diese Programme nicht zur Verfügung hat muss mit dem falsch abgeglichenen Bild leben.

RAW bedeuted also nichts anders, als dass die Bilddaten roh und unkomprimiert von der Kamera ausgegeben werden und ich die Möglichkeit habe, mein Bild selber zu entwickeln. So konnte ich auch durch einfaches Anpassen des Weissabgleiches das linke (bläuliche) Bild retten. Hier noch der vorher/nachher Vergleich.

Nachteil von RAW

Das RAW-Format hat zwei Nachteile. Nr. 1, ein RAW-Bild benötigt etwa den 2.5-fachen Speicherplatz eines .jpg Bildes. Bei den heutigen Speichermedien ist dies aber eigentlich kein Thema mehr. Nr. 2, es gibt kein einheitliches RAW-Format. Jeder Kamerahersteller hat sein eigenes Format respektive eigene Formate! Deshalb wird oftmals spezielle Software benötigt welche die Dateien anzeigen können. Da aber jeder Kamerahersteller eine entsprechende Software mitliefert, ist auch dies eigentlich kein Problem.

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Thu, 10. Jul. 08

Im Zusammenhang mit dem Crop-Faktor sind einige andere Begriff im Umlauf wie z.B. die korrekte Bezeichnung »Formatfaktor« oder die (scheinbare) »Brennweitenverlängerung«. Aus meiner Sicht ist aber der »Crop-Faktor« der geläufigste Begriff.

Was ist aber unter diesen Begriffen zu verstehen? Um schon etwas auf die zukünftigen Artikel über die Canon EOS 400D einzuleiten, die Erläuterung nun anhand dieser Kamera.

Die EOS 400D wird vorwiegend im Paket mit einem EF-S 18-55mm 1:3.5-5.6 Objektiv angeboten. Die Bezeichnung 1:3.5-5.6 steht für die maximale Blendenöffnung bei unterschiedlicher Brennweite. Die 18-55mm bezeichnen den Brennweitenbereich des Objketivs. Dazu ist jetzt ein kleiner Exkurs zum Bildsensor nötig, damit man die Brennweitendefinition richtig versteht.

Die EOS 400D besitzt einen sogenannten CMOS Sensor mit den Abmassen 22.2mm Länge und 14.8mm Breite. Auf dieser Fläche wird unser Bild aufgenommen. Die Brennweite bezieht sich aber immer auf das sogenannte Kleinbildformat. Das Kleinbildformat entspricht einem Negativ in der analogen Fotografie, welches die Abmasse 36mm Länge und 24mm Breite besitzt und somit deutlich grösser ist als unser Sensor.

Das gute beim Wechsel zu einer digitalen Spiegelreflexkamera von Canon ist, dass sämtliche Objektive aus der EF und EF-S Serie weiterhin verwendet werden können und das ohne Einschränkung! Das kreisförmige Bild, welche diese Objketive erzeugen (da eine Linse ja rund ist) decken das Kleinbildformat vollständig ab. Da der Sensor nun kleiner ist als das Kleinbildformat, ergibt sich daraus eine Ausschnittvergrösserung.

Diese Ausschnittvergrösserung kommt einer Brennweitenverlängerung gleich. Denn wir erinnern uns, ein vergrössern der Brennweite verkleinert ebenfalls den Bildausschnitt.

Diese Vergrösserung wird in der Fotografie mit dem sogenannten Crop-Faktor berechnet. Diser Crop-Faktor gibt an, um wieviel sich der Bildausschnitt gegenüber dem Kleinbildformat vergrössert. Bei der EOS 400D beträgt dieser Faktor 1.6. Deshalb entsprechen 50mm Brennweite bei einer EOS 400D eigentlich 80mm im Kleinbildformat.

Profi- und Semiprofikamers wie die Canon 5D, 1D Mark oder auch die Nikon D3 und ganz aktuell die D700 haben bereits sogenannte Vollformatsensoren. Diese Sensoren entsprechen in den Abmassen dem Kleinbildformat. Der Crop-Faktor entfällt deshalb und die Brennweitenbezeichnung der Objektive ist wieder korrekt.

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Mon, 07. Jul. 08
Autor: Pascal Kategorien: News Tags: ; ; ; ; Kommentare: 3

BrennweitendefinitionDie Brennweite bezeichnet den Abstand vom Brennpunkt (F) zu einem Hauptpunkt (H) auf der Linse (Quelle: Wikipedia). Den Brennpunkt kennt man von den Pfadfindern, wenn die mit ihrer Lupe und der Sonne versuchen ein Feuer zu entfachen. Der Brennpunkt ist der Punkt, bei dem das gebündelte Licht der Sonne sich auf einen Punkt konzentriert respektive die Brennweite entspricht dem Abstand von der Linse bis zum Brennpunkt. Da ein Objektiv aus mehreren Linsensgruppen besteht, kann die Brennweite nicht so einfach gemessen werden. Ein komplexes Zusammenspiel von bündeln und umlenken verkürzt die Bauweise, was uns aber in der Fotografie ins Sachen Handhabung nur entgegen kommt.

In der Fotografie wollen wir ja aber nicht die Kamera in Brand setzen, sondern ein Bild schiessen. Was also bewirkt die Brennweite? Die Brennweite definiert uns den Bildausschnitt, welchen wir danach als Foto vor uns sehen. Dabei bewirkt ein vergrössern der Brennweite, also auch ein vergrössern des Abstands von Sensor zum Brennpunkt, ein verkleinern des Bildausschnittes. Umgangssprachlich reden wir hier dann vom »zoomen«

Das Ganze kann man anhand eines Tunnels erklären. Stellt euch vor, ihr steht im Tunnel und schaut nach draussen. Wenn ihr ziemlich nahe am Tunnelausgang steht, ist euer Sichtfeld und somit der Sichtwinkel relativ gross. Ihr seht wahrscheinlich noch den Himmel, sowie was links und rechts vom Tunnelausgang steht. Wenn ihr euch nun rückwärts bewegt, wird der Bildausschnitt den ihr seht, immer kleiner. Das Sichtfeld wird immer stärker eingeschränkt und der Sichtwinkel verkleinert sich zunehmend.

Für das menschliche Auge, ist die zunehmende Distanz ein Problem, da wir die Details nicht mehr erkennen können. Für die Optik im Objektiv und unsere Kamera ist es aber ein Leichtes diesen kleinen Bildausschnitt so darzustellen, also würde man gerade davor stehen. Deshalb können wir mit dem vergrössern der Brennweite, die Dinge scheinbar näher ran holen.

Noch ein Nachtrag zu Blende – Wie scharf hätten Sie’s denn gerne.
Dort habe ich erwähnt, dass die Brennweite ebenfalls einen Einfluss auf die Lichtmenge hat. Dies kann man sich anhand des Tunnels auch wieder gut vorstellen. Jeh weiter ich in den Tunnel hinein gehe, desto schwieriger ist es für das Licht nach hinten zu dringen. Deshalb ist es wichtig, das man bei Teleobjketiven mit grossen Brennweiten, eine möglichst grosse Blendenöffnung hat.

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Thu, 03. Jul. 08
Autor: Pascal Kategorien: News Tags: ; ; ; ; ; ;

Eigentlich würde die Bezeichnung »Empfindlichkeit« völlig ausreichen, denn die Bezeichnung ISO ist lediglich die Abkürzung für »International Organization of Standardization« (Internationale Organisation für Standardisation). Da aber in der Geschicht der Fotografie diverse Organisationen für Normung (zum Beispiel DIN für Deutschland oder ASA für die U.S.A.) eigene Definitionen für die Filmempfindlichkeit geschaffen haben, hat sich die ISO Bezeichnung durchgesetzt.

Nun aber was bedeuted Empfindlichkeit in der Fotografie? Wie aus den ersten beiden Teilen über die Belichtungszeit und die Blende bereits klar wurde, dreht es sich in der Fotografie immer um das Licht. Die Empfindlichkeit bezieht sich auf das Aufnahmemedium (Film oder digitaler Sensor) und gibt Aufschluss darüber, wieviel Licht benötigt wird um die Photozelle zu aktivieren.

Dabei gilt, je höher die Empfindlichkeit, desto weniger Licht wird für eine korrekt belichtete Aufnahme benötigt.

In der analogen Fotografie, also mit einem Film, wurde die höhere Empfindlichkeit erreicht, indem man die chemische Beschichtung des Films veränderte. Die Photozelle reagiert einfach viel schneller auf Licht als bei einem Standardfilm. In der digitalen Technik haben wir keinen Film mehr den wir wechseln könnten. Trotzdem lässt sich die Empfindlichkeit einstellen. Der technische Vorgang, wie diese erhöhte Empfindlichkeit erreicht wird ist ziemlich komplex. Ich möchte euch aber die Empfindlichkeit wieder anhand einer Metapher erklären.

Gut lässt sich das an einem Malerbeispiel aufzeigen. Wahrscheinlich hat jeder von euch schon mal eine Wand mit Dispersion oder einer Farbe gestrichen und hat dafür einen Roller verwendet. Nun hat man mehrere Möglichkeiten so eine Wand zu streichen. Entweder man nimmt sehr viel Farbe auf den Roller und färbt so die Wand unter einmal ein. Oder die andere Variante ist die, dass man nur wenig Farbe auf den Roller nimmt und die Farbe in mehreren Schichten aufträgt. Dabei hat die Wand nach dem ersten Anstrich noch nicht die gewünschte Farbe angenommen da sie noch zu wenig deckt.
Dieses »nicht decken« der Farbe kann mit einer unterbelichteten Aufnahme verglichen werden. Es wurde einfach noch nicht genügend Licht »aufgetragen«, für ein korrekt belichtetetes Bild. In der digitalen Fotografie haben wir nun aber die Möglichkeit, dieses »nicht decken« digital zu umgehen über eine Signalverstärung. Dabei werden die einzelnen Zellen schon mit weniger Licht angeregt und über die Verstärkung so aufbereitet, dass sie als richtig belichtet dargestellt werden können.

Allerdings hat man das Problem, dass ähnliche Probleme auftreten wie bei einem Tonträger. Wenn schwache Signale digital oder auch analog Verstärkt werden, ist dies immer mit einem Qualitätsverlust verbunden. Bei einer Kassette oder Schallplatte spricht man dann vom sogenannten »Rauschen«. Auch bei der Fotografie wird dieser Begriff verwendet, denn das »Rauschen« nimmt mit erhöhter Empfindlichkeit, sprich erhöhter Signalverstärkung, immer mehr zu.

Deshalb gilt: Je höher die Empfindlichkeit eingestellt ist, desto schlechter wird die Bildqualtität. Das Bildrauschen nimmt zu. Man spricht hier dann auch von der sogenannten Körnung.

Brautstraussenwurf

Bei dieser Aufnahme habe ich mit ISO 800 gearbeitet. Bei normaler Betrachtungsgrösse ist die Körnung kaum zu erkennen.

Erst bei einer Vergrösserung von 1:1 (der linken unteren Bildecke) sind die Körner ganz klar auszumachen.

Die erhöhte Filmempfindlichkeit wird vorallem eingesetzt, wenn kein Stativ zur Hand ist und die Aufnahme von Hand gemacht werden muss. Damit wir bei schlechten Lichtverhältnissen noch einigermassen scharfe Aufnahmen bekommen, ist die Erhöhung der Empfindlichkeit oftmals die einzige Möglichkeit.

Denn eine Verdoppelung der Empfindlichkeit halbiert die Belichtungszeit.

Generell gilt, dass die Kamera immer auf den kleinsten ISO Wert eingestellt werden soll. Bei den meisten ist dies der Wert 100. Bei modernen Spiegelreflexkameras kann der ISO Wert in den Bereichen 100-1600 (oder noch höher) eingestellt werden. Die Empfindlichkeit wird dabei immer verdoppelt, also ergeben sich daraus die Werte 100, 200, 400, 800, 1600, 3200,etc. Je nach Kamera kann zur Zeit bis ISO 400 oder 800 noch von einer akzeptablen Bildqualität gesprochen werden. Die Werte werden auch laufend verbessert, so dass bei professionellen Kameras auch ISO-Werte von 1600 und 3200 noch zu guten Ergebnissen führen.

Als kleine Eselsbrücke, vergesst einfach die letzten zwei Nullen des ISO-Wertes. ISO 200 bedeuted eine Halbierung der Belichtungszeit, also Belichtungszeit/2, ISO 400 = Belichtungszeit/4, etc..

Die ISO Empfindlichkeit kann auch gezielt als Gestaltungsmittel eingesetzt werden. Die Körnung im unscharfen Bildbereich wird manchmal eingesetzt um dem Bild noch mehr Charakter zu verleihen. Vorwiegend allerdings in der Schwarzweiss Fotografie. Es empfiehlt sich aber in den Anfängen, den ISO Wert so niedrig wie möglich zu halten.

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Mon, 30. Jun. 08

Die Blende und alles was mit ihr zu tun hat, wird von den meisten Einsteigern nicht oder nur kaum verstanden. Da wird von abblenden geredet und das ein Objektiv mit Blende ƒ2.8 oder noch weniger einfach Gold Wert ist. Um hier nun Wort wörtlich etwas Licht ins Dunkel zu bringen wird dies ein ausführlicher Blogeintrag.

Der Aufbau und die Funktion

Beginnen wir mal bei der eigentlich Funktion und widmen wir uns erst später der technischen Erklärung. Stellen wir uns vor, der Sensor (oder auch das Filmmaterial) sei eine leere Badewanne und das Licht ist unser Wasser. Damit wir uns in der Badewanne wohl fühlen, muss diese mit einer gewissen Wassermenge gefüllt werden. Es macht keinen Spass wenn nur der Badewannenboden mit Wasser bedeckt ist, oder? Ich muss aber auch aufpassen, dass ich nicht zuviel einfülle und die Badewanne überläuft. Genau gleich verhält es sich mit dem Licht und dem Sensor. Nur die richtige Menge an Licht ergibt eine korrekt belichtete Aufnahme. Zu wenig Licht bedeutet, dass die Aufnahme zu dunkel wirkt und bei zu viel Licht, wirkt sie zu hell.
Im ersten Artikel habe ich darüber berichtet, dass die Belichtungszeit und die Blende untrennbar miteinander verbunden sind. Die Verschlusszeit ist in unserem Beispiel die Zeit die wir benötigen um die Badewanne einlaufen zu lassen. Die einzige Möglichkeit die ich nun noch habe um die Badewanne schneller oder weniger schnell zu füllen ist der Wasserhahn. Drehe ich ihn voll auf, geht es sehr schnell, lasse ich Tropfen für Tropfen einlaufen, kann das unter Umständen sehr lange dauern :)

Die Blende hat genau diese Aufgabe. Sie steuert die Lichtmenge, welche auf den Sensor (Film) fallen soll.

Mit diesem Wissen, dass wir mit der Öffnung der Blende die Lichtmenge steuern können, wird es auch einleuchten, dass bei offener Blende, viel Licht in die Kamera eindringen kann. Jeh grösser diese Öffnung ist, desto kürzer werden meine Verschlusszeiten. Das kann einem am hellichten Tag ja egal sein mag man denken. Wenn man aber Abends, drinnen, im Schatten oder einfach sonst irgendwo fotografiert wo Licht Mangelware ist (und das ist öfters der Fall als ihr denkt), wird man über eine möglichst grosse Blendenöffnung froh sein.
Nun reicht uns dieses Wissen alleine aber noch nicht aus, die Kamera bedienen zu können. Denn eine grosse Blendenöffnung verbindet man automatisch auch mit einer grossen Zahl. Ab diesem Punkt sind jetzt viele Leute verwirrt.

Ganz ganz Wichtig: Jeh kleiner die Blendenzahl, desto grösser die Blendenöffnung.

Das hört sich komisch an, ist aber so ;) Die Erklärung findet sich in der Mathematik. Keine Angst, es wird nicht kompliziert. Um wieder auf unser Wasserbeispiel zu kommen. Die Brennweite eines Objektivs (Brennweite wird in einem separaten Thema erläutert) wird in mm angegeben und kann in unserer Metapher als Rohrdurchmesser betrachtet werden. Die Blende ist immernoch unser Ventil, das den Durchfluss steuert. Die Blendenzahl ist nun ein Verhältnis von Rohrdurchmesser zum Ventildurchmesser. Hat also unser Rohr einen Durchmesser von 100mm unser Ventil einen Durchmesser von 25mm, so bekommen wir als Ergebnis den Wert 4! Machen wir das Ventil zu und verkleinern so den Durchmesser auf Beispielsweise 10mm, so bekommen wir als Ergebnis 10. Oder umgekehrt, öffnen wir das Ventil und lassen wieder viel Wasser einströmen bei Beispielsweise 50mm so bekommen wir als Ergebnis 2!

Wenn man dieses Rechenbeispiel nun noch etwas weiter verfolgt, sieht man auch schnell, weshalb eine kleine Blendenzahl soviel bringt. Gehen wir wieder mal davon aus, dass unser Ventildurchmesser 25mm beträgt und wir diesen auf 50mm erweitern. Wieviel mehr Licht wird nun in der gleichen Zeit in die Kamera geleitet? Ich bin mir sicher, dass einige von euch spontan auf den doppelten Wert gekommen sind, da der Durchmesser ja doppelt so gross ist. Da sich aber der Querschnitt aus r2*Pi errechnet, ergibt sich dadurch nicht die doppelte, sondern die vierfache Menge!

Ich kann also bei doppeltem Durchmesser, respektiver halbierter Blendenzahl die Verschlusszeit vierteln.

Oder wieder in der Metapher gesprochen. Wenn ich das Ventil im Durchmesser verdopple brauche ich nur noch einen viertel der Zeit, bis meine Badewanne mit Wasser gefüllt ist. Es ist jetzt nicht schlimm, wenn ihr diesem Rechenbeispiel nicht ganz folgen konntet (auch wenn ich mir aller grösste Mühe gegeben habe, es verständlich zu erklären ;) Ich werde bei den Aufnahmemodi Zeit– und Blendenautomatik nochmals darauf eingehen. Wichtig ist nur, das ihr folgendes mitnehmt:

Es gibt selten zu viel Licht aber oftmals zu wenig! Deshalb kann ein Objektiv nie eine zu kleine Blendenzahl haben.

Kommen wir nun kurz zu den unterschiedlichen Bezeichnungen. Ob jetzt 1:2.8, oder ƒ2.8 oder ƒ/2.8 irgendwo geschrieben steht spielt eigentlich keine Rolle. Der Wert ist entscheidend und wird immer gleich berechnet. Durchnittliche Objketive haben Blendenzahlen von 3.5-5.6. Hochwertige Objektive beginnen mit 2.8 und gehen rauf bis 1.2 (das heisst, der Öffnungsdurchmesser bei einem 50mm Objektiv beträgt 41.6mm!). In der Grafik zu den Blendenöffnungen wird es noch etwas deutlicher, wieviel eine grosse Blendenöffnung tatsächlich bewirkt.

Die Blende wurde dem menschlichen Auge nachempfunden und öffnet oder schliesst sich kreisförmig. Da wir aber mit der Mechanik nicht das komplizierte Zusammenspiel von Muskeln nachbilden können wird das öffnen und schliessen einer Blende mit Lamellen erreicht, welche ringförmig angelegt sind. Durch das Verschieben verkleinert oder vergrössert sich der Öffnungsdurchmesser.

Die Blende als Gestaltungsmittel

Drei MädelsDie Blende hat neben der Steuerung der Lichtmenge noch einen weiteren grossen Vorteil. Mit ihr lässt sich die Schärfentiefe gezielt beeinflussen. Die Schärfentiefe (oftmals fälschlicherweise Tiefenschärfe genannt!) bezeichnet den Bildbereich, welchen wir als scharf wahrnehmen. Das Zusammenspiel von Blende und Schärfentiefe ist ziemlich komplex in der Erklärung und lasse ich deshalb aussen vor. Dafür ist die Anwendung sehr einfach und ihr müsst euch nur merken:

Jeh kleiner die Blendenzahl, desto kleiner die Schärfentiefe, also der Bereich der von uns als scharf wahr genommen wird.

ZaunDieses Gestaltungsmittel wird oftmals in der Portraitfotografie eingesetzt um Personen klar von der Umgebung abzugrenzen. Es kann aber auch kreativ genutzt werden um alltägliche Dinge, wie z.B. diesen Zaun, interessant wirken zu lassen. Man konzentriert sich dabei auf Details, welche die Neugier des betrachters Wecken. Der Kreativität sind natürlich keine Grenzen gesetzt und es ist eine wunderbare Möglichkeit sich auszutoben :)

Wurzelstrunk im WasserNatürlich gilt für die Blende auch das genaue Gegenteil. Also je grösser die Blendenzahl, desto grösser ist die Schärfentiefe, also der Bereich der von uns als Scharf empfunden wird. Hier spricht man dann auch von dem so genannten »abblenden«. Also das gezielte verkleinern der Blendenöffnung um das Bild über einen grossen Bereich scharf wirken zu lassen. Dies findet oft in der Landschaftsfotografie Verwendung, bei der man oftmals die Landschaft als Ganzes abbilden möchte und nicht nur einzelne Details davon.

Wenn ihr jetzt verstanden habt, dass:

  • die Blende die Lichtmenge reguliert
  • eine kleine Blendenzahl eine grosse Blendenöffnung bedeutet und deshalb viel Licht rein lässt und dass
  • man damit die Schärfentiefe beeinflussen kann, habt ihr das Rüstzeug für die nächsten Kapitel :)

Nachtrag

Toasti hat mich darauf Aufmerksam gemacht, dass die Schärfe oder besser gesagt die Abbildungsleistung von Objketiven bei der Start– und Endblende schlechter ist, als bei einem Mittelwert. Damit hat er völlig recht. Ich selbst habe meine Objektive mittels eines Tests auf der Traumflieger Homepage getestet. Dabei wird die 5 der rechten unteren Ecke einer 5 Euro Note abgelichtet und Anhand einer Referenzdatei verglichen.

Herausgekommen sind dabei folgende Grafiken für meine Objektive welche alle die Aussage von Toasti unterstreichen. Deshalb lieber ein bis zwei Blendenstufen über den Extremwerten arbeiten. Eine Liste mit jeder menge getesteten Objektiven von Canon, Sigma und Tamron befindet sich ebenfalls auf der Traumflieger Homepage und ist hier zu finden.

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Thu, 26. Jun. 08

Beginnen mit der Serie Basiswissen der Fotografie (kurz BdF) möchte ich mit einem leicht verständlichen Thema, der Belichtungszeit. Obwohl Belichtungszeit und Blende eigentlich untrennbar miteinander verbunden sind, möchte ich trotzdem diese Themen getrennt bearbeiten. Zumindest soll dann für das nächste Kapitel über die Blende der Grundstein bereits gelegt worden sein.

Die Belichtungs– oder Verschlusszeit gibt Auskunft darüber, wie lange das Aufzeichnungsmedium (ob jetzt Film oder Sensor spielt keine Rolle) mit Licht beaufschlagt wird. Dieser Wert wird bei den Kameras immer in Sekunden angegeben. Eine Einsteigerkamera wie die EOS 400D kann mit Verschlusszeiten von 1/4000sec bis 30sec arbeiten. Länger Belichtungszeiten sind im Bulb-Modus und einer Fernauslösung möglich. Dazu aber mehr in einem späteren Kapitel.

Eingefrorener SprungDie Belichtungszeit ist neben der Blende, das wichtigste Gestaltungsmittel. Mit Kurzzeitbelichtungen können Bilder eingefangen werden, die unserem »trägen« Auge normalerweise verborgen bleiben. Solche Momentaufnahmen sind faszinierend, da wir diese Situationen zwar tagtäglich erleben, aber nie bewusst wahr nehmen (können). Die scheinbar schwerelos wirkende Aufnahme in diesem Beispiel, war schlussendlich nichts anderes als wildgewordenes rumgehüpfe :)

Wasserfall RappenlochschluchtAuch die Langzeitbelichtung bietet kreatives Potential. Eines der einfachsten und eindrücklichsten Beispiele der Langzeitbelichtung ist der seiden wirkende Vorhang eines Wasserfalles. Dabei reicht es schon aus, die Belichtungszeit auf 1/2sec einzustellen um die Bewegung des fallenden Wassers zu glätten.

Natürlich gibt es noch weit extremere Beispiele in beide Richtungen. Wichtig und als Zusammenfassung merkt euch einfach folgendes:

Mit kurzen Belichtungszeiten werden in erster Linie statische Momentaufnahmen erreicht. Die Langzeitbelichtung dient der Visualisierung von Bewegung und Dynamik.

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