Das ist eine neue Funktion in InDesign die ich besonders smart finde: Man kann nun einen Text so formatieren, dass er über mehrere Textspalten hinweg läuft und umgekehrt so, dass er innerhalb einer Rahmenspalte in weitere Unterspalten aufgeteilt ist. Voraussetzung für den Text über mehrere Spalten ist, dass ein Textrahmen über die Textrahmenoptionen in Spalten aufgeteilt worden ist. Werden Spalten erzeugt, in dem man einzelne Textrahmen nebeneinander stellt und diese verkettet, funktioniert es nicht.

Interessant ist auch, dass es sich um Absatzformatierungen handelt und somit auch in Absatzformaten gespeichert werden können. Das heißt man kann sie dann mit einem Klick (oder auch über Shortcut) zuweisen.

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Eines der neuen Werkzeuge in InDesign CS5 ist das Lückenwerkzeug. Damit kann man die Abstände zwischen Layoutrahmen verschieben und verändern.

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Wenn es sich um Rahmen mit Bildinhalten handelt, kann man diese Rahmen vorher auswählen und die neue Funktion Automatisch einpassen aktivieren. Diese Option bewirkt, dass sich der Bildinhalt eines Layoutrahmens automatisch anpasst, wenn die Größe des Layoutrahmens verändert wird. Hat man zum Beispiel Rahmen proportional füllen für den Rahmen eingestellt und verändert Format und Proportionen des Rahmens, wird der Inhalt dennoch jederzeit so angepasst, dass das Bild den Rahmen vollständig ausfüllt.

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Zum Lückenwerkzeug selbst: Dieses erkennt beim hinweggleiten über ein Layout Lücken (Abstände) zwischen je zwei Layoutrahmen. Befinden sich mehrere Layoutrahmenn neben- oder untereinander, die einen identischen Abstand auf gleicher X- oder Y-Achse aufweisen, dann wird dieser Abstand als Zusammengehörend erkannt. Verschiebt man nun bei gedrückter Maustaste die Maus nach oben, unten, links oder rechts, verschiebt sich der Abstand zwischen den Rahmen in diese Richtung.

Möchte man nicht, dass neben- oder untereinander liegende Abstände gemeinsam verschoben werden, hält man während der Aktion die ⇧-Taste. Möchte man die Breite/Höhe des Abstands verändern, statt den Abstand zu verschieben, drückt man die ⌘(STRG)-Taste. Bei gedrückter ⌥(alt)-Taste werden die ausgewählten Bilder verschoben. Das ist allerdings nichts anderes als würde man mehrere Bilder mit dem Auswahlwerkzeug auswählen und dann verschieben.

Da ich sehr viel mit Layoutrastern arbeite, kann ich mir noch nicht vorstellen, dass ich dieses Werkzeug oft benötigen werde. Ich kann mir aber vorstellen, dass es für Leute die weniger Raster nutzen durchaus interessant sein kann. Manchmal frage ich mich jedoch, ob man auf manche Werkzeuge und Funktionen nicht eher verzichten sollte – Programme wie InDesign sind ohnehin bereits dermaßen überladen, dass sie für Leute die nicht täglich damit arbeiten immer schwerer zu bedienen werden. Aber das ist meine Meinung: Es muss jeder für sich entscheiden, ob er neue Funktionen begrüßt oder nicht. Da gehen die Meinungen sicher auch auseinander, was sinnvoll und was verzichtbar ist.

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Bisher war es in InDesign nicht möglich unterschiedlich große Seiten zu erstellen, das heißt alle Seiten in einem InDesign-Dokument mussten gleich groß sein. Mit InDesign CS5 hat Adobe diese Einschränkung nun aufgehoben. Mit dem neuen Seitenwerkzeug lassen sich Seiten unterschiedlich groß definieren. Eigentlich war das längst überfällig.

In diesem Screencast zeige ich, wie man Seiten an einen Druckbogen anhängen kann um einen Ausklapper zu erstellen und wie man die breite dieser beiden Seiten gemeinsam verkürzen kann, um anschließend auf der entstandenen Panoramaseite ein Bild zu platzieren.

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Adobe scheint in CS4 ja übersehen zu haben, dass auch Leute die keine Photoshopexperten sind gelegentlich haarige Angelegenheiten freistellen wollen. Anders lässt sich für mich nicht erklären, weshalb in CS4 der Filter Extrahieren entfernt wurde. Damit ließen sich auch für Einsteiger und Gelegenheitsphotoshopper Freisteller von Subjekten mit nicht ganz glatter Trennung von Hintergrund erstellen. Einen Ersatz für das Werkzeug konnte ich in CS4 nicht erkennen.

Nun wird der fehlende Ersatz aber nachgereicht und zwar in Form des »Kante verbessern«-Dialogs. Wahrscheinlich war das schon für CS4 geplant, aber das Tool war zu der Zeit wohl noch nicht ganz ausgereift. Nun ist es das.

Um mit der »Kante verbessern«-Funktion arbeiten zu können, muss als erstes eine grobe Auswahl erstellt werden. Bei meinem Beispiel hier ging das mit dem Schnellauswahl-Werkzeug flott von der Hand. Präzise braucht die Auswahl nicht zu sein. Sie wird ja verbessert.

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In der Palette Layers (Ebenen) unten rechts ist zu sehen, dass meine Dokument aus zwei Ebenen besteht, und dass die obere ausgewählt ist. Im Bild ist die Ameisenstraße (Marching Ants) der Auswahl zu erkennen. Ist ein Auswahlwerkzeug aktiv, kann ich über die Werkzeugvorgabenpalette den »Kante verbessern«-Dialog (Refine edges) aufrufen.

Im Dialog Kante verbessern wählt man dann unter »View« • »On Layers« (wird auf deutsch dann wohl »Ansicht« • »Ebenen« oder so heißen). Dann sieht man im Hintergrund im Dokumentfenster bereits das fertige Resultat der Freistellung. Geht wirklich beeindruckend gut und ist ein viel mehr als würdiger Ersatz für den »Extrahieren«-Filter, auch wenn es die Freistellungstechnik über Masken wohl kaum ersetzen wird.

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Mit den restlichen Reglern muss dann etwas experimentiert werden. Mit ein paar Versuchen hat man bei nicht allzu schwierigen Aufgaben schnell einen brauchbaren Freisteller erstellt. Tiefer will ich im Moment auf die Details nicht eingehen (ich will ja auch noch ein Buch über CS5 verkaufen ;) ) – vielleicht nehme ich bei Gelegenheit ja einmal einen Podcast zum Thema auf.

Das neue »Kante verbessern« scheint jedenfalls eine praxistaugliche und gute Weiterentwicklung des bisherigen Dialogs zu sein, dessen Schieberegler jetzt vielleicht etwas leichter zu verstehen sind, als es bei CS4 der Fall war. Besonders clever: Decontaminate Colors (bin schon auf die Übersetzung gespannt) womit die Farbübergänge zwischen Vorder- und Hintergrund besser ineinander übergehen.

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Das Konzept der Arbeitsbereiche gibt es in der Adobe Creative Suite schon länger. Wichtig, bei der großen Anzahl an Paletten (oh, sorry: es sollte seit CS3 natürlich Panele heißen) die die Programme mittlerweile haben.

Für alle, die das Konzept nicht kennen: ein Arbeitsbereich speichert die Position von Paletten am Bildschirm (und mittlerweile kann der Arbeitsbereich noch bedeutend mehr speichern, allerdings nichts wirklich Bedeutendes). Das heißt, man kann in Photoshop (und InDesign und Illustrator) werken und Paletten in der Gegend rum stehen lassen wie man will, wählt man einen Arbeitsbereich, werden alle Paletten wieder dort so untergebracht, wo und wie sie standen, als man den Arbeitsbereich gespeichert hat.

Neu ist, dass diese Paletten nun nicht nur als Menü erschienen, sondern gleich als Schaltfläche. Soll das Umschalten noch leichter machen.

Neu ist in Photoshop auch, dass die Arbeitsbereiche nun ein Gedächtnis haben. Das heißt, wenn ich in einem Arbeitsbereich einen Saustall hinterlasse, in dem Paletten wie Kraut und Rüben drunter und drüber irgendwo liegen, auf einen anderen Arbeitsbereich umschalte und dann wieder zurück zum ersten Arbeitsbereich komme, dann hat sich Photoshop den Saustall gemerkt. Bemerkenswerte Innovation!?

Wie auch immer. Um die im Arbeitsbereich gespeicherte Ordnung wieder herzustellen muss ich den Arbeitsbereich zurücksetzen (so heißt das in der deutschen Version von CS4 — in meiner englischen CS5-Version heißt es Reset »Arbeitsbereich«. Am schnellsten geht das Zurückstellen in CS5 mit einem Rechtsklick auf die Schaltfläche, die den Arbeitsbereich repräsentiert.

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